Spannungsfelder der Krisenintervention

Ein Handbuch für die psychosoziale Praxis
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Juli 2020
  • |
  • 347 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-034163-0 (ISBN)
 
Jeder Mensch kann durch äußere Belastungen wie Todesfälle, Trennungen, Unfälle, Gewalthandlungen oder veränderte Lebensumstände in Krisen geraten. In diesem praxisorientierten Handbuch mit zahlreichen Fallbeispielen werden zunächst die gängigsten Krisentheorien erklärt. In weiteren Kapiteln wird auf die Gefahrenpotenziale von Krisen eingegangen und eine systematische Darstellung der Methodik und Anwendungsmöglichkeiten von Krisenintervention vorgenommen. Die 2. Auflage wurde um die Kapitel E-Mail-Beratung in Krisen sowie Krisenintervention für Menschen mit Migrationshintergrund erweitert.
erweiterte und überarbeitete Auflage
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 2,89 MB
978-3-17-034163-0 (9783170341630)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. med. Claudius Stein ist Arzt für Allgemeinmedizin und Psychotherapeut (KIP) in eigener Praxis. Er ist seit 20 Jahren Ärztlicher Leiter des Kriseninterventionszentrums Wien, weiters Lehrtherapeut für Katathym Imaginative Psychotherapie (ÖGATAP), Dozent der Deutschen Gesellschaft für Katathymes Bilderleben (AGKB) und Traumatherapeut. Er ist stv. Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Suizidprävention, Mitglied des Expertengremiums der Kontaktstelle Suizidprävention Austria (SUPRA) im Auftrag des BM für Gesundheit und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Lindauer Psychotherapiewochen. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt umfasst die Themen Krisenintervention, Trauer und Verlust, Suizidprävention, Psychotraumatologie und psychotherapeutische Arbeit mit Imaginationen. Zu diesen Themen leitet er auch regelmäßig Fort, Weiter- und Ausbildungsveranstaltungen.
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Geleitwort
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1 Kurze Geschichte der Krisenintervention
  • 2 Definition psychosozialer Krisen
  • 2.1 Einführung und Krisendefinition
  • 2.2 Faktoren, die zur Entstehung und zum Verlauf einer Krise maßgeblich beitragen
  • 2.2.1 Art und Schwere der Auslösesituation
  • 2.2.2 Die subjektive Bedeutung des Geschehens
  • 2.2.3 Krisenanfälligkeit
  • 2.2.4 Die Reaktion der Umwelt
  • 2.2.5 Coping - Abwehr - Ressourcen
  • 2.3 Neurobiologie, Stressforschung und Krise
  • 2.3.1 Vorbemerkung
  • 2.3.2 Der Stress-Reaktionsprozess
  • 2.3.3 Panik- und Furchtsystem
  • 2.3.4 Das Beziehungsangebot in der Krisenintervention aus neurowissenschaftlicher Sicht
  • 2.4 Symptome
  • 2.5 Diagnostik
  • 2.6 Salutogenese und Metaressourcen
  • 3 Krisenmodelle
  • 3.1 Verlust
  • 3.1.1 Trauer und Verlust
  • 3.1.2 Traumatische Krise
  • 3.2 Lebensveränderungen
  • 3.2.1 Definition
  • 3.2.2 Phasen der Lebensveränderungskrise
  • 3.3 Angrenzende Gebiete - Differenzierungen - Überschneidungen
  • 3.3.1 Entwicklungskrisen
  • 3.3.2 Akute Traumatisierung
  • 3.3.3 Das Burnout-Syndrom
  • 3.3.4 Narzisstische Krise
  • 3.3.5 Psychiatrischer Notfall
  • 4 Krisen und Gefährdungen
  • 4.1 Vorbemerkung
  • 4.2 Warnsignale
  • 4.3 Suizidalität
  • 4.3.1 Grundsätzliche Überlegungen
  • 4.3.2 Ursachen und Motivstruktur von Suizidalität
  • 4.3.3 Einschätzung der Suizidalität
  • 4.3.4 Psychodynamik
  • 4.4 Fremdgefährdung und Gewalt
  • 4.4.1 Definition und grundsätzliche Überlegungen
  • 4.4.2 Entstehung von Gewalt
  • 4.4.3 Einschätzung der Gewaltgefahr
  • 4.5 Komplizierte Trauerprozesse
  • 4.6 Krise, Trauer und Depression
  • 4.7 Krise und Angst
  • 4.8 Krise und Sucht
  • 4.9 Krise und psychische Störung
  • 4.10 Krise und Psychosomatik
  • 4.10.1 Wechselwirkung zwischen Psyche und Körper
  • 4.10.2 Funktion körperlicher Symptome bei Krisen
  • 4.10.3 Somatopsychische Aspekte von Krisen
  • 4.11 Krise und soziale Folgen
  • 5 Methoden der Krisenintervention
  • 5.1 Grundlagen der Krisenintervention
  • 5.1.1 Ziele von Krisenintervention
  • 5.1.2 Indikationen für Krisenintervention
  • 5.1.3 Grundprinzipien der Krisenintervention
  • 5.2 Allgemeine Prinzipien der Krisenintervention differenziert nach Krisenformen
  • 5.2.1 Beginn der Intervention
  • 5.2.2 Ziele und Interventionsstil
  • 5.2.3 Fokus
  • 5.2.4 Einbeziehung des sozialen Umfelds
  • 5.2.5 Kooperation
  • 5.3 Ablauf einer Krisenintervention
  • 5.3.1 Herstellung einer tragfähigen Beziehung und emotionale Entlastung
  • 5.3.2 Klärung der Situation und Exploration
  • 5.3.3 Situationsbeurteilung
  • 5.3.4 Problemdefinition
  • 5.3.5 Kontrakt
  • 5.3.6 Problembewältigung
  • 5.3.7 Einbeziehung der Angehörigen und des sozialen Umfelds
  • 5.3.8 Direkte Unterstützung und Vermittlung instrumenteller Hilfen
  • 5.3.9 Spezielle Interventionsmethoden
  • 5.3.10 Abschluss der Krisenintervention
  • 5.3.11 Krisenintervention und Psychotherapie
  • 5.4 Anwendungen der Krisenintervention
  • 5.4.1 Krisenintervention nach dem Tod nahestehender Menschen
  • 5.4.2 Krisenintervention nach Trennungen und Scheidungen
  • 5.4.3 Krisenintervention bei schwerer körperlicher Krankheit
  • 5.4.4 Krisenintervention nach akuten Traumatisierungen
  • 5.4.5 Krisenintervention in akuten Phasen eines Burnout-Syndroms
  • 5.4.6 Krisenintervention bei Arbeitslosigkeit
  • 5.4.7 Krisenintervention bei akuter Suizidalität
  • 5.4.8 Krisenintervention bei drohender Gewalt und nach Gewalthandlungen
  • 5.4.9 Krisenintervention bei Alterskrisen
  • 5.4.10 Krisenintervention bei Krisen Jugendlicher
  • 5.4.11 Krisenintervention für Menschen mit Migrationshintergrund und/oder Fluchterfahrung
  • 5.4.12 Krisenintervention mit Paaren
  • 5.4.13 Telefonische Krisenintervention
  • 5.4.14 E-Mailberatung für Menschen in psychosozialen Krisen
  • 6 Standards für Krisenintervention
  • Literatur
  • Anhang 1
  • Das Kriseninterventionszentrum Wien
  • Anhang 2
  • Gatekeeperschulungen in Suizidprävention und Krisenintervention
  • Fort- und Weiterbildung in Krisenintervention - ein Modell
  • Anhang 3
  • Wichtige Internetadressen
  • Sachwortregister

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