SQL für Dummies

 
 
Wiley-VCH (Verlag)
  • 7. Auflage
  • |
  • erschienen am 24. April 2017
  • |
  • 440 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-527-81089-5 (ISBN)
 
Daten und Datenbanken sind quasi überall. Mit der Standardabfragesprache SQL können Daten in relationalen Datenbanken einfach, strukturiert und zielsicher abgefragt werden. Erfahren Sie in diesem Buch, welches kein Vorwissen voraussetzt, wie man Datenbanken erstellt, wie man Daten ordnet und abfragt und wie man SQL-Anweisungen in Programme und Websites einbindet. Nutzen Sie dieses Buch auch als Nachschlagewerk. Ganz wichtig: Sie lernen auch, wie Sie Ihre Datenbanken und Daten schützen und wie Sie typische Fehler vermeiden.
7. Auflage
  • Deutsch
  • Weinheim
  • |
  • Deutschland
  • 5,95 MB
978-3-527-81089-5 (9783527810895)
3527810897 (3527810897)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Allen G. Taylor ist Datenbank-Experte und Autor vieler Computerbücher, insbesondere über Datenbanksysteme.
  • Intro
  • Titelseite
  • Impressum
  • Über den Autor
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einführung
  • Über dieses Buch
  • Wer sollte dieses Buch lesen?
  • Symbole, die in diesem Buch verwendet werden
  • Teil I: Grundbegriffe
  • Kapitel 1: Grundlagen relationaler Datenbanken
  • Die Übersicht über die Dinge bewahren
  • Was ist eine Datenbank?
  • Datenbankgröße und -komplexität
  • Was ist ein Datenbankverwaltungssystem?
  • Flache Dateien
  • Datenbankmodelle
  • Das relationale Modell
  • Komponenten relationaler Datenbanken
  • Was sind Relationen?
  • Views oder Sichten
  • Schemata, Domänen und Einschränkungen
  • Das Objektmodell fordert das relationale Modell heraus
  • Das objektrelationale Modell
  • Überlegungen zum Datenbankentwurf
  • Kapitel 2: SQL-Grundlagen
  • Was SQL ist und was es nicht ist
  • Ein (sehr) kurzer historischer Überblick
  • SQL-Anweisungen
  • Reservierte Wörter
  • Datentypen
  • Genaue Zahlen
  • Näherungsweise genaue Zahlen
  • Zeichenketten
  • Binäre Zeichenketten
  • Boolesche Werte
  • Datums- und Zeitwerte
  • Intervalle
  • Der Datentyp XML
  • Der Datentyp ROW
  • Datentypen für Auflistungen
  • REF-Typen
  • Benutzerdefinierte Typen
  • Übersicht über die Datentypen
  • Nullwerte
  • Einschränkungen
  • SQL in Client/Server-Systemen
  • Der Server
  • Der Client
  • SQL mit dem Internet oder einem Intranet benutzen
  • Kapitel 3: Die Komponenten von SQL
  • Data Definition Language
  • Wenn »Halte es einfach!« kein guter Rat ist
  • Tabellen erstellen
  • Sichten
  • Tabellen in Schemata zusammenfassen
  • Ordnung durch Kataloge
  • Die DDL-Anweisungen näher kennenlernen
  • Data Manipulation Language
  • Ausdrücke
  • Prädikate
  • Logische Verknüpfungen
  • Mengenfunktionen
  • Unterabfragen
  • DCL (Data Control Language)
  • Transaktionen
  • Benutzer und Rechte
  • Einschränkungen der referenziellen Integrität können Ihre Daten gefährden
  • Die Verantwortung für die Sicherheit delegieren
  • Teil II: Datenbanken mit SQL erstellen
  • Kapitel 4: Eine einfache Datenbankstruktur erstellen und verwalten
  • Eine einfache Datenbank mit einem RAD-Werkzeug erstellen
  • Entscheiden, was in die Datenbank gehört
  • Eine Datenbanktabelle erstellen
  • Die Struktur einer Tabelle ändern
  • Einen Index definieren
  • Eine Tabelle löschen
  • Das gleiche Beispiel mit der DDL von SQL erstellen
  • SQL mit Microsoft Access nutzen
  • Eine Tabelle erstellen
  • Einen Index erstellen
  • Die Tabellenstruktur ändern
  • Eine Tabelle löschen
  • Einen Index löschen
  • Überlegungen zur Portierbarkeit
  • Kapitel 5: Eine relationale Datenbank mit mehreren Tabellen erstellen
  • Die Datenbank entwerfen
  • Schritt 1: Objekte definieren
  • Schritt 2: Tabellen und Spalten identifizieren
  • Schritt 3: Tabellen definieren
  • Domänen, Zeichensätze, Sortierfolgen und Übersetzungstabellen
  • Schlüssel für den schnellen Zugriff
  • Primärschlüssel
  • Mit Indizes arbeiten
  • Was ist eigentlich ein Index?
  • Wozu ist ein Index gut?
  • Einen Index verwalten
  • Die Datenintegrität bewahren
  • Integrität von Entitäten
  • Integrität von Domänen
  • Referenzielle Integrität
  • Und gerade als Sie dachten, alles wäre sicher . . .
  • Potenzielle Problembereiche
  • Einschränkungen
  • Die Datenbank normalisieren
  • Änderungsanomalien und Normalformen
  • Erste Normalform
  • Zweite Normalform
  • Dritte Normalform
  • Domain-Key-Normalform (DK/NF)
  • Abnorme Formen
  • Fazit der Normalisierung
  • Teil III: Daten speichern und abrufen
  • Kapitel 6: Daten einer Datenbank bearbeiten
  • Daten abfragen
  • Eine Sicht erstellen
  • FROM-Tabellen
  • Mit einer Auswahlbedingung
  • Mit einem geänderten Attribut
  • Sichten aktualisieren
  • Neue Daten hinzufügen
  • Daten zeilenweise einfügen
  • Daten nur in ausgewählte Spalten einfügen
  • Zeilen blockweise in Tabellen einfügen
  • Vorhandene Daten aktualisieren
  • Daten übertragen
  • Überholte Daten löschen
  • Kapitel 7: Temporale Daten verarbeiten
  • Zeiten und Perioden in SQL:2011 verstehen
  • Mit Anwendungszeitperioden-Tabellen arbeiten
  • Primärschlüssel in Anwendungszeitperiode-Tabellen definieren
  • Referenzielle Einschränkungen auf Anwendungszeitperiode-Tabellen anwenden
  • Anwendungszeitperiode-Tabellen abfragen
  • Mit systemversionierten Tabellen arbeiten
  • Primärschlüssel für systemversionierte Tabellen definieren
  • Referenzielle Einschränkungen auf systemversionierte Tabellen anwenden
  • Systemversionierte Tabellen abfragen
  • Noch mehr Daten mit bitemporalen Tabellen verwalten
  • Kapitel 8: Das Angeben von Datenwerten
  • Werte
  • Zeilenwerte
  • Literale
  • Variablen
  • Spezielle Variablen
  • Spaltenreferenzen
  • Wertausdrücke
  • String-Wertausdrücke
  • Numerische Wertausdrücke
  • Datums- und Zeit-Wertausdrücke
  • Intervall-Wertausdrücke
  • Bedingungs-Wertausdrücke
  • Funktionen
  • Mit Mengenfunktionen summieren
  • Wertfunktionen
  • Kapitel 9: SQL-Wertausdrücke - fortgeschrittener Teil
  • CASE-Bedingungsausdrücke
  • CASE mit Suchbedingungen verwenden
  • CASE mit Werten verwenden
  • Ein Sonderfall: CASE - NULLIF
  • Ein weiterer Sonderfall: CASE - COALESCE
  • Umwandlungen von Datentypen mit CAST
  • CAST in SQL verwenden
  • CAST als Mittler zwischen SQL und Host-Sprachen
  • Datensatzwertausdrücke
  • Kapitel 10: Daten zielsicher finden
  • Modifizierende Klauseln
  • Die Klausel FROM
  • Die Klausel WHERE
  • Vergleichsprädikate
  • BETWEEN
  • IN und NOT IN
  • LIKE und NOT LIKE
  • SIMILAR
  • NULL
  • ALL, SOME, ANY
  • EXISTS
  • UNIQUE
  • DISTINCT
  • OVERLAPS
  • MATCH
  • Regeln der referenziellen Integrität und das Prädikat MATCH
  • Logische Verknüpfungen
  • AND
  • OR
  • NOT
  • Die Klausel GROUP BY
  • HAVING
  • ORDER BY
  • Begrenzende FETCH-Funktion
  • Ergebnismengen mit Fensterfunktionen erstellen
  • Ein Fenster mit NTILE in Buckets partionieren
  • In einem Fenster navigieren
  • Fensterfunktionen verschachteln
  • Gruppen von Zeilen auswerten
  • Kapitel 11: Relationale Operatoren
  • UNION
  • UNION ALL
  • UNION CORRESPONDING
  • INTERSECT
  • EXCEPT
  • Verknüpfungsoperatoren
  • Die einfache Verknüpfung
  • Gleichheitsverknüpfung - Equi-Join
  • Kreuzverknüpfungen - Cross-Join
  • Natürliche Verknüpfungen - Natural-Join
  • Bedingte Verknüpfungen
  • Spaltennamenverknüpfungen
  • Innere Verknüpfungen - INNER JOIN
  • Äußere Verknüpfungen - OUTER JOIN
  • Vereinigungsverknüpfungen - Union Join
  • ON im Vergleich zu WHERE
  • Kapitel 12: Mit verschachtelten Abfragen tief schürfen
  • Was Unterabfragen erledigen
  • Verschachtelte Abfragen, die eine Zeilenmenge zurückgeben
  • Verschachtelte Abfragen, die einen einzelnen Wert zurückgeben
  • Die quantifizierenden Vergleichsoperatoren ALL, SOME und ANY
  • Verschachtelte Abfragen als Existenztest
  • Weitere korrelierte Unterabfragen
  • Die Anweisungen UPDATE, DELETE und INSERT
  • Änderungen per pipelined DML abrufen
  • Kapitel 13: Rekursive Abfragen
  • Was ist Rekursion?
  • Houston, wir haben ein Problem
  • Scheitern ist keine Option
  • Was ist eine rekursive Abfrage?
  • Wo kann ich eine rekursive Abfrage anwenden?
  • Abfragen auf die harte Tour erstellen
  • Zeit mit einer rekursiven Abfrage sparen
  • Wo könnte ich rekursive Abfragen sonst noch nutzen?
  • Teil IV: Kontrollmechanismen
  • Kapitel 14: Datenbanken schützen
  • Die Datenkontrollsprache von SQL
  • Zugriffsebenen für Benutzer
  • Der Datenbankadministrator
  • Besitzer von Datenbankobjekten
  • Die Öffentlichkeit
  • Rechte an Benutzer vergeben
  • Rollen
  • Daten einfügen
  • Daten lesen
  • Tabellendaten ändern
  • Tabellenzeilen löschen
  • Verknüpfte Tabellen referenzieren
  • Domänen, Zeichensätze, Sortierreihenfolgen und Übersetzungstabellen
  • Das Ausführen von SQL-Anweisungen bewirken
  • Rechte über Ebenen hinweg einräumen
  • Das Recht zur Vergabe von Rechten übertragen
  • Rechte entziehen
  • Mit GRANT und REVOKE zusammen Zeit und Aufwand sparen
  • Kapitel 15: Daten schützen
  • Gefahren für die Datenintegrität
  • Plattforminstabilität
  • Geräteausfall
  • Gleichzeitiger Datenzugriff
  • Die Gefahr der Verfälschung von Daten reduzieren
  • Mit SQL-Transaktionen arbeiten
  • Die Standardtransaktion
  • Isolierungsebenen
  • Anweisungen mit implizitem Transaktionsbeginn
  • SET TRANSACTION
  • COMMIT
  • ROLLBACK
  • Datenbankobjekte sperren
  • Datensicherung
  • Speicherpunkte und Untertransaktionen
  • Einschränkungen innerhalb von Transaktionen
  • Kapitel 16: SQL in Anwendungen nutzen
  • SQL in einer Anwendung
  • Nach dem Sternchen Ausschau halten
  • Stärken und Schwächen von SQL
  • Stärken und Schwächen prozeduraler Sprachen
  • Probleme bei der Kombination von SQL mit prozeduralen Sprachen
  • SQL in prozedurale Sprachen einbinden
  • Eingebettetes SQL
  • Die SQL-Modulsprache
  • Objektorientierte RAD-Werkzeuge
  • SQL mit Microsoft Access verwenden
  • Teil V: SQL in der Praxis
  • Kapitel 17: Datenzugriffe mit ODBC und JDBC
  • ODBC
  • Die ODBC-Schnittstelle
  • Die Komponenten von ODBC
  • ODBC in einer Client/Server-Umgebung
  • ODBC und das Internet
  • Server-Erweiterungen
  • Client-Erweiterungen
  • ODBC und Intranets
  • JDBC
  • Kapitel 18: SQL und XML
  • Was XML mit SQL zu tun hat
  • Der XML-Datentyp
  • Wann der XML-Datentyp verwendet werden sollte
  • Wann der Datentyp XML nicht verwendet werden sollte
  • SQL in XML und XML in SQL konvertieren
  • Zeichensätze konvertieren
  • Bezeichner konvertieren
  • Datentypen konvertieren
  • Tabellen konvertieren
  • Mit Nullwerten umgehen
  • Das XML-Schema erzeugen
  • SQL-Funktionen, die mit XML-Daten arbeiten
  • XMLDOCUMENT
  • XMLELEMENT
  • XMLFOREST
  • XMLCONCAT
  • XMLAGG
  • XMLCOMMENT
  • XMLPARSE
  • XMLPI
  • XMLQUERY
  • XMLCAST
  • Prädikate
  • DOCUMENT
  • CONTENT
  • XMLEXISTS
  • VALID
  • XML-Daten in SQL-Tabellen umwandeln
  • Nicht vordefinierte Datentypen in XML abbilden
  • Domänen
  • Distinct UDT (Spezifischer benutzerdefinierter Datentyp)
  • Row (Zeile)
  • Array
  • Multiset
  • Die Hochzeit von SQL und XML
  • Teil VI: SQL für Fortgeschrittene
  • Kapitel 19: Cursor
  • Einen Cursor deklarieren
  • Der Abfrageausdruck
  • Die Klausel ORDER BY
  • Die Klausel FOR UPDATE
  • Sensitivität
  • Scrollbarkeit
  • Einen Cursor öffnen
  • Daten aus einer einzelnen Zeile abrufen
  • Syntax
  • Die Orientierung eines scrollbaren Cursors
  • Cursor-Zeilen löschen oder ändern
  • Einen Cursor schließen
  • Kapitel 20: Prozedurale Möglichkeiten mit dauerhaft gespeicherten Modulen schaffen
  • Zusammengesetzte Anweisungen
  • Atomarität
  • Variablen
  • Cursor
  • Zustand (Condition)
  • Mit Zuständen umgehen
  • Zustände, die nicht verarbeitet werden
  • Zuweisung
  • Anweisungen zur Ablaufsteuerung
  • IF . THEN . ELSE . END IF
  • CASE . . . END CASE
  • LOOP . . . ENDLOOP
  • LEAVE
  • WHILE . . . DO . . . END WHILE
  • REPEAT . . . UNTIL . . . END REPEAT
  • FOR . . . DO . . . END FOR
  • ITERATE
  • Gespeicherte Prozeduren
  • Gespeicherte Funktionen
  • Rechte
  • Gespeicherte Module
  • Kapitel 21: Fehlerbehandlung
  • SQLSTATE
  • Die Klausel WHENEVER
  • Diagnosebereiche
  • Der Kopf des Diagnosebereichs
  • Der Detailbereich des Diagnosebereichs
  • Beispiel für Verstöße gegen Einschränkungen
  • Einer Tabelle Einschränkungen hinzufügen
  • Die von SQLSTATE zurückgegebenen Informationen auswerten
  • Ausnahmen handhaben
  • Kapitel 22: Trigger
  • Einige Anwendungen von Triggern
  • Einen Trigger erstellen
  • Anweisungs- und Zeilen-Trigger
  • Wenn ein Trigger ausgelöst wird
  • Die getriggerte SQL-Anweisung
  • Ein Beispiel für eine Trigger-Definition
  • Eine Folge von Triggern auslösen
  • Alte Werte und neue Werte referenzieren
  • Mehrere Trigger für eine einzelne Tabelle auslösen
  • Teil VII: Der Top-Ten-Teil
  • Kapitel 23: Zehn häufige Fehler
  • Annehmen, dass die Kunden wissen, was sie brauchen
  • Den Umfang des Projekts ignorieren
  • Nur technische Faktoren berücksichtigen
  • Nicht um Feedback bitten
  • Immer Ihre liebste Entwicklungsumgebung benutzen
  • Immer Ihre liebste Systemarchitektur benutzen
  • Datenbanktabellen unabhängig voneinander entwerfen
  • Design-Reviews ignorieren
  • Betatests überspringen
  • Keine Dokumentation erstellen
  • Kapitel 24: Zehn Tipps für Abfragen
  • Prüfen Sie die Datenbankstruktur
  • Testen Sie Abfragen mit einer Testdatenbank
  • Prüfen Sie Verknüpfungsabfragen doppelt
  • Prüfen Sie Abfragen mit einer Unterabfrage dreifach
  • Daten mit GROUP BY summieren
  • Beachten Sie die Einschränkungen der Klausel GROUP BY
  • Benutzen Sie bei AND, OR und NOT Klammern
  • Überwachen Sie Abfragerechte
  • Sichern Sie Ihre Datenbanken regelmäßig
  • Bauen Sie eine Fehlerbehandlung ein
  • Anhang A: Wie kommt man zu einer Datenbankumgebung?
  • Die verschiedenen SQL-Datenbanksysteme
  • LAMP unter Linux
  • WAMP unter Windows
  • Weitere nützliche Programme
  • Hinweise
  • Die MySQL-Konsole
  • Eine Datenbank via Konsole erstellen und benutzen
  • Anhang B: SQL:2011 Reservierte Wörter
  • Stichwortverzeichnis
  • Wiley End User License Agreement

Kapitel 1

Grundlagen relationaler Datenbanken

IN DIESEM KAPITEL

Datenorganisation

Den Begriff Datenbank definieren

Den Begriff DBMS definieren

Datenbankmodelle im Vergleich

Den Begriff relationale Datenbanken definieren

Die Probleme beim Entwurf einer Datenbank

SQL (Structured Query Language) ist eine Abfragesprache, (die ess-ku-el und nicht si-quel ausgesprochen wird und) die speziell für das Arbeiten mit Datenbanken entwickelt wurde. Mit ihr kann man Datenbanken erstellen, neue Daten in Datenbanken einfügen und ausgewählte Teilmengen der Daten abrufen. SQL wurde 1970 eingeführt und im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Heute ist sie längst zu einem wichtigen Branchenstandard geworden. SQL wird durch einen formellen Standard definiert, der von der International Standards Organization (ISO) betreut wird.

Es gibt verschiedene Datenbankarten, die unterschiedliche konzeptionelle Modelle für die Organisation von Daten widerspiegeln.

SQL wurde ursprünglich zu dem Zweck entwickelt, Daten zu verwalten, die in Datenbanken enthalten sind, deren Aufbau dem relationalen Modell entspricht. Der internationale SQL-Standard wurde kürzlich um einen Teil des Objektmodells erweitert, was zu hybriden Strukturen führt, die als objektrelationale Datenbanken bezeichnet werden. In diesem Kapitel beschreibe ich verschiedene Formen der Datenspeicherung, vergleiche das relationale mit anderen wichtigen Datenbankmodellen und gehe dann auf die wichtigen Merkmale relationaler Datenbanken ein.

Doch bevor ich näher auf SQL eingehe, will ich den Begriff der Datenbank klar definieren. Seine Bedeutung änderte sich mit der Art und Weise, in der Computer Informationen speicherten und verwalteten.

Die Übersicht über die Dinge bewahren

Heute werden Computer für viele Aufgaben benutzt, für die früher andere Werkzeuge benutzt wurden. Mechanische und elektrische Schreibmaschinen wurden von Computern beispielsweise längst weitestgehend verdrängt, wenn es darum geht, Dokumente zu erstellen und zu bearbeiten. Sie haben elektronische und mechanische Rechenmaschinen verdrängt. Millionen auf Papier ausgedruckte Seiten, Ordner und Archivschränke wurden als Hauptmedium zur Aufbewahrung wichtiger Daten abgelöst. Computer sind normalerweise sehr viel schneller und effizienter als diese alten Werkzeuge. Diese Vorteile haben aber auch einen Nachteil, denn Computerbenutzer haben keinen direkten physischen Zugang zu ihren Daten mehr.

Bei Computerausfällen fragen sich Benutzer zuweilen, ob die Computerisierung wirklich Fortschritte gebracht hat. Früher konnten Ordner nicht »abstürzen«, sondern höchstens mit lautem Krach auf dem Boden landen. Dann wurden die Blätter einfach wieder aufgesammelt und wieder in den Aktenordner geheftet. Außer bei Erdbeben können Aktenschränke kaum »abstürzen«. Fehlermeldungen zeigen sie Ihnen auch nie an. Festplattenabstürze sind hingegen etwas ganz anderes: Verloren gegangene Bits und Bytes lassen sich nicht einfach vom Boden »aufheben«. Mechanische, elektronische und menschliche Fehlfunktionen können dazu führen, dass Ihre Daten ins »Nirwana« verschwinden und für immer verloren sind.

Wenn Sie sich aber mit den gebotenen Vorsichtsmaßnahmen gegen zufällige Datenverluste schützen, können Sie die Vorteile nutzen, die Ihnen Computer mit ihrer höheren Geschwindigkeit und Präzision bieten.

Im modernen Arbeitsumfeld müssen Sie gerade bei wichtigen Datenbanken darauf aufpassen, dass sie möglichst gut geschützt werden. Externe Zugriffe von außen sollten nur möglich sein, wenn es wirklich erforderlich ist.

Wenn Sie wichtige Daten speichern, müssen Sie Ihr Augenmerk folgenden vier Bereichen widmen:

Die Daten müssen schnell und einfach gespeichert werden, weil dieser Vorgang sehr häufig notwendig ist.

Die Speichermedien müssen zuverlässig arbeiten. Sie wollen schließlich später keine böse Überraschung erleben und feststellen, dass Ihre Daten ganz oder teilweise verschwunden sind.

Die Daten müssen schnell und einfach abgerufen werden können, und zwar unabhängig von der Menge der gespeicherten Daten.

Sie benötigen einfache Möglichkeiten, um genau die gewünschten Daten aus der Masse der gespeicherten Daten herauszufiltern.

Moderne Computer-Datenbanken, die sich auf dem Stand moderner Technik befinden, erfüllen diese vier Kriterien. Wenn Sie mehr als einige Dutzend Datenelemente speichern müssen, sollten Sie dafür Datenbanken verwenden.

Was ist eine Datenbank?

Mit der Entwicklung der Computer hat der Begriff Datenbank seine ursprüngliche Bedeutung recht weitgehend verloren. Einige betrachten jede Sammlung von Datenelementen (Telefonbücher, Einkaufszettel, Schriftrollen und so weiter) als Datenbank. Andere definieren den Begriff präziser.

In diesem Buch wird eine Datenbank als selbstbeschreibende Sammlung integrierter Datensätze beschrieben. Und diese Definition setzt neben Computertechnologien Programmiersprachen wie SQL voraus.

Bei einem Datensatz handelt es sich um die Repräsentation eines physischen oder konzeptionellen Objekts. Wenn Sie beispielsweise Kunden einer Firma verwalten wollen, legen Sie für jeden Kunden einen Datensatz an. Jeder Datensatz enthält ein oder mehrere Attribute, wie beispielsweise den Namen, die Adresse oder die Telefonnummer. Einzelne Namen, Adressen und so weiter bilden die eigentlichen Daten oder Datenelemente.

Eine Datenbank besteht aus Daten und Metadaten. Metadaten beschreiben dabei die Struktur der Daten innerhalb der Datenbank. Wenn Sie wissen, wie Ihre Daten strukturiert sind, können Sie sie abrufen. Eine Datenbank ist selbstbeschreibend, weil sie eine Beschreibung ihrer eigenen Struktur enthält. Die Datenbank ist integriert, weil sie neben den Datenelementen auch Beziehungen zwischen den Datenelementen enthält.

Die Datenbanken speichern Metadaten in einem Bereich, der Datenverzeichnis (englisch Data Dictionary) genannt wird und der die Tabellen, Spalten, Indizes, Einschränkungen (Bedingungen) und andere Elemente beschreibt, aus denen die Datenbank besteht.

Weil flache Dateisysteme (die später in diesem Kapitel beschrieben werden) keine Metadaten enthalten, müssen mit flachen Dateien arbeitende Anwendungen die den Metadaten entsprechenden Angaben im Programm enthalten. Anders ausgedrückt, muss dann das Programm selbst die Struktur der Daten kennen.

Datenbankgröße und -komplexität

Datenbanken gibt es mit allen möglichen Datenmengen, angefangen bei einfachen Sammlungen mit wenigen Datensätzen bis hin zu Millionen Datensätzen und mehr. Die meisten Datenbanken lassen sich in eine von drei Kategorien einordnen, die von der Größe der Datenbank selbst, der relativen Kapazität der Computer, auf denen sie laufen, und der Größe der Organisationen abhängen, von denen sie betrieben werden:

Eine persönliche Datenbank ist für die Benutzung durch eine einzige Person auf einem einzigen Computer bestimmt. Derartige Datenbanken sind meist recht einfach strukturiert und relativ klein.

Eine Abteilungs- oder Arbeitsgruppendatenbank ist für die Benutzung durch die Mitglieder einer einzelnen Abteilung oder Arbeitsgruppe innerhalb eines Unternehmens vorgesehen. Diese Art Datenbank ist meist umfangreicher als eine persönliche Datenbank und demgemäß auch komplexer, weil sie mehrere Benutzer verwalten muss, die gemeinsam auf dieselben Daten zugreifen.

Eine Unternehmensdatenbank kann riesig sein. Unternehmensdatenbanken können den gesamten geschäftskritischen Informationsfluss großer Unternehmen abbilden.

Was ist ein Datenbankverwaltungssystem?

Gut, dass Sie das fragen. Ein Datenbankverwaltungssystem (DBMS - Database Management System) ist ein Satz von Programmen, mit denen Sie Datenbanken und die dazugehörigen Anwendungen definieren, verwalten und ausführen können. Eine verwaltete Datenbank ist im Wesentlichen eine Struktur zum Speichern von Daten, die für Sie oder Ihr Unternehmen wichtig sind. Ein DBMS ist ein Werkzeug, mit dem Sie eine derartige Struktur erstellen können, um die darin enthaltenen Daten bearbeiten zu können.

Heute werden viele Datenbankverwaltungssysteme angeboten. Einige laufen nur auf Servern, andere nur lokal auf Arbeitsrechnern, wie PCs, Laptops oder Tablets. Die Entwicklung geht jedoch deutlich in Richtung von Produkten, die von mehreren Plattformen unterstützt werden und in unterschiedlichen Netzwerken mit Rechnern verschiedener Leistungsklassen arbeiten können. Sehr viele Anwendungen besitzen Bedienoberflächen für Internet-Browser. Noch ausgeprägter ist...

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