Verflixt, diese Flirts

 
 
Lübbe (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 25. November 2011 | 224 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-1180-5 (ISBN)
 
Felicitiy ist die totale Romantikern. Das ist auch der Grund, weshalb sie in ihrem Job als weiblicher Amor ihrem Herzen folgt, statt den Regeln. Aber als Felicitiy ihren Liebespfeil-Zauber auf ihre beste Freundin Andy richtet, ist diese so fern der Welt, dass sie alle anderen fallenlässt. Was soll Felicitiy machen, um ihre beste Freundin nicht zu verlieren?
baumhaus digital ebook
1. Aufl. 2011.
Johanna Ellsworth
Deutsch
0,76 MB
978-3-8387-1180-5 (9783838711805)
3838711807 (3838711807)
weitere Ausgaben werden ermittelt
17 (S. 128-129)

Es wäre also schrecklich, sich eine Chlamydien-Infektion einzufangen. Oder eine andere Geschlechtskrankheit. Sie sind alle ziemlich eklig.« Mitzi klappte ihr riesengroßes dreiteiliges Poster auf, damit es alle sehen konnten. »Um es zu verdeutlichen, habe ich jede Menge Bilder aufgeklebt.« Das gute Dutzend Fotos, das sie auf das Poster geklebt hatte, war wirklich ekelerregend. Glücklicherweise waren die meisten schlechte Fotokopien, sodass man nicht viel darauf erkennen konnte. Aber die deutlicheren Bilder waren grauenhaft. Die ganze Klasse hielt schockiert den Atem an. Ich musste für einen Moment den Blick auf mein Heft richten, um mich nicht auf der Stelle zu übergeben. Ich hörte, wie Bobby rechts hinter mir anfing zu würgen.

Es war seltsam, dass er sich heute ausnahmsweise nicht neben mich gesetzt hatte, aber wahrscheinlich wollte er nur unsere Arbeitsgruppe beisammenhalten. Da Andy links neben ihm saß und James direkt hinter ihr war, wirkten wir fast wie ein zusammengeschweißtes Team. Selbst Mrs Cahill verzog das Gesicht und schauderte leicht. »Ähm, gute Arbeit, Mitzi und Mary. Das war sehr … informativ.« Strahlend faltete Mitzi das widerliche Poster zusammen und klemmte es sich unter den Arm. Dann setzte sie sich wieder auf ihren Platz. »Danke!« Die meisten bisherigen Präsentationen waren ziemlich clever.

Eine Gruppe hatte ein Video mit verschiedenen Date-Szenarien gedreht, in denen der Versuch durchgespielt wurde, wie man seinem potenziellen Partner mitteilen könnte, dass man Herpes hatte – inklusive der Info, welche Methode funktioniert hatte und welche nicht. Fast fünf Minuten lang lachten wir uns über den Film halb tot – vor allem über die Szene, in der das Mädchen ihrem »Date« in einem piekfeinen Restaurant in der City erklärte, dass man sich Herpes nicht von einer Klobrille holen konnte.

Noch besser war, dass man im Hintergrund sehen konnte, wie die anderen Restaurantgäste vor Entsetzen über das Gesprächsthema die Augen weit aufrissen, während sie beim Essen saßen. Ich konnte nicht glauben, dass sie die Szene tatsächlich live im Restaurant gedreht hatten. Mrs Cahill hielt sich bei diesem Teil des Videos den Mund zu, um ein Lachen zu verbergen. Im Grunde war sie gar nicht so übel. Wenn man den Stoff bedachte, den sie gerade mit uns durchgehen musste, machte sie wohl das Beste aus einem unangenehmen Thema. »Die Nächsten sind …« Mrs Cahill sah auf ihre Liste.

»Bobby, Felicity, Andy und James. Sie haben alle gemeinsam an ihrem Projekt gearbeitet. Kommt bitte nach vorne.« Mein Bauch kribbelte vor Aufregung, als ich nach meinem Blatt griff. Meine Aufgabe war es, unser Projekt zu erklären, während die drei anderen die Einzelteile des Spiels vorführen sollten. »Also«, ich holte tief Luft und bemühte mich, meine zitternden Hände ruhig zu halten, »wir haben beschlossen, ein Würfelspiel über Geschlechtskrankheiten zu entwerfen, das wir ›Kribbel‹ genannt haben.«

Die Klasse unterbrach meine Präsentation durch neues Gelächter. Ich wartete einen Moment ab; dann fuhr ich fort: »Wir haben es Monopoly nachempfunden, auch wenn ihr ein Spiel wie unseres wohl nie in einem Laden sehen werdet. Was schade ist, weil es Spaß macht und informativ ist.« In den nächsten zehn Minuten erklärten wir die Regeln von ›Kribbel‹, wobei Andy und Bobby unterhaltsam zeigten, wie es gespielt wurde. James saß meistens nur da und tat nichts, außer mit Mitzi zu flirten. Was zu erwarten gewesen war.

Dateiformat: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie eine Lese-Software, die das Dateiformat EPUB verarbeiten kann: z.B. Adobe Digital Editions oder FBReader - beide kostenlos (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat EPUB ist sehr gut für Romane und Sachbücher geeignet - also für "fließenden" Text ohne komplexes Layout. Bei E-Readern oder Smartphones passt sich der Zeilen- und Seitenumbruch automatisch den kleinen Displays an. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

5,99 €
inkl. 19% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
ePUB mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen