Keine Angst vor Microsoft Access!

Datenbanken verstehen, entwerfen und entwickeln - Für Access 2007 bis 2016
 
 
O'Reilly (Verlag)
  • 5. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. August 2016
  • |
  • 408 Seiten
 
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978-3-96010-051-5 (ISBN)
 
Irgendwann kommt der Moment, in dem Excel nicht mehr für Ihre Zwecke ausreicht und Sie eine Datenbank anlegen wollen. Dann bietet es sich an, Microsoft Access einzusetzen. Access ist allerdings im Unterschied zu anderen Office-Programmen nicht durch reines Ausprobieren zu erlernen. Vorab gilt es zu planen, welche Daten Sie mit Access verwalten möchten, wie also das Datenmodell Ihrer Datenbank aussehen soll. Hilfreich ist außerdem ein grundlegendes Verständnis der beiden Programmiersprachen SQL (Structured Query Language) und VBA (Visual Basic for Applications). Schon mit wenigen Befehlen und kleinen Programmen können Sie viel effektiver mit Ihrer Datenbank arbeiten.



Dass Access kein Angstgegner sein muss, hat Andreas Stern als langjähriger Informatik-Dozent schon vielen Einsteigern und Nichtprogrammierern bewiesen. In diesem praktischen Arbeitsbuch demonstriert er beispielhaft an drei ganz unterschiedlichen Projekten (Unternehmen, Sportverein, Buchausleihe) die Vorgehensweise bei der Datenbank-Entwicklung: von der Konzeption bis hin zum reibungslosen Betrieb.



Aus dem Inhalt:

- Datenbanken kennenlernen: Den Aufbau und die Benutzung einer Datenbank an einem Beispiel nachvollziehen

- Ihre Datenbank konzipieren: Ein korrektes Datenmodell für Ihre Datenbank erstellen

- Daten für Ihre Datenbank: Datentypen, Datenimport von Echtdaten, Datenorganisation und das Generieren von Testdaten

- Tabellen: Tabellen anlegen und Beziehungen definieren

- Erste Formulare: Formulare mit Textfeldern, Schaltflächen und weiteren Elementen erstellen

- Steuerelemente: Formulare um Bedienelemente zum Speichern, Löschen, Berechnen u.v.a. ergänzen

- Abfragen: mit SQL individuelle Abfragen entwerfen

- Programmierung für Einsteiger: verständliche Einführungen in VBA und SQL, die keine Programmierkenntnisse voraussetzen
aktualisierte Auflage
  • Deutsch
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  • 24,10 MB
978-3-96010-051-5 (9783960100515)
3960100515 (3960100515)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Prof. Dr. Andreas Stern ist Dozent für Angewandte Datenverarbeitung und Qualitätsmanagement am Fachbereich Seefahrt und Logistik der Jade-Hochschule in Elsfleth. Er hat in langjähriger Praxis ein Konzept erarbeitet, Nichtinformatikern die Entwicklung von Datenbanken anhand von Microsoft Access fundiert und verständlich beizubringen.
1 - Inhaltsverzeichnis [Seite 6]
2 - Ein Leserbrief [Seite 14]
3 - Einleitung [Seite 15]
3.1 - Warum ist Access anders? [Seite 15]
3.2 - Was habe ich mit Ihnen vor? [Seite 15]
3.3 - Wer sollte dieses Buch kaufen? [Seite 17]
4 - 1: Ein Blick hinter die Kulissen [Seite 20]
4.1 - In diesem Kapitel . [Seite 21]
4.2 - Technische Voraussetzungen [Seite 21]
4.3 - Ist Access eine Datenbank? [Seite 22]
4.4 - Access ohne Access? [Seite 25]
4.5 - Die Access-Anwendung [Seite 26]
4.6 - Formulare benutzen [Seite 28]
4.7 - Tabellen, Felder und Primärschlüssel [Seite 41]
4.8 - Beziehungen und Fremdschlüssel [Seite 49]
4.9 - Formulare entwerfen [Seite 53]
4.10 - VBA - ganz kurz [Seite 64]
4.11 - Was ist wichtig? [Seite 67]
5 - 2: Datenmodellierung [Seite 70]
5.1 - In diesem Kapitel . [Seite 71]
5.2 - Ein Unternehmensdatenmodell . [Seite 71]
5.3 - Mengen und Zeiten in Zwischentabellen [Seite 84]
5.4 - Das Vereinsmodell [Seite 90]
5.5 - Das Privatmodell [Seite 93]
5.6 - Modellbesonderheiten und -erweiterungen [Seite 100]
5.7 - Modellierungswerkzeuge [Seite 112]
5.8 - Was ist wichtig? [Seite 121]
6 - 3: Erste Formulare [Seite 124]
6.1 - In diesem Kapitel . [Seite 125]
6.2 - Tabellen anlegen [Seite 125]
6.3 - Beziehungen definieren [Seite 129]
6.4 - Versionen [Seite 132]
6.5 - Testdaten eingeben [Seite 133]
6.6 - Ein einfaches Stammdatenformular [Seite 135]
6.7 - Ein Formular mit Unterformular [Seite 147]
6.8 - Einzelzuordnung [Seite 153]
6.9 - Die beiden Grundbausteine [Seite 158]
6.10 - Das Startformular [Seite 160]
6.11 - Was ist wichtig? [Seite 161]
7 - 4: Daten für die Datenbank [Seite 164]
7.1 - In diesem Kapitel . [Seite 165]
7.2 - Die Ausgangssituation [Seite 165]
7.3 - Datenarten [Seite 167]
7.4 - Generierung von Testdaten [Seite 172]
7.5 - Übernahme von Echtdaten [Seite 177]
7.6 - Was ist wichtig? [Seite 191]
8 - 5: VBA - Grundlagen [Seite 192]
8.1 - In diesem Kapitel . [Seite 193]
8.2 - Programmieren - muss das sein? [Seite 193]
8.3 - Fehler finden und korrigieren [Seite 195]
8.4 - Die Entwicklungsumgebung [Seite 203]
8.5 - Programmierbefehle [Seite 210]
8.6 - Laufzeitfehler verhindern [Seite 225]
8.7 - Was ist wichtig? [Seite 230]
9 - 6: Steuerelemente [Seite 232]
9.1 - In diesem Kapitel . [Seite 233]
9.2 - Eigenschaften von Steuerelementen [Seite 233]
9.3 - Bezeichnungsfeld [Seite 234]
9.4 - Textfeld [Seite 235]
9.5 - Schaltfläche [Seite 240]
9.6 - Listenfeld und Kombinationsfeld [Seite 243]
9.7 - Optionsgruppe [Seite 248]
9.8 - Registerkarten [Seite 250]
9.9 - Enabled, Visible und Locked [Seite 253]
9.10 - Exakte Platzierung [Seite 254]
9.11 - Das eigene Menüband [Seite 256]
9.12 - Was ist wichtig? [Seite 265]
10 - 7: SQL [Seite 266]
10.1 - In diesem Kapitel . [Seite 267]
10.2 - Wofür SQL? [Seite 267]
10.3 - CREATE, INSERT, UPDATE, DELETE [Seite 269]
10.4 - SELECT [Seite 273]
10.5 - Outer Join [Seite 279]
10.6 - Schnell soll es gehen! [Seite 285]
10.7 - Was fehlt noch? [Seite 289]
10.8 - Was ist wichtig? [Seite 293]
11 - 8: VBA - Anwendungen [Seite 296]
11.1 - In diesem Kapitel . [Seite 297]
11.2 - Die Datenbank [Seite 297]
11.3 - »Handgeschnitzte« Kommunikation [Seite 301]
11.4 - Speichern der Formularinhalte [Seite 305]
11.5 - Exkurs: Das Objektmodell [Seite 310]
11.6 - Lesen von Werten aus Tabellen [Seite 312]
11.7 - Neue Datensätze in Tabellen anlegen [Seite 314]
11.8 - Löschen von Werten in Tabellen [Seite 315]
11.9 - Standardlösungen [Seite 318]
11.9.1 - VBA-Code in Formularentwürfen ergänzen (»Schritt 6«) [Seite 319]
11.9.2 - Kombinationsfelder absichern (»Einzelzuordnung, Schritt 4«) [Seite 321]
11.9.3 - Erste Zeile eines Listenfelds anzeigen [Seite 322]
11.9.4 - Sub-Prozeduren [Seite 322]
11.9.5 - Text in ein Bezeichnungsfeld schreiben [Seite 324]
11.9.6 - Prüfen, ob ein bestimmter Datensatz existiert [Seite 324]
11.9.7 - Disponieren [Seite 325]
11.9.8 - Bearbeiteten Datensatz nach Requery wieder anzeigen [Seite 327]
11.9.9 - Formular von einem anderen Formular aus öffnen [Seite 328]
11.9.10 - Dialogfeld für die Datensuche öffnen [Seite 329]
11.9.11 - Alle Datensätze eines Recordsets bearbeiten [Seite 330]
11.9.12 - Alle Textfelder leeren (For Each .) [Seite 331]
11.9.13 - Auf das übergeordnete Formular zugreifen (Parent) [Seite 331]
11.9.14 - Abhängige Listen- und Kombinationsfelder (RowSource) [Seite 332]
11.9.15 - Zwischen verschiedenen Anzeigemodi umschalten(Umschaltfläche) [Seite 333]
11.9.16 - Mehrere Werte aus einer Liste zuordnen [Seite 334]
11.9.17 - Mehrere Spalten in einem Kombinationsfeld anzeigen [Seite 336]
11.10 - Was ist wichtig? [Seite 337]
12 - 9: Formulargrundtypen [Seite 338]
12.1 - In diesem Kapitel . [Seite 339]
12.2 - Eine Tabelle [Seite 339]
12.3 - Eine Tabelle mit einer 1:n-Beziehung [Seite 340]
12.4 - Eine Tabelle mit einer n:1-Beziehung [Seite 343]
12.5 - Eine Tabelle mit einer 1:n:1- und einer n:1-Beziehung [Seite 345]
12.6 - Eine Tabelle mit zwei n:1-Beziehungen [Seite 349]
12.7 - Eine Tabelle mit einer 1:m:n- und einer 1:n:1-Beziehung [Seite 351]
12.8 - Eine Tabelle mit einer 1:n- und einer n:1-Beziehung [Seite 352]
12.9 - Eine Tabelle mit zwei 1:n:1-Beziehungen [Seite 354]
12.10 - Eine Tabelle mit zwei 1:n- und zwei n:1-Beziehungen [Seite 355]
12.11 - Was ist wichtig? [Seite 357]
13 - 10: Datenbankanwendungen [Seite 358]
13.1 - In diesem Kapitel . [Seite 359]
13.2 - Vorgehensweise [Seite 359]
13.3 - Aufteilung in Frontend und Backend [Seite 362]
13.4 - Schutz der Datenbank [Seite 372]
13.5 - Access ohne Access? [Seite 375]
13.6 - Wie geht's weiter? [Seite 378]
13.7 - Was ist wichtig? [Seite 384]
14 - A: Wichtige Standardaktionen durchführen [Seite 386]
14.1 - So geht es mit Access 2016 [Seite 387]
14.2 - So geht es mit Access 2013 [Seite 390]
14.3 - So geht es mit Access 2010 [Seite 394]
14.4 - So geht es mit Access 2007 [Seite 397]
15 - B: Namenskonventionen [Seite 402]
15.1 - Namen für Access-Objekte [Seite 402]
15.2 - Namen für Steuerelemente auf dem Formular [Seite 402]
15.3 - Namen für Variablen im VBA-Code [Seite 403]
15.4 - Namen für Tabellen und Tabellenspalten [Seite 403]
16 - Stichwortverzeichnis [Seite 404]
17 - www.oreilly.de [Seite 0]

Einleitung


Warum ist Access anders?

Was habe ich mit Ihnen vor?

Wer sollte dieses Buch kaufen?

Warum ist Access anders?


Haben Sie Access auf Ihrem Rechner? Bestimmt!

Haben Sie Access schon einmal gestartet? Bestimmt!

Konnten Sie etwas damit anfangen? Höchstwahrscheinlich nicht!

Sehen Sie - und genau darum habe ich dieses Buch geschrieben: weil ich es furchtbar schade finde, dass diese wunderbare Software ungenutzt auf so vielen Rechnern herumliegt.

Warum ist das so? Wenn Sie Word, PowerPoint oder Excel starten, können Sie sofort auch ohne Übung etwas damit anfangen - nämlich einen Text schreiben, eine Grafik erstellen bzw. etwas berechnen. Wenn Sie dagegen Access starten, können Sie damit erst einmal gar nichts anfangen. Schreiben, zeichnen und rechnen kann jeder. Bei Access geht es aber um mehr. Access ist eine Datenbank, die Tabellen verwendet, um Daten zu verwalten. Da stellt sich als Erstes die Frage: Welche Tabellen brauche ich denn? Beim Nachdenken darüber müssen Sie erst mal einen Schritt zurückgehen und überlegen: Welche Daten will ich denn überhaupt verwalten? Und beim Nachdenken darüber wiederum müssen Sie noch einmal einen Schritt zurückgehen und überlegen: Welche Problematik will ich denn eigentlich mit Access bearbeiten?

Damit sind Sie mittendrin in einer sogenannten »Systemanalyse« - einer Tätigkeit, die bestimmte Fertigkeiten voraussetzt, bei der Sie bestimmte Methoden brauchen und eventuell Softwaretools benutzen. Sie können also im Gegensatz zu Word, PowerPoint und Excel nicht sofort loslegen. Und das ist genau die große Hemmschwelle beim Einsatz von Access.

Was habe ich mit Ihnen vor?


Mit diesem Buch möchte Ihnen helfen, diese Hemmschwelle zu überwinden.

Dazu habe ich einen relativ bequemen Weg zum Ziel vorbereitet, auf dem ich Sie mitnehmen möchte. Es wird manchmal so aussehen, als wäre eine Abkürzung schneller, und Sie werden geneigt sein, einige Seiten oder Kapitel zu überblättern. Bitte tun Sie das nicht! Bei dem, was ich Ihnen hier zeigen will, kommt es auf große Genauigkeit im Detail an. Wenn Sie also von meinem vorgezeichneten Weg abweichen, kann es passieren, dass Sie ganz woanders im Nirwana landen.

Das Gebiet, das ich Ihnen hier nahebringen möchte, ist sehr umfangreich und zum Teil ziemlich schwierig zu verstehen. Klassischerweise müsste ich Baustein für Baustein die Grundlagen erklären und das Ganze dann am Ende zu einer Datenbankanwendung zusammenbauen. Nach meiner Erfahrung verliere ich auf diesem Weg aber den größten Teil der Zuhörer bzw. Leser, weil das Ziel nicht bekannt ist und aus den einzelnen Bausteinen auch nicht erahnt werden kann. Das ist so, als würden Sie ein Haus bauen wollen und sich daher lange Vorträge über die verschiedenen Arten von Mauersteinen und Dachziegeln anhören müssen. Nein - Sie wollen erst einmal ein Musterhaus besichtigen!

So will ich es auch in diesem Buch machen.

Abbildung 1: Das ist der Weg, den ich gemeinsam mit Ihnen gehen will!

In Kapitel 1 fliegen wir über alle Probleme hinweg gleich vom Start bis ans Ziel und sehen uns gemeinsam eine fertige Datenbankanwendung an. Ich hoffe, dass Sie ihre Nützlichkeit erkennen und danach motiviert sind, einige Anstrengungen auf sich zu nehmen, um selbst solche Anwendungen entwickeln zu können.

In Kapitel 2 gehen wir noch einmal ganz zurück an den Start und legen erste, einfache Grundlagen dafür, den Weg zum Ziel selbst gehen zu können.

In Kapitel 3 schaffen Sie den Weg zum Ziel schon fast aus eigener Kraft. Sie lernen, einfache Access-Formulare selbst zu entwickeln. Mit diesem Kapitel bekommen Sie auch eine Ahnung davon, was man alles an theoretischen Grundlagen und praktischen Fähigkeiten braucht, um Datenbankanwendungen zu entwickeln.

Darum begeben wir uns mit Kapitel 4 erneut zurück an den Start und legen zusammen mit den Kapiteln 5, 6, 7 und 8 erst einmal eine breite Basis für den erneuten Start zum Ziel: die Entwicklung von Datenbankanwendungen. Da Sie in den Kapiteln 1 und 3 schon einmal am Ziel gewesen sind, wissen Sie jetzt, warum die hier erläuterten Themen so wichtig sind.

In den Kapiteln 9 und 10 möchte ich Sie dann befähigen, das Ziel aus eigener Kraft zu erreichen. Sie sind anschließend in der Lage, selbst Datenbankanwendungen zu entwickeln.

Wer sollte dieses Buch kaufen?


Ganz vorn auf dem Buchtitel steht: »Datenbanken verstehen, entwerfen und entwickeln« - also nicht nur »Datenbanken benutzen«! Als Zielgruppe für dieses Buch sehe ich daher

Schüler und Studenten, die etwas über die Entwicklung von Datenbankanwendungen lernen wollen,

kleine Unternehmen, Handwerksbetriebe und Vereine, die ihre Daten bisher mit Bleistift und Papier oder aber maximal mit Excel verwalten,

Mitarbeiter größerer Unternehmen, die mit der Funktionalität der »großen Unternehmenssoftware« nicht ganz zufrieden sind und sich eine eigene Datenbank anlegen wollen, und

Softwareentwickler, die sich bisher nicht an Access-Anwendungen herangetraut haben.

Für die meisten Zwecke gibt es fix und fertige (Branchen-)Software - zum Teil sogar sehr preisgünstig auf dem Sharewaremarkt. Eine »selbst gestrickte« Anwendung hat aber mindestens zwei schwergewichtige Vorteile:

Sie können sie 100%ig auf Ihre eigenen Bedürfnisse zuschneiden. Branchensoftware hat immer das Problem, dass sie für den »allgemeinen Friseursalon«, für den »allgemeinen Tennisklub« usw. entwickelt wurde. Infolgedessen werden Ihnen einerseits Funktionen fehlen, die Sie benötigen - andererseits gibt es eine Reihe von überflüssigen Dingen, die Sie nicht brauchen, die Sie aber in der Arbeit mit der Software eher behindern.

Sie sind bezüglich Updates, Fehlerbehebung und Funktionserweiterung nicht von einem Hersteller abhängig, sondern können das alles selbst erledigen.

Die Entwicklung einer Datenbankanwendung erfordert nämlich viel detailliertes Know-how über die Abläufe im Betrieb oder im Verein, d. h., Sie müssen wissen,

welche Objekte von Bedeutung sind (Kunden, Aufträge, Mitarbeiter, Fahrzeuge usw. oder Mitglieder, Trainer, Wettkämpfe ...),

wie diese Objekte zusammenhängen (»Kunden erteilen Aufträge«, »Autoren schreiben Bücher«, »Mitglieder nehmen an Wettkämpfen teil« ...) und

welche Eigenschaften diese Objekte haben (Name, Datum, Preis, Menge ...).

Dieses Wissen lässt sich nicht so schnell erwerben - es wird meist in jahrelanger Tätigkeit in der entsprechenden Umgebung gesammelt. Im Gegensatz dazu lässt sich das EDV-Wissen, das für die Entwicklung einer Datenbankanwendung erforderlich ist, relativ schnell erlernen. Ich will Ihnen dazu eine kurze Geschichte erzählen:

Ich lasse meine Studenten Datenbankanwendungen entwickeln für Gebiete, auf denen sie schon selbst Erfahrungen gesammelt haben. Dabei war einmal eine Studentin, deren Vater einen Bauernhof mit Viehzucht hatte. Sie entwickelte in der Informatikvorlesung eine Daten-

bankanwendung, in der es darum ging festzuhalten, welche Kuh von wann bis wann in welchem Stall war und wann welches Futter bekommen hatte. Das war gerade zu der Zeit der großen BSE-Krise. Nun hatte diese Studentin zufällig auch noch einen Bekannten, der in der Softwareentwicklung arbeitete - der aber natürlich keine Ahnung davon hatte, wie es auf einem Bauernhof zuging. Er erkannte jedoch sehr schnell das große Potenzial dieser Datenbankanwendung und seine Firma kaufte sie meiner Studentin ab, um sie professionell weiterzuentwickeln. Der Erlös reichte meiner Studentin für die Anschaffung eines gebrauchten Kleinwagens.

Erkennen Sie, was ich meine? Wenn Sie gut Bescheid wissen in einer Firma, einem Verein oder irgendeiner anderen Organisation, in der Menschen zusammenarbeiten, und bisher noch nie auf den Gedanken gekommen sind, dieses Wissen in eine Datenbankanwendung umzusetzen, dann sollten Sie es jetzt vielleicht tun! Es gibt sehr viele potenzielle Kunden, die nur darauf warten!

Die Chance, damit erfolgreich zu sein, ist seit Access 2007 noch einmal gestiegen: Microsoft verteilt nämlich seitdem die sogenannte Access Runtime kostenlos. Das ist eine Software, die es ermöglicht, dass auch Menschen, die gar kein Access auf ihrem Rechner installiert haben, trotzdem Access-Anwendungen benutzen können.

Ich sehe hier für viele Leute eine Chance, Geld zu verdienen!

Gehen Sie dazu einmal auf die Webseite www.microsoft.com/downloads und geben Sie dort den Suchbegriff »Access Runtime« ein. Sie erhalten mehrere Treffer für die verschiedenen Access-Versionen.

Ich wünsche Ihnen daher nicht nur viel Lesevergnügen mit diesem Buch, sondern anschließend auch wirtschaftlichen Erfolg, der sich für Sie in Euro und Cent auszahlt!

Meine Devise beim Schreiben dieses Buchs war:

Alles Notwendige so

kurz

wie möglich darstellen!

Schwierige Dinge

verständlich

erläutern!

Die Auswahl der Inhalte

konzentriert

auf das Wesentliche beschränken!

»So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig, man muss sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen das Möglichste getan hat.«

(J. W....

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