Pretty Little Liars - Mörderisch

Band 6
 
 
cbt (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. Dezember 2011
  • |
  • 320 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-06714-4 (ISBN)
 
Ian ist tot - und damit Alis Mörder! Wenn jetzt nur A. Ruhe geben würde. Schließlich hat Hanna genug damit zu tun, ihre Stiefschwester auszustechen. Spencer stochert in alten Familiengeheimnissen herum. Emily ist mit ihrem neuen Freund beschäftigt. Und Aria bandelt mit ihrer alten Flamme an: Jason DiLaurentis: Alis Bruder. Doch A. sieht alles - und lockt die Freundinnen in eine tödliche Falle .

  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • 0,63 MB
978-3-641-06714-4 (9783641067144)
3641067146 (3641067146)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Kapitel 22 EIN ULTIMATUM? DER PERFEKTE START INS WOCHENENDE! (S. 180-181)

Da war es. Das große viktorianische Haus an der Wendeplatte, um dessen Zaun sich Kletterrosen rankten und das von einer umlaufenden Teak-Terrasse umgeben war. Eigentlich sollte um das halb ausgehobene Loch im Garten doch gelbes Polizeiabsperrband gezogen sein, aber es war nirgends zu sehen. Merkwürdigerweise war auch das Loch selbst nirgendwo zu sehen. Der Rasen war eine breite, ebene Fläche frisch gemähten Grases, unberührt von Schaufelbagger und Planierraupe.

Hanna schaute an sich herunter. Sie saß auf ihrem alten Mountainbike, das sie nicht mehr angerührt hatte, seit sie den Führerschein besaß. Und ihre Hände wirkten geschwollen. Ihre Jeans saßen am Hintern zu eng. Ihre Oberschenkel waren riesig, und die Haarsträhne, die ihr in die Augen hing, war kackebraun. Sie fuhr sich mit der Zunge über die Zähne und spürte eine raue Metallzahnspange. Als sie in Alis Hintergarten schaute, sah sie Spencer hinter den Himbeersträuchern kauern, die zwischen ihrem und Alis Haus standen. Spencers Haare waren kürzer und etwas heller, wie damals in der sechsten Klasse.

Hinter den Tomatenpflanzen saß die dünne Emily mit dem runden Gesicht und schaute sich nervös um. Aria, die rosafarbene Strähnchen hatte und eine abgefahrene deutsche Tunika trug, versteckte sich hinter einer großen Eiche. Hanna schauderte. Sie wusste, warum sie alle hier waren. Es war der erste Samstag nach dem Beginn des Zeitkapsel-Spiels. Die vier Mädchen marschierten genervt aufeinander zu. Dann hörten sie einen dumpfen Schlag und die Hintertür öffnete sich. Hanna und die anderen duckten sich hinter die Büsche, als Jason durch den Garten stürmte. Die Verandatür knallte wieder zu. Ali stand auf der Terrasse, die Hände in die Hüften gestemmt. Ihr blondes Haar fiel ihr über die Schultern, ihre Lippen glänzten pink.

»Ihr könnt rauskommen«, rief sie. Seufzend marschierte Ali durch den Garten, ihre Keilabsätze versanken im feuchten Gras. Als sie bei Hanna und den anderen ankam, griff sie in ihre Tasche und zog ein glänzendes, blaues Stück Stoff heraus. Es sah genauso aus wie das Flaggenstück, das Hanna vor ein paar Tagen im Steam gefunden hatte. Aber Ali hatte ihre Flagge doch verloren, richtig? Hanna schaute die anderen an, aber ihre ehemaligen Freundinnen schienen nicht zu bemerken, dass hier etwas nicht stimmte. »So habe ich sie dekoriert«, erklärte Ali und deutete auf die Zeichnungen auf der Flagge. »Hier ist das Chanel-Logo. Hier der Mangafrosch und hier die Feldhockeyspielerin. Wie findet ihr dieses Louis-Vuitton-Muster?«

»Die Flagge sieht aus wie eine Handtasche«, schwärmte Spencer. Hanna betrachtete die Szene unsicher. Hier war etwas faul. Das Ganze hatte sich doch in Wirklichkeit ganz anders abgespielt. Ali schnippte mit den Fingern und Hannas Freundinnen erstarrten. Arias Hand hing bewegungslos in der Luft und berührte beinahe Alis Flagge. Ein paar Strähnen von Emilys Haaren hingen von einer Brise erfasst in der Luft. Spencers Gesichtsausdruck war eine seltsame Mischung aus einem falschen Lächeln und einer Grimasse. Hanna bewegte die Hände. Sie war als Einzige nicht erstarrt. Sie schaute Ali mit klopfendem Herzen an. Ali lächelte freundlich. »Du siehst schon viel besser aus, Hanna. Hast du dich vollständig erholt?«

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