Der Quiltshop, in dem alles begann - die komplette Serie (4 Romane)

 
 
HarperCollins (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. Januar 2017
  • |
  • 520 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7337-7574-2 (ISBN)
 
Herzerwärmende Serie von Topautorin Patricia Thayer, die sich um einen charmanten kleinen Quiltshop dreht. Vier Frauen zähmen die wilden Herzen von vier umwerfenden Helden.

EIN QUILT, EIN KUSS - EIN HEIRATSANTRAG

"Meine Mama ist im Himmel. Hilfst du mir, ihren Quilt zu Ende zu nähen?" Es schimmert in den Augen der Kleinen, die in Jennys Handarbeits-Shop steht. Natürlich will Jenny ihr helfen! Aber dazu muss sie Gracies Papa überzeugen, den distanzierten, aber attraktiven Witwer Evan .

WOHIN DER STURM UNS TRÄGT

Hier liegen also meine Wurzeln! Jade kommt nach Kerry Springs, zu den vermögenden Merricks - wegen eines dunklen Familiengeheimnisses. Nichts ist für sie also abwegiger, als sich unsterblich in den schweigsamen Sloan, Sohn der Dynastie, zu verlieben! Und nichts gefährlicher .

GEHEIME GEFÜHLE FÜR DICH

Lilly will nur eins: Ruhe und Frieden für sich und ihre Kinder. Doch damit ist es schlagartig vorbei, als Noah Cooper in Kerry Springs auftaucht. Gegen ihren Willen fühlt Lilly sich vom ersten Moment an zu ihm hingezogen. Auch wenn sie bald ahnt, dass er etwas vor ihr verbirgt .

UND DIESMAL IST ES FÜR IMMER

Der sexy Rancher Matt Rafferty bringt Alisas Herz ganz schön auf Trab. Aber Vorsicht: Vor drei Jahren hat er sie schon einmal zutiefst verletzt, als er sich nach einer gemeinsamen Nacht einfach aus dem Staub gemacht hat. Und warum sollte das jetzt plötzlich anders sein?

1. KAPITEL

Noah Cooper konnte sein Glück kaum fassen.

Er lenkte den Wagen in die Maple Street und fuhr langsam die Straße hinunter. Schon von Weitem konnte er das "Zu vermieten"-Schild sehen, das im Hof eines großen dreistöckigen Hauses im viktorianischen Stil prangte.

Er parkte am Straßenrand und stieg aus. Aufmerksam betrachtete er die Tafel. Ein Pfeil deutete zum Rasen. "Gepflegtes kleines Ferien­haus. Komplett ausgestattet", stand in kleineren Buchstaben da­runter. Noah vermutete, dass es sich hinter dem Haupthaus befand.

Er atmete tief durch. Das war die Chance. Sein neuer Job fing schon mal gut an. Jetzt musste er nur noch als Mietinteressent überzeugend wirken.

Die Steinplatten zum Haus waren verwittert und lose. Auch die breite Veranda, die um das ganze Haus herumführte, hatte schon bessere Zeiten gesehen, und die Farbe blätterte von der Fassade.

Trotzdem hatte sich jemand viel Mühe gegeben, dem Haus eine einladende Note zu verleihen. Blumen blühten in großen Töpfen auf der Veranda und im Hof, und der Rasen war gerade erst gemäht worden.

Er betrat die Veranda und drückte auf den Klingelknopf. Nichts regte sich. Er ging um das Haus. Dann sah er das mit Schindeln gedeckte Ferienhaus.

Für seinen Geschmack hatten die Blumenkästen und die kleinen Gardinen eine unverkennbar weibliche Note - doch er hätte keinen idealeren Ort finden können.

Die Tür des Häuschens stand einen Spalt offen. Noah lugte hinein. In diesem Moment hörte er die Musik. Neugierig spähte er durch den Türspalt. Man konnte in das Wohnzimmer sehen, wo es einen kleinen Kamin, zwei Sessel und einen niedrigen Tisch gab. An der gegenüberliegenden Wand befanden sich mehrere kleine Schränkchen und Vitrinen mit antiquiertem Haushaltsgerät.

Na schön, das Haus war komplett eingerichtet - aber aus welcher Epoche?

Er schob die Tür ein Stück weiter auf. Da entdeckte er die Frau auf dem Fußboden. Auf Händen und Knien schrubbte sie den Boden und wandte ihm den Rücken zu. Ihre Hüften bewegten sich im Rhythmus zu dem Countrysong, der aus einem altmodischen Radio klang.

Sein Blick glitt über ihre Hüften und den runden Po. Sie trug ein schmales Trägerhemd und Shorts, die viel von ihren hübschen Beinen enthüllten. Ihr langes helles Haar war zu einem Knoten gedreht, doch einige Strähnen hatten sich gelöst und fielen ihr auf die Schultern.

Noah spürte, wie sich etwas in ihm regte. In seinem Job kam das nicht oft vor. Ganz gleich, mit welchen Menschen er es zu tun hatte, er ließ sich von nichts und niemandem ablenken. "Entschuldigen Sie, Ma'am!", rief er über die Musik hinweg.

Lilly wirbelte erschrocken herum. Beim Anblick des Fremden im Türrahmen sprang sie auf und stieß mit dem Kopf schmerzhaft gegen die Lampe.

Der Mann machte besorgt einen Schritt auf sie zu, doch sie hob die Hand und hielt ihn auf Abstand.

"Geht es Ihnen gut?"

Lilly nickte. Sie schaltete das Radio aus und musterte den Eindringling.

Er war ziemlich groß und muskulös. Er hatte dichtes, fast schwarzes Haar und hellbraune Augen. An seiner Kleidung war nichts Auffälliges: Er trug verwaschene, aber saubere Jeans, Stiefel und ein kurzärmeliges Shirt. So lief hier fast jeder herum, doch die vergangenen Jahre hatten Lilly misstrauisch gemacht.

"Wer sind Sie?", fragte sie barsch.

"Ihr neuer Mieter, hoffe ich." Er deutete hinaus. "Ich habe das Schild gesehen. Mein Name ist Noah Cooper."

"Lilly Perry. Ich bin allerdings nicht die Vermieterin. Das ist meine Mutter, Beth Staley." Ihrer Mutter gehörte auch das Haupthaus. Sie hatte beschlossen, das Ferienhaus zu vermieten - doch Lilly rechnete nicht damit, dass sie es einem Fremden überlassen würde.

"Dann werde ich wohl warten müssen, bis Ihre Mutter wieder zu Hause ist."

"Um ehrlich zu sein, Mr Cooper ."

"Coop", unterbrach er sie. "Alle nennen mich Coop."

"Coop", wiederholte sie zögernd. "Ich fürchte, das Haus ist schon jemand anderem versprochen."

Er zeigte nach draußen. "Das Schild hängt noch da."

Erwischt. "Nun ja, es ist noch nicht offiziell. Aber machen Sie sich nicht allzu große Hoffnungen."

"Es ist wohl besser, wenn ich mit Mrs Staley persönlich spreche. Wann kommt sie zurück?"

"Schwer zu sagen. Sie ist gerade beim Nähen mit ihren Freundinnen. Das kann Stunden dauern."

Die Enttäuschung stand ihm ins Gesicht geschrieben. "In Ordnung. Dann muss ich wohl warten." Er drehte sich um.

In diesem Augenblick hörten sie jemanden rufen. "Mom! Wo bist du?"

"Ich bin hier, Robbie." Lilly ging zur Tür.

Ein kleiner Junge stürmte herein. "Mom! Colin und Cody wollen schwimmen gehen. Sie haben mich gefragt, ob ich mitkommen will. Darf ich? Bitte."

"Nun mal langsam." Lilly strich ihrem Sohn das blonde Haar aus der Stirn. Mit großen Augen sah er sie an. Sie waren so blau wie die seines Vaters. Des Vaters, der Robbie niemals aufwachsen sehen würde.

Lillys Magen zog sich schmerzhaft zusammen.

"Aber Codys Mom hat gesagt, dass ich mitkommen darf. Sie hat gesagt, dass ich dir dann nicht bei der Arbeit im Weg bin."

Lilly verkniff sich ein Lächeln. Als Robbie ein Jahr alt war, hatte er mit dem Sprechen begonnen - und seitdem redete er wie ein Wasserfall.

"Du könntest mir ja auch helfen, anstatt im Weg zu stehen."

Der kleine Junge kräuselte unwillig die Nase. "Ich bin doch erst sechs. Außerdem sind Sommerferien." Dann fiel sein Blick auf Mr Cooper. "Hi. Ich bin Robbie Perry. Und wer bist du?"

"Das ist Mr Cooper." Lilly legte ihrem Sohn schützend die Hände auf die Schultern.

"Aber du kannst mich Coop nennen." Er zwinkerte dem Kleinen zu.

Robbie sah ihn argwöhnisch an. "Und was machst du hier?"

"Robbie." Lillys Ton war schärfer als beabsichtigt.

Coop hob die Hände. "Schon gut. Ich möchte euer Ferienhaus mieten. Aber deine Mom sagt, dass schon jemand anderes daran interessiert ist."

Der kleine Junge sah seine Mutter fragend an. "Wirklich? Wer denn, Mom?"

Lilly errötete. Wenn sie Robbie nicht zum Schweigen brachte, würde ihre kleine Notlüge noch auffliegen. "Warum holst du nicht deine Schwimmsachen, Robbie?"

Der Junge machte einen kleinen Luftsprung. "Darf ich gehen?"

"Sicher. Aber vergiss dein Handtuch nicht."

Außer sich vor Freude rannte der Kleine hinaus.

"Ein lebhafter Junge", bemerkte Coop.

"Oh ja. Ich wünschte, ich hätte seine Energie."

Eine unangenehme Pause entstand.

Coop räusperte sich. "Nun, ich gehe wohl besser. Vielen Dank, Mrs Perry."

"Tut mir leid, dass ich nicht mehr für Sie tun kann. Ich hoffe, Sie finden eine Bleibe." Lilly zögerte. "Arbeiten Sie hier in der Gegend?" Warum wollte sie das überhaupt wissen? "Wenn Sie einen Job suchen, können Sie es auf einer Ranch probieren. Ich meine, wenn Sie Erfahrung in so etwas haben." Sie biss sich auf die Lippen.

Coop entging nicht Lillys Misstrauen. Aber nach allem, was ihr in den vergangenen Jahren widerfahren war, wunderte es ihn überhaupt nicht, dass sie Fremden gegenüber vorsichtig war. "Ich habe zwar Erfahrung, aber deswegen bin ich nicht hier. Ich helfe beim Bau der neuen Siedlung im Westen der Stadt."

Das schien sie zu überraschen. "Für AC Construction? Sie arbeiten für Alex Casali?"

"Ja, Ma'am. Ich bin gelernter Zimmermann." Das entsprach sogar der Wahrheit. "Dann werde ich mal weitersuchen. Auf Wiedersehen."

Coop trat hinaus und ging über den Rasen. Die Tür des Haupthauses flog auf, und Robbie sprang mit zwei großen Sätzen die Verandastufen hinunter. Sein Gesicht glühte.

"Hey, Robbie!", rief Coop. Vielleicht würde der Junge ihm mehr verraten. "Weißt du vielleicht, wo ich deine Großmutter finden kann?"

Der Kleine nickte. "Klar. Sie ist mit ihren Freundinnen im Blind Stitch Quilt Shop." Er verdrehte die Augen. "Das ist so langweilig. Sie zerschneiden alte Shirts und nähen daraus Decken. Meine Schwester hat auch damit angefangen."

Coop lächelte. "Das ist doch gut. Denn dann kannst du in aller Ruhe Dinge tun, die nur Jungs machen."

Robbie verzog das Gesicht. "Schon, aber ich habe niemanden. Mein Dad ist gestorben."

"Das tut mir leid." Coop wusste nicht, was er sagen sollte. In diesem Moment hielt ein Wagen vor dem Haus und befreite ihn aus seiner misslichen Lage. "Viel Spaß beim Schwimmen."

Robbie eilte zum Auto und fuhr mit seinen Freunden davon.

Coop sah ihm nach. Im Stillen verfluchte er den Vater des Kindes. Michael Perry hatte alles verspielt. Er hatte das Leben mit seiner hübschen Frau und den Kindern weggeworfen - doch wofür?

Das war Coops Aufgabe. Er musste herausfinden, warum Perry gestorben war. War er der Informant, der in jener folgenschweren Nacht nicht aufgetaucht war?

Coop würde es herausfinden.

Eine halbe Stunde später entdeckte Coop den Blind Stitch Quilt Shop und parkte am Straßenrand. Nicht, dass es schwierig gewesen wäre, den Laden zu finden. Die kleine texanische Stadt Kerry Springs zählte gerade einmal zehntausend Einwohner - doch Coop wusste aus Erfahrung, dass es selbst an einem friedlichen Ort...

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