Rationale Gesetzgebung

 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 30. April 2017
  • |
  • 396 Seiten
 
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978-3-16-155211-3 (ISBN)
 
Gesetze müssen rational sein - so eine häufig erhobene Forderung. Gleichzeitig sind die Mängel an Gesetzen vielfältig, ihre Irrationalität wird oft beklagt. Doch was macht ein rationales Gesetz aus? Rationalität ist kein genuin juristischer Begriff, jede Disziplin kennt einen anderen Rationalitätsbegriff. Anliegen dieser Arbeit ist es, die außerjuridischen Rationalitätskonzepte so aufzubereiten, dass sie in rechtswissenschaftlichen Kategorien verwertbar und hinsichtlich ihrer verfassungsrechtlichen Verankerung überprüfbar werden. Außerjuridisch lautet die Frage: Welchen Sinngehalt entfaltet die Rationalität in Abhängigkeit ihres disziplinspezifischen Ursprungs in Bezug auf Gesetzgebung? Rechtstheoretisch kann auf dieser Grundlage jedes Rationalitätspostulat individuell auf einen normativen Aussagewert für Gesetzgebung untersucht werden. Welche Überschneidungen, welche Widersprüche lassen sich daraus für rationale Gesetze ermitteln? Verfassungsrechtlich stellt sich die Frage: Finden diese außerjuridischen Rationalitätsattribute normativ in der Verfassung Verankerung? Der komplementäre und aufeinander aufbauende Ansatz soll eine konstruktive Zusammenarbeit der Wissenschaftsdisziplinen ermöglichen.
  • Deutsch
  • Tübingen
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  • Deutschland
  • 3,78 MB
978-3-16-155211-3 (9783161552113)
3161552113 (3161552113)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Cover [Seite 1]
2 - Vorwort [Seite 8]
3 - Inhaltsverzeichnis [Seite 10]
4 - Kapitel 1: Einführung [Seite 18]
4.1 - I. Status quo der Diskussion über rationale Gesetzgebung [Seite 20]
4.2 - II. Öffentlich-rechtliches Forschungsinteresse [Seite 24]
4.3 - III. Gang der Untersuchung [Seite 30]
5 - Kapitel 2: Maßstabsbildung und Rekonstruktionsrahmen für rationale Gesetzgebung [Seite 36]
5.1 - I. Allgemeine Theorien der Rationalität und ihre Grenzen [Seite 36]
5.1.1 - 1. Rationalität in der analytischen Wissenschaftstheorie [Seite 37]
5.1.1.1 - a. Konsistenz [Seite 38]
5.1.1.2 - b. Kohärenz [Seite 39]
5.1.1.3 - c. Korrektheit [Seite 39]
5.1.1.4 - d. Bestimmtheit [Seite 40]
5.1.2 - 2. Sozialwissenschaftliche Rationalitätskonzeptionen [Seite 41]
5.1.2.1 - a. Ökonomische Rationalität [Seite 42]
5.1.2.1.1 - aa. Formale Rationalitätskriterien der Präferenztheorie [Seite 44]
5.1.2.1.2 - bb. Kriterien der Effizienzermittlung [Seite 46]
5.1.2.1.2.1 - (1) Pareto-Effizienz [Seite 46]
5.1.2.1.2.2 - (2) Kaldor-Hicks-Kriterium [Seite 47]
5.1.2.1.2.3 - (3) Wirtschaftlichkeit als Effizienzbegriff [Seite 49]
5.1.2.2 - b. Der Beitrag Max Webers [Seite 50]
5.1.2.3 - c. Die ökonomisch-politische Rationalität [Seite 52]
5.1.2.4 - d. Politische Handlungsrationalität [Seite 54]
5.1.2.4.1 - aa. Politische Handlung im Spannungsfeld der Interessen [Seite 54]
5.1.2.4.2 - bb. Politische Rationalität und Gesetzgebungsaktivität [Seite 55]
5.1.2.4.3 - cc. Kollision mit anderen Handlungsrationalitäten [Seite 58]
5.1.2.5 - e. Diskursethische Rationalität [Seite 60]
5.1.2.6 - f. Rationalität als Problemlösungsstrategie im Sinne des Kritischen Rationalismus [Seite 62]
5.1.2.7 - g. Systemrationalität [Seite 64]
5.1.3 - 3. Das rechtswissenschaftliche Rationalitätskonzept [Seite 66]
5.1.3.1 - a. Steuerung durch Recht [Seite 67]
5.1.3.2 - b. Ordnung durch Recht [Seite 68]
5.1.3.3 - c. Recht als Hebel - Antizipation und Reaktion des Gesetzgebers auf den sozialen Wandel [Seite 69]
5.2 - II. Systematisierende Kategorisierung der Rationalitätspostulate [Seite 72]
5.2.1 - 1. Ziel und Untersuchungsweg [Seite 72]
5.2.2 - 2. Rechtsstaat und Rationalität [Seite 73]
5.2.2.1 - a. Der liberale Rechtsstaat [Seite 74]
5.2.2.2 - b. Der formale Rechtsstaat [Seite 76]
5.2.2.3 - c. Materieller Rechtsstaat [Seite 78]
5.2.2.4 - d. Prozeduraler Rechtsstaat [Seite 80]
5.2.3 - 3. Systematisierung der Rationalitätstypen [Seite 82]
5.2.3.1 - a. Formale und materielle Rationalität [Seite 83]
5.2.3.2 - b. Prozedurale Rationalität [Seite 84]
6 - Kapitel 3: Formale Rationalität von Gesetzen [Seite 90]
6.1 - I. Formal-rationale Gesetzgebung und Rechtsstaat [Seite 91]
6.2 - II. Die Bestimmtheit des Gesetzes [Seite 91]
6.2.1 - 1. Bezug zur Wirkungsorientierung des Rechts [Seite 92]
6.2.2 - 2. Grenzen gesetzlicher Bestimmtheit [Seite 93]
6.2.2.1 - a. Relativierung aufgrund der betroffenen Materie [Seite 93]
6.2.2.2 - b. Relative Erheblichkeit des Bestimmtheitsgrundsatzes aufgrund beschränkten Wissens [Seite 94]
6.2.2.3 - c. Relative Erheblichkeit des Bestimmtheitsgrundsatzes im politischen Entscheidungsprozess [Seite 95]
6.3 - III. Begründung von Gesetzen [Seite 96]
6.3.1 - 1. Gesetzesbegründung zur Sicherung juristischer Steuerungsrationalität [Seite 98]
6.3.2 - 2. Begründungspflicht und politische Handlungsrationalität im Gesetzgebungsverfahren [Seite 99]
6.3.3 - 3. Verfassungsrechtliches Gebot zur Gesetzesbegründung? [Seite 100]
6.4 - IV. Systemgerechtigkeit [Seite 103]
6.4.1 - 1. Entwicklung einer Pflicht zum "systemgerechten Gesetz" [Seite 104]
6.4.2 - 2. Verfassungsrechtliche Fundierung und Kritik [Seite 107]
6.4.2.1 - a. Systemgerechtigkeit als Beschränkung der politischen Rationalität, oder: Die Überlagerung des Demokratieprinzips durch das Rechtsstaatsprinzip [Seite 110]
6.4.2.2 - b. Einheit der Rechtsordnung und Pluralität des Entscheidungsergebnisses [Seite 113]
6.5 - V. Fazit [Seite 114]
7 - Kapitel 4: Anknüpfungspunkte materieller Rationalität in der Gesetzgebung [Seite 118]
7.1 - I. Moralphilosophisch-vernunftorientierte und technologisch-instrumentelle Rationalität [Seite 118]
7.2 - II. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes materieller Rationalität [Seite 120]
7.3 - III. Ökonomisch effiziente Gesetzgebung [Seite 121]
7.3.1 - 1. Verfassungsrechtliche Fundierung ökonomischer Effizienz [Seite 123]
7.3.1.1 - a. Marktwirtschaftliche Orientierung und objektive Werteordnung des Grundgesetzes [Seite 124]
7.3.1.2 - b. Europarechtlich vorgegebene Effizienzorientierung? [Seite 126]
7.3.1.3 - c. Der verfassungsrechtliche Nutzenmehrauftrag [Seite 127]
7.3.1.4 - d. Verfassungsrechtliches Wirtschaftlichkeitsgebot [Seite 127]
7.3.1.5 - e. Effizienz im umweltrechtlichen Nachhaltigkeitsprinzip [Seite 128]
7.3.1.6 - f. Effizienz in der Gemeinwohlverpflichtung [Seite 130]
7.3.1.6.1 - aa. Verfassungsrechtliche Verankerung des Gemeinwohlprinzips [Seite 131]
7.3.1.6.2 - bb. Inhalt und Reichweite des Gemeinwohlprinzips [Seite 132]
7.3.1.6.2.1 - (1) Ökonomische Versuche der Gemeinwohldefinition [Seite 132]
7.3.1.6.2.2 - (2) Gemeinwohl als Ausfluss widerstreitender Rationalitäten [Seite 134]
7.3.2 - 2. Ökonomische Rationalität als Verhältnismäßigkeitsgrundsatz [Seite 137]
7.3.2.1 - a. Rationalitäten im Teilgrundsatz der Geeignetheit [Seite 138]
7.3.2.2 - b. Rationalitäten im Teilgrundsatz der Erforderlichkeit [Seite 139]
7.3.2.2.1 - aa. Erforderlichkeit im Sinne des Wirtschaftlichkeitsgebots [Seite 140]
7.3.2.2.2 - bb. Erforderlichkeit im Sinne des Pareto-Optimums [Seite 141]
7.3.2.2.3 - cc. Erforderlichkeit im Sinne des Kaldor-Hicks-Kriteriums [Seite 143]
7.3.2.3 - c. Der Teilgrundsatz der Angemessenheit [Seite 145]
7.3.3 - 3. Ergebnis [Seite 147]
7.4 - IV. Effektivität als Rationalitätspostulat in der Gesetzgebung [Seite 149]
7.4.1 - 1. Rationalitätswurzeln der Wirksamkeitsorientierung [Seite 149]
7.4.1.1 - a. Folgenorientierung und Kritischer Rationalismus [Seite 150]
7.4.1.2 - b. Folgenorientierung und ökonomische Rationalität [Seite 151]
7.4.1.3 - c. Folgenorientierung und juristische Rationalität [Seite 152]
7.4.1.4 - d. Wirkungsorientierte Rechtswissenschaft als Rechtstatsachenforschung [Seite 153]
7.4.2 - 2. Die Empirie als Pflichtenquelle einer wirkungsorientierten Steuerungsrationalität [Seite 154]
7.4.2.1 - a. Verfassungsrechtliche Stimulanz der Gesetzeswirkungsforschung? [Seite 154]
7.4.2.1.1 - aa. Wirkungsorientierte Rationalität als Anlass zur Gesetzesfolgenabschätzung [Seite 156]
7.4.2.1.2 - bb. Gesetzeswirkungsforschung in der Praxis [Seite 157]
7.4.2.1.2.1 - (1) Prospektive Gesetzesfolgenabschätzung [Seite 158]
7.4.2.1.2.2 - (2) Retrospektive Gesetzesfolgenabschätzung [Seite 160]
7.4.2.1.3 - cc. (Methodische) Grenzen wirkungsorientierter Gesetzesforschung [Seite 161]
7.4.2.2 - b. Experimentgesetzgebung als Ausprägung wirkungsorientierter Rationalität [Seite 164]
7.4.2.2.1 - aa. Funktion und Einsatzmöglichkeit des Experimentgesetzes [Seite 164]
7.4.2.2.2 - bb. Pluri-Rationalität des Experimentgesetzes [Seite 167]
7.4.2.3 - c. Symbolische Gesetzgebung [Seite 169]
7.4.2.4 - d. Fazit [Seite 172]
7.4.3 - 3. Zweckrationalität und Verhältnismäßigkeit der Gesetzgebung [Seite 174]
7.4.3.1 - a. Strukturierung zweckrationalen Entscheidens nach Max Weber [Seite 175]
7.4.3.2 - b. Strukturierung der Rechtsetzung nach dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz [Seite 177]
8 - Kapitel 5: Prozedurale Rationalität in der Gesetzgebung [Seite 180]
8.1 - I. Der Zusammenhang zwischen Prozedur und Rationalität [Seite 180]
8.2 - II. Prozedurale Interaktion von Recht und Gesellschaft in der Systemtheorie [Seite 181]
8.2.1 - 1. Recht als ausdifferenziertes Kommunikationssystem [Seite 182]
8.2.2 - 2. Strukturelle Kopplung von Recht und Gesellschaft [Seite 182]
8.2.3 - 3. Rationalitäten der strukturellen Kopplung [Seite 184]
8.2.3.1 - a. Formal-strukturelle Kopplung von Recht und Politik [Seite 185]
8.2.3.2 - b. Materiell-rationale Kopplung von Recht und Politik [Seite 185]
8.2.3.3 - c. Prozedural-rationale Kopplung von Recht und Politik durch reflexives Recht [Seite 187]
8.2.4 - 4. Prozedurales Recht als Lösung der Steuerungskrise [Seite 188]
8.2.4.1 - a. Systemtheoretische Verankerung prozeduralen Rechts [Seite 189]
8.2.4.2 - b. Reflexion in der Gesetzgebung [Seite 190]
8.2.4.3 - c. Verfassungsrechtliche Maßstäbe und Grenzen reflexiven Rechts [Seite 192]
8.2.5 - 5. Zwischenfazit [Seite 198]
8.3 - III. Recht als Kommunikationssystem in der Diskurstheorie [Seite 199]
8.3.1 - 1. Recht und Diskurs [Seite 200]
8.3.2 - 2. Gesetzgebung und Diskurs [Seite 202]
8.3.2.1 - a. Praktischer und juristischer Diskurs [Seite 202]
8.3.2.2 - b. Diskursive Rationalität des Gesetzgebungsverfahrens [Seite 203]
8.3.2.3 - c. Die Integrations- und Akzeptanzfunktion des öffentlichen Diskurses [Seite 204]
8.3.2.4 - d. Grenzen des juristischen Diskurses in der Gesetzgebung [Seite 205]
8.3.2.4.1 - aa. Politischer Diskurs in und außerhalb institutionalisierter Verfahren [Seite 206]
8.3.2.4.2 - bb. Friktionen zwischen institutionalisiertem und nicht-institutionalisiertem Diskurs [Seite 208]
8.3.2.4.3 - cc. Realität statt Idealität der Gesetzgebung [Seite 209]
8.3.2.4.4 - dd. Beschränkung kooperativer Wahrheitssuche durch politischen Geltungsanspruch [Seite 212]
8.3.3 - 3. Gesetzgebung und prozedurale Rationalität [Seite 213]
8.3.3.1 - a. Prozedurale Rationalität außerhalb des Rechts [Seite 214]
8.3.3.2 - b. Prozedurale Rationalität im Recht und Gesetzgebungsverfahren [Seite 215]
8.3.3.2.1 - aa. Imperfekt-prozedurale Rationalität des Gesetzgebungsverfahrens [Seite 215]
8.3.3.2.2 - bb. Quasi-reine prozedurale Rationalität des Gesetzgebungsverfahrens [Seite 218]
8.3.4 - 4. Fazit [Seite 220]
8.4 - IV. Politische Rationalität und Gesetzgebung [Seite 222]
8.4.1 - 1. Konflikt zwischen Rationalität und Demokratieprinzip [Seite 222]
8.4.1.1 - a. Die Gegensatz-These [Seite 225]
8.4.1.1.1 - aa. Unvereinbarkeit von Rationalität und politischer Entscheidungsfindung [Seite 225]
8.4.1.1.2 - bb. Gegensätzlichkeit aufgrund eines Wertrelativismus [Seite 227]
8.4.1.1.3 - cc. Politiker als individueller Nutzenmaximierer: Die polit-ökonomische Sichtweise [Seite 228]
8.4.1.2 - b. Die Vorrang-These: Demokratie vor Rationalität [Seite 229]
8.4.1.3 - c. Die Konvergenz-Thesen [Seite 230]
8.4.1.3.1 - aa. Ökonomisch-rationale Instrumentalisierung zum Zwecke des Eigennutzes [Seite 230]
8.4.1.3.2 - bb. Politik rationalisierende Rationalität [Seite 231]
8.4.1.4 - d. Die Irrelevanz-These [Seite 233]
8.4.2 - 2. Politische Handlungsrationalität als Phänomen im Verfassungsstaat [Seite 234]
8.4.2.1 - a. Kompromissprinzip als Handlungsform politischer Rationalität [Seite 235]
8.4.2.2 - b. Gesetzgebung durch Kompromiss [Seite 236]
8.4.2.2.1 - aa. Kompromisse in einer Verfassung der Konfliktordnung [Seite 236]
8.4.2.2.2 - bb. Der Kompromiss als politische Handlungslogik und Ausfluss von Verfahrensgerechtigkeit [Seite 238]
8.4.2.2.3 - cc. Gesetzgebungskompromiss und Delegation der Rechtskonkretisierung [Seite 240]
8.4.2.2.4 - dd. Der Kompromiss auf den Ebenen des Gesetzgebungsprozesses [Seite 242]
8.4.2.2.5 - ee. Der (de-)stabilisierende Charakter von Kompromissen [Seite 245]
8.4.2.2.6 - ff. Grenzen der Rationalität von Kompromissen [Seite 246]
8.4.3 - 3. Eine Kontext-These: Ambivalenz der demokratischen Grundordnung [Seite 248]
8.5 - V. Kritischer Rationalismus als prozedurale Rationalität [Seite 251]
8.5.1 - 1. Revidierbarkeit und Vorläufigkeit als Kerngedanken des Kritischen Rationalismus [Seite 251]
8.5.2 - 2. Revidierbarkeit und Gesetzgebung [Seite 253]
8.5.2.1 - a. Divergenz von Norm und Wirklichkeit [Seite 254]
8.5.2.1.1 - aa. Auslegung als Mittel zur Kongruenz von Norm und Normwirklichkeit [Seite 255]
8.5.2.1.2 - bb. Dynamische Normänderung als Souveränität des Gesetzgebers [Seite 257]
8.5.2.2 - b. Grenzen der Falsifizierung in der Gesetzgebung [Seite 258]
8.5.2.2.1 - aa. Politische Sachzwänge und faktische Bindungen [Seite 258]
8.5.2.2.2 - bb. Das Dilemma von Kontinuitätsvertrauen und ständigem Normwandel [Seite 260]
8.5.2.2.3 - cc. Rechtliche Bindungen durch höherrangiges Recht [Seite 262]
8.5.2.3 - c. Nachbesserungspflicht des Gesetzgebers [Seite 263]
8.5.3 - 3. Alternativendenken als Postulat des Kritischen Rationalismus [Seite 265]
8.5.3.1 - a. Pluralistisches Alternativendenken in der Verfassung [Seite 266]
8.5.3.2 - b. Alternativen im Gesetzgebungsverfahren [Seite 267]
8.5.3.2.1 - aa. Anlagen für Alternativendenken im Gesetzgebungsprozess [Seite 269]
8.5.3.2.1.1 - (1) Parlamentsanhörung [Seite 269]
8.5.3.2.1.2 - (2) Plenumsberatung [Seite 270]
8.5.3.2.2 - bb. Grenzen des Möglichkeitendenkens [Seite 271]
8.5.3.2.2.1 - (1) Beschränkung des Gesetzesinitiativrechts [Seite 271]
8.5.3.2.2.2 - (2) Beschränkung im vorparlamentarischen Gesetzgebungsverfahren [Seite 273]
8.5.3.2.2.3 - (3) Zwang zur Selbstreflexion [Seite 276]
8.5.4 - 4. Verfahrensmaximen prozeduralen Rechts und des Kritischen Rationalismus [Seite 280]
8.5.4.1 - a. Information durch Wissensakkumulation [Seite 281]
8.5.4.2 - b. Experimentelle Erprobung [Seite 282]
8.5.4.3 - c. Beteiligung [Seite 283]
8.5.4.4 - d. Beobachtung und Korrektur [Seite 283]
8.5.5 - 5. Fazit [Seite 285]
9 - Kapitel 6: Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG): Referenzgebiet für rationale Gesetzgebung [Seite 288]
9.1 - I. Das Spannungsverhältnis formaler und politischer Rationalität [Seite 290]
9.1.1 - 1. Politischer Kompromiss und verfassungsrechtliche Bestimmtheit [Seite 291]
9.1.1.1 - a. Der politische Kompromiss um das Regelungsobjekt des NABEG [Seite 291]
9.1.1.2 - b. Kollision des politischen Kompromisses mit dem formal-rationalen Bestimmtheitsgrundsatz [Seite 293]
9.1.1.3 - c. Der politische Kompromiss um das Verhältnis von Bundes- und Landesplanungen [Seite 295]
9.1.1.4 - d. Fazit [Seite 298]
9.1.2 - 2. Wahrung der Systemgerechtigkeit [Seite 300]
9.2 - II. Wirkungsrationalität des NABEG [Seite 303]
9.2.1 - 1. Empirische Grundannahmen des Gesetzgebers [Seite 304]
9.2.1.1 - a. Verfahrensverzögerungen aufgrund uneinheitlicher Rechtsanwendungspraxis [Seite 304]
9.2.1.2 - b. Bedeutung der Öffentlichkeitsbeteiligung [Seite 305]
9.2.1.3 - c. Unterbindung politisch motivierter Verschleppungen [Seite 310]
9.2.2 - 2. Nachbesserungspflicht zwecks Wirkungssicherung des NABEG [Seite 312]
9.2.2.1 - a. Monitoring, Berichts- und Evaluierungspflichten zum Netzausbau [Seite 312]
9.2.2.2 - b. Jährliche Neubewertung des Netzausbaubedarfs im Charakter eines Experimentgesetzes [Seite 314]
9.2.3 - 3. NABEG und symbolische Gesetzgebung [Seite 318]
9.2.4 - 4. Die Öffentlichkeitsbeteiligung im NABEG als verhaltensökonomisches Phänomen [Seite 320]
9.3 - III. Prozedurale Rationalitätsaspekte in Bezug auf das NABEG [Seite 323]
9.3.1 - 1. Diskursrationalität des Gesetzgebungsverfahrens zum Erlass des NABEG [Seite 323]
9.3.2 - 2. Diskursrationalität in den Beteiligungsformen unter dem NABEG-Regime [Seite 329]
9.3.3 - 3. NABEG als prozedurales Recht [Seite 330]
9.3.4 - 4. NABEG und Kritischer Rationalismus [Seite 332]
10 - Kapitel 7: Zusammenfassung in Thesen [Seite 336]
11 - Literaturverzeichnis [Seite 346]
12 - Sachregister [Seite 412]

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