Über die Notwendigkeit der Historischen Bildungsforschung

Wegbegleiter*innenschrift für Edith Glaser
 
 
Klinkhardt, Julius (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 13. September 2021
  • |
  • 175 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7815-5914-1 (ISBN)
 
Für die Historische Bildungsforschung ist seit langem ein Rückgang ihrer Repräsentanz in der Lehre und in akademischen Stellen zu verzeichnen. Zugleich hat sich das thematische und methodische Spektrum dieser Teildisziplin der Erziehungswissenschaft in den letzten zwei Jahrzehnten beeindruckend erweitert.
Dieser, der Bildungshistorikerin Edith Glaser gewidmete Band soll jener stetig wachsenden Vielfalt der Historischen Bildungsforschung Rechnung tragen und den Legitimationsdiskurs über Nutzen und Notwendigkeit bildungshistorischer Erkenntnisse aus zwei Sichtweisen bereichern.
So werden zum einen exemplarische Beschäftigungsfelder bildungshistorischen Arbeitens aufgezeigt, zum anderen wird die Relevanz der Historischen Bildungsforschung als Bezugspunkt für andere Teildisziplinen der Erziehungswissenschaft, der Politikwissenschaft und der Geschichtswissenschaft dokumentiert.
  • Deutsch
  • Bad Heilbrunn
  • |
  • Deutschland
  • 4,32 MB
978-3-7815-5914-1 (9783781559141)
10.35468/5914
weitere Ausgaben werden ermittelt
Friederike Thole, Sarah Wedde und Alexander Kather
Über die Notwendigkeit der Historischen Bildungsforschung -
Einführung in die Wegbegleiter*innenschrift für Edith Glaser .......................... 7
Teil I
Einblicke in ausgewählte Arbeitsbereiche
der Historischen Bildungsforschung
Sarah Wedde und Friederike Thole
Historische Bildungsforschung schreibt Wissensgeschichte ............................. 17
Ulrich Herrmann
Die Bedeutung des Gemeinten im Gesagten.
Das Werkzeug des Historikers: Philologie und Hermeneutik -
am Beispiel von Wilhelm Flitners Veröffentlichungen in der NS-Zeit ............. 29
Christian Bluhm und Markus Wochnik
Gender in der beruflichen Bildung - Entwicklung einer "Kategorie"
und einer zeitgemäßen Auseinandersetzung .................................................... 40
Pia Schmid
Schule, Lehrerinnen und Lehrer in Autobiographien
politisch engagierter Frauen - 1850 bis 1910 ................................................. 53
Alexander Kather
"Wo die Quelle des Wissens ununterbrochen fließt" -
Auslandsaufenthalte von Fremdsprachenlehrenden
aus (fach-)wissensgeschichtlicher Perspektive .................................................. 64
Elke Kleinau
Children Born of War in der deutschen Nachkriegsgesellschaft -
Pädagogischer Diskurs und biografische Erzählungen ..................................... 77
Teil II
Historische Bildungsforschung im inner- und interdisziplinären Kontext
Ralf Mayer
'Zur Aufgabe des Erinnerns' - im Spannungsfeld
von Orientierungsanspruch und Erinnerung .................................................. 91
Werner Thole und Max-Ferdinand Zeterberg
Entdecken, Vergessen und Erinnern.
Über das ambivalente Rendezvous der Erziehungswissenschaft mit
der Sozialpädagogik bei Klaus Mollenhauer .................................................. 103
Bernd Overwien
Wie politisch ist politische Bildung?
Kontroversen in der politischen Bildung seit den siebziger Jahren ................. 115
Annedore Prengel
Anna und Maria mit dem Buch -
eine imaginierte pädagogische Beziehung ..................................................... 125
Friederike Heinzel und Julian Storck-Odabasi
100 Jahre Grundschule - Konzepte des Anfangsunterrichts .......................... 139
Isabelle Naumann
Von der Meritentafel zur Verhaltensampel -
Lob und Strafe in der Grundschule .............................................................. 150
Winfried Speitkamp
Vom Bauhaus lernen:
Das Staatliche Bauhaus von 1919 und die Universität der Zukunft .............. 161
Verzeichnis der Autor*innen ...................................................................... 173

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