Lied der Nachtigall

` Dass meine Seele atmen kann´
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 25. August 2020
  • |
  • 508 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7526-4961-1 (ISBN)
 
Dass meine Seele atmen kann
Poetische Briefe

Realisation der Ganzheit
Verdichtetes und Verwirklichtes

Vereinfachung und Individuation im Spiegel eines persönlichen, transpersonalen Schicksals. Die Texte umfassen unter anderem die Podcast Reihen Zeit des Schmetterlings, das Jüngste Gericht, Trauma, Mystik und Realisation¿und Stimme erheben, Umgang mit schwerem Schicksal und Chronischen Erkrankungen.
2. Auflage
  • Deutsch
  • 1,28 MB
978-3-7526-4961-1 (9783752649611)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Carmen Katharina Stern begleitet Menschen in der Realisation Ihrer Selbst. Im Lebensvollzug vereinfachender Ganzheit. Ein reichhaltiger Lebenserfahrungsschatz, profunde Kenntnis und eine hellsinnige und durchschauende Intuition und Sicht, ermöglichen erleichternde Klärung und Stabilisierung im gemeinsamen Gespräch.

Qualitäten der Wahren Natur, die durch Gnade, von Geburt an, unverlierbar gegeben waren, hinterlassen in jeder Begegnung Hier, wachsende, entlastende Einfachheit, kraftvollen Frieden und eigene, erlebbare, lebendige Verwurzelung, in unbedingter Stille, Freiheit und Liebe.

Denn im Natürlichen Zustand des Menschen liegt ein Segen.

In eigener Praxis ist sie seit 1999 tätig, sowie seit einigen Jahren als Schriftstellerin, Lyrikerin und Malerin. Sie ist Mutter eines Sohnes und lebt und arbeitet in der Nähe von Frankfurt a. M.

Vorwort


Kein Licht scheint Hier, kein Licht brennt dir, wirst du zum Licht der Welt. Realisation der Ganzheit deiner Selbst, wurzelt und mündet im Anfang. Pausenlos. Im Alleine Sein, im Absoluten. In unvorstellbarer, unglaublicher Einfachheit, die nur lebendig erlebt, realisiert und begriffen werden kann. Weil Es dich ergreift, weil Es dich begeistert, weil Du Es verkörperst und eine ganzheitliche Verwirklichung stattfindet, ganz organisch.

Hier hast du alle landläufigen, romantischen Ideen über das Leben, die Liebe und im Besonderen über verklärtes, spirituelles Erwachen oder Erleuchtung, jeglichen Seelenzirkus und alle Ego Spielchen, längst hinter dir gelassen und lassen müssen. Samt aller, damit verbundener, möglicher Identifikation und ihrer Irrtümer. Es ist viel zu klein, viel zu begrenzt für Das, was geschieht.

Das alles hat für dich ohnehin nie ganz gestimmt. Dein Anfang war ein gänzlich anderer. Von Anfang an. Du bist Lichtjahre davon entfernt und hattest doch noch lange um Zugehörigkeit gerungen und um Verständigung. Es hat nicht funktioniert, dich nur ermüdet, geschmerzt und verwirrt. All das, wovon ich hier schreibe, muss grundsätzlich klar, stabil und verinnerlicht sein. Im großen Frieden geborgen. Alles, auch deine enttäuschten Augen, dein klarer Geist und dein gebrochenes Herz. Die darin gemachten Erfahrungen relativieren sich mehr und mehr und versinken, wie in ein früheres Leben. Wie schon fast gar nicht mehr wahr und doch so real. Manchmal erscheint das, was früher glorreich als Wahrheit gepriesen wurde, als regelrechter Abklatsch und sehr kleingeistig.

Hier sieht man dann den eigenen Hochmut klarer und klarer vor Augen und es scheint nicht aufzuhören, diese Balken im eigenen Auge zu sehen und zu finden. Es ist wie ein allgegenwärtiges Bekenntnis. Man bekennt sich in kraftvoller Demut zum stetig, frischen Nichtwissen. Jedoch nicht zur Unwissenheit.

Das ist ein Unterschied. Unwissenheit ist Schwäche und oft auch die Grundlage für Unreife, vermeintlich Erleuchteter oder sonstiger Arroganz und Irrtümer. Nichtwissen ist Stärke und der Beginn der Realisation. Hier betrittst du einen neuen Ring der Kraft, der Reifung und des Wachstums. Hier trittst du deine wahre Meisterschaft an. Was dies bedeutet, wirst du erleben, wenn du es erlebst.

Es ist kein Kinderspiel, sondern die Königsdisziplin. Du musst gleichzeitig sein, wie ein Kind, völlig nackt und erwachsen, erwacht. Denn es wird dir wieder und wieder alles abverlangen. Hier musst du falsch verstandene Unschuld und Schuld, Täuschung und Angst spätestens überwinden, oder schon überwunden haben. Denn Liebe fordert in

Gestalt, oft übermenschlicher Herausforderungen, dein Bestes und Wahres. All das wartet auf diesem pfadlosen Pfad der Vergegenwärtigung auf dich. Die Meisterschaft deiner Selbst, völlig alleine. Wirst zu Dem, was einst mal als Erleuchtung galt und was sie sein könnte und wirst gelebte Erfahrung Dessen und mehr. In deinem gestutzt werden, wie ein wunderschöner, kostbarer Rosenstrauch. In außergewöhnlich, schöner und schlichter Gewöhnlichkeit. In deiner ewigen Regression, deiner Heimkehr in den Ur Schoß der Mutter; ihrer Essenz. Siehst und bist unermüdlich. Istheit, Soheit, Ganzheit = Einfachheit. Wirst zur absoluten Eigenverantwortung. Diese Eigenverantwortung wächst in Selbstbestimmtheit. Schlichte Selbstbestimmtheit. Es wird mir nicht gelingen, diesen Vorgang in Gänze und so akribisch, wie ich das gerne möchte, zu beschreiben, denn es ist ja auch nicht linear zu verstehen und gemeint. Es sind Sequenzen, die aber in sich ein Ganzes ergeben. Jede einzelne hinterlässt dich vollständiger, als du es vorher warst, bist zu keiner Zeit ein Teil des Ganzen, sondern du bist das Ganze. Wirst das Ganze.

Du wirst ein Ganzes sein. So möchte ich in diesem Buch, in meiner Lyrik und in zahlreichen Briefen, auf ein potentielles, mögliches Erleben, eines erleichternden Gespiegelt werden, hinweisen. Was unter anderem Lyrik in besonderer Weise möglich macht und eine echte Begegnung. Was des Menschen Wort möglich macht. Ein Menschen Wort als Seele einer Dichterin. Seele eines Gedichtes. Ein Gespräch auf Augenhöhe, reiche, wahre Worte eines leeren Geistes, eines geklärten Herzens, einer zum Frieden Zerschlagenen, zur Einzigen, mannigfaltigen Wirklichkeit Aufgebrochenen, das in sich das Erfahrene, das Verarbeitete, das Verinnerlichte, das Geordnete schenkt. In geheimnisvoller Weise, einfach so. Menschen, die in solch existenziellen, alles verändernden Verwirklichungen und Umbrüchen, ergriffen sind, lesen und finden sich selbst in einem Gedicht, einem Text, einem Gespräch oder in einer persönlichen Begegnung. Das wurde mir wiederholt berichtet und es machte mich glücklich, auch von der oft geheimnisvollen, Wunder Samen Wirkweise zu hören, die sich im Leser und Hörer entfaltet und sich dann, offensichtlich aus dem Selbst heraus, von alleine weiterentwickeln kann. Im puren Menschsein. Ich erlebte z.B. den Zauber der Wahrhaftigkeit in zeitloser Lyrik, immer und immer wieder. Es ist sehr besonders. Auch so ist eine direkte Begegnung und ein unmittelbarer Kontakt mit Wesentlichem möglich. Ganz lebendig. Ein Gedicht selbst spiegelt zeitlos die Frische und Unmittelbarkeit eines Erlebens, das durch die Reinheit der Quelle gespeist ist und so einen offenen Raum des Erlebens ermöglicht. Es ermöglicht Verdichtung vom Unaussprechlichen, bis zum Unsäglichen. Vom Gewöhnlichen bis zum Außergewöhnlichen. Ohne verstaubtes Konservieren. Es umarmt das ganze Mensch sein. Das ganze Ganze. Es schenkt Raum und Kraft. Die lebendig durchlebte, persönliche Erfahrung, samt ihrer daraus erblühenden Erkenntnis und die daraus strömende Weisheit, setzt sich bedingungslos frei. Wie der seltene Duft einer Blüte. Er verströmt sich, für die, die nah genug heran treten können und mögen. Die sich trauen, die sich anvertraut haben.

Denen Es sich anvertraut hat. Denen dieser äußerst herausfordernde Prozess zugetraut wird. Die Dem nahe sein werden, können. Im Herzen, im Geist, mit Leib und Seele. Ohne hinüber zu kippen, ohne Festhalten an irgendetwas, an keinem Strohhalm, ohne die Möglichkeit zu entkommen. Dieses, Hier angehalten sein, sprich gehalten, ist reine Gnade, doch jenseits aller Vorstellungen von Gnade. Niemand kann das hier sehen und begreifend fühlen, wer noch voller Hochmut ist und ausgeprägter oder subtiler Verblendung. Hier findet weder Jemand Einlass und Verständnis, der noch einen Jemand oder einen Niemand verehrt. Der noch falsche Götter anbetet und von Arroganz täuschend bewegt wird. Der Es nicht will. Und manchmal ist es reine Gnade. Doch wer nur sein Ego aufpolieren möchte, für den ist Das hier unsichtbar, unbegreiflich und unauffindbar. Ihm entzieht Es sich. Dieses Wollen entspringt nichts persönlichem, sondern einer Bitte, die tief in dir klang. Vermutlich, ohne, dass du selbst davon noch etwas wusstest. Dieser Bitte wird entsprochen. Das Tor öffnet sich und lässt sich durch Menschen Hände nicht wieder schließen.

"Bitte, so wird dir aufgetan."

Dieser Prozess ist für die meisten Welten Augen nicht selten verrückt und der Mensch, der Hier ergriffen ist, scheint zuweilen naiv und jedenfalls anders; denn man wird darin weitgehend von den meisten nur verzerrt wahrgenommen werden können. Entweder unterschätzt oder über- schätzt. So ist der Vorgang der Verganzheitlichung, der Vereinfachung meist auch begleitet von Vereinsamung. Die jedoch nur phasenweise brennt und schmerzt. Jede Einsamkeitsfaser wird tröstlich entflochten im stillen All Eins Sein. Geborgen im Schoß des Großen. Hier schmeckst du wahre Einheit. Tiefer und tiefer, reiner und reiner. Unmittelbar. Dann verlässt sie dich nie mehr. Man findet sich auf diesem Pfad, auf dieser Reise, wenig bis gar nicht vom Leben gespiegelt. Es ist, als ob du für die Welt keine Rolle mehr spielst. Sie antwortet dir schlicht und ergreifend nicht mehr. Du verschwindest gewissermaßen vom Spielfeld, zu Lebzeiten. Nur der, der Das alles kennt, der diese Wege bereits gegangen ist, der diese Prozesse schon vollzogen und gemeistert hat, immer einen Schritt voraus; wird Ohren haben, zu hören und Augen, dich wirklich zu sehen und dir zu helfen. Wo es der echten Hilfe bedarf. Denn jede Hilfe steht Hier im Dienst. Bewegt in vollkommener Ordnung des Helfen. Der voller unschuldiger, wissender Demut im Herzen offen sein kann, für dich, in absoluter Einfachheit. Nur Dieser wird für dich Hier sein können, dich sehen, dich wahrnehmen und dir die Last der Täuschung, Angst und Verwirrung nehmen können. Denn die Kapazität an Liebe und Friede, an freiem Raum Hier, ist enorm. Geerdet und organisch. Der selbst auf seiner Nachtmeer Fahrt der Individuation und der Ichwerdung war und ist. In seiner persönlichen Verwirklichung, die das Ganze meint. Die Qualität an Begegnung und Gespräch ist Hier unaussprechlich, facettenreich, wie ein Diamant, schlicht und kostbar. Vielleicht ist auch Niemand für dich da und du erleuchtest alles aus dir selbst heraus. Das ist das Beste.

Es gibt hier keinen Egotrip der Pseudospiritualität, neumodischer, befremdlicher Strömungen, hyperaktiver...

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