Ratgeber Lebensende und Sterben

Informationen für unheilbar Kranke und deren Begleiter - von der Diagnose bis zum Tod
 
 
Springer-Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Januar 2018
  • |
  • 282 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-662-56029-7 (ISBN)
 

Würdevoll und ohne Leiden sterben - Das ist der Wunsch vieler Menschen. Wie dies gelingen kann, zeigt das vorliegende Werk. Der Palliativmediziner Dr. Thomas Sitte erklärt, auf welche Vorsorgemaßnahmen es ankommt solange man gesund ist, woran man denken muss, wenn einen eine lebensbedrohliche Erkrankung trifft und was alle tun können, wenn 'nichts mehr getan werden kann'. Das Werk liefert zahlreiche wertvolle Hilfen und gibt konkreten Rat. Es wendet sich an unheilbar Kranke sowie deren Angehörige und Begleiter, aber auch an Gesunde. Alle Themen des Buches werden anhand der Lebensläufe von fünf Menschen mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung dargestellt.

 Aus dem Inhalt

  • Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Patientenwille
  • Therapiereduktion und 'Sterbehilfe'
  • Behandlung von Beschwerden wie Schmerzen, Angst, Depressionen, inklusive alternativer Behandlungsverfahren
  • Ambulante und stationäre Palliativeinrichtungen und Hospizdienste
  • Plus: Kontaktadressen, Checklisten und Fragebögen 




Der renommierte Palliativmediziner Dr. Thomas Sitte begleitet und versorgt seit 40 Jahren Schwerstkranke und Sterbende. Als Vorsitzender der Deutschen PalliativStiftung setzt er sich deutschlandweit für eine Verbesserung besonders der ambulanten Palliativversorgung ein. Er berät deutsche Ministerien und Gerichte zu medizinischen und ethischen Fragen am Lebensende und ist Mitglied einer Expertengruppe, die für den Vatikan eine Kampagne zur palliativen Versorgung erarbeitet.

  • Deutsch
  • Berlin, Heidelberg
  • 8,57 MB
978-3-662-56029-7 (9783662560297)
3662560291 (3662560291)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Ratgeber Lebensende und Sterben [Seite 3]
1.1 - Informationen für unheilbar Kranke und deren Begleiter - von der Diagnose bis zum Tod [Seite 3]
1.2 - Impressum [Seite 4]
1.3 - Widmung [Seite 5]
1.4 - Geleitwort [Seite 7]
1.5 - Inhaltsverzeichnis [Seite 10]
1.6 - Für die wunderbaren Bilder bedanke ich mich herzlich bei den Einsendern der Fotowettbewerbe der Deutschen PalliativStiftung: [Seite 14]
1.7 - Über den Autor [Seite 15]
2 - 1: Ein sehr persönliches Vorwort [Seite 17]
2.1 - 1.1 Anton, 99 Jahre, hochbetagt und lebenssatt [Seite 23]
2.2 - 1.2 Erna, 74 Jahre, schwerste Demenz [Seite 24]
2.3 - 1.3 Peter, 48 Jahre, Bauchspeicheldrüsenkrebs [Seite 27]
2.4 - 1.4 Sophie, 25 Jahre, fortschreitende Lähmung [Seite 29]
2.5 - 1.5 Murat, 4 Jahre, stoffwechselerkrankt [Seite 30]
3 - 2: Zeit vor der Krankheit [Seite 33]
3.1 - 2.1 Was können wir tun, solange wir gesund sind? [Seite 34]
3.1.1 - 2.1.1 Es ist wichtig, das rechte Maß zu halten [Seite 34]
3.1.2 - 2.1.2 Woran wir beizeiten denken können, damit es uns in der Krankheit besser geht. [Seite 35]
3.2 - 2.2 Bedeutung der Auswahl des Hausarztes [Seite 38]
3.3 - 2.3 Bedeutung von (Vorsorge-)Vollmacht und Patientenverfügungen [Seite 42]
3.4 - 2.4 Wie, was, wo dokumentieren [Seite 46]
3.5 - 2.5 (Vorsorge-)Vollmacht [Seite 48]
3.6 - 2.6 Eigener Wille oder Patientenwille? [Seite 51]
3.7 - 2.7 Betreuungsverfügung [Seite 56]
3.8 - 2.8 Patientenverfügung [Seite 56]
3.9 - 2.9 "Empfehlungen für das Vorgehen in Notsituationen" [Seite 63]
4 - 3: Zeit des Bruchs [Seite 67]
4.1 - 3.1 Die einzige Gewissheit - der Tod [Seite 68]
4.2 - 3.2 Woran denken, wenn uns eine lebensbedrohliche Diagnose trifft? [Seite 68]
4.3 - 3.3 Partner einbeziehen [Seite 69]
4.4 - 3.4 Wahrheit, Wahrhaftigkeit oder gnädige Lügen? [Seite 71]
4.5 - 3.5 Hilfen annehmen lernen [Seite 72]
4.6 - 3.6 Bei drohendem Burn out: "Self Care" [Seite 73]
4.7 - 3.7 "Rechtzeitig palliativ denken!" [Seite 77]
4.8 - 3.8 Unterstützung und Hilfen suchen [Seite 81]
5 - 4: Zeit der Unsicherheit [Seite 83]
5.1 - 4.1 Phasen des Sterbens nach Kübler-Ross [Seite 84]
5.2 - 4.2 Aufgeben ist keine Lösung [Seite 87]
5.3 - 4.3 Wie viel will ich "investieren", um welchen Erfolg bekommen zu können [Seite 87]
5.4 - 4.4 "... nur ich kann Sie gesund machen! Haben Sie Ersparnisse?" [Seite 89]
5.5 - 4.5 Die Hoffnung auf Wunder(-mittel) [Seite 90]
5.6 - 4.6 Komplementäre und alternative Methoden in der Palliativversorgung [Seite 92]
5.7 - 4.7 Homöopathie [Seite 94]
5.8 - 4.8 Anthroposophie und Anthroposophische Medizin [Seite 95]
5.9 - 4.9 Phytotherapie [Seite 96]
5.10 - 4.10 Palliativmedikamente zur Lebensverlängerung? [Seite 98]
5.11 - 4.11 Entspannung [Seite 100]
5.12 - 4.12 Bewegung ist Leben [Seite 101]
5.13 - 4.13 Tiere in der Palliativmedizin [Seite 103]
6 - 5: Zeit des Umdenkens [Seite 105]
6.1 - 5.1 Was können alle tun, wenn "nichts mehr getan" werden kann? [Seite 107]
6.2 - 5.2 Symptomkontrolle in allen Facetten [Seite 108]
6.3 - 5.3 Schmerzlinderung [Seite 109]
6.4 - 5.4 Durchbruchschmerzen [Seite 115]
6.5 - 5.5 Fahrtauglich? Opioide und Teilnahme am Straßenverkehr [Seite 118]
6.6 - 5.6 Atemnot - wenn die Luft knapp wird [Seite 119]
6.7 - 5.7 Hunger [Seite 128]
6.8 - 5.8 Durst [Seite 132]
6.9 - 5.9 Mundpflege und Hilfe bei Durstgefühl [Seite 133]
6.10 - 5.10 Unruhe [Seite 135]
6.11 - 5.11 Ängste [Seite 137]
6.12 - 5.12 Verstopfung [Seite 138]
6.13 - 5.13 Übelkeit, Erbrechen [Seite 139]
6.14 - 5.14 Wunden [Seite 140]
6.15 - 5.15 Ödeme [Seite 141]
6.16 - 5.16 Juckreiz [Seite 142]
6.17 - 5.17 Wundliegen und Hautpflege [Seite 143]
6.18 - 5.18 Die richtige Lagerung [Seite 145]
6.19 - 5.19 Tipps zur Hautpflege [Seite 147]
6.20 - 5.20 Schwäche und Müdigkeit [Seite 148]
6.21 - 5.21 Depression [Seite 151]
6.22 - 5.22 Bedeutung von Seelsorge und Versöhnung [Seite 152]
7 - 6: Sterben zulassen oder Leben verkürzen? [Seite 155]
7.1 - 6.1 "Sterbehilfe" [Seite 156]
7.2 - 6.2 Bitte töten Sie mich [Seite 158]
7.2.1 - 6.2.1 Notwendiges gesetzlich regeln und praktisch ermöglichen [Seite 161]
7.3 - 6.3 Mitleidstötung und Tötung auf Verlangen [Seite 164]
7.4 - 6.4 Suizid oder Selbsttötung [Seite 165]
7.5 - 6.5 Sterbefasten: Der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF) [Seite 166]
7.6 - 6.6 Suizidassistenz oder Beihilfe zur Selbsttötung [Seite 167]
7.7 - 6.7 Was dürfen Ärzte? [Seite 167]
7.8 - 6.8 Sterben zulassen [Seite 169]
7.9 - 6.9 Passive Sterbehilfe [Seite 170]
7.9.1 - 6.9.1 Vom Umgang mit Medizintechnik [Seite 172]
8 - 7: Zeit der letzten Monate und Wochen [Seite 176]
8.1 - 7.1 Die sogenannte "Terminalphase" [Seite 177]
8.1.1 - 7.1.1 Symptomatik [Seite 178]
8.1.2 - 7.1.2 Pflegegrad [Seite 179]
8.1.3 - 7.1.3 Ambulante Hospizdienste [Seite 179]
8.1.4 - 7.1.4 Hilfen in stationären Pflegeeinrichtungen [Seite 181]
8.1.5 - 7.1.5 Was können stationäre Hospize? [Seite 184]
8.1.6 - 7.1.6 Was ist bei Kinderhospizen anders? [Seite 185]
8.1.7 - 7.1.7 Hospital Support Team im Krankenhaus [Seite 189]
8.1.8 - 7.1.8 Palliativstation [Seite 190]
8.1.9 - 7.1.9 Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) [Seite 191]
8.2 - 7.2 Palliative Sedierung als Ausweg? [Seite 193]
8.3 - 7.3 Palliative Sedierung ist nicht terminale Sedierung [Seite 195]
9 - 8: Zeit der letzten Tage und Stunden [Seite 197]
9.1 - 8.1 Die sogenannte "Finalphase" [Seite 198]
9.2 - 8.2 Symptomatik und Behandlung [Seite 198]
9.3 - 8.3 Eigene Gefühle [Seite 203]
9.4 - 8.4 Das Warten auf den Tod ertragen [Seite 204]
10 - 9: Zeit des Sterbens [Seite 207]
10.1 - 9.1 Da-Sein und Gehen-Lassen [Seite 208]
10.2 - 9.2 Sterben als besondere Erfahrung für Hinterbliebene [Seite 209]
10.3 - 9.3 Sterben kann, muss aber nicht schön sein [Seite 210]
10.4 - 9.4 Sterben bei Muslimen [Seite 211]
11 - 10: Zeit mit dem Verstorbenen [Seite 213]
11.1 - 10.1 Todesfeststellung und Leichenschau [Seite 214]
11.2 - 10.2 Todesursache unnatürlich [Seite 214]
11.3 - 10.3 Ärztliche Schweigepflicht [Seite 215]
11.4 - 10.4 Rituale des Abschieds [Seite 215]
11.5 - 10.5 Das Fenster und die Seele [Seite 216]
11.6 - 10.6 Die Augen [Seite 216]
11.7 - 10.7 Waschen und Ankleiden [Seite 217]
11.8 - 10.8 Das Sterbezimmer [Seite 217]
11.9 - 10.9 Aussegnung [Seite 218]
11.10 - 10.10 Aufbahren [Seite 218]
11.11 - 10.11 Fotos von Verstorbenen [Seite 220]
11.12 - 10.12 Kondolieren und kondoliert bekommen [Seite 220]
11.13 - 10.13 Kinder und Tod [Seite 221]
11.14 - 10.14 Abschied nehmen [Seite 223]
11.15 - 10.15 Beerdigung organisieren [Seite 224]
12 - 11: Die erste Zeit alleine [Seite 225]
12.1 - 11.1 Einsamkeit [Seite 226]
12.2 - 11.2 Einbildungen? [Seite 226]
12.3 - 11.3 Einigeln oder Hinausgehen [Seite 227]
12.4 - 11.4 Umgang mit eigener Trauer und Trauernden [Seite 228]
12.5 - 11.5 Umgang mit restlichen Medikamenten [Seite 229]
12.6 - 11.6 Unsicherheit, habe ich richtig gehandelt? [Seite 230]
12.7 - 11.7 Das schlechte Gewissen [Seite 233]
12.8 - 11.8 "Es war schön" [Seite 233]
13 - 12: Zeit des Erinnerns [Seite 235]
13.1 - 12.1 Verarbeitung des endgültigen Abschieds [Seite 236]
13.2 - 12.2 Eigene Erfahrungen können anderen weiterhelfen [Seite 236]
14 - 13: Schlusswort [Seite 238]
14.1 - 13.1 Ein persönliches Schlusswort [Seite 239]
15 - 14: Ein Interview. [Seite 240]
15.1 - 14.1 Ein Abschied, der keiner ist [Seite 241]
16 - 15: Kleine Literatur- und Linkauswahl [Seite 246]
17 - 16: Tabellen [Seite 249]
17.1 - 16.1 Beurteilung von Schmerzen bei Demenz (BESD [Seite 250]
17.1.1 - 16.1.1 Erklärende Definitionen zum Fragebogen [Seite 251]
17.2 - 16.2 Burn-out-Fragebogen [Seite 254]
18 - 17: Glossar wichtiger Fachbegriffe [Seite 256]
19 - 18: Die Sicht der Dinge . [Seite 259]
19.1 - 18.1 "Sterbehilfe" Diskussion [Seite 260]
19.2 - 18.2 Das Gespräch [Seite 261]
19.3 - 18.3 Abschließende Worte [Seite 278]
20 - Stichwortverzeichnis [Seite 281]

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Adobe-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose Software Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Adobe-DRM wird hier ein "harter" Kopierschutz verwendet. Wenn die notwendigen Voraussetzungen nicht vorliegen, können Sie das E-Book leider nicht öffnen. Daher müssen Sie bereits vor dem Download Ihre Lese-Hardware vorbereiten.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

19,99 €
inkl. 19% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Adobe DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen