Female Lovestories by Casey Stone Sammelband 3

 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. April 2020
  • |
  • 781 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7519-0645-6 (ISBN)
 
Dieser Sammelband beinhaltet die Bände 7 bis 9 der Female Lovestories by Casey Stone.

Band 7 - Honor, Thrill, Justice:
Detective Victoria Storm hat beim Los Angeles Police Department eine blitzsaubere Karriere vorzuweisen. Ihre Laufbahn bekommt allerdings Risse, als sie sich zu einem kurzen Abenteuer mit der Frau ihres Vorgesetzten hinreißen lässt. Eine zweite Chance erhält sie, als sie zum County Sheriff nach Calabasas versetzt wird.
Während sie ihrem neuesten Fall nachgeht, trifft sie auf die Künstlertochter Leilani Shaw, die sie in Versuchung führt.
Doch plötzlich steht sie der wohl größten Herausforderung ihres bisherigen Lebens gegenüber.
Wird sie der Liebe eine Chance geben, auch auf die Gefahr hin, wieder einen großen Fehler zu begehen?

Band 8 - Temptation, Seduction, Change:
Professorin June Monroe hat dank ihrer geliebten Grandma vieles im Leben erreicht. Als diese stirbt, führt Junes Erbe sie von Seattle zurück in ihre Heimat - die Rocky Mountains. Sie erfüllt den letzten Wunsch ihrer Granni und tritt an der Universität von Montana in Missoula einen neuen Job an. Dort kreuzt eine junge Studentin ihren Weg, doch dies ist nicht ihre erste Begegnung.
June gerät in einen Strudel der Versuchung und riskiert damit ihre gesamte Karriere.
Kann sie den Reizen dieser jungen Frau widerstehen oder wird sie sich auf die größte Veränderung in ihrem Leben einlassen?

Band 9 - Chance, Possibilities, Luck:
Angel Payton glaubt, vom Pech verfolgt zu sein. Zuerst verliert sie ihren Job, dann ihre Freundin und zu guter Letzt droht ihr auch noch der Rauswurf aus ihrem Apartment. Unaufhaltsam steuert sie in eine Lebenskrise, der sie mit aller Macht zu entkommen versucht.
Da trifft sie zufällig auf Eliza Palmer, die ihr ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Angel kann ihr Glück kaum fassen, bis sie erfährt, wer hinter der attraktiven und geheimnisvollen Eliza steckt.
Wird sie aus der Krise finden, für den Neuanfang ihre Grenzen überschreiten und über sich hinauswachsen?

Jeder Teil ist in sich geschlossen und kann unabhängig von den anderen gelesen werden.
1. Auflage
  • Deutsch
  • 1,30 MB
978-3-7519-0645-6 (9783751906456)
Casey Stone ist das offizielle Pseudonym eines in Mecklenburg-Vorpommern lebenden Romance und Romantasy Autors.
Egal ob klassische Romanzen, Frau-Frau Liebesgeschichten oder abenteuerliche Storys mit einem Hauch Fantasy, Casey wagt sich gerne an schwierige Themen heran und verzaubert seine Leserinnen und Leser mit jedem Buch aufs Neue.
Seine Inspiration holt sich der junge Mann am liebsten in Kalifornien, Oregon oder Washington. Die Westküste der USA ist Caseys zweite große Liebe.

Victoria

Konsequenzen

 

»Eintreten!«, vernehme ich die raue Stimme meines Vorgesetzten. Nach einem tiefen Atemzug schließe ich kurz meine Augen, drücke die Klinke hinunter und betrete Captain Browns Büro.

»Guten Morgen, Sir«, begrüße ich ihn und schließe die Tür.

»Guten Morgen, Detective Storm«, erwidert er. Sein Blick ist streng, doch ein leichtes Lächeln umspielt seine Lippen. Wortlos deutet er mit einer Hand auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch. Als ich darauf Platz genommen habe, erfüllt für einen Augenblick gespenstige Stille den Raum. Mein Boss sitzt einfach nur da und starrt mich an. Warum sagt er nichts?

»Sie hatten nach mir verlangt, Sir«, bringe ich mühsam hervor und versuche, dabei so ruhig wie möglich zu klingen.

»Ihre Marke und Ihre Dienstwaffe«, fordert der Captain mit einem Mal. Das war's, ich habe es gewusst! Ich zögere kurz, greife dann jedoch an meinen Gürtel, ziehe die Dienstmarke ab und löse das Pistolenhalfter, um ihm beides auf seinen Tisch zu legen. Im Gegenzug platziert er daneben ein paar Blatt Papier, auf denen ich das Wort Beurteilung lesen kann. Meine leichtsinnige Aktion in seinem Haus kostet mich meinen Job, und dafür könnte ich mich augenblicklich selbst ohrfeigen.

»Tut mir leid, was passiert ist, Sir. Ich gehe dann besser gleich«, lasse ich ihn leise wissen und greife nach dem Dokument.

»Nicht so schnell, Detective. Wir sind noch nicht fertig.«

»Ich wusste nicht ...«, setze ich an, um ihm alles zu erklären, doch dabei unterbricht er mich abrupt.

»Berufs- und Privatleben zu trennen, fällt vielen schwer. Sie gehören nicht zu diesen Menschen, Detective Storm. Das habe ich stets an Ihnen bewundert«, erklärt er mit ruhiger Stimmlage. »Sie geben privat kaum etwas von sich preis, handeln sehr kontrolliert, bis auf diese eine Sache.«

»Und dafür möchte ich mich aufrichtig entschuldigen, Sir«, merke ich hastig an.

»Ich gebe zu, als ich von Ihrer kurzen Liaison mit meiner Frau erfuhr, hätte ich Sie am liebsten vor allen Kollegen gefeuert. Wissen Sie, warum ich es nicht getan habe?«

»Weil ich rechtzeitig die Flucht ergriffen habe«, antworte ich, was ihm erneut ein kleines Lächeln entlockt.

»Zum einen das und zum anderen hat meine Frau mich darum gebeten, nicht zu hart zu Ihnen zu sein. Außerdem hätte ich Privat- und Berufsleben vermischt.«

»Es war ein Fehler, der mir aufrichtig leidtut, Sir. Ich werde die volle Verantwortung dafür übernehmen«, erkläre ich, auch wenn ich mich damit womöglich um Kopf und Kragen rede, und verstecke dabei meine zitternden Hände unter der Tischplatte.

»Sie hatten vor einem Jahr die Versetzung nach Calabasas in die Lost Hills Station angefragt. Ist das noch aktuell?«, möchte er überraschend von mir wissen. Damals ging mir die Fahrt nach Downtown und zurück nach Hause ständig auf die Nerven. Baustellenbedingt war ich täglich zwischen drei und vier Stunden auf der Straße unterwegs, schob dazu noch überlange Schichten und hatte kaum freie Wochenenden. Die Lost Hills Station ist nur knapp zehn Meilen von meinem Haus entfernt und erschien mir eine gute Alternative zum Hauptquartier im Herzen von L.A.

»Detective?«, holt mich Captain Brown aus meinen Überlegungen.

»Ähm, ja, entschuldigen Sie, Sir.«

»Ja zu Calabasas?«

»Ich nehme an, ich habe keine andere Wahl?«

»Vollkommen richtig, Detective. Begleiten Sie mich für einen Moment hinaus«, fordert er mich ruhig, aber bestimmt auf. Ich schnappe mir meine Papiere und verlasse hinter meinem Vorgesetzten den Raum. Im Großraumbüro bleiben wir mitten auf dem Hauptflur stehen; dann setzt der Captain einen Pfiff ab, der ihm sofort die Aufmerksamkeit aller Kollegen zuteilwerden lässt.

»Alle zuhören, es gibt Neuigkeiten«, beginnt er. »Detective Storm wechselt auf eigenen Wunsch zum Los Angeles County Sheriff's Department nach Calabasas und wird dort die Kollegen bei deren bisher schwierigstem Fall unterstützen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei ihr für elf hervorragende Dienstjahre bedanken.« Mit diesen Worten bekomme ich meine Versetzung erklärt, die wohl die einzig akzeptable Alternative zu meiner Entlassung aus dem Polizeidienst ist. Einerseits bin ich froh, noch einen Job zu haben, andererseits geht es alles rasend schnell, genauso wie die heiße Nummer mit Mrs. Brown.

»Sie sollten ein paar Worte an die Kollegen richten«, höre ich den Captain zwischen laut applaudierenden Kollegen flüstern. Es dauert noch ein paar Sekunden, bis es ruhiger wird und ich mir gedanklich auf die Schnelle eine kurze Rede zusammenstellen kann.

»Ich habe mich hier immer sehr wohl gefühlt, aber manchmal führt ein Weg in eine andere Richtung, als man zunächst dachte. Ich werde euch alle in guter Erinnerung behalten und sicher mal wieder vorbeischauen. Vielen Dank an unseren Captain, der mir bei dieser Entscheidung, die mir weiß Gott nicht leichtgefallen ist, volle Rückendeckung gab. Außerdem möchte ich allen Kollegen meinen Dank aussprechen, ihr seid einfach fantastisch.« Erneut hallt Beifall durch das Großraumbüro und vereinzelt sogar ein Pfiff. Ich bin hier immer mit jedem gut ausgekommen, auch wenn ich keine großartigen privaten Kontakte pflegte. Unter den gegebenen Umständen ist ein - nach außen hin - sauberer Abgang die beste Lösung. Und wenn der Captain mich versetzen kann, dann ist die Sache mit dem obersten Boss eh bereits abgesprochen, da nur dieser einen solchen Wechsel absegnen kann.

»Auf ein letztes Wort, Detective«, diktiert mich mein Vorgesetzter zurück in sein Büro. Dort setzt er sich an seinen Schreibtisch und bittet mich darum, ihm gegenüber Platz zu nehmen.

»Sie haben für den Rest des Tages und auch morgen frei. Falls noch irgendetwas zu übergeben ist, bitte an Ihren Partner. Melden Sie sich am Mittwochmorgen um acht Uhr bei meinem Kollegen, Sheriff Ortega. Er legt großen Wert auf Disziplin, also seien Sie pünktlich«, erklärt mein Boss.

»Verstanden, Sir. Dürfte ich Sie noch etwas fragen?«

»Nur zu, Detective.«

»Warum tun Sie das?«

»Sie meinen, die Versetzung statt des Rauswurfs?«

Nickend bestätige ich.

»Dass dieser Vorfall Konsequenzen für Sie haben muss, steht außer Frage. Unabhängig davon, haben Sie eine beeindruckende Karriere hingelegt und sind eine außergewöhnliche Polizistin. Sie leben für diesen Beruf, und das wollte ich Ihnen nicht nehmen. Immerhin haben Sie mir ein Stück meines Lebens zurückgegeben.«

»Ich verstehe nicht«, erwidere ich verdutzt.

»Lassen Sie es mich so formulieren, Detective, Ihre kleine Aktion hat dafür gesorgt, dass meine Frau und ich uns wie in den zweiten Flitterwochen fühlen«, löst er schließlich lächelnd auf.

»Ich verstehe, Sir«, sage ich leise. Offenbar gab es nach dem Streit den berühmten Versöhnungssex, was auch die relativ ruhige Art des Captains erklärt. Für gewöhnlich ist er in unangenehmen Situationen nicht der umgänglichste Typ, was jeder seiner Untergebenen, inklusive mir, weiß.

»Ich erwarte von Ihnen, dass Sie über die Ereignisse und dieses Gespräch stillschweigen wahren. Kann ich mich diesbezüglich auf Sie verlassen, Detective?«

Rasch erhebe ich mich und reiche ihm eine Hand. »Selbstverständlich, Sir. Danke, dass Sie sich für diesen Weg entschieden haben.«

»Richten Sie Sheriff Ortega Grüße aus. Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute«, entgegnet er und ergreift meine Hand. Wenige Augenblicke später verlasse ich sein Büro und suche meinen Schreibtisch auf. Dort erwartet mich mein Partner mit zwei großen braunen und noch leeren Umzugskartons.

»Wo geht die Reise hin?«, fragt er neugierig nach. Als der Captain vorhin dieses Detail erwähnte, war Eric offenbar noch nicht hier.

»Ich sage nichts ohne meinen Anwalt.«

»Wir arbeiten seit drei Jahren zusammen, ich habe dir zweimal deinen lesbischen Arsch gerettet, den ich übrigens echt heiß finde, und trotzdem willst du mich dumm sterben lassen? Findest du das fair?«

»Hilf mir beim Packen, damit ich meinen freien Tag noch etwas genießen kann«, flüstere ich ihm verschwörerisch zu, ohne seine Frage direkt zu beantworten. Mein Partner ist verdammt clever und weiß mit diesen Informationsfetzen genügend anzufangen.

»Turner, in mein Büro!«, unterbricht uns Captain Browns barsche Stimme.

»Jetzt gibt's Saures«, scherzt mein Kollege.

»Geh schon, sonst gibt es für dich womöglich auch Ärger.«

Er zwinkert mir zu und lässt mich allein weiter meine Sachen packen. Als er beim Boss ist, kommen nacheinander ein paar Kollegen vorbei, um mich mit netten Worten zu verabschieden.

»Worüber grübelst du?«, holt mich mein Partner wenig später aus den Gedanken.

»Wir waren erst drei Tage zusammen unterwegs, als du dieses Foto gemacht hast«, erkläre ich mit einem kleinen Bilderrahmen in den Händen, auf dem ich in unserem Dienstwagen sitze und eine Minitorte halte. Es war mein 33. Geburtstag. Während ich anfänglich nicht besonders viel redete, um mir vom Frischling Eric Turner einen Eindruck zu verschaffen, plapperte dieser sympathische junge Kerl in einer Tour drauf los.

»Dein Gesichtsausdruck war göttlich, ich werde diesen Tag nie vergessen, Vic. Ich hoffe, wir bleiben weiterhin in Kontakt!«

»Natürlich, Eric. Jetzt lass uns aber nicht sentimental werden, erzähl mir lieber, was der Boss von dir wollte.« Augenverdrehend setzt er sich mit einer Pobacke auf meinen Schreibtisch, während ich weiterhin meine Sachen in den beiden Kartons verstaue.

»Ab morgen bin ich mit dieser neuen Kollegin unterwegs«, erklärt er,...

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