Mein Herz empfindet optisch

Aus den Tagebüchern, Skizzen und Notizen
 
 
Wallstein (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 2. Oktober 2017
  • |
  • 384 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8353-4158-6 (ISBN)
 
Die Tagebuchauswahl aus fast fünfzig Jahren zeigt einen großen Künstler der Leipziger Schule bei der Arbeit, beim Nachdenken über sein Ich und die Welt. Ein bedeutendes kulturhistorisches Dokument.

Werner Tübke war unbestreitbar einer der bedeutendsten deutschen Maler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seit den siebziger Jahren arbeitete der Leipziger Künstler mit namhaften Galerien in Mailand, Paris, New York, in Westberlin und Bremen zusammen, große internationale Museen kauften seine Bilder. Als Auftragsmaler in der DDR war er nicht immer unumstritten. Sein bekanntestes Werk ist das 14 x 123 m große Bauernkriegspanorama im thüringischen Bad Frankenhausen, das bisher von fast 2 Millionen Besuchern bewundert wurde.
Die insgesamt 26 privaten Tage- und Skizzenbücher, die der Künstler von 1950 bis 2001 führte, wurden nach seinem Tod entdeckt und werden hier zum ersten Mal veröffentlicht. Sie erlauben einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt des Künstlers. Tübke, der sich so konsequent geweigert hatte, seine Bilder zu kommentieren oder gar zu deuten, zeigt sich hier im Selbstgespräch, voller Zweifel und tastend auf der Suche nach dem eigenen Ich, nach dem, was er künstlerisch auf grandiose Weise ins Werk setzte. Er spricht skeptisch über die Zumutungen der Kulturpolitik, seine Verzweiflungen, Hoffnungen und Wirrungen, über seine biografischen und gesellschaftspolitischen Erfahrungen.

  • Deutsch
  • Göttingen
  • |
  • Deutschland
  • 23,35 MB
978-3-8353-4158-6 (9783835341586)
3835341588 (3835341588)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Werner Tübke (1929 - 2004), nach Kriegsende Verhaftung durch die sowjetische Militärjustiz, Entlassung nach neun Monaten. 1948 bis 1953 Kunststudium in Leipzig und Studium der Kunsterziehung und Psychologie in Greifswald. Danach freier Künstler und Angestellter der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig. Ab 1972 Professor, 1973 bis 1976 Rektor dieser Hochschule. Danach vor allem Arbeit am Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen.

Eduard Beaucamp, geb. 1937, ist Kunstkritiker und Publizist. Von 1966 bis zu seiner Pensionierung leitete er das Kunstressort im Feuilleton der FAZ.

Annika Michalski, geb. 1980, Kunsthistorikerin und Historikerin, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland / Museum in der Kulturbrauerei und bei der Tübke Stiftung Leipzig. Sie veröffentlichte eine Untersuchung zu den Selbstdarstellungen Werner Tübkes von 1940 bis 2004 (Ich spiele mich, wie ich bin, 2014).
  • Umschlag
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Zum Geleit
  • Annika Michalski: Werner Tu¨bke im Selbstgespräch. Zur Bedeutung der Tagebu¨cher und Notizen
  • Eduard Beaucamp: Die Seele im Ausnahmezustand. Wie dachte Werner Tu¨bke?
  • Editorische Notiz
  • »Sprung in den freien Lauf des Malers«. Schwierige Anfänge in den 1950er Jahren von Annika Michalski
  • Rotbraunes Tagebuch 1954/55
  • Blaues Tagebuch 1955/56
  • Rotes Tagebuch 1956
  • Blaues Tagebuch 1956
  • Rotes Tagebuch 1957
  • Braunes Tagebuch 1957/58
  • Blaues Tagebuch 1958
  • »Ich, Tu¨bke« - Die Festigung der eigenen Ku¨nstlerrolle von 1959 bis 1973 von Annika Michalski
  • Rotes Tagebuch 1959-1964
  • Gru¨nes Skizzenbuch 1963-1966
  • Rotes Tagebuch 1968-1972
  • Gru¨ner Hefter 1973
  • Das Panorama als Tagebuch: Die Zeit nach 1973 von Eduard Beaucamp
  • Hellgru¨nes Tagebuch 1974-1978
  • Gru¨ner Hefter 1973
  • Schwarzer Ordner 1975
  • Ockerfarbenes Tagebuch 1978/79
  • Beiges Leinentagebuch 1979/80
  • Weißes Tagebuch 1980-1983
  • Roter Hefter 1988
  • Erinnerungen an Bad Frankenhausen 1988/89
  • Briefe 1990/91
  • Anhang
  • Biografie Werner Tu¨bke (1929-2004)
  • Die Tage-, Skizzenbu¨cher und Notizen Werner Tu¨bkes
  • Abbildungen
  • Abku¨rzungen

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