Diatopische Variation im Wörterbuch

Theorie und Praxis
 
 
De Gruyter Mouton (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 23. Januar 2017
  • |
  • XIV, 324 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-11-048226-3 (ISBN)
 
Die deutsche Sprache wird als eine Sprache mit verschiedenen, gleichwertigen diatopischen Standardvarietäten betrachtet (z.B. Schweizer Standarddeutsch, österreichisches Standarddeutsch, deutschländisches Standarddeutsch). Bei den Sprechern hat sich dieses Bewusstsein für die Gleichwertigkeit der Varietäten allerdings bislang nicht durchgesetzt, was nicht zuletzt mit ihrer Darstellung in Wörterbüchern zu tun hat. Dort trifft man oft auf divergierende Informationen zu diatopischen Varianten. Anhand detaillierter Wörterbuchanalysen wird in dieser Monographie zunächst der Ist-Zustand der Abbildung diatopischer Variation im Wörterbuch dargestellt. Sodann werden Optimierungsmöglichkeiten für alle Stadien des lexikographischen Prozesses aufgezeigt. Im Ergebnis werden Handlungsempfehlungen präsentiert, die von der lexikographischen Datenerhebung über die Konzeption der Wörterbuchstrukturen bis zur Datenpräsentation im Wörterbuch reichen. Damit soll das Fundament dafür gelegt werden, dass die diatopischen Varietäten des Deutschen in künftigen Wörterbuchprojekten gleichberechtigt behandelt werden.
  • Deutsch
  • Berlin/Boston
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 39
  • |
  • 39 s/w Abbildungen
  • |
  • 39 b/w ill.
  • 90,10 MB
978-3-11-048226-3 (9783110482263)
http://www.degruyter.com/isbn/9783110482263
weitere Ausgaben werden ermittelt
Patrizia Sutter, Universität Zürich, Schweiz.
Patrizia Sutter, University of Zurich, Switzerland.
  • Intro
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • 1. Einleitung
  • Teil I: Theorie
  • 2. Sprachlicher Standard
  • 2.1 Definition von Standardsprache
  • 2.1.1 Normbezogene Definition von Standardsprache
  • 2.1.2 Sprachgebrauchsorientierte Definition von Standardsprache
  • 2.1.3 Regionale Gebrauchsstandards
  • 2.2 Umgangssprache und Dialekt
  • Umgangssprache
  • Dialekt
  • 3. Deutsch als Sprache mit verschiedenen Zentren
  • 3.1 Plurizentrizität - Pluriarealität
  • 3.1.1 Plurizentrizität
  • 3.1.2 Pluriarealität
  • 3.1.3 Plurizentrizität und Pluriarealität im Vergleich
  • 3.2 Die nationale Gliederung der deutschen Sprache
  • 3.2.1 Vollzentren der deutschen Sprache
  • 3.2.2 Halbzentren der deutschen Sprache
  • Halbzentren mit Deutsch als nationaler Amtssprache
  • Halbzentren mit Deutsch als regionaler Amtssprache
  • 4. Lexikographie und Metalexikographie: Begriffsbestimmung
  • 4.1 Lexikographie: Begriffsbestimmung
  • 4.2 Metalexikographie und Wörterbuchforschung: Begriffsbestimmung
  • 4.3 Nachschlagewerk: Wörterbuch - Lexikon - Enzyklopädie
  • 4.4 Aufbau von Wörterbüchern
  • 4.4.1 Wörterbuchaussentexte
  • 4.4.2 Lemma
  • 4.4.3 Makrostruktur
  • 4.4.4 Zugriffsstruktur
  • 4.4.5 Mikrostruktur
  • 4.4.6 Verweisstruktur
  • 5. Wörterbuchtypen
  • 5.1 Phänomenologische Typologie nach Engelberg/Lemnitzer (2009)
  • 5.1.1 Allgemeinwörterbuch
  • 5.1.2 Spezialwörterbuch
  • 5.2 Neue Medien - neue Möglichkeiten
  • 5.2.1 Vorteile von elektronischen Wörterbüchern
  • 5.2.1.1 Allgemeine Vorteile des elektronischen Mediums
  • 5.2.1.2 Zugriffs- und Verweisstrukturen
  • 5.2.1.3 Pflege des Wörterbuchs
  • 5.2.2 Wörterbuchportale
  • Teil II: Wörterbuchanalysen - Standardsprachliche Wörterbücher der deutschen Gegenwartssprache
  • 6. Duden. Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz
  • 6.1 Gegenstandsbereich
  • 6.2 Intendierte Wörterbuchfunktion
  • 6.3 Methodische Grundlagen und Vorgehensweise
  • 6.4 Zur Form des Schweizerhochdeutsch-Dudens
  • 6.4.1 Wörterbuchaussentexte
  • 6.4.2 Strukturen im Artikelteil
  • 6.5 Markierungen im Schweizerhochdeutsch-Duden
  • 6.5.1 Diatopische Markierungen
  • 6.5.2 Diaphasische Markierungen
  • 6.6 Art der Varianten
  • 7. Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol
  • 7.1 Gegenstandsbereich
  • 7.2 Intendierte Wörterbuchfunktion
  • 7.3 Theoretische Prämissen, methodische Grundlagen und Vorgehensweise
  • 7.4 Zur Neuauflage des VWB
  • 7.5 Zur Form des VWB
  • 7.5.1 Wörterbuchaussentexte
  • 7.5.2 Strukturen im Artikelteil
  • 7.6 Markierungen im VWB
  • 7.6.1 Diatopische Markierungen
  • 7.6.2 Diaphasische Markierungen
  • 7.7 Grammatische Variation im VWB
  • 8. Duden. Richtiges und gutes Deutsch. Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle
  • 8.1 Gegenstandsbereich
  • 8.2 Intendierte Wörterbuchfunktion
  • 8.3 Theoretische Prämissen, methodische Grundlagen und Vorgehensweise
  • 8.3.1 Zweifelsfall und Norm
  • 8.3.2 Leitvarietät
  • 8.3.3 Vorgehensweise bei den grammatischen Analysen
  • 8.3.4 Dudenempfehlungen
  • 8.4 Zur Form des Zweifelsfälle-Dudens
  • 8.4.1 Wörterbuchaussentexte
  • 8.4.2 Strukturen im Artikelteil
  • Makrostruktur
  • Zugriffsstruktur
  • Mikrostruktur
  • Verweisstruktur
  • 8.5 Diatopische Variation im Zweifelsfälle-Duden
  • 8.5.1 Diatopische Markierungen
  • 8.5.1.1 Regionale diatopische Variation: süddeutsche und norddeutsche Varianten
  • 8.5.1.2 Nationale diatopische Variation: Teutonismen, Helvetismen und Austriazismen
  • 8.5.1.3 Fazit zu den diatopischen Markierungen
  • 8.5.2 Art der Varianten
  • 9. Österreichisches Wörterbuch
  • 9.1 Gegenstandsbereich und intendierte Wörterbuchfunktion
  • 9.2 Meilensteine in der Geschichte des ÖWB und die Kritik an der 35. Auflage
  • 9.3 Theoretische Prämissen, methodische Grundlagen und Vorgehensweise
  • 9.3.1 Theoretische Prämissen
  • 9.3.2 Leitvarietät
  • 9.3.3 Methodische Grundlagen und Vorgehensweise
  • 9.4 Zur Form des ÖWB
  • 9.4.1 Wörterbuchaussentexte
  • 9.4.2 Strukturen im Artikelteil
  • Makrostruktur
  • Zugriffsstruktur
  • Mikrostruktur
  • Verweisstruktur
  • 9.5 Diatopische Variation im ÖWB
  • 9.5.1 Innerösterreichisch regionale Varianten
  • 9.5.2 Fremdnationale Variation
  • 9.6 Grammatische Information im ÖWB
  • 10. Duden. Die deutsche Rechtschreibung. Das umfassende Standardwerk auf der Grundlage der amtlichen Regeln
  • 10.1 Meilensteine in der Geschichte des Rechtschreib-Dudens
  • 10.2 Gegenstandsbereich und intendierte Wörterbuchfunktion
  • 10.3 Theoretische Prämissen, methodische Grundlagen und Vorgehensweise
  • Theoretische Prämissen
  • Vorgehensweise
  • Dudenausschüsse
  • 10.4 Zur Form des Rechtschreib-Dudens
  • 10.4.1 Wörterbuchaussentexte
  • 10.4.2 Strukturen im Artikelteil
  • Makrostruktur
  • Zugriffsstruktur
  • Mikrostruktur
  • Verweisstruktur
  • 10.5 Diatopische Variation im Rechtschreib-Duden
  • 10.5.1 Markierungen
  • 10.5.2 Art der Varianten
  • Teil III: Vergleich der Wörterbücher
  • 11. Vergleich und korpuslinguistische Überprüfung ausgewählter Varianten
  • 11.1 Vorgehen beim Vergleich der diatopischen Varianten
  • 11.2 Zur Methode bei der korpuslinguistischen Überprüfung der Varianten
  • 11.2.1 Das Projekt Variantengrammatik des Standarddeutschen und das Variantengrammatik-Korpus
  • 11.2.2 Vorgehen bei der Korpusanalyse und statistische Auswertung
  • 11.3 Die Markierung 'mundartnah'
  • Beobachtungen aus den Wörterbüchern
  • Überprüfung der Varianten anhand des VG-Korpus
  • 11.4 Die Markierung 'Grenzfall des Standards'
  • Beobachtungen aus den Wörterbüchern
  • Überprüfung der Varianten anhand des VG-Korpus
  • 11.5 Die Markierung 'ist gebräuchlich'/'wird gebraucht'
  • Beobachtungen aus den Wörterbüchern
  • Überprüfung der Varianten anhand des VG-Korpus
  • 11.6 Die Markierung 'landschaftlich'
  • Beobachtungen aus den Wörterbüchern
  • Überprüfung der Varianten anhand des VG-Korpus
  • 11.7 Die Markierung 'regional'/'regionalsprachlich'
  • Beobachtungen aus den Wörterbüchern
  • Überprüfung der Varianten anhand des VG-Korpus
  • 11.8 Die Markierung 'ugs.'
  • Beobachtungen aus den Wörterbüchern
  • Überprüfung der Varianten anhand des VG-Korpus
  • 12. Fazit aus dem Vergleich und der Korpusanalyse
  • 13. Handlungsempfehlungen und Ausblick
  • 13.1 Theoretische Prämissen
  • Sprachlicher Standard
  • Plurizentrizität vs. Pluriarealität
  • 13.2 Datenerhebung
  • 13.3 Zur Form des Wörterbuchs
  • 13.3.1 Wörterbuchaussentexte
  • 13.3.2 Makrostruktur
  • 13.3.3 Zugriffsstruktur
  • 13.3.4 Mikrostruktur
  • 13.3.5 Verweisstruktur
  • 13.4 Datenpräsentation
  • 13.5 Ausblick
  • 14. Literaturverzeichnis
  • Register

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

102,95 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen