Nachhaltig und Plastikfrei

Mache Dein Leben gesünder, bewusster und günstiger
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 4. Auflage
  • |
  • erschienen am 18. November 2019
  • |
  • 276 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7481-6083-0 (ISBN)
 
Es geht auch anders!
Du bist überzeugt, dass es mit den Massen von Plastik und Verpackungsmüll nicht weitergehen kann? Dass Mineralöle, Parabene und künstliche Duftstoffe in Kosmetik, Putz- und Waschmitteln nicht das Wahre sein können?
Du kannst jetzt etwas tun! In diesem Buch erfährst Du, wie Du nachhaltiger und dadurch sogar gesünder leben kannst.
Viele Tipps und Anleitungen führen Dich zu einem effizienteren und nachhaltigeren Leben. Du reduzierst Verpackungsmüll, ersetzt möglichst viel Kunststoff, verabschiedest Dich von fragwürdigen Inhaltsstoffen und erfährst die Hintergründe und Zusammenhänge. So findest Du leichter Deinen Weg zu einem umweltbewussteren Leben.
Jeder Schritt zählt! Lass uns jetzt gemeinsam starten!
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Dieses Buch verschafft Dir einen Überblick über das Umweltsorgenkind Plastik und beleuchtet darüber hinaus Inhaltsstoffe wie Parabene, Farbstoffe, Konservierungsmittel und andere fragwürdige Stoffe in unserem Essen sowie in Kosmetik-, Wasch- und Putzmitteln.
Die Autorin setzt sich seit Jahren mit diesen Themen auseinander und bietet neben vielen Kaufempfehlungen vor allem eine große Auswahl an Rezepten zum Selberherstellen an. Wer eine Alternative zu Duschgel und Shampoos in Plastikflaschen, Babypflegeprodukten, Kosmetik, Wasch- oder Putzmitteln sucht, der wird hier fündig. Auch in Plastik verpackte Lebensmittel wie Wurst, Käse, Quark, Butter, Milch oder teurer Milchersatz gehören mit den Tipps in diesem Buch der Vergangenheit an.
Dieses Buch zeigt Dir, wie Du Dein Leben nachhaltiger, plastikfreier, gesünder und umweltbewusster machen und dazu noch eine Menge Geld sparen kannst.
4. Auflage
  • Deutsch
  • 3,37 MB
978-3-7481-6083-0 (9783748160830)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Susanne Strang ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Töchtern. Sie lebt mit ihrer Familie sehr ländlich zurückgezogen in einem selbst renovierten Bauernhaus im Hohenloher Land. Seit vielen Jahren stellt sie mit großer Freude fast alle Bedarfsartikel des Haushaltes selbst her, hält über das Thema Nachhaltigkeit Vorträge und gibt dazu Workshops.

4.) Was können wir tun?


Hinterfragen


Das mag sich jetzt so simpel anhören, ist aber ein sehr wichtiger Schritt. Aber wo kannst Du anfangen? Was solltest Du hinterfragen? Welche Lebensbereiche betrifft das Nachhaltigkeitsproblem? Die Antwort ist einfach und leider auch frustrierend: Es betrifft wirklich alles. Deine Einrichtung, Deinen Kleiderschrank, Deine Lebensmittelvorräte, Deine Badezimmerutensilien, Deine Wasch- und Putzmittel.

Bevor Du in Zukunft etwas kaufst, frage Dich offen und ehrlich: "Brauche ich das wirklich?" Ist Deine Antwort "Ja", überlege, ob es dafür eine plastikfreie Alternative gibt.

Wir leben heute in einer Überflussgesellschaft. Nehmen wir uns mal unsere Kleiderschränke vor. Bei vielen von uns quillt er aus allen Nähten, aber benötigst Du wirklich 15 Paar Jeans, 30 Paar Schuhe oder das 40. T-Shirt?

In unseren Küchen sieht es oft nicht besser aus: Viele Schubladen quellen über, wir verwenden aber fast immer nur dieselben Utensilien. Wer von uns hat nicht Kochbesteck in doppelter und dreifacher Menge? Töpfe zum Bewirten einer ganzen Armee? Geschirr für eine Großfamilie?

Bei unseren Lebensmitteln sieht es nicht anders aus: Viel zu oft suggeriert uns die Werbung, dass wir dies oder das unbedingt brauchen, weil es jetzt im Superangebot ist. Oft wird es einem im Supermarkt ja förmlich in den Weg gestellt. Und später, eingeräumt in unserer Küche, gerät es oft in Vergessenheit, weil wir es eigentlich nicht wirklich gebraucht hätten.

Viele Badezimmerschränke und Duschablagen platzen aus allen Nähten. Bei uns war das früher nicht anders, das kann Dir durchaus ein Trost sein. Meine Mädels hatten Duschgele, Shampoos und Spülungen in vielfältigster Ausführung im Bad gehortet - für jede Gelegenheit das Richtige, so meinten sie.

Egal welchen Bereich wir uns jetzt anschauen, wir sollten über den Begriff "Minimalismus" nachdenken. Minimalismus ist die Beschränkung auf das Nötige und das Wesentliche. Hast Du schon von Marie Kondo gehört? Ihr Buch "Magic Cleaning" ist wirklich sehr empfehlenswert. Marie Kondo hat in ihrem Buch einen wunderbaren Weg aufgezeigt, mit dem wirklich jeder leicht und sicher sein Leben entrümpeln kann.

Auch in der Bücherserie "Simplify your life"kannst Du tolle Anregungen finden.

Was hat dies jetzt mit Nachhaltigkeit zu tun? Ganz einfach: Indem wir uns vom Überfluss abwenden,wieder bewusster einkaufen und mit dem haushalten, was wir schon haben, unterstützen wir nicht mehr die Wegwerfgesellschaft. Kaufe z. B lieber ein qualitativ gutes T-Shirt statt 5 billige, die Du nach einer Saison wegwirfst.

Als toller Nebeneffekt wird Dein Leben viel einfacher und übersichtlicher, denn Du musst viel weniger waschen, bügeln, aufräumen etc. Und wenn Du bewusster einkaufst, dann lebst Du auch nachhaltiger; dies bring mich zu meinem nächsten Punkt.

Bewusstes Denken


Lebe Dein Leben bewusst. Schau Dich in Deinen Räumen um, gehe bewusst einkaufen.

Unterstütze bewusst Firmen, die innovativ an neuen Möglichkeiten arbeiten. Wir müssen unser gesamtes Denken umstellen, denn alles Plastikreduzieren und Müllminimieren ist zwar sinnvoll und ein Schritt in die richtige Richtung, aber auf Dauer müssen neue Perspektiven her. Neue Wege müssen von der Industrie beschritten werden, neue Materialien und neue Herstellungsideen ihren Weg in die Produktion finden, wie beispielsweise Bioplastik.

Bioplastik:


Als Bioplastik (auch Biokunststoffe oder biobasierte Kunststoffe) werden Kunststoffe bezeichnet, die auf Basis nachwachsender Rohstoffe erzeugt werden (0/2).

Leider ist dieser Begriff zur Zeit noch nicht geschützt und wird nicht einheitlich verwendet; auch sind solche biologisch abbaubaren Kunststoffe nicht automatisch nachhaltig.

Und bisher gibt es leider noch kein Plastik, das vollständig kompostierbar wäre, aber die Forschung geht hier definitiv in die richtige Richtung. Zum Teil sind schon Produkte entwickelt worden, die aus einem Gemisch aus Kunststoff und Biokunststoff bestehen. Ob Bioplastik eine gute Alternative sein wird, werden wir noch abwarten müssen.

"Cradle to Cradle"


Andere Firmen haben sich dem "Cradle to Cradle" verschrieben.

Hier drunter versteht man einen geschlossenen Kreislauf. Das bedeutet, dass die Produkte so hergestellt werden sollen, dass von Beginn an ihr Ende mitbedacht wird (17).

Es gibt hier zwei unterschiedliche Kreisläufe:

- den biologischen Kreislauf

- den technologischen Kreislauf

Im biologischen Kreislauf zirkulieren Verbrauchsgüter wie beispielsweise spezielle Turnschuhe oder Bekleidung, die nach ihrem Verbrauch einfach in den Kreislauf zurückgegeben werden. Sie werden wieder zu Kompost oder zu anderen Rohstoffen, aus denen dann neue Produkte entstehen.

Hier sind z. B. Trigema und Puma als Firmen zu nennen, die sehr an einer zukunftsorientierten Lösung interessiert sind.

Im technologischen Kreislauf zirkulieren Gebrauchsgüter. Nach deren Verbrauchsende gehen die Materialien, Rohstoffe und Wertstoffe nicht verloren, sondern können verlustfrei zurückgenommen und im Idealfall unendlich wiederverwertet werden. Dies wird z. B. schon bei speziellen Büromöbeln so gehandhabt.

Eine mehr als interessante Innovation.

Recyceln


Unter dem Begriff Recyceln versteht man die Wiederverwertung oder Wiederaufbereitung von Abfallprodukten. Und damit ist es nachhaltig, denn jedes Produkt, jeder Gegenstand, der nicht weggeworfen, sondern weiter verwendet wird, reduziert unsere Müllberge.

Viele Gegenstände unseres Alltages sind viel zu schade zum Wegwerfen, doch auch hier fehlen vielen von uns die Ideen, was man stattdessen mit ihnen tun könnte. Im Netz auf Seiten wie Youtube, Pinterest, smarticular.net und Co. findet man Anregungen für jeden Haushalt.

Besonders erwähnenswert finde ich auch die folgende Internetseite: www.recyclingbasteln.de. Hier gibt es eine Vielzahl von Wiederverwertungsmöglichkeiten, praktisch unterteilt und schnell zu finden. Solche Seiten sollte es noch viel mehr geben!

Was machst Du z. B. mit leeren Eierkartons? Sofern Du nicht lose Eier kaufst und dazu den Karton wieder benötigst, ist er eine tolle Version eines ökologischen Grillanzünders.

Fülle einfach Sägespäne in die einzelnen Vertiefungen. Schmelze Wachsreste, alte Kerzen o. Ä. in einem ausrangierten Topf (oder in einer leeren, sauberen Konservendose im Wasserbad) und gieße das flüssige Wachs vorsichtig über die Sägespäne. Lasse alles mindestens 1 Stunde trocknen und fertig sind die Grillanzünder. Bei Bedarf einfach eine Mulde abreißen und anzünden. Sie brennen unserer Ansicht nach sogar besser als die gekauften.

Sofern Du nicht Besitzer eines Komposthaufens bist, wandern die Eierschalen bei Dir wahrscheinlich in die Biotonne. Dabei kannst Du aus Ihnen ganz leicht einen flüssigen Dünger herstellen. Eierschalen bieten eine optimale Grundlage, denn neben Kalk sind in den Schalen noch 27 weitere Nährstoffe enthalten, z. B. Fluor, Kupfer, Eisen, Schwefel und Zink. Warum sollte man sich dieses Potpourri der Inhaltsstoffe nicht zunutze machen?

Rezept zum Selbermachen von Dünger:


Zutaten für 1 l :

Schalen von 1-2 Eiern

1 l Wasser

Zubereitung:

Zerstoße die Eierschalen so fein wie möglich. Am einfachsten geht das in einem Mörser. Du kannst aber die Schalen auch in eine Tüte füllen, diese verschließen, auf eine Arbeitsplatte legen und mithilfe eines Wellholzes die Schalen pulverisieren.

Fülle das Pulver anschließend in eine leere Flasche , übergieße es mit Wasser und lasse es mindestens 12 Stunden ziehen. Seihe alles, was sich bis dahin noch nicht aufgelöst hat, durch ein feines Sieb (z. B. Teesieb oder Kaffeefilter) ab. Fertig ist der Flüssigdünger für Deine Pflanzen.

Die Eierschalenreste kannst Du dann noch in die Erde Deiner Pflanzen einarbeiten.

(Bitte informiere Dich vorher, welche Pflanzen welchen Nährstoffbedarf haben!)

Leere Verpackungen von Kosmetikartikeln oder Putzmitteln sollte man immer aufheben. Spätestens wenn Dich das Fieber des Selbstherstellens gänzlich angesteckt hat, benötigst Du diese leeren Verpackungen zum Füllen.

Kaffeesatz ist ein Wundermittel. In den Kapiteln zur Haarpflege und zur Kosmetik gehe ich noch genauer darauf ein. Es sei nur so viel verraten: Du kannst daraus ein tolles Peeling herstellen oder Deinen Haaren einen wahren Koffein-Kick geben.

Orangen- und/oder Zitronenschalen ergeben einen tollen Reiniger. Unter dem Zusatz von Essig...

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