Im Erleben einer Krebserkrankung

Personenzentrierte Psychotherapie zwischen Diagnose, onkologischer Versorgung und Lebensrealität
 
 
Waxmann Verlag GmbH
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. Mai 2017
  • |
  • 264 Seiten
 
E-Book | PDF ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8309-8605-8 (ISBN)
 
Die Diagnose 'Krebs' ist meist ein zwischen Todesurteil, chronischer Erkrankung und Hoffnung auf Heilung liegender Schock - ein traumatisches Ereignis. Sie führt Betroffene in eine unmittelbare Auseinandersetzung mit ihren Wahrnehmungen, ihren Empfindungen, ihrem Erleben, ihrer Endlichkeit und der reagierenden Öffentlichkeit. Das Dasein und Sosein im Erleben einer Krebserkrankung verursacht körperliche Veränderungen und seelische Prozesse, die mit einer völligen Umstellung des Lebensalltags einhergehen. Krebserkrankte sind in ihren existenziellen Spannungen zwischen Selbstbestimmung, Würde und Abhängigkeit oft leidvoll mit ihrem Selbst-Erleben konfrontiert. Diese Lebensrealitäten und subjektiven Erlebensqualitäten führten die Autorin zu den Fragen: Was erleben Betroffene, wenn sie die Diagnose Krebs erhalten und diese Erkrankung Teil ihres Lebens wird? Welchen Raum kann Personenzentrierte Psychotherapie durch ihren phänomenologischen Blickwinkel und ihr nichtdirektives Begegnungs- und Beziehungsangebot für Orientierung, Regulierung, Entwicklung und Veränderung anbieten.

Helena Maria Topaloglou studierte Bildungswissenschaft an der Universität Wien (Mag. phil.) und promovierte im Fach Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien (Dr. scient. pht.). Sie ist als Psychotherapeutin in eigener Praxis und in einer Rehabilitationsklinik für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Wien tätig sowie Lehrtherapeutin (Theorie) der Vereinigung Rogerianische Psychotherapie (VRP). Schwerpunkte: Psychotraumatologie, Psychoonkologie und Psychosomatik.
  • Deutsch
  • Münster
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  • Deutschland
  • 2,23 MB
978-3-8309-8605-8 (9783830986058)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Buchtitel [Seite 1]
2 - Impressum [Seite 4]
3 - Danksagung [Seite 5]
4 - Inhalt [Seite 7]
5 - Vorwort [Seite 11]
6 - 1 Einleitung und Einführung [Seite 14]
6.1 - 1.1 Persönlicher Bezug und Zugang [Seite 14]
6.2 - 1.2 Relevanz und Anliegen [Seite 16]
6.3 - 1.3 Aufbau und Ziel des Forschungsprojekts [Seite 18]
6.4 - 1.4 Die Forscherin und Psychotherapeutin als Person [Seite 19]
6.5 - 1.5 Zur Subjektivität der Phänomene [Seite 19]
6.6 - 1.6 Psychotherapie und Psychotherapiewissenschaft [Seite 25]
6.7 - 1.7 Objektivitäts? und Subjektivitätsdebatte: Hürde oder Brücke? [Seite 28]
6.7.1 - 1.7.1 Von einer "authentischen Wissenschaft" [Seite 29]
6.7.2 - 1.7.2 Vom "impliziten Wissen" [Seite 31]
7 - 2 Personenzentrierte Psychotherapie [Seite 34]
7.1 - 2.1 Anthropologie und wissenschaftstheoretische Zusammenhänge [Seite 34]
7.2 - 2.2 Organismus als Leitsystem: Aktualisierung - Selbstaktualisierung [Seite 39]
7.3 - 2.3 Persönlichkeitstheorie im Fokus des Selbstkonzepts [Seite 41]
7.4 - 2.4 Der Veränderungsprozess durch Begegnung und Beziehung [Seite 54]
7.5 - 2.5 Ein kritischer Blick auf die Nicht?Direktivität [Seite 58]
8 - 3 Über das Erleben [Seite 60]
8.1 - 3.1 Was kann Erleben theoretisch bedeuten? [Seite 60]
8.2 - 3.2 Psychoonkologische und psychosoziale Betrachtungen [Seite 64]
8.3 - 3.3 Psychotherapie mit krebskranken Menschen [Seite 68]
8.4 - 3.4 Resilienz und Ressourcen [Seite 71]
8.5 - 3.5 Kurze Zwischenbilanz [Seite 73]
9 - 4 Forschungslücke und Forschungsfrage [Seite 75]
10 - 5 Die methodische Vorgehensweise [Seite 77]
10.1 - 5.1 Qualitative Forschung und Gütekriterien [Seite 77]
10.2 - 5.2 Das Forschungsfeld [Seite 79]
10.2.1 - 5.2.1 Aufbau einer therapeutischen Beziehung [Seite 82]
10.2.2 - 5.2.2 Bruch und Abschied [Seite 83]
10.2.3 - 5.2.3 Inkongruenzen einer Psychotherapeutin und Forscherin [Seite 84]
10.2.4 - 5.2.4 Ende eines institutionellen Projekts [Seite 86]
10.3 - 5.3 Das Persönliche Gespräch nach Inghard Langer [Seite 87]
10.3.1 - 5.3.1 Eingangsvoraussetzungen - Eigeninterviews [Seite 89]
10.3.2 - 5.3.2 Auswahl der Projektteilnehmerinnen [Seite 89]
10.3.3 - 5.3.3 Vorbereitung auf die Gespräche [Seite 89]
10.3.4 - 5.3.4 Die Gespräche [Seite 90]
10.3.5 - 5.3.5 Die Verdichtungsprotokolle [Seite 92]
10.3.6 - 5.3.6 Zusammenschau und Gültigkeit der Aussagen [Seite 94]
11 - 6 Begegnungen und Gespräche [Seite 96]
11.1 - 6.1 Frau Geli - Diagnose: Brustkrebs [Seite 96]
11.1.1 - 6.1.1 Die Starke - mein Platz in der Familie [Seite 96]
11.1.2 - 6.1.2 Ich kann heute loslassen [Seite 104]
11.2 - 6.2 Frau Monika - Diagnose: Brustkrebs [Seite 108]
11.2.1 - 6.2.1 Eine schöne Kindheit - das kann ich nie wieder aufholen [Seite 108]
11.2.2 - 6.2.2 Ich denke jetzt wirklich wieder bewusst an mich selber [Seite 117]
11.3 - 6.3 Herr Löwe - Diagnose: Non?Hodgkin?Lymphom [Seite 120]
11.3.1 - 6.3.1 Ohne einen Willen funktioniert das nicht [Seite 120]
11.3.2 - 6.3.2 Das Finden einer verloren gegangenen Betriebsanleitung [Seite 128]
11.4 - 6.4 Frau Brigitte - Diagnose: Darmkrebs [Seite 132]
11.4.1 - 6.4.1 Auch ich habe gelernt: du hast, du sollst, du musst [Seite 132]
11.4.2 - 6.4.2 Ein Glück, dass ich auch noch andere Dinge kennenlerne [Seite 140]
11.5 - 6.5 Frau Rosamaria - Diagnose: Brustkrebs [Seite 144]
11.5.1 - 6.5.1 Das ist mein Lebensproblem - wahrhaft dünn zu sein [Seite 144]
11.5.2 - 6.5.2 Das Leben wieder lebenswert zu machen [Seite 152]
11.6 - 6.6 Frau Heidi - Diagnose: Lungenkrebs [Seite 156]
11.6.1 - 6.6.1 Ich lasse mir im Leben nur einmal wehtun [Seite 156]
11.6.2 - 6.6.2 Es ist noch nicht vorbei, sondern erst am letzten Tag [Seite 165]
11.7 - 6.7 Frau Vera - Diagnose: Lennert?Lymphom [Seite 169]
11.7.1 - 6.7.1 Das würde niemand in der Familie verstehen [Seite 169]
11.7.2 - 6.7.2 Mit meinem Mann kann ich jetzt darüber reden [Seite 177]
11.8 - 6.8 Frau Christine - Diagnose: Morbus Hodgkin [Seite 180]
11.8.1 - 6.8.1 Da war ich am Limit [Seite 180]
11.8.2 - 6.8.2 Das habe ich ja genau so empfunden [Seite 191]
12 - 7 Ein Panorama von Lebenswirklichkeiten [Seite 195]
12.1 - 7.1 Selbstkonzept und die Vielfalt der Erlebensdimensionen [Seite 195]
12.1.1 - 7.1.1 Erfahrungen des Geworden?Seins [Seite 195]
12.1.2 - 7.1.2 Bin das ich? [Seite 197]
12.1.3 - 7.1.3 Berufliche Existenz [Seite 199]
12.1.4 - 7.1.4 Diagnose: Warum ich? [Seite 200]
12.1.5 - 7.1.5 Onkologische Versorgung [Seite 202]
12.1.6 - 7.1.6 Krebs: Gehörst du zu mir? [Seite 204]
12.1.7 - 7.1.7 Organismisches Erleben: Wie spüre ich mich? [Seite 207]
12.1.8 - 7.1.8 Frau - Mann - Partnerschaft [Seite 210]
12.1.9 - 7.1.9 Auswirkungen auf die Sexualität [Seite 211]
12.1.10 - 7.1.10 Vorbild Eltern [Seite 213]
12.1.11 - 7.1.11 Außen?Wirkung und soziales Umfeld [Seite 215]
12.1.12 - 7.1.12 Woran glaube ich noch? [Seite 218]
12.1.13 - 7.1.13 Gewesen?Sein [Seite 219]
12.2 - 7.2 Psychotherapie und die Vielfalt der Veränderungen [Seite 221]
12.2.1 - 7.2.1 Das bin ich [Seite 223]
12.2.2 - 7.2.2 Ich in meiner Krebserkrankung [Seite 224]
12.2.3 - 7.2.3 Organismische Aktualisierung [Seite 226]
12.2.4 - 7.2.4 Innen?Wirkung und soziales Umfeld [Seite 227]
12.2.5 - 7.2.5 Beziehung als rhythmische Bewegung [Seite 228]
12.3 - 7.3 Gemeinsamkeiten im Erleben [Seite 231]
13 - 8 Nichts ist endgültig [Seite 235]
14 - 9 Eine disziplinäre Rückbindung [Seite 242]
15 - 10 Was ich noch lernen durfte? [Seite 252]
16 - 11 Ausblick [Seite 255]
17 - 12 Kurzes Nachwort [Seite 256]
18 - Literatur [Seite 257]
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