Rosie kann's nicht lassen

Roman
 
 
Random House ebook (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 25. April 2011
  • |
  • 480 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-05585-1 (ISBN)
 
Das Leben ist voller Überraschungen, selbst wenn es vorüber ist ...
Samantha traut ihren Augen kaum. Vor der Tür ihres soeben eröffneten Irish Pubs wartet Michael, ihr Exverlobter, der sie vor acht Jahren vor dem Altar stehen gelassen hatte, um Rosie, ihre ehemals beste Freundin, zu heiraten.
Nun ist Michael Witwer, und Sam fragt sich, was sie mit ihren Gefühlen für ihn anfangen soll. Während sich Sam und Michael vorsichtig annähern, sieht Rosie keinen Grund, ihre Familie einer anderen Frau zu überlassen, und Sam schon mal gar nicht. Selbst wenn Rosie tot ist - ihr Geist ist quicklebendig und kampflustig wie eh und je. Doch auch Sam ist nicht gewillt, Michael ein zweites Mal aufzugeben. Es ist Zeit, das Gespenst der Vergangenheit loszuwerden, ein für alle Mal!
Der perfekte Lesegenuss: eine kleine Prise Magie, ein himmlischer Quälgeist und jede Menge Romantik!


Lynda Simmons arbeitet tagsüber als Schriftstellerin und abends als Lehrerin am College. Aufgewachsen in Toronto, studierte sie dort Griechische Mythologie und blieb ihrer Heimatstadt bis heute treu. Sie hat zwei Töchter, liebt langes Ausschlafen am Wochenende und hätte am liebsten eine ganze Schar von Katzen.
  • Deutsch
  • 0,67 MB
978-3-641-05585-1 (9783641055851)
3641055857 (3641055857)
weitere Ausgaben werden ermittelt
"Zehn (S. 152-153)

Das Ökozentrum ist eine relativ neue Errungenschaft – ein kleines ordentliches Eckchen neben dem Klubhaus mit Regalen voller Recyclingbroschüren und Anschlagbrettern aus Kork, an denen in präzisen Reihen Poster von Bäumen und Natur hingen. Zweifellos die Handschrift der Direktorin, einer nüchtern wirkenden Frau mit länglichem Gesicht und kurzen Haaren, die mich an der Tür begrüßte. »Tut mir leid«, sagte sie, »das Zentrum ist im Moment geschlossen.«

»Ist schon in Ordnung.« Ich deutete an ihr vorbei auf Michael. »Ich gehöre zu ihm.« Er war auf der anderen Seite des Raums und sprach auf eine Tür ein, die, wie ich annahm, zur Toilette führte, woraus zu schließen war, dass er noch keinen Fortschritt erzielt hatte. Julie war noch immer dort drin. Die Direktorin trat beiseite, um mich hereinzulassen, dann sperrte sie die Tür ab und bezog rechts von Michael Stellung. Ihr Mitarbeiter stand händeringend zu seiner Linken und biss sich auf die Unterlippe, wie es sich in einer Krisensituation gehörte. »Julie, Schätzchen«, sagte Michael. »Wenn du jetzt die Tür aufmachst, verspreche ich dir, nicht ärgerlich zu sein.«

»Nur wenn du mir versprichst, dass du dich nie wieder mit dieser Sam triffst«, rief sie zurück. Michael seufzte, als er mich sah. »Was machst du denn hier?« Ich zuckte die Schultern. »Helfen?« »Ist sie das?«, fragte Julie. »Sag ihr, dass ich sie hasse, und ich will, dass sie geht.« »Ma’am«, sprach die Direktorin mich an, »vielleicht wäre es das Beste …« »Nein«, sagte Michael und wandte sich dann wieder an die geschlossene Tür. »Ich lass mich nicht tyrannisieren, junge Dame.« »Dann komme ich nie mehr raus.« »Sir«, sagte die Direktorin. »Wir schließen gleich.« »Ich weiß. Tut mir leid.« Ich warf einen prüfenden Blick auf die Tür.

Sie war nichts Besonderes, bloß eine Holztür, vermutlich sogar hohl, mit einem Schild, auf dem NUR FÜR PERSONAL stand, und einem Plan, auf dem zu sehen war, wo sich die öffentlichen Toiletten befanden. »Sie werden vermutlich schon versucht haben, die Tür aufzudrücken«, sagte ich. Alle drei nickten. »Was halten Sie davon, sie aus den Angeln zu heben?« »Die befinden sich innen«, gab die Direktorin zu bedenken. »Ich versichere Ihnen, bis auf Ausräuchern haben wir alles versucht.«

»Und Rauchen ist im Klubhaus verboten«, bemerkte der Mitarbeiter. Michael schlug mit seinem Kopf leicht gegen die Tür. Irgendwas musste jetzt passieren. »Hör zu«, sagte ich, »ich bin zwar keine Expertin, aber mir kommt es vor, als würde Julie die Aufmerksamkeit genießen. Wenn wir alle gehen, kommt sie vielleicht raus.« »Hör nicht auf sie«, sagte Julie. »Sie ist ein schrecklicher Mensch, der mich hasst und möchte, dass ich hier drinnen sterbe.« Ich lächelte in die Gesichter um mich herum."
Schweitzer Klassifikation
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