Klang des Erwachens

Mitschriften Band VI
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 11. Mai 2020
  • |
  • 524 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7519-0906-8 (ISBN)
 
Dies ist der sechste und letzte Band aus meiner Buchreihe Klang des Erwachens. Es handelt sich um Mitschriften und Erforschungen aus meiner langjährigen Praxis Tätigkeit.
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,32 MB
978-3-7519-0906-8 (9783751909068)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Carmen Katharina Stern, geb. 1970 in Aschaffenburg, ist deutsche Lyrikerin, freie Autorin und Malerin. Sie unterstützt Menschen seit 1999 in eigener Praxis, die grundlegende Einfachheit ihres Seins und die ungeteilte Ganzheit ihrer Wahren Natur, lebendig zu realisieren.
So berät sie aus einem reichhaltigen Lebenserfahrungsschatz, sowie profunder Medizinischer, Naturheilkundlicher, Körper - und Traumatherapeutischer, Systemischer und Psychologischer / Transpersonaler Aus- und Fortbildungen und einer von Geburt an ausgeprägt hochsensibel und empathisch bewegter, hellsinniger, weitsichtiger und durchschauender Intuition und Sicht.
Es ist möglich, persönliche, klärende Gespräche und Begegnungen zu vereinbaren, um in anstehenden Lebensthemen und im eigenen Sein, Klarheit und Stabilität zu erlangen und um grundlegend Frieden zu schließen, mit sich und dem Leben.

Mitschrift


Sorglosigkeit. Was für ein großes Thema.

Welch große Erwartungen an das Thema Sorglosigkeit geknüpft sind. Wenn ein Ich die Idee hat, dass es gewisse Dinge tun könnte oder machen könnte, um dauerhaft ein glückliches und sorgloses Leben zu haben; dann geht es vermutlich das ein oder andere Mal gut und man denkt sich, dass man den Schlüssel zum Glück jetzt gefunden hat. Ich habe heute als innere Vorbereitung auf dieses Webinar einen ganz interessanten Prozess durchlaufen. Ich war wie jeden Tag auf meiner damaligen Facebook Seite. Ich scrollte so über die Neuigkeiten und bemerkte, wie ich immer wütender wurde und wie sich ein Empfinden von Null Bock einstellte. All diese Versprechungen und Angebote, die vermeintlich zu irgendwas führen sollen. Zum Glück, zur Erleuchtung, zur Sorglosigkeit; es hat sich so verlogen angefühlt. Dann kam mir unser heutiges Webinar in den Sinn und es spielte sich eine innere Zwiesprache ab. So stellte ich mir wirklich noch mal ernsthaft die Frage und das wollen wir ja heute auch gemeinsam erforschen, geht das denn überhaupt? Kann ein Mensch in einer dauerhaften Sorglosigkeit leben und wenn ja, wie? Was ist damit gemeint und was steht dem Menschen dahingehend wirklich als Qualität der Leichtigkeit oder der Freiheit, im Sinne von nicht Verhaftet sein, zur Verfügung?

Denen, denen es zur Verfügung steht. Es ist nicht immer so und nicht zwangsläufig so, dass jeder Mensch den Natürlichen Zustand genießen darf und genießen kann. Auch da kann es keine Versprechungen geben. Es kann Keine geben, weil es eben gar Keine gibt. Ich kann nur davon berichten, was unser natürlicher Modus ist, der uns unbekümmerte Sorglosigkeit erleben lassen kann, unter allen Umständen. In einer inneren Dimension von Weite, von Offenheit, von Vertrauen, von sich getragen Fühlen, von sich eingebettet Fühlen, von Nichtwissen, als Urvertrauen. Für diejenigen, für die Das schon zur Verfügung steht, in der konstanten Schau, dass alles in sich transzendent ist und es nur diese verschiedenen Aspekte von Dichte gibt, doch im Grunde ist die Transzendenz des einen Selbst allgegenwärtig. Jegliche Form, jegliche Erscheinung spiegelt nur unterschiedliche Energiedichten und kristallinen Strukturen.

Alles eine unfassbare, unvorstellbare Simulation, gleichermaßen. Diese Aspekte sind mir eingefallen, die tatsächlich zu einer grundlegenden Gelassenheit, Stabilität und Leichtigkeit beitragen können. Das möchte ich gerne im Webinar beleuchten und das Thema durchaus ernst nehmen. Ohne Arroganz, ohne Spott, ohne Verharmlosung. Denn Leid oder Sorglosigkeit spielt für den Menschen in seinem Erleben eine große Rolle. Ich kenne es aus eigener Erfahrung und weiß in der Tiefe darum. Deshalb kann ich es nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern begegne dem mit einem gewissen Respekt. So verstand ich auch meine Wut heute morgen noch einmal besser und sie half mir, mich noch einmal ganz klar zu positionieren. Man kann diesem Thema, weiß man wirklich um Wahrheit und Wirklichkeit nur in innerer Sammlung, tiefem Verständnis und Mitgefühl begegnen und es kann auf keinen Fall dazu führen, irgendwelchen Schmu leichtfertig anzubieten.

So probiere ich hier das Thema 'Sorglosigkeit & Natürlicher Zustand´ so aufbereiten, dass es dem Menschen gerecht werden kann und mögliche Facetten des Erlebens und einer Alltagspraxis zu spiegeln vermag. Wer im Moment vielleicht gerade alles andere, als sorglose Empfindungen hat, dem sei gesagt, dass auch das absolut geborgen ist und nicht falsch sein kann. Du machst nichts falsch, auch wenn dich gerade Sorgen plagen. Du bist nicht verkehrt. Doch lasst es uns gemeinsam anschauen und erforschen, so gut es geht und lasst uns reelle Möglichkeit aufzeigen, wie echte Sorglosigkeit, unter allen Umständen entdeckt und auch erlebt werden kann. Ich möchte erst einmal darauf hinweisen, dass es diese Qualität durchaus gibt. Sie ist wahr. Die Qualität der Sorglosigkeit im Natürlichen Zustand ist charakterisiert durch eine große Weite im Kopf, durch eine Gedankenleere oder Abwesenheit von Gedanken, ein leichtes Herz, dem Leben zugewandt und in Liebe und ein offener Schoß, stabil verankert in nicht seiender Gegenwärtigkeit. Beispiel: Eine Situation als belastend zu empfinden, Schmerz, oder echte Angst, keine psychologische, zu erleben, kann trotzdem bedeuten, dass ich in einer Sorglosigkeit bin.

Belastung als solche, Empfindung als solche, oder die eine Körpersensation als solche, kann als intensiv und dicht erlebt werden, pur und unmittelbar, doch trotzdem herrscht eine gewisse Sorglosigkeit. Sprich, es wird sich darüber keine künstlichen, zusätzlichen Gedanken gemacht. Es wird total erlebt, ohne mir darüber Sorgen zu machen, ohne damit in eine mögliche Zukunft zu gehen, ohne in all zu viele Assoziationen, Verknüpfungen und Vorstellungen damit zu gehen, was Sorge nach sich ziehen würde, samt weiterer Symptom Schleifen und Empfindungsschleifen. So ist die Leichtigkeit, von der ich Hier spreche, ohne Gegenteil. Das meiste, von dem ich Hier spreche, ist ohne Gegenteil, muss ohne Gegenteil sein, sonst ist es nicht wahr. Im Natürlichen Zustand ist es fast unmöglich, sich Sorgen zu machen. Jedoch wird jeder Moment so erlebt, wie er ist. Jede Verzerrung fällt weg oder wird rasch bemerkt und gespiegelt. So ist es, wie schon gesagt, aber nicht ausgeschlossen, dass man intensive Empfindungen hat und durchaus auch Belastung, Schwere, Trauer und eben die ganze Palette an menschlicher Empfindsamkeit erlebt, weil das Leben so ist, wie es ist und weil du Mensch bist. Da der Natürliche Zustand kein Zustand ist, der alles in Rosarot färbt, sondern der Natürliche Zustand nimmt, was ist und macht sich darüber keine Sorgen. Er ist unvorstellbare Akzeptanz, ist stille Gewissheit, dass das was ist, Das ist, was du bist. Dass das, was ist, Das ist, was du willst. Er ist mit sich und Dem, mit der Welt und allem, was ist, deckungsgleich.

So was kann sich Keiner ausdenken. Es ist göttlich. Es ist radikale Einfachheit. Es gibt keine Vorstellung darüber und es gibt kein anderes Bild, als Das. Wenn es ein anderes inneres Bild gibt, was sich mit dem momentanen Zustand abgleichen will und dich auffordert, zu lernen, zu wachsen, dich zu entwickeln, dich zu öffnen, dann gibt es dieses innere Bild als eine Art Vision, jedoch in keinster Weise das, was in der angeblichen Spiritualität verkündet und vermarktet wird; ich meine hier eher eine Art von Spannung, als Aufforderung, an dieser Stelle vielleicht das bisherige Schauen zu weiten, ein Stück weit die Perspektive zu wechseln, deinen Horizont zu erweitern und vielleicht mal aus einer Vogelperspektive zu schauen. Es geschieht eine Verschiebung, die bewegt ist aus der Kraft. So kann es ein Hinweis sein, wenn du dich unrund fühlst mit etwas. Aber selbst das kann im Natürlichen Zustand nicht mit Sorge betrachtet werden. Es ist unmöglich. Es gibt nur ein einfaches, direktes, unmittelbares Erleben dessen, was ist. Ohne einen einzigen Gedanken darüber. Das ist schon als Grundmodus ein einfaches, praktisches, direktes, lebendiges Leben. Hoch funktional, hochintelligent und sehr stimmig auf dich, deine individuelle Programmierung und auf dein Leben zugeschnitten. Es geht also Hier nicht darum, Sorglosigkeit zu produzieren durch irgendeine Methode herzustellen. Das, was ich unter wirklicher Sorglosigkeit erlebe und verstehe, ist nicht mit Menschenhand herzustellen. Vielmehr ist diese Qualität während und inmitten eines Umstandes und Zustandes, schon Hier. Es kann nur von innen kommen, aus dir selbst heraus, da es sich entweder einstellt, oder für dich zugänglich ist.

Es passiert einfach, wie eine Lücke in der Geschichte, es könnte ein Leid Empfinden da sein, und plötzlich, wie aus dem Nichts, wird es leicht. Das Leid ist verschwunden, obwohl alles sonst unverändert ist. Man weiß nicht, warum, woher, wohin und was man gemacht hat. Plötzlich ist man inmitten der Situation Sorgenfrei, losgelöst. Es ist, als ob sich in dem Moment der Natürliche Modus des Bewusstseins eingeschaltet hat. Vielleicht kennt ihr diese Qualität auch schon aus eigenem Erleben. Da bitte ich dich jetzt, dich kurz zu versenken und eine Situation oder aufsteigen zu lassen, wo du diese Qualität erlebt hast. Als du dich gewundert hast, wie sorglos es sich gerade anfühlt, obwohl doch die Situation alles andere ist, als sorglos.

Schau, was im System passiert, wenn du dich innerlich mit dem Thema Sorglosigkeit beschäftigst und in Kontakt bist damit. Lass die Bewegung zu, dass sich dein System leert, dass es sich klärt. Nicht, um zu lernen, wie du in der Sorglosigkeit sein kannst. Darum geht es hier nicht, das kann Niemand künstlich herstellen. Doch du kannst offen sein, diese Qualität deines Bewusstseins, zu entdecken.

Eingetuned in den Moment ist eine grundsätzliche Sorglosigkeit, Leichtigkeit und Losgelöstheit vorhanden, anwesend, spürbar, erlebbar und möglich. Das ist die Einladung.

Das Tor in die Sorglosigkeit ist die permanente und konstante Hinwendung und Liebe für die Stille, für Wahrheit. Vor allem, wenn es vermeintlich im Inneren stürmisch oder schwierig wird. Permanente Erinnerung an das Tor in die Sorglosigkeit unserer Natur.

Auch im...

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