Gabe im Anfang

Grundzüge des metaphysischen Denkens von Ferdinand Ulrich
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Juni 2016
  • |
  • 356 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-031124-4 (ISBN)
 
Im Kontext der Spannung zwischen Kritik und Erneuerung der Metaphysik entfaltet der christliche Philosoph Ferdinand Ulrich eine Metaphysik des Seins als Gabe, in der nicht Gabe statt Sein, sondern Sein als Gabe konsequent gedacht wird. Geschichte und Existenz werden Schauplatz einer Ontodramatik, bei der es in der dialogischen Selbstverantwortung und in der Verantwortung für die Welt um die Zustimmung zur oder die Verweigerung der Liebe umsonst als Sinn des Seins geht.
Unter den vielfältigen Stationen dieses dialogisch vorgehenden Denkens werden im vorliegenden Band die Gespräche mit Hegel, Heidegger und Schelling aufgenommen. Entlang dieser Gespräche rekonstruiert die Autorin den metaphysischen Ansatz Ferdinand Ulrichs, fragt nach dessen innerer Logik und seinem epistemologischen Status und sucht Möglichkeiten des Nachvollzugs.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 1,78 MB
978-3-17-031124-4 (9783170311244)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Marine de la Tour lehrt Philosophie an der Hochschule Studium de Notre Dame de Vie in St. Didier/Vaucluse.
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Vorwort von Josef Schmidt SJ
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Der Kontext im Umriss
  • 1.2 Weise des Zugangs
  • 1.2.1 Ein immanenter hermeneutischer Ansatz
  • 1.2.2 Rekonstruktion des Gesprächs
  • 1.2.3 "Kritischer" Nachvollzug? - oder was heißt hier "Kritik"
  • 1.2.4 Zum Gang der Untersuchung
  • 2 Denken und Sein. Erste Erörterung in der Frage nach dem "philosophischen Anfang"
  • 2.1 Hegels spekulative Bestimmung des philosophischen Anfangs
  • 2.2 Die transzendentale Auslegung des philosophischen Anfangs bei Ferdinand Ulrich
  • 2.2.1 Die Einheit von Vermittlung und Unmittelbarkeit im Anfang
  • 2.2.2 "Sein und Nichts verwenden sich selbig füreinander":Anfang im Widerspruch?
  • 2.2.3 Zur Versuchung der absoluten Voraussetzungslosigkeit im Anfang
  • 2.2.3.1 Die Vernunft vor der Herausforderung der spekulativen Bestimmung der Selbstvermittlung des Seins
  • 2.2.3.2 Selbsterzeugte Nichtigkeit der Vernunft um der Positivität des Seinswillen: die "logisierte" Wirklichkeit
  • 2.2.4 Die Weise der Gegenwart des spekulativen Anfangs
  • 2.2.5 Das Sein als reine Vermittlung und die Gegenwart des Absoluten
  • 3 Sein als reine Vermittlung
  • 3.1 Die ontologische Differenz als "Sache des Denkens" (Heidegger)
  • 3.1.1 Das Sein als "Sache des Denkens" bei Hegel und Heidegger
  • 3.1.2 Die Metaphysik als Onto- und Theo-Logik
  • 3.1.3 Das Ereignis der Einheit und Verschiedenheit von Onto- und Theo-Logik
  • 3.1.4 Der Schritt zurück in die ontologische Differenz
  • 3.2 Zur Wesensherkunft des onto-theo-logischen Charakters der Metaphysik
  • 3.2.1 Die "griechische Situation" des Denkens im Umriss
  • 3.2.2 Die Freigabe der ontologischen Differenz durch die christliche Offenbarung. Die Krisis des Seinsdenkens im Verhältnis von natürlicher Vernunft und Offenbarung
  • 3.2.3 Der Ansatz in der Idealität des Seins(oder: der Weg in die Repräsentation)
  • 3.2.3.1 Grundzüge der Seinsauslegung im Denken des Johannes Duns Scotus
  • 3.2.3.2 Ferdinand Ulrich zu Duns Scotus
  • 3.2.3 Der Ansatz in der Realität und die Seinsvergessenheit der Ontologie
  • 3.3 Die Ontotheologie und das Sein als reine Vermittlung
  • 3.3.1 Die Onto-Theo-Logik und die Differenz von endlichem undunendlichem Sein
  • 3.3.2 Die Notwendigkeit der Aufhebung der ontologischen Differenz im Absoluten
  • 3.3.3 Ulrichs Stellung zum Heideggerschen Sein
  • 3.3.3.1 Das Problem der Konstitutivität des Nichts
  • 3.3.3.2 Exkurs: Die Transzendentalität des Nichts bei Gustav Siewerth
  • 3.3.3.2.1 Der "Abgrund der Nichtigkeit" im Geist und die Positivität des Seins
  • 3.3.3.2.2 Armut und Reichtum der Vernunft im Licht des Seinssinnes.Ulrich zu Siewerth
  • 3.3.3.3 Heidegger und die Neutralisierung des bonum
  • 4 Die Seinsteilhabe. Transzendentale Auslegung der Subsistenz
  • 4.1 Die Verendlichungsbewegung des Seins als Auslegung der Seinsteilhabe
  • 4.1.1 Ort und Bedeutung dieser Seinsauslegung
  • 4.1.1.1 Subsistenzbewegung als "Rückweg" des Vorgriffs der Vernunft auf die Dimension des Seins als Sein
  • 4.1.1.2 Die participatio innerhalb des Perfektionsansatzes
  • 4.1.1.2.1 Sein als Aktualität und Perfektion
  • 4.1.1.2.2 Sein als "Aufgabe"
  • 4.1.2 Die Verendlichungs- oder Subsistenzbewegung
  • 4.1.2.1 Die Setzung des Wesens als sein Hervorgang aus dem Sein
  • 4.1.2.1.1 Die Selbigkeit von Setzung und Hervorgehenlassen
  • 4.1.2.1.2 Exkurs: Analoge Gestalt72 des "Spiels der Gründe" im schöpferischen Tun
  • 4.1.2.1.3 Der Ursprung des Realunterschieds der Gründe im bonum
  • 4.1.2.1.4 Die Überholung der distinctio realis in der ontologischen Differenz
  • 4.1.2.2 Wesentlicher und nichtwesentlicher Ermöglichungsgrund der Vermittlung des Seins
  • 4.1.2.2.1 Sein und Wesensvielfalt
  • 4.1.2.2.1.1 Der Schluss der ontologischen Differenz durch die Einzigkeit desWesens
  • 4.1.2.2.1.2 Wesensvielfalt, Seinsfülle und Abbildlichkeit der bonitas divina
  • 4.1.2.2.2 Sein und Materie
  • 4.1.2.2.2.1 Die Überwesenhaftigkeit des Seins und die Materie als reineVermittlung
  • 4.1.2.2.2.2 Ontologische Deutung des dialektischen Materialismus
  • 4.1.2.3 Transzendentale Wiederholung: Ratio und Sinnlichkeit als Ermöglichungsdimensionen des Vollzugs der Vernunft
  • 4.2 Die Auslegung der ontologischen Differenz in der konkreten Substanz
  • 4.2.1 Substanz und Akzidenzien
  • 4.2.2 Exkurs: Konkrete Subsistenz und Personsein
  • 4.2.2.1 Person als Insichgründen einer vernünftigen Natur
  • 4.2.2.2 Der Ort der Freiheit in der Differenz von Natur und Person
  • 4.2.2.3 Personsein als Erschlossenheit in das Sein. Person und Überwesenhaftigkeit
  • 4.2.2.4 Ontologische Entscheidung im personalen Vollzug: Beispiel im Hinblickauf die Leib-Seele-Einheit des Menschen
  • 4.2.2.5 Gegenständlichkeit und personale Bedeutung
  • 4.2.3 Das bonum als Dimension ontologischer Gegenwart
  • 4.2.3.1 Gegenwart als Sichgewähren der Substanz in der akzidentellen Dimension
  • 4.2.3.2 Gegenwart und Ganzheit des Seienden
  • 4.2.3.3 Zeitgestalt des Seinsvollzugs
  • 4.2.3.3.1 Ontologische Zeitgestalt der Subsistenz
  • 4.2.3.3.2 Ontologische Raumzeitlichkeit im Geschehen der ontologischen Differenz
  • 4.2.3.4 Die Einheit von Möglichkeit und Wirklichkeit
  • 4.3 Teilhabe und Kausalität
  • 4.3.1 Das Sein als erste Wirkung
  • 4.3.2 Das Nichtverursachtsein des Seins als Sein
  • 4.4 Der Mensch in der Seinsteilhabe
  • 4.4.1 Das Zusammenspiel der Vermögen im Selbstvollzug des Geistes
  • 4.4.2 Zur "anthropologischen Reduktion" der Metaphysik
  • 5 Rückgang in den personalen Ursprung
  • 5.1 Personaler oder a-personaler Ursprung (zu Schelling)
  • 5.1.1 Das Leben des Absoluten in Schellings Freiheitsschrift
  • 5.1.2 Ulrich und Schelling im Gespräch
  • 5.1.2.1 Die personale Vermittlung der "Natur"
  • 5.1.2.2 Der Ungrund und die Person des Vaters
  • 5.1.2.3 Das personale Sein der Differenz
  • 5.2 Das Mysterium des Vaters und die Ontologie
  • 5.2.1 Das Geheimnis des Vaters als absoluter, ursprungsloser Ursprung
  • 5.2.1.1 Der Vater im Gleichnis des Buchstäblichen ( (???
  • 5.2.1.1.1 Grund-loser "Anfang" im Bild des ?
  • 5.2.1.1.2 Der Sohn "im" Vater ( ? in ??? ): Insichgründende Relation
  • 5.2.1.2 Die Differenz als "Lebensmitte der personalen Selbigkeit" und der Widerspruch im Grund des Existierenden
  • 5.2.1.3 Dialogische Differenz im Ursprung: Versuchungen
  • 5.2.1.3.1 Erste Versuchung: starre Identität im Anfang
  • 5.2.1.3.2 Zweite Versuchung: die überflüssige Überwesenhaftigkeit oderder Tod des Vaters
  • 5.2.1.3.3 Die gemeinsame Wurzel der Versuchungen im Verhältnis von Hypostase und ousia
  • 5.2.2 Der Vater und das Verhältnis von Hypostase und ousia
  • 5.2.3 Ontologische Wiederholung
  • 5.2.3.1 Der Vater und die ontologische Differenz
  • 5.2.3.2 Vaterschaft und "Treue" des Wirklichen
  • 5.2.3.3 Im Dank hat das Denken Bestand
  • Rückblick
  • Anhang: Textvergleich zwischen Ulrichs Habilitationsschrift (1958) und Homo abyssus (1961)
  • Abkürzungen
  • Literaturverzeichnis
  • Personenregister

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