Lux Domini

Thriller
 
 
Random House ebook (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 11. Mai 2011
  • |
  • 448 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-05592-9 (ISBN)
 
Ohne Verrat keine Kreuzigung - Ohne Kreuzigung keine Auferstehung - Ohne Auferstehung keine Erlösung ...
Während Catherine Bell, eine rebellische Ordensfrau, in Rom einem Disziplinarverfahren entgegensieht, kommt ihr Mentor, Pater Darius, bei einem mysteriösen Unfall ums Leben. Kurz darauf nimmt sich der einflussreiche Kardinal Benelli das Leben. Doch zuvor enthüllt er Catherine, dass nur sie mit ihrer außergewöhnlichen Gabe den Papst retten kann. Verwirrt wendet sie sich an ihren Jugendfreund Ben Hawlett, der als vatikanischer Agent arbeitet und ihr rät, sich ausgerechnet ihrem Erzfeind Kardinal Ciban, dem Chef der Glaubenskongregation, anzuvertrauen. Um das geistige Oberhaupt der katholischen Kirche beschützen zu können, wird Catherine in den päpstlichen Privathaushalt eingeschleust. Dort entdeckt sie ein unfassbares Geheimnis um den Papst und die kürzlich verstorbenen Geistlichen. Doch was hat Kardinal Ciban damit zu tun? Und was hat es mit dem mysteriösen Evangelium des Judas auf sich?


Alex Thomas ist das Pseudonym eines im Westen Londons lebenden Autorenehepaares. Sie arbeitet seit über zwei Jahrzehnten im Buch- und Medienbetrieb. Er forscht und lehrt als Professor an einer Londoner Universität. Beide entdeckten ihre gemeinsame Liebe für Geschichte, Wissenschaft und das Schreiben. Ihre Reihe um die rebellische Nonne Catherine Bell - Lux Domini, Engelspakt, Engelszorn - begeistert die Fans von Vatikan- und Mystery-Thriller.
  • Deutsch
  • 0,58 MB
978-3-641-05592-9 (9783641055929)
364105592X (364105592X)
weitere Ausgaben werden ermittelt
"35. (S. 180-181)

Catherine betrat das Zentrum des Apostolischen Palasts durch eine der inneren Türen, nachdem Ciban sie durch ein Labyrinth aus Gängen, Amtskorridoren und an zahlreichen Büros vorbei zu einem Aufzug geführt hatte. Rinaldo hatte Ben zwischenzeitlich nach Hause gebracht, daher betrat sie nun mit Ciban alleine den Aufzug, als die Tür aufglitt und sich wieder schloss. Ihre Gestalt spiegelte sich in der Metalltür. Ihr schulterlanges blondes Haar hing ihr ein wenig widerspenstig in die Stirn und die blauen Augen. Sie trug einen dunklen Hosenanzug und keine Tracht wie zu den Verhandlungen im Inquisitionspalast.

Die aristokratische Erscheinung Cibans – wie ein dunkler Engel stand er auf der anderen Seite des Aufzugs – wirkte über die Reflexion seltsam beruhigend auf sie, obwohl sie eher das Gegenteil hätte bewirken sollen. Während ihrer Anhörung vor dem Tribunal hatte Catherine sich schon einmal gefragt, ob der Kardinal gar selbst über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügte. Womöglich war er in medialem Sinne manipulativ. Andererseits hätte sie es aufgrund ihrer Schulung sofort spüren müssen, wenn er ihre Psyche auch nur im Ansatz berührt hätte.

Oder etwa nicht? Auf dem Weg hierher hatte sie fest damit gerechnet, dass Ciban ihr vor der Privataudienz noch einige Instruktionen erteilte, doch nichts dergleichen war geschehen. Seit sie sein Büro verlassen hatten, hatte er überhaupt kein Wort mehr gesagt, kein einziges, ihr dafür aber etliche schwere Portale und Türen aufgehalten. Ihre Blicke trafen sich kurz, und Catherine hatte für eine Sekunde das Gefühl, zur Salzsäule zu erstarren, wie Lots Weib, was natürlich pure Einbildung war. Die glänzenden Aufzugstüren glitten auf, und sie traten hinaus auf den Flur zu den päpstlichen Privaträumen.

Catherine hätte es sich nie träumen lassen, je auch nur eine Zehenspitze in den heiligsten Bereich des Apostolischen Palastes setzen zu dürfen. Monsignore Massini, der Privatsekretär des Papstes, kam auf sie zu und begrüßte sie. »Eminenz, Schwester. Seine Heiligkeit erwartet Sie bereits. Bitte hier entlang.« Es war unübersehbar, dass den Sekretär eine gewisse Neugierde plagte, sicher auch deshalb, weil ihm klar war, dass er nicht an dieser kurzfristig gewährten Audienz teilnehmen würde. Massini klopfte leise an eine Tür, und was immer Catherine auch erwartet hatte, es sah alles ganz anders aus.

Das Privatbüro des Papstes war eines der schlichtesten, das sie je betreten hatte. Keine kostbaren Bilder zierten die Wände, keine antiken Gegenstände schmückten den Raum. Die deckenhohen, zweckmäßigen Bücherregale und der überfüllte moderne Schreibtisch erinnerten weit mehr an ein zeitgenössisches Büro als an das private Arbeitszimmers eines Papstes, dessen Amt zweitausend Jahre Geschichte in sich trug."

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