Das Traumschloss

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 20. August 2011
  • |
  • 144 Seiten
 
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E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86349-163-5 (ISBN)
 
Lauren sollte gewarnt sein: Der milliardenschwere Graf Ramon Velasquez sagt ihr noch vor dem ersten Kuss, dass er ihr nicht mehr als eine Affäre bieten kann! Doch wie dumm: Lauren verliebt sich in ihn, und als Ramon wieder aus ihrem Leben verschwindet, nimmt er ihr Herz gleich mit ... bis sie sich zwei Jahre später wiedersehen. Anscheinend möchte Ramon sie am liebsten auf sein spanisches Schloss entführen, sie in lauen Nächten erneut erobern! Aber Lauren ist vorsichtig geworden - und verbirgt ein skandalöses Geheimnis vor ihrem adligen Traummann!
  • Deutsch
  • 0,55 MB
978-3-86349-163-5 (9783863491635)
3863491637 (3863491637)

PROLOG

Sein Privatjet landete planmäßig auf dem London City Airport, und nachdem Ramon Velasquez den Zoll passiert hatte, verließ er eilig das Flughafengebäude. Draußen wartete bereits seine Limousine, und sein Chauffeur kam ihm entgegen, um ihm den Koffer abzunehmen.

"Willkommen zurück, Mr Velasquez. Ich hoffe, Sie hatten eine gute Reise."

"Gracias, Paul." Ramon stieg in den Fond, lehnte den Kopf zurück und atmete hörbar aus. Dann hob er das schon bereitstehende Glas mit dem Whisky Soda an die Lippen, trank einen großen Schluck und entspannte sich zunehmend. "Es ist schön, wieder zu Hause zu sein."

Als sein Chauffeur losfuhr, dachte Ramon über seine unbewusste Wortwahl nach. England war natürlich nicht sein Zuhause, schließlich war er Spanier und sehr stolz auf sein Land und seine adeligen Vorfahren. Sein Hauptwohnsitz war das Castillo del Toro, und eines Tages würde er der neue Duque de Velasquez sein und im Castillo leben - umgeben von einer großen Dienerschar.

In Anbetracht des Gesundheitszustandes seines Vaters würde es vermutlich auch nicht mehr allzu lange dauern, wie er sich widerstrebend eingestand.

Sein Leben würde dann vom Protokoll und den Konventionen bestimmt werden, genau wie es das schon als Kind für ihn gewesen war. Es würde ein ganz anderes Leben sein als das, was er in London führte, wo er nur wenige Angestellte hatte und eine gewisse Freiheit genoss, weil er nicht auf Schritt und Tritt von den Medien verfolgt wurde.

Ramon verspürte leichte Schuldgefühle, weil er nach seiner Besprechung in New York nicht direkt nach Spanien geflogen war. Seine Eltern bedeuteten ihm sehr viel, doch in letzter Zeit lagen sie ihm ständig damit in den Ohren, dass er bald eine angemessene Spanierin heiraten und für einen Erben sorgen müsste, um den Fortbestand seiner Familie zu sichern. Deswegen hatte er gesagt, er müsste sich in London umgehend um eine dringende geschäftliche Angelegenheit kümmern.

Sein Vater freute sich über sein Engagement für das familieneigene Unternehmen, wäre jedoch alles andere als begeistert gewesen, wenn er geahnt hätte, dass Ramon hierher gekommen war, um sich mit seiner englischen Geliebten zu treffen.

Lauren saß am Schreibtisch und studierte gerade einen komplizierten Mietvertrag, als ihr Handy klingelte. Sofort klopfte ihr Herz schneller, und sie lächelte, als sie sah, dass es Ramon war. Den ganzen Tag hatte sie schon auf seinen Anruf gewartet und jetzt fühlte sie sich wie ein verliebter Teenager, wie sie zerknirscht zugeben musste.

Allerdings gab es auch einen wichtigen Grund, warum sie unbedingt mit ihm sprechen musste. Noch immer hatte sie den Schock, den sie vor einer Woche erlitten hatte, nicht ganz verwunden. Sie musste unbedingt seine Stimme hören, um sicher sein zu können, dass sie beide miteinander inzwischen mehr verband als eine flüchtige Affäre.

Als sie den charismatischen Spanier vor sechs Monaten in einem Nachtclub kennengelernt hatte, hatte ihre Freundin Amy ihr erzählt, dass er als Playboy galt, aber selten etwas über sein Liebesleben an die Öffentlichkeit drang.

Lauren hatte die starke Anziehungskraft zwischen Ramon und sich jedoch nicht leugnen können und sich trotz Amys Warnung auf eine Affäre mit ihm eingelassen. Schließlich wollte sie genauso wenig eine dauerhafte Beziehung wie er, da sie sich auf ihre Karriere konzentrieren wollte und ohnehin nicht an die Liebe glaubte. Und trotzdem verband sie beide inzwischen etwas, das mehr sein musste als fantastischer Sex.

Dennoch wich Ramon allen Fragen über sein Privatleben aus. Sie wusste nur, dass seine Familie ein großes Gut im Weinbaugebiet Rioja in Nordspanien besaß. Ansonsten waren sie jedoch ein ganz normales Paar. Sie genossen die Zweisamkeit, gingen aber auch gern zusammen aus. In letzter Zeit blieben sie jedoch oft allein in Ramons Penthouse, denn immer, wenn er in London war, wohnte Lauren bei ihm.

Doch in Bezug auf seine Gefühle hielt Ramon Lauren stets auf Distanz, und so hatte sie ihm aus Selbstschutz verschwiegen, dass sie sich in ihn verliebt hatte. Nun vergaß sie allerdings ihren Vorsatz, sich ihm gegenüber souverän zu geben, und nahm das Gespräch sofort entgegen.

"Buenas tardes, Lauren."

Der Klang seiner rauen Stimme mit dem verführerischen Akzent ließ sie erschauern.

"Ramon." Verärgert registrierte sie, dass sie ganz atemlos klang. "Wie war deine Reise?"

"Erfolgreich. Du weißt doch, dass ich mich nicht mit weniger zufriedengebe, querida."

Ramon lächelte. Er freute sich, wieder in London zu sein, und vor allem darauf, bald wieder mit seiner schönen englischen Freundin zusammen zu sein, deren zurückhaltendes Lächeln ihr leidenschaftliches Naturell verbarg.

Zwei Wochen hatte er geschäftlich in den USA zu tun gehabt und konnte es kaum erwarten, seinem aufgestauten Verlangen freien Lauf zu lassen. Er hatte öfter an Lauren gedacht, als ihm lieb war, doch er wollte sich jetzt nicht den Kopf darüber zerbrechen, warum sie eine solche Wirkung auf ihn ausübte. Noch nie hatte er eine Frau so begehrt wie sie, und ihm war klar, dass Lauren sich genauso nach ihm sehnte.

Am liebsten hätte er sie gebeten, gleich nach der Arbeit in sein Penthouse zu kommen, aber er widerstand der Versuchung. Bei einem gemeinsamen Essen in einem exklusiven Restaurant würde er seine Vorfreude noch steigern können.

"Ich habe für halb acht einen Tisch im Vine reserviert", informierte er Lauren. "Wir haben etwas zu feiern." Wie immer hatte er nichts dem Zufall überlassen, und die Übernahme war so schnell vonstatten gegangen, dass seine Mitbewerber verblüfft gewesen waren.

Ihr Herz setzte einen Schlag aus, und einen Moment lang konnte Lauren keinen klaren Gedanken fassen. Dann riss sie sich jedoch zusammen. Da sie niemandem von dem Ergebnis des Schwangerschaftstest erzählt hatte, wollte Ramon offenbar mit ihr darauf anstoßen, dass sie sich vor einem halben Jahr kennengelernt hatten.

Sie betrachtete die Seidenkrawatte, die sie für ihn gekauft hatte, nachdem sie sich die ganze Mittagspause den Kopf darüber zerbrochen hatte, ob sie ihm aus diesem Anlass etwas schenken sollte. Anscheinend hatte sie sich richtig entschieden. Ramon wusste, was heute für ein Tag war, und am Abend würde sie ihm beim Essen von dem Baby erzählen.

"Schön", erwiderte sie leise und hörte, wie ihre Stimme leicht bebte. Nun, da sie von der Schwangerschaft wusste, fiel es ihr noch schwerer, ihre Gefühle für ihn zu verbergen.

"Wir treffen uns in drei Stunden im Restaurant", sagte Ramon.

Bei der Vorstellung, ihn wiederzusehen, lief ihr ein prickelnder Schauer über den Rücken. Ramon von dem Baby zu erzählen, stand ihr allerdings bevor. "Ich freue mich schon", erwiderte sie. "Die Besprechung heute Nachmittag wird mir besonders lang vorkommen."

Ramon musste sich eingestehen, dass er Lauren vermisst hatte. Er runzelte die Stirn. Keine Frau war ihm je so wichtig gewesen, dass sie ihm gefehlt hatte. Das würde er aber für sich behalten, denn Lauren sollte auf keinen Fall glauben, sie könnte je mehr für ihn sein als seine Geliebte.

Seine Miene verfinsterte sich, als er daran dachte, dass sein Vater einen Rückfall erlitten hatte. Dessen Krebserkrankung war unheilbar. Nun verstand Ramon auch, warum sein Vater in letzter Zeit so darauf gedrängt hatte, dass er sich endlich eine passende Frau suchte - mit Betonung auf dem Wort passend, überlegte Ramon grimmig, als er sich die letzte Unterhaltung mit seinem Vater ins Gedächtnis rief.

Dieser hatte Catalina Cortez erwähnt, ein bekanntes Model, das ständig die Titelseiten bestimmter Magazine geziert hatte und in das Ramon als Achtzehnjähriger unsterblich verliebt gewesen war. Und nun hatte sein Vater ihn fast zwei Jahrzehnte später daran erinnert, dass er damals fest entschlossen gewesen war, sie zu heiraten.

Ramon hatte damals seine Lektion gelernt und würde denselben Fehler nicht noch einmal begehen. Er hatte Catalina in flagranti mit ihrem Liebhaber erwischt und sich eingestehen müssen, dass sie ein Flittchen war und es nur auf das Vermögen seiner Familie abgesehen hatte. Bei dem Gedanken daran verspürte er noch immer einen Stich.

Viel schlimmer als ihre Untreue war allerdings die Erkenntnis gewesen, dass er seine Familie enttäuscht hatte, denn sein Vater hatte ihn von Anfang an vor Catalina gewarnt.

Aber das ist lange her, sagte Ramon sich wütend. Er hatte seinem Vater mehrfach versichert, dass er seine Pflicht erfüllen würde, indem er eine Frau heiratete, die zu ihm passte, und mit ihr einen Erben zeugte. Sein bloßes Versprechen schien seinem Vater jetzt allerdings nicht mehr zu genügen. Er lag im Sterben und wollte die Hochzeit seines einzigen Sohnes noch miterleben. Die Zeiten, in denen Ramon sich mit irgendwelchen Geliebten vergnügte, würden also bald vorbei sein, denn wenn er den Bund fürs Leben einging, wollte er seiner zukünftigen Frau auch treu sein.

"Bist du noch dran, Ramon?", riss der Klang von Laurens Stimme Ramon aus seinen Gedanken. "Der Empfang ist anscheinend schlecht. Ich habe dich eben nicht gehört."

"Ja, ich bin noch dran", erwiderte er schnell. "Bis heute Abend." Nachdem er das Gespräch beendet hatte, blickte er starr aus dem Fenster. Plötzlich fühlte er...

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