Alles riskieren - Eine verführerische Enthüllung (3-teilige Serie)

 
 
CORA Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 18. November 2021
  • |
  • 480 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7515-1231-2 (ISBN)
 

VERFÜHRERISCHE VERWANDLUNG von CARA SUMMERS

Nach einer heißen Liebesnacht mit Sean hat Natalie schnell Lust auf eine Fortsetzung. Aber der sexy Detektiv scheint sich in den Kopf gesetzt zu haben, mit keiner Frau mehr als einmal zu schlafen. Also muss Natalie sich verwandeln: in die sinnliche Verführerin Rachel, das sexy Model Calli...


ENTHÜLLT! von CARA SUMMERS

Die junge Reporterin Corinne muss fliehen: vor einem sehr attraktiven, aber leider auch sehr wütenden Mann! Unerlaubt hat sie Fotos gemacht und damit Hunter Marks auf den Plan gerufen. In einer Dessousboutique stellt er sie. Erst verlangt er die Aufnahmen, dann küsst er Corinne, wie sie noch nie geküsst worden ist...


WAS DU SCHON IMMER ÜBER SEX WISSEN WOLLTEST von CARA SUMMERS

Bei dem attraktiven Ryder vergisst Sierra zum ersten Mal alle Hemmungen. An den ausgefallensten Orten hat sie mit ihm leidenschaftlichen Sex. Aber ihr Traumlover hat leider auch einen sehr gefährlichen Beruf. Und plötzlich hat Sierra nicht nur eine heiße Affäre, sondern steckt auch mitten in einem aufregenden Abenteuer...

2. KAPITEL

Ich habe einen Fremden geküsst, und es hat mir auch noch Spaß gemacht! dachte Sierra, als sie zum Restaurantbereich ging. Sie entdeckte ihre Schwestern sofort an einem Tisch. Rad, einer der Besitzer des "Blue Pepper", servierte ihnen Drinks und Vorspeisen.

Ich werde diesen Mann und den Kuss vergessen, bis ich meinen Plan umgesetzt habe, beschloss sie und ging auf den Tisch zu, an dem ihre Schwestern saßen.

Rad kam auf sie zugeeilt. "Dr. Gibbs! Sie sehen heute Abend absolut fantastisch aus!"

Leicht verlegen ließ Sierra Rads Luftküsschen über sich ergehen. Gemeinsam mit seinem Partner George leitete Rad das "Blue Pepper". Der bullige George kümmerte sich um die Bar, während der kleine, schmächtige Rad die Gäste empfing.

Er hielt Sierra auf Armlänge von sich und betrachtete sie eingehend. "Es liegt an Ihrem Haar. Endlich haben Sie meinen Rat befolgt und tragen es offen."

Sofort fuhr Sierra sich durchs Haar. Während des Kusses musste der Mann an der Bar ihr Haarband gelöst haben.

Rad zog sie mit sich zu ihren Schwestern. "Sieht sie nicht umwerfend aus mit offenem Haar?"

"Umwerfend. Stimmt." Natalie zwinkerte Sierra zu.

"Absolut", stimmte Corinne zu.

Mit einer Verbeugung verabschiedete Rad sich und eilte davon.

Corinne nahm sich einen Shrimp von der Vorspeisenplatte. "Sonst hörst du doch nie auf Rads Ratschläge. Was ist denn passiert?"

Ich habe nur einen Fremden in der Bar geküsst, dachte Sierra. Von ihrem Platz aus konnte sie den Tresen sehen, doch den Mann erblickte sie nicht.

"Sierra?" Natalie beugte sich vor. "Stimmt was nicht?"

Sierra umfasste ihren Inhalator etwas fester, während sie tief Luft holte und ihre Gedanken sortierte. "Ich bin nur ein bisschen nervös, weil ich gleich Harrys Brief öffne."

"Nimm dir einen Shrimp." Corinne schob die Platte dichter zu ihr. "Essen beruhigt."

"Danke, ich verzichte."

"Dann trink wenigstens von dem Martini, den wir für dich mitbestellt haben." Auffordernd nickte Natalie ihr zu.

Na gut, dann musste sie sich den Mut eben antrinken. Sierra stieß mit ihren Schwestern an, trank einen Schluck und hoffte, die Schmetterlinge in ihrem Bauch würden endlich aufhören, Polka zu tanzen.

"Dads Brief ist bestimmt nicht so schlimm, wie du denkst. Stimmt's, Corinne?"

"Stimmt." Corinne nickte und steckte sich einen gefüllten Champignon in den Mund. "Mir ging's sofort besser, nachdem ich meinen gelesen hatte."

Sierra dachte an die Männer, die ihre Schwestern kennen gelernt hatten. "Sean und Hunter sind bestimmt sauer, weil ich euch zwei heute Abend von ihnen fern halte."

"Wohl kaum." Natalie stieß die Luft aus. "Die veranstalten heute einen Männerabend. Eine Pokerrunde oder so."

"Mit einer Menge Bier." Corinne griff nach einem Mozzarella-Häppchen. "Die beiden sind ganz froh, mal einen Abend ohne uns zu verbringen."

"Ihr habt mit den beiden richtige Volltreffer gelandet." Ein Blick in die glücklichen Gesichter ihrer Schwestern bewies Sierra, dass sie das Richtige tat. Von ihrem Plan würde sie sich nicht abbringen lassen, egal, was ihr Vater ihr in seinem Brief riet. Sie ließ den Inhalator los, den sie unbewusst umklammert hatte, zog den Brief hervor und öffnete ihn.

Liebste Sierra, meine wunderschöne Träumerin,

schon als kleines Kind hast du mich mit deiner Neugier auf die Welt und deiner unglaublichen Fantasie immer wieder überrascht. Du warst so klug, dass es deiner Mutter und mir manchmal direkt Angst gemacht hat. Am meisten bedauere ich, dass ich nicht mehr Zeit mit dir verbracht habe.

Von meinen Töchtern hast du es am meisten in der Hand, all deine Träume zu verwirklichen. Hab keine Angst davor, dir alles vom Leben zu wünschen. Vergiss niemals, dass das wahre Leben besser ist als jeder Traum. Es ist ein größeres Abenteuer als jeder Roman und jeder Film. Vertrau dir selbst und riskier es, mir zu glauben, Sierra.

In Liebe, Harry

"Ich hätte nicht gedacht, dass er mich so gut kennt", sagte sie schließlich.

"Natürlich hat er dich gut gekannt." Wie üblich klang Ungeduld aus Corinnes Stimme.

Sierra schüttelte den Kopf. "Er hat so oft Ausflüge mit euch beiden gemacht, wenn ich krank war und zu Hause bleiben musste."

"Aber wenn du im Krankenhaus warst, war er ständig bei dir", widersprach Natalie. "Wann immer er konnte, hat er dort sogar übernachtet. Wir waren immer eifersüchtig, und ich glaube, Mom auch."

Zum ersten Mal, seit sie den Brief geöffnet hatte, hob Sierra den Blick und sah ihre Schwestern an. "Daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern." Sie blickte zu Corinne. "Dir hat er das Reiten beigebracht."

"Aber dir hat er vorgelesen", wandte Natalie ein. "Corinne und ich haben dann immer vor deinem Zimmer gesessen und zugehört. Uns hat er nie vorgelesen."

"Ans Vorlesen kann ich mich erinnern." Sierra lächelte. "Einmal hat er mir 'Goldlöckchen und die drei Bären' vorgelesen und gesagt, Mom würde sich bestimmt aufregen, weil Goldlöckchen ins Haus der Bären eingebrochen ist und mir ein schlechtes Vorbild sei."

"Klingt nach ihm." Auch Natalie lächelte.

"Willst du dir denn nicht die Fotos ansehen?", drängte Corinne.

"Oh. Natürlich." In den Briefen ihrer Schwestern hatten auch Fotos gesteckt. Sierra ließ ihre aus dem Umschlag gleiten und breitete sie auf dem Tisch aus. Auf einem Foto war sie während ihrer Abschlussrede an der High School zu sehen. Ein zweites zeigte sie in der Bibliothek beim Lesen. Das bin ich, dachte Sierra, der Bücherwurm.

Das dritte fesselte ihre Aufmerksamkeit. Sie saß im Rock Creek Park auf einer Bank und beobachtete die Jogger und Skater. Es war ein perfekter Frühlingstag während ihres ersten Jahres auf dem College gewesen, und sie hatte die Skater unendlich beneidet.

"Siehst du?" Corinne deutete auf das Foto. "Er kannte dich sehr genau. Schau dir mal deinen Gesichtsausdruck an."

"Was meinst du?" Sierra beugte sich tiefer über das Foto.

"So hast du immer ausgesehen, wenn Corinne und ich loszogen, um irgendetwas zu unternehmen, und du nicht mitkonntest." Natalie tippte auf das Foto. "Du wünschst dir bestimmt gerade, du könntest auch skaten."

Damals hatte sie sich in Tagträume geflüchtet, das wusste Sierra noch sehr genau. Eigentlich tat sie das heutzutage immer noch.

"Mit diesem Foto will er dir sagen, dass du alles erreichen kannst, wenn du nur an dich glaubst." Mitfühlend lächelte Corinne sie an.

Sierra schluckte. Hatte Harry das wirklich geglaubt?

"Also, raus mit der Sprache." Corinne griff nach dem nächsten Shrimp. "Was wünschst du dir am meisten?"

Den Mann in der Bar. Der Gedanke kam ihr so spontan, dass Sierra einen Moment lang Angst vor sich selbst bekam. So ein Mann passte überhaupt nicht in ihren Plan. Sierra holte tief Luft. "Ich will eine intime Beziehung zu einem Mann."

"Oh." Ihre Schwestern tauschten rasch einen Blick aus.

"Dann ist es dir mit Bradley Winthrop also ernst?" Natalie wandte sich ihr zu.

"Nein." Sierra zog die Augenbrauen zusammen. "Bradley und ich sind nur Freunde." Nachdenklich neigte sie den Kopf zur Seite. "Wir gehen zusammen essen, in die Oper und zu Ausstellungen. Intellektuell gesehen ist unsere Beziehung sehr anregend, aber sie verläuft rein platonisch."

"Dann hast du also jemanden kennen gelernt?", bohrte Corinne.

Wieder dachte Sierra an den Mann an der Bar. "Nein, aber ich bin bereit für eine sexuelle Beziehung, und deswegen werde ich mir einen Liebhaber suchen."

"Wie können wir dir helfen?"

"Gar nicht." Sierra trank von ihrem Martini. "Ich habe bereits einen Plan, und von dem werdet ihr mich nicht abbringen."

"Wieso sollten wir?", fragte Corinne.

"Weil ich . weil ihr ." Sierra atmete tief durch. "Ich war sicher, ihr würdet versuchen, es mir auszureden."

"Natalie und ich sind uns einig, dass wir dir keine Ratschläge geben können, die wir selbst nicht beherzigt haben. Und schließlich warst du es, die mir gesagt hat, ich solle mir Sean schnappen."

"Und als ich Hunter getroffen habe, hast du mich auch ermutigt." Corinne ergriff ihre Hand. "Uns haben Harrys Ratschläge sehr geholfen. Wenn du also beschließt, dir einen Liebhaber zuzulegen, dann können wir dir schlecht davon abraten", fügte Corinne hinzu.

Einerseits war Sierra erleichtert, aber gleichzeitig kam sie sich vor, als habe sie sich für einen Krieg gerüstet, der jetzt ausfiel.

"Du hast von einem Plan gesprochen." Natalie räusperte sich. "Davon würde ich gern mehr hören."

"Ich auch." Corinne nickte. "Vielleicht können wir dir ein paar Tipps geben."

Lächelnd suchte Sierra in ihrer Handtasche nach der Karte. "Das klingt schon besser. Fast hätte ich befürchtet, meine Schwestern seien von Außerirdischen ersetzt worden."

Fragend hob Natalie die Augenbrauen. "Sind Schwestern nicht dazu da, um Tipps zu geben?"

"Doch." Sierra ertastete ihren Terminplaner, den Inhalator, die Pillen und den Stapel unbeschriebener Karten. Stirnrunzelnd öffnete sie die Tasche etwas weiter. Hatte sie die Karte an der Bar verloren? Wenn sie jetzt suchen ging, traf sie vielleicht den Fremden wieder.

Nein....

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