Das Glück in dir

 
 
Hudson Sisters-Reihe (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 31. Oktober 2019
 
E-Book | ePUB ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96087-721-9 (ISBN)
 

Drei Schwestern, ein Erbe und die Suche nach dem großen Glück ... Endlich geht die romantische Reihe von NY-Times-Bestsellerautorin Mariah Stewart weiter!

Als die drei SchwesternAllie, Des und Cara durch das Erbe ihres Vaters zusammengeführt werden, hätten sie nie damit gerechnet, dass er derart viele Geheimnisse vor ihnen hatte. Doch nun müssen die drei, die unterschiedlicher kaum sein könnten, widerwillig zusammenhalten und das alte Theater in Hidden Falls, das ihnen ihr Vater hinterlassen hat, renovieren. Obwohl die Restaurierung zunächst reibungslos zu verlaufen scheint, stellt sich bald heraus, dass die Arbeiten umfangreicher sind als ursprünglich angenommen. Mit der Zeit nähern sich die Schwestern an und versuchen tatsächlich eine Familie zu werden. Können sie all die Unterschiede überbrücken und endlich zusammenfinden oder sind sie einfach zu gegensätzlich?

Erste Leserstimmen "endlich geht diese tolle Reihe weiter, ich konnte es kaum erwarten" "unglaublich mitreißend und sogar noch spannender als der erste Teil" "die Geschichte von drei Schwestern, die unglaublich gut erzählt wird und mich gar nicht mehr losließ" "dieser Roman hat mir wahnsinnig schöne Lesestunden beschert" "Ansprechendes Setting, ein Familiengeheimnis und jede Menge Romantik - bitte mehr davon!"

Weitere Titel dieser Reihe Das Glück in mir (ISBN: 9783960877318) Das Glück in uns (ISBN: 9783960877202)

1. Auflage
  • Deutsch
dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH
  • 2,99 MB
978-3-96087-721-9 (9783960877219)
Mariah Stewart ist New-York-Times- und USA-Today-Bestsellerautorin von 31 Romanen und drei Novellen und wurde im Wall Street Journal portraitiert. Sie ist Finalistin des RITA Awards auf dem Gebiet der romantischen Spannung und erhielt den Award of Excellence für zeitgenössische Romantik, außerdem einen RIO Award für herausragende Leistungen in weiblicher Literatur und einen Reviewers Choice Award vom Romantic Times Magazine. Als dreimalige Gewinnerin des Golden Leaf Awards, vergeben unter den New Jersey Romance Writers, wurde Stewart kürzlich mit deren Lifetime Achievement Award geehrt (wodurch sie neben vorherigen Preisträgern wie Nora Roberts und Mary Jo Putney in die Hall of Fame eingeht - was wirklich eine sehr große Ehre für sie darstellt).

Kapitel Eins


Desdemona Hudson stand im Foyer des alten Art déco Theaters in Hidden Falls, Pennsylvania, und hob ihren Blick zu der durch Wasser beschädigten, gewölbten Decke. Das Licht brach sich in geometrischen Mustern in bunten Farben - rot, gold, grün - an dem kunstvoll ausgearbeiteten Kristallkronleuchter, der in der Mitte eines großen Gipsreliefs hing.

"Ich bin sicher, die Dachdecker waren versichert. Ich weiß noch, dass ich eine Bescheinigung zusammen mit dem Vertrag gesehen habe." Des konnte den Blick nicht von dem Desaster abwenden. "Verdammt. Wir kriegen endlich unser neues Dach, und der erste starke Wind nimmt was davon mit."

Joe Domanski, der Handwerker, der eingestellt worden war, um die Sanierung des Sugarhouse zu leiten, hatte die Hände in die Hüften gestemmt, einen resignierten Ausdruck in seinem sonnengebräunten Gesicht.

"Das ist nicht ihre Schuld, Des, und das war nicht nur ein 'starker Wind.' Das war ein massiver Sturm mit orkanartigen Böen, ein Jahrhundertsturm. Das würde man eine Naturgewalt nennen, und ich kenne keine Versicherung, die sowas nicht ausschließt."

"Hast du die Dachdecker angerufen?"

"Ja, bevor ich dich angerufen habe. Sie sollten innerhalb einer Stunde hier sein, um sich den Schaden anzusehen und ein paar vorläufige Reparaturen zu machen, falls noch mehr Regen kommt, bevor sie die Schindeln austauschen können."

Des nickte langsam. Es gab nichts, was sie zu Joe sagen könnte, was er nicht selbst schon dachte.

Wie viel würde das alles kosten? Wie lange würde es die Sanierung aufschieben?

Sie war sich ziemlich sicher, dass das Dach selbst repariert werden konnte, und vielleicht konnte Joe die Dachdecker dazu überreden, die fehlenden Schindeln kostenfrei zu ersetzen, als ein Zeichen guten Willens. Das wahre Problem würde sein, die verschlungenen gemalten Verzierungen an der beschädigten Decke wiederherzustellen.

Ein Splitter vom Putz segelte nach unten, blieb in ihren kastanienbraunen Locken hängen, und baumelte über ihrer Stirn. Sie verscheuchte ihn und runzelte die Stirn, als sie die Flocken von Farbe auf dem Boden sah.

"Mist", murmelte sie. Sie nahm ein Taschentuch aus ihrer Handtasche und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Die Luft im Theater war drückend heiß.

"Ich werde tun, was ich kann", sagte Joe zu ihr.

"Nur ." Des seufzte. "Bring mir den Kostenvoranschlag und sag mir Bescheid, wie lange die Reparatur dauern wird."

Sie pfiff, und ein weißer Blitz schoss zwischen den Stühlen hervor und rannte den Gang hoch. "Zeit zu gehen, Buttons", sagte sie zu dem Mischlingsstreuner, den sie gerettet und aufgenommen hatte, und zog eine pinke Leine aus ihrer Jackentasche. Des bückte sich und hakte sie am Halsband der kleinen Hündin ein.

"Bleibst du nicht, bis die Dachdecker hier sind?"

Des schüttelte den Kopf. "Cara sollte bald auf dem Weg hierhin sein. Sie wäre gekommen, wenn sie vom Joggen zurückgewesen wäre, als du angerufen hast. Sorg einfach dafür, dass die Dachdecker alles ersetzen, was abgeflogen ist, und lass Cara übernehmen. Die tatsächlichen Reparaturen des Gebäudes sind ihre Sache. Ich bin hier, weil das Geld mein Problem ist. Es repariert zu kriegen ist Caras. Dafür zu bezahlen, ist meins."

"Des, ich .", begann Joe, aber sie wischte den Kommentar weg, den er gerade abgeben wollte.

Es gab wirklich nichts mehr zu sagen.

Es war nicht Joes Schuld, dass am Wochenende ein frühsommerlicher Sturm durch die Pocono Mountains gefegt war und mehrere Schindeln auf den Parkplatz der Bücherei nebenan gepustet hatte. Obwohl Des nicht Joe persönlich die Schuld gab, das letzte, was sie brauchte, war noch ein Problem, was ihr bereits knappes Budget belastete. Sie ging durch das Foyer und aus der Eingangstür in die untypische Hitze. Buttons beeilte sich, mit ihr Schritt zu halten. Es war knapp zehn Uhr morgens und schon jetzt war es durch die steigenden Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit unangenehm, sich zu bewegen.

In Cross Creek, Montana, würde es immer noch Frühling sein. Die Bäume hinter ihrem Holzhaus würden Knospen treiben und die Blumenzwiebeln, die sie letzten September gepflanzt hatte, würden blühen. Hier gingen die Pfingstrosen dem Ende ihrer Saison zu und regionale Erdbeeren türmten sich in grünen Kartonkästen auf den Marktständen am Rand der Landstraßen. In den Bergen in Montana ging der Winter nur widerwillig. Hier in den Bergen in Pennsylvania klopfte der Sommer bereits an die Tür.

Sie ging langsamer, als sie an bereits grünen Bäumen entlangging, ließ Buttons herumtrödeln, schnüffeln und alles mit der Pfote anstupsen, was auch immer ihr ins Auge fiel. Cara fuhr vorbei und hielt lange genug an, um sich einen kurzen Überblick zu verschaffen, bevor sie zum Theater weiterfuhr.

Des nahm ihr Handy aus ihrer Hosentasche, um nach Nachrichten zu schauen. Normalerweise hörte sie zu der Zeit in der Woche von ihrer Freundin Fran, die das Tierheim leitete, das Des in Cross Creek finanzierte. Immer noch keine Nachrichten. Des tippte schnell: Alles okay bei euch?, und packte dann ihr Handy weg. Obwohl sie viele Meilen von Cross Creek entfernt war, erkundigte sie sich nach dem Tierheim, was ihr so am Herzen lag. Sie wollte wissen, was es Neues zu neuen Hunden gab, Tieren, die adoptiert worden waren, und irgendwelchen Mitarbeitern, die in ihrer Abwesenheit eingestellt worden waren. Die gesprächige Fran war immer für Informationen zu haben.

Es war hart, von zuhause und ihrer Arbeit weg zu sein, besonders, nachdem sie dieses Heim gegründet, finanziert, und dort persönlich gearbeitet hatte, um die bedürftigsten der misshandelten Tiere zu rehabilitieren. Jeder Hund, mit dem sie gearbeitet hatte, hatte einen kleinen Teil von Des mitgenommen, wenn sie ihn zu seinem endgültigen Zuhause brachte. Es war mehrere Jahre her, seit sie sich entschieden hatte, dass Tierpflege ihre Berufung war, und sie hatte viel von sich selbst investiert, um das zu verwirklichen.

Und doch war sie hier, mehrere tausend Meilen weit weg, tief inmitten der Sanierung eines neunzig Jahre alten Theaters in einer Stadt, von der sie noch nie gehört hatte, während jemand anderes ihr Tierheim leitete und mit ihren Hunden arbeitete.

Was stimmte nicht mit diesem Bild?

Andererseits hatte sie in Cross Creek keinen der Hunde behalten, die sie geliebt hatte, denn sie hatte alle geliebt. Hier in Hidden Falls hatte sie Buttons behalten können, die schnell einen Weg in die Herzen von jedem in der Hudson Familie gefunden hatte.

Trotzdem, es verging kein Tag, an dem Des sich nicht fragte, was wirklich ihr Zuhause war.

Mensch, danke, Dad.

Dad war der verstorbene Franklin - Fritz - Hudson, Hollywood Agent und Vater von Des und ihrer Schwester Allie, über ihre Mutter Honora - Nora - Hudson, die Schauspielerin, die vor vier Jahren gestorben war. Es war ihnen bis vor kurzem unbekannt gewesen, dass er auch der Vater von Cara war, deren Mutter Susa vielleicht Fritz' rechtmäßige Frau gewesen war, vielleicht aber auch nicht. Die Dinge waren ein bisschen verschwommen, was seine Ehen anging. Hatte er sich von Nora geschieden, bevor er Susa geheiratet hatte? Die Papiere waren lückenhaft, und Fritz' bester Freund und Anwalt, Pete Wheeler, konnte kein Licht auf die Situation werfen, wenn es darum ging, das Rechtliche zu sortieren. Nachdem Fritz gestorben war, war es Pete zugefallen, Des, Allie und Cara einander vorzustellen, und die Neuigkeiten über die zwei Familien ihres Vaters zu überbringen.

Als der Schock sich langsam gelegt hatte, hatte Pete die andere Bombe platzen lassen: Um Fritz' Nachlass zu erben, mussten die drei Frauen zusammen im Elternhaus ihres Vaters in Hidden Falls, Pennsylvania, leben, bis sie die Restaurierung des zugenagelten, heruntergekommenen Theaters ihrer Familie abgeschlossen hatten. Wenn irgendeine der drei sich weigerte oder abreiste, bevor die Restaurierung komplett war, würde das gesamte Vermögen an eine Wohltätigkeitsorganisation von Petes Wahl gehen. Da Fritz' Töchter ihre eigenen Gründe hatten, warum sie das Geld brauchten, hatten sie den absurden Bedingungen zugestimmt.

Aber es hatte sich rausgestellt, dass Fritz andere Geheimnisse gehabt hatte.

Da war die Kleinigkeit von Fritz' Schwester, Bonnie - in Hidden Falls als Barney bekannt - die im Elternhaus der Hudsons gelebt hatte. Während Fritz seinen Töchtern nie von ihr erzählt hatte, wusste Barney alles über sie und die Bedingungen des Testaments ihres verstorbenen Bruders, und wartete mit offenen Armen auf sie, als sie ankamen. Es war unmöglich gewesen, Barney nicht zu lieben, und sie hatten sie alle sofort ins Herz geschlossen. Barney war nicht nur schlau, sie war weise, liebevoll, und hatte ein Herz aus Gold. Sie hatte ihre Nichten fröhlich in die Familiengeschichte eingeführt, die ihr Vater ihnen verschwiegen hatte. Des' Leben war so viel reicher, seitdem Barney ein Teil davon war.

Und je mehr Des Cara kennenlernte, desto wichtiger wurde ihr diese Halbschwester, die am Boden geblieben und lustig war, und mit gesundem Menschenverstand, einem logischen Kopf und Herz im Überfluss gesegnet war. Sie und Des sahen sich sogar ein bisschen ähnlich, beide hatten das gleiche lockige kastanienbraune Haar und herzförmige Gesicht. Zusammen hatten sie die Familienporträts in Barneys Diele angesehen, und versucht rauszufinden, welchem Vorfahr sie am ähnlichsten sahen.

Man kam gut mit Cara klar, sicherlich besser als mit Allie, die die Älteste und die Größte der drei war. Sie war dünn, und ihr blondes Haar war lang und glatt. Sie hatte Wangenknochen, um die sie ein Model beneiden würde, und Gesichtszüge, die dafür sorgten, dass sie meistens...

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