The Vampire Diaries - Stefan's Diaries - Am Anfang der Ewigkeit

 
 
cbt (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 11. Oktober 2011
  • |
  • 288 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-06523-2 (ISBN)
 
Wie alles begann

Faszinierend, fesselnd, leidenschaftlich: Stefans Tagebuch enthüllt erstmals, was wirklich geschah - und wie eine unsterbliche Hassliebe ihren Anfang fand ...

Mystic Falls, Virginia, 1864: Der Bürgerkrieg tobt, doch Stefan und Damon kämpfen auf dem herrschaftlichen Salvatore-Anwesen ihren ganz eigenen Kampf. Denn die ungleichen Brüder lieben dieselbe Frau - die atemberaubend schöne und mysteriös verführerische Katherine. Dann kommen die leidenschaftlichen Rivalen hinter ein dunkles Geheimnis: Katherine ist ein Vampir - und will auch die Liebe der Brüder unsterblich machen ...

  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • 0,59 MB
978-3-641-06523-2 (9783641065232)
3641065232 (3641065232)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Kapitel Dreissig (S. 177-178)

Damon wollte allein sterben, und es gab für mich noch einige Angelegenheiten, um die ich mich kümmern musste. Ich ging in die entgegengesetzte Richtung auf das Gut zu. Im Wald roch es nach Rauch und die Blätter begannen sich zu verfärben. Sie lagen zuhauf unter den abgetragenen Stiefeln an meinen Füßen, und ich erinnerte mich an die vielen Male, die Damon und ich als Kinder Verstecken gespielt hatten. Ich fragte mich, ob er irgendetwas bedauerte, ob er sich genauso leer fühlte wie ich. Ich fragte mich, ob wir einander im Himmel wiedersehen würden, so wie wir waren. Ich ging auf das Haus zu.

Das Kutscherhaus war verkohlt und verbrannt, seine Balken lagen entblößt da wie ein Skelett. Mehrere der Statuen im Labyrinth waren zerbrochen und Fackeln und Schutt übersäten den einst üppigen Rasen. Aber das Verandalicht des Haupthauses brannte und ein Einspänner stand abfahrbereit unter der Säulenhalle. Ich ging ums Haus herum und hörte Stimmen von der Veranda. Sofort tauchte ich hinter den Hecken ab. Durch die Blätter verborgen kroch ich auf Händen und Knien an der Mauer entlang, bis ich zum Erkerfenster gelangte, von dem aus man die Veranda einsehen konnte.

Von dort ließ sich der Schatten meines Vaters ausmachen. Eine einzige Kerze warf schwache Lichtstrahlen durch den Raum, und ich bemerkte, dass Alfred nicht an seiner gewohnten Stelle neben der Tür saß, bereit zur unmittelbaren Begrüßung von Gästen. Ich fragte mich, ob irgendjemand von den Dienstboten getötet worden war. »Einen Brandy, Jonathan? Versetzt mit Eisenkraut. Nicht dass wir uns noch länger Sorgen machen müssten, aber sicher ist sicher.« Die Worte meines Vaters wogten durch die Tür. »Vielen Dank, Guiseppe. Und danke, dass Sie mich hier dulden.

Mir ist bewusst, dass Sie viel um die Ohren haben«, antwortete Jonathan ernst, während er das Glas entgegennahm. Ich sah die Sorgenfalten auf Jonathans Gesicht, und mein Herz flog ihm entgegen, wegen der schrecklichen Wahrheit, die er über Pearl hatte erfahren müssen. »Ja. Danke«, erwiderte Vater und beschwichtigte Jonathans Bedenken. »Aber es ist wichtig, dass wir dieses traurige Kapitel der Geschichte unserer Stadt beenden. Das will ich noch für meine Söhne tun. Es soll schließlich nicht das Vermächtnis der Salvatores sein, dass sie sich als Sympathisanten von Dämonen hervorgetan hätten.«

Vater räusperte sich. »Es kam also zur Schlacht bei Willow Creek, als eine Gruppe von Unionsrebellen das Camp der Konföderierten angriff«, begann er mit seinem sonoren Bariton, als erzähle er eine Geschichte. »Und Stefan und Damon haben sich im Wald versteckt, auf der Suche nach irgendwelchen abtrünnigen Soldaten, und an diesem Punkt …«, fuhr Jonathan fort. »An diesem Punkt wurden sie auf tragische Weise getötet, genau wie die dreiundzwanzig anderen Zivilisten, die für ihr Land und ihren Glauben starben. Es war ein Sieg der Konföderierten, aber er hat den Preis unschuldiger Leben gekostet«, ergänzte Vater und hob die Stimme, als wolle er sich zwingen, die Geschichte selbst zu glauben, die er da spann. »Ja. Und ich werde mit den Hagertys über die Errichtung eines Denkmals sprechen.

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