Die Bräute von Holly Springs (5-teilige Serie)

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 20. August 2020
  • |
  • 720 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7337-1925-8 (ISBN)
 
EIN SPITZENSLIP IM BADEZIMMER So hat sich Emma ihr Wiedersehen mit ihrem Exmann Joe nun wirklich nicht vorgestellt: Beide sind nackt und von der prickelnden Situation völlig überrascht. Wildes heißes Verlangen erwacht ... NUR HEIMLICHE STUNDEN DER LUST? In Thads Armen erlebt Janey sinnliche Nächte der Leidenschaft. So heiß wurde sie noch nie verwöhnt und geliebt. Schon träumt sie von einer gemeinsamen Zukunft mit dem attraktiven Mann, da verunglückt ihr Sohn. In ihrer Verzweiflung gibt sie Thad die Schuld ... WETTEN, DU BIST DER RICHTIGE? Lily hat das Mauerblümchendasein satt! Endlich will sie auch einmal etwas Aufregendes tun. Warum nicht den Filmstar Carson McRue verführen? Sie lässt sich auf eine verrückte Wette ein und findet dabei völlig unerwartet die Liebe ihres Lebens ... WACHGEKÜSST! Noch nie geliebt - das ändert sich für die Mechanikerin Hannah, als Dylan in ihr Leben tritt. Er erkennt sofort, dass unter ihrem ölverschmierten Overall ein warmes Herz schlägt. Doch ihre heiße Romanze scheint vorbei, als er ihr einen ungeheuerlichen Vorwurf macht ... HERZENSGEHEIMNISSE Drei Jahre Fernehe - das ist genug für den Arzt Cal! Bis zu ihrem Hochzeitstag - dem Valentinstag - muss eine Entscheidung fallen. Er möchte seine Frau Ashley am Tag der Liebe überraschen. Doch auch sie hat besondere Pläne. Und so beginnt ein kleines Versteckspiel ...
  • Deutsch
  • 14,48 MB
978-3-7337-1925-8 (9783733719258)
Cathy Gillen Thacker ist eine Vollzeit-Ehefrau, - Mutter und - Autorin, die mit dem Schreiben für ihr eigenes Amusement angefangen hat, als sie Mutterschaftszeit hatte. Zwanzig Jahre und mehr als 50 veröffentlichte Romane später ist sie bekannt für ihre humorvollen romantischen Themen und warme Familiengeschichten. Wenn sie schreibt, ist ihr größter Wunsch zu unterhalten und mit ihren Worten aufzubauen. "Menschen den Mut und die Kraft zu geben, zu träumen." Ihre Bücher erscheinen zahlreich auf Bestseller - Listen und sind in 17 Sprachen übersetzt und in 35 Ländern in der ganzen Welt veröffentlicht.

2. KAPITEL

"Wenn du so weitermachst, wird dein neuer Titel Dr. Ashley Drückeberger Hart lauten."

Als Ashley die leise sexy Stimme mit dem verführerischen Südstaatenakzent hörte, begann ihr Herz vor freudiger Überraschung schneller zu schlagen. Cal. Was machte er hier, im Aufenthaltsraum für das Personal des Honolulu General Hospital? Langsam drehte sie sich um und stellte fest, dass sie sich nicht getäuscht hatte: Im Türrahmen stand der Mann, mit dem sie schon fast drei Jahre verheiratet war.

Und wie immer sah er umwerfend aus.

Cal trug ein Seidenhemd mit tropischem Aufdruck, das seine breiten Schultern äußerst vorteilhaft zur Geltung brachte. Die Bundfaltenhose betonte seine schlanke Taille und die langen Beine. Das aschblonde Haar war kurz geschnitten und aus dem Gesicht gekämmt, seine leicht gebräunte Haut ließ ihn gut erholt aussehen. Sein markantes Kinn - ein sichtbares Zeichen dafür, wie stur alle Harts waren - bedeckte ein Bartschatten.

Cal war kein Modeltyp, denn dafür waren seine Züge zu unregelmäßig. Die Nase zierte eine Narbe von einem Sportunfall, und seine Augenbrauen und Wimpern waren so hell, dass man sie kaum sah. Doch in Kombination mit den dunkelgrauen Augen und dem entschlossenen Mund ergab sich ein Bild, für das Ashley immer noch alles stehen und liegen ließ. Ganz zu schweigen davon, wie geschmeidig er sich bewegte. Mit federnden Schritten, die seine Kraft und Fitness verrieten, kam er auf sie zu. Er konnte es ganz offensichtlich nicht abwarten, sie in die Arme zu schließen - und dann möglichst schnell ein ruhiges Plätzchen und ein bequemes Lager zu finden.

"Cal." Noch immer völlig überrascht starrte sie ihn an.

"Na, immerhin erinnerst du dich an meinen Namen", witzelte er.

Doch hinter dem scherzhaften Ton verbarg sich noch etwas anderes. Er war eindeutig verärgert oder, schlimmer noch, verletzt. Es überforderte sie, urplötzlich mit seinen Gefühlen konfrontiert zu sein, denn sonst gab er fast nie etwas von sich preis. Nicht einmal ihr gegenüber.

Aber vielleicht würde sich das jetzt ändern!?

Ashley schluckte und legte den Kopf in den Nacken, um ihn ansehen zu können. Mit seinen eins fünfundachtzig überragte er sie um gut zehn Zentimeter.

"Was machst du hier?", fragte sie. "Ich dachte ."

Cal hob eine Augenbraue. ". dass ich geduldig warte, bis es der Lady in den Sinn kommt, mir mitzuteilen, ich könne sie endlich abholen?"

Er stand jetzt so dicht vor ihr, dass sie den verführerischen Duft seines Rasierwassers einatmen konnte, doch seine Worte machten sie nervös.

Sie duckte sich unter einem Banner mit der Aufschrift Herzlichen Glückwunsch, Ashley! hindurch und ging zu ihrem Schrank, um den Rest ihrer Sachen in einen Umzugskarton zu packen.

"Wer hat denn was von Abholen gesagt?", fragte sie gedehnt.

Eigentlich hatte sie sich in Ruhe auf dieses zweifellos schwierige Gespräch vorbereiten wollen. Sie hatte vorgehabt, die richtigen Argumente zu wählen und sich ihre Worte genau zurechtzulegen.

Cal kam wieder auf sie zu. "Eben. Wir haben bis jetzt noch gar nicht darüber gesprochen, wie es weitergehen soll. Und dabei ist heute dein letzter Tag hier. Deshalb habe ich jetzt einfach die Initiative ergriffen, um meine Frau nach Hause zu holen."

Er sprach mit leiser, verführerischer Stimme.

Ashley atmete tief durch und wandte sich ihm zu. "Was ist nur los mit dir?"

Seine geballten Gefühle überforderten sie im Moment. Wie ein Schutzschild hielt sie unwillkürlich eine Regenjacke vor sich, die sie gerade zusammenlegen wollte.

Cal nahm sie ihr aus der Hand und warf die Jacke in den Karton. "Was soll die Frage?"

Ihr Herz klopfte immer noch heftig, jetzt aber aus anderen Gründen. Sie wandte sich wieder dem Schrank zu und griff nach einigen Büchern.

"Sonst bist du immer umgänglich und geduldig, wenn es um solche Sachen geht", sagte sie, als sie die Bücher in die Kiste legte.

Heute allerdings nicht.

In seinen Augen blitzte es gefährlich, als er sich mit einer Hand am Schrank daneben abstützte und ihr ganz nahekam.

"Und genau da liegt wahrscheinlich das Problem, Ash. Vielleicht habe ich zu viel Talent zum Warten und zu wenig darin, mir das zu holen, was ich haben will."

Ach du liebe Güte. "Und das wäre?", fragte sie.

Cal zog sie in die Arme und drückte Ashley eng an sich. "Das hier zum Beispiel", murmelte er und küsste sie.

Der erste Kuss nach einer so langen Trennung löste immer einen Sturm von Gefühlen aus. Und dieser hier machte da keine Ausnahme. Cals Lippen schmeckten nach Pfefferminz, denn er hatte immer Kaugummi bei sich. Als sie seine starken Arme um sich spürte, fühlte sie sich endlich aufgehoben. Wie jedes Mal, wenn sie in seiner Nähe war.

Sie hatte ihn vom allerersten Blick an geliebt, als sie Cal im ersten Collegejahr kennenlernte. Vielleicht lag es am Altersunterschied - er war vier Jahre älter als sie und damals schon mit dem Grundstudium fertig gewesen -, aber sein Selbstvertrauen und sein lässiger Südstaatencharme waren für sie eine unwiderstehliche Kombination. Bei ihm fühlte sie sich vollkommen sicher und gleichzeitig unglaublich begehrt. Wie die wunderbarste Frau der Welt.

Wenn sie getrennt waren, stellten sich allerdings immer wieder Zweifel ein, ob ihre Liebe wirklich für die Ewigkeit geschaffen war. Doch wenn er sie so wie jetzt küsste, wusste sie einfach, sie gehörte zu ihm.

Sie hätte ewig so weitermachen können, doch leider öffnete sich die Tür, und jemand räusperte sich diskret.

"Ich brauche wohl nicht zu fragen, was Sie hier bei uns machen", bemerkte die Krankenschwester leise lachend.

Nur widerwillig hob Cal den Kopf. "Wir feiern!", verkündete er.

Entspannt schmiegte sich Ashley an ihn und legte den Kopf an seine Schulter.

Die Krankenschwester strahlte. "Ach, dann haben Sie ihm von der Stelle auf Maui erzählt. Ist das nicht perfekt?" Sie wandte sich an Cal. "Wissen Sie, wie viele von uns für den Rest ihres Lebens auf Urlaub verzichten würden, wenn sie dort arbeiten dürften?"

Nach ihren Worten breitete sich Stille aus. Cal blickte finster, und die Krankenschwester wirkte bestürzt. Ashley hob eine Hand, bevor sie sich entschuldigen konnte.

Die Schwester schaute von einem zum anderen, lächelte etwas gezwungen und zog sich in Richtung Tür zurück.

"Ihr beide habt bestimmt noch viel zu besprechen", sagte sie beim Hinausgehen.

Doch auch nachdem sie außer Hörweite war, sagte Cal nichts. An seinem Gesichtsausdruck erkannte Ashley allerdings deutlich, dass er verletzt war und sich ausgeschlossen vorkam.

Das hatte sie nicht gewollt. Ihr schlechtes Gewissen meldete sich heftig. Aber wie immer befand sie sich in einer Zwickmühle. Wenn sie das attraktive Stellenangebot auf Maui ablehnte, würden alle schrecklich enttäuscht sein - ihre Eltern und ihre Mentorin hier in Honolulu, Dr. Connelly, und alle anderen, die sie auf ihrem Weg unterstützt hatten. Und Cal konnte sie es sowieso nicht recht machen. Natürlich erwartete er, dass sie in ihrem Beruf erfolgreich war, aber er wollte auch nicht, dass die Arbeit ihnen ihre gemeinsame Zeit stahl - allerdings wurde sie als Geburtsärztin mindestens ebenso oft zu ungeplanten Notfällen gerufen wie er als Chirurg. Von daher war dieser Anspruch allein schon kaum zu erfüllen.

Da er auf eine Erklärung zu warten schien, sagte sie schließlich: "Ich hätte es dir schon noch erzählt."

Kühl blickte er sie an. "Das bedeutet wohl, du hast das Angebot noch nicht abgelehnt!?"

Ashley zuckte die Schultern. Sie fühlte sich schlecht vorbereitet und unwohl in ihrem hellblauen Arztkittel und der lockeren Baumwollhose. Eine andere Kleidung wie ein sexy Sommerkleid hätte ihr vielleicht mehr Selbstvertrauen gegeben.

Sogar ihre Frisur war zerzaust. Sie löste den Knoten im Nacken, strich sich die losen Strähnen aus dem Gesicht und drehte das Haar wieder ordentlich zusammen.

"Ich habe es erst letzte Woche erfahren", sagte sie lahm.

"Aber deine Kollegen wissen schon Bescheid."

Natürlich wollte er der Erste sein, dem sie von solchen großen Neuigkeiten erzählte. Da die Stelle auf Maui bisher ihr einziges Jobangebot war, hatte sie damit noch gewartet. Sie hatte in den letzten Wochen einfach keine Zeit gehabt, sich irgendwo zu bewerben, und diesen mangelnden Elan würden weder ihre Eltern noch Cal verstehen. Er konnte zwischen sechs Angeboten entscheiden, als er mit seiner Assistenzzeit fertig geworden war. Allerdings hatte er sich auch die ersten fünf Monate ihrer Ehe ausschließlich um Bewerbungen und Vorstellungsgespräche gekümmert. Im Gegensatz dazu hatte sie im letzten halben Jahr ihre wenigen freien Tage nur dafür verwendet, Zeit mit Cal zu verbringen.

"Einige der Schwestern waren zufällig dabei, als ich den Anruf aus Maui bekam", erklärte sie.

"Aha. In North Carolina haben wir mittlerweile auch schon Telefon." Es klang verärgert und enttäuscht.

Ihm zu missfallen, hatte ihr schon immer schlimm zugesetzt. "Ich wollte das lieber persönlich mit dir besprechen", erwiderte sie mit zitternder Stimme.

Doch ihre Bemerkung schien alles noch schlimmer zu machen. "Du denkst doch wohl nicht ernsthaft daran, die Stelle anzunehmen?"

"Ehrlich gesagt weiß ich das noch...

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