Die Russen, die Stasi und ihre absurden Machenschaften!

Machtbesessene Despoten forcieren bewusst fatale menschliche Schicksale Eine wahre Zeitreise von 1940 - 2018
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. November 2018
  • |
  • 392 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7481-6940-6 (ISBN)
 
Im zweiten Weltkrieg zählte ein Menschenleben Garnichts. Bereits als 5 jähriges Kind erlebte Rosa ein nicht vergessen könnendes Höllen Szenarium. Tausende schwerverwundete deutsche Soldaten, dazu hunderte von Flüchtlingen mit ihren Kindern wurden in einen nahen Wald Kessel getrieben und durch Bombenbeschuss wie Viehzeug einfach hingerichtet. Ebenfalls später in der DDR, wurden allein dem Wohl des Volkes dienend, die eigenen Bürger bewusst eingesperrt, sowie an der Stasi Mauer wie Abschaum erschossen, in der tat ermordet, nur weil sie eine Straße weiter leben wollten. In unserem heutigen Rechtsstaat versuchen es die gemordet, sowie Menschenrechts Verletzungen begangen habenden Stasis, es abermals ihr Stasi Handeln an den Mann zubringen. Kritik übende Personen werden von alten Stasis mit Nazis und Populisten betitelt.
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,61 MB
978-3-7481-6940-6 (9783748169406)
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2. Kapitel


Rigoros aufgeschreckt durch heftiges Beben des gesamten Hauses und voller Angst, in einem eiskalten Schlafzimmer, noch dazu in einem sehr großen weißen Metallbett liegend, in dem sie meist allein schlafen musste, hörte sie vor Eiseskälte heftig zitternd, zusätzlich noch vor Angst bibbernd, besonders starkes Grollen und Donnern wie bei stärkstem Gewitter.

Panisch vor Angst schrie Rosa nach ihrer Oma Trudi. Doch handelte es sich nicht um ein außergewöhnlich starkes Gewitter, sondern eindeutig um ungewöhnlich heftige, besonders komplexe und starke Bombenexplosionen, welche das gesamte alte, besonders stabile und solide Backsteinhaus drastisch erschüttern ließen. Panische Todesängste sorgten bei dem kleinen Mädchen Rosa für besonders dramatisches Weinen und Jammern. Die damals dreijährige, zierliche, blonde Rosa schrie aus Leibeskräften nach ihrer Oma Trudi, die nicht kam. Ihr hilfloses Weinen und Schluchzen verebbte schließlich langsam in eine kindliche Angst ab.

Über das arg verängstigte, zarte kleine Kindergesicht strömten in dicken Tränenbäche aus großer Angst vor den gewaltigen, die Erde erschütternden Explosionen. Heftig zitternd und schluchzend verkroch sie sich in ihrer Angst immer tiefer unter ihrer dicken und warmen Federbettdecke, die sie vor diesem gewaltigen Phänomen schützen sollte.

Ihre heiß ersehnte Oma Trudi zeigte ansonsten stets ein freundliches Gesicht, trotz fatalem ungewissem Kriegsgeschehen. Doch an diesem Tag spiegelte sich darin gewaltige Sorge, Not und Hilflosigkeit, sichtlich auch panische Angst um ihre beiden Frauen, Rosa und deren kranke Mutter.

Abwartend lugte die kleine Rosa wieder und immer wieder, permanent versuchend, ihre Angsttränen mit ihren zu Fäusten geballten Kinderhänden wegzuwischen, durch einen schmalen Deckbettspalt. In Panik versetzt und noch in großer Angst wartete sie ab, ob die Oma sie vielleicht doch schon gehört hatte. Und . endlich zu ihr kommen würde?

»Omi . Omi . ich habe ja so große, ganz große Angst«, wimmerte sie in ihrer kindlichen Verzweiflung. Bald jedoch noch lauter als bisher. Urplötzlich und rasant öffnete sich die Tür, die heiß ersehnte Oma erschien mit sorgenvoller Miene, mit einem verhärmten faltigen und sorgenvollen Gesicht, besonders gehetzt und fahrig wirkend, an Rosas Kinderbett.

»Bleib ganz ruhig und hör auf zu weinen, ich bin ja schon bei dir und beschütze dich vor diesem gewaltigen Donner«, redete Oma Trudi leise und beruhigend auf ihre kleine Enkeltochter Rosa ein. Ein immenses und kindliches Aufatmen erfolgte anschließend. Ein noch restlich versiegendes Schluchzen war zu vernehmen, und schon fühlte sich Rosa sicher und geborgen in den starken, abgearbeiteten Armen ihrer Omi.

Durch eine chronische Nervenerkrankung war Rosas Mutter nicht in der Lage, sich ständig um ihre Tochter zu kümmern, daher übernahm ihre Oma tatkräftig die Mutterrolle für ihr Enkelkind. Nachts wachte Rosa sehr oft durch beängstigende Träume auf. Weinte dann meist nach ihrer Mama, doch die war sehr krank und vermochte sie nicht zu trösten, auch nicht in den Arm zu nehmen.

Liebevoll tröstend hob die Oma Trudi ihre weinende schluchzende Enkeltochter mit ihren kräftigen, von harter Haus- und Gartenarbeit strapazierten Armen aus dem Bett. Streichelte mit ihren ebenso abgearbeiteten schwieligen Händen den kleinen zarten Rücken ihres zierlichen Enkelkindes.

Schon bald waren Kummer und Angst vergessen. Jedoch noch nicht ganz, denn es folgte wiederholt ein nachträgliches und besonders kummervolles Aufschluchzen. Ein allerletzter Tränenrest versiegte schließlich und zauberte schon bald ein strahlendes glückliches Lächeln auf ihr kleines zartes Kindergesicht.

Die beängstigenden und grauenhaften Explosionen der russischen Bomben mit ihrem grellen Wetterleuchten ähnelnden Schauspielen am gesamten Himmel, welche die gesamte Umgebung in ein dramatisch unheimlich grelles Szenarium versetzten, wurden immer stärker und ließen dazwischen liegende Abstände drastisch schwinden.

Dieses horrende Szenarium konnte leider keinem noch so starken Gewitter zugeordnet werden. Und schon bald bekamen die Dorfbewohner drastisch zu spüren, dass bei jeder weiteren explosiven Detonation die Wohnhäuser in der gesamten Umgebung auf das Heftigste erschüttert wurden. Fensterscheiben zersprangen, Dachziegel zerbarsten und fielen von den Hausdächern. In den erschütterten Gesichtern der Bewohner stand die angstmachende, sie voll beherrschende Frage: Kommen die Russen etwa auch zu uns? Das Wort Russen löste wahrste Panik bei den Menschen im gesamten Ort aus. Doch diese waren bereits schon auf dem Vormarsch und kamen immer näher und näher.

Rosa blickte ängstlich und traurig aus noch verweinten tränenverhangenen Augen zu ihrer lieben Omi auf und fragte diese mit piepsiger angstvoller Kinderstimme: »Omi, wer macht bloß mitten in der Nacht solchen lauten knallenden Riesenradau?«

Die Oma Trudi erklärte ihrer Enkeltochter daraufhin mit besonders bedrückter und betont pathetischer Stimme: »Das ist ein sehr starkes Gewitter mit riesigen grellen Blitzen und dazu noch gewaltigen Donnerschlägen.«

»Lieber Gott stehe mir bei und verzeih mir, dass ich das mir Liebste belügen musste«, machte sich Oma Trudi nicht gerade geringe Vorwürfe. Quälende Gedanken und drastische Sorgen verfolgten sie nach ihrer theatralischen Lüge und ließen sie danach Tag und Nacht nicht zur Ruhe kommen.

Rigoros und in gehetztem Aufruhr handelnd, riss sie dicke warme Kleidung für Rosa aus einem alten braunen und schon wurmstichigen Kleiderschrank. Zog sie ihr dann in heftiger Eile geschwind an. Zusätzlich umwickelte sie Rosa noch mit einer schützenden warmen Baumwolldecke.

Behutsam, aber auch besonders übereilt klemmte die Oma sich ihre Enkeltochter unter ihren rechten Arm, stützte sie auf ihre von der vielen Arbeit schmerzende Hüfte und verließ rasant mit ihr das eiskalte Schlafzimmer. Spürbar griff eine panische und drastische große Angst vor weiteren zerstörenden Bombenangriffen auch nach ihr. Denn genau um solch einen Bombenangriff und zusätzlichen Panzerbeschuss handelte es sich, noch dazu spürbar in unmittelbarer Nähe. Die außergewöhnliche Heftigkeit dieser andauernden pausenlosen Beschussattacken ließ die Bewohner der gesamten Umgebung in Todesängste fallen. Allerdings war damals besonders schlimm, dass niemand der Dorfbewohner registrieren konnte, wo genau dieser horrende, lang andauernde Bombenangriff und Panzerbeschuss stattfand.

Eiligst und so schnell sie vermochte, rannte Oma Trudi mit Rosa aus dem großen kalten Haus in Richtung eines alten dunklen Kellers, der sich unter dem Ziegenstall in einem Nebengebäude auf dem elterlichen Grundstück befand. Zu diesem tiefen, dunklen und besonders muffig riechenden, ansonsten als Gemüsekeller genutzten Kellerraum stürzte sie behände mit ihrer Enkeltochter. Dazu musste sie aber erst den großen Grundstückshof überqueren, um dorthin zu gelangen. Dieser Schutzkeller entpuppte sich allerdings als ein gemütlicher warmer, von sanftem Kerzenlicht erhellter Raum, der in Zukunft als Notunterkunft und Versteck vor Bombenangriffen dienen sollte. Ob er sich jedoch bei einem tatsächlichen Bombenbeschuss als völlig sicher erwies, war dahingestellt. Oma Trudi hatte da so ihre Zweifel und hegte ebenso stetes Bedenken.

Auf dem Weg zum Keller musterte Rosa erschrocken, mit aufgerissenen verängstigten Augen, den rot und lichterloh brennenden Himmel, leuchtend wie bei einem riesigen Feuerwerk. Er erstrahlte gewaltig und ungewöhnlich grell wie in einer außergewöhnlichen Lichtershow. Dazu erfolgten in kurzen Abständen noch gewaltige, grauenvolle Explosionen von Sprengsätzen, Bomben und Panzergeschossen. Es war ein gewaltiges, todbringendes Kriegsszenarium, das Rosa nicht vergessen hatte und konnte. Manchmal hörte sie in Albträumen noch das dumpfe Panzerrollen auf ihrer alten gepflasterten Dorfstraße. Da dieses Menschen tötendende Phänomen in den kleinen Kinderohren unermesslich laut erschallte und dröhnte, presste Rosa schützend ihre kleinen Kinderfäuste auf ihre Ohren, um so den gewaltigen Bombenlärm abwehren zu können. Doch ihr spontanes Unterfangen blieb nur ein halbherziger Schutz vor all diesem grellen todbringenden Geschehen.

Riesige und angstvolle Augen hefteten sich fragend an Oma Trudi trauriges und angstvolles Gesicht. Doch eine diesbezügliche Erklärung blieb sie ihrer Enkeltochter schuldig, da dieses von Menschen vollbrachtes Szenarium auch ihr die Sprache verschlug.

»Oma, ist das jetzt ein großes Gewitter, mit ganz grellen Blitzen und lautem Donner? Oder sind es Soldaten, die auf unsrer Straße so laut und donnernd fahren? Und schießen sie auch aus ihren Panzern? Und sind das dann die Bombeneinschläge, die uns töten wollen?«, kam es zaghaft und dabei kolossale Angst verspürend aus Rosas kleinem Mund.

»Nein, niemals wollen die Russen uns töten«, war dann die ebenso...

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