Tiffany hot & sexy 20

Ein brennend heißer Fall / Cowboys sind zum Küssen da / Vom Schreibtisch ins Himmelbett
 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 9. Juli 2011
  • |
  • 304 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86349-234-2 (ISBN)
 
Ein brennend heißer Fall von SHALVIS, JILL
Die schöne Bella fährt auf einer Achterbahn der Gefühle: Erst findet sie einen Toten vor ihrer Tür - und dann entpuppt sich der zuständige Detective Jacob Madden als ihr aufregender Lover, aus dessen Bett sie sich gerade erst davongeschlichen hat ...

Cowboys sind zum Küssen da von THOMPSON, VICKI LEWIS
Unwiderstehlich - dieser Cowboy mit nacktem Oberkörper! Heißes Verlangen packt die Fotografin Dominique, als der attraktive Nick Chance vor ihrer Kamera posiert. Doch Vorsicht - er scheint die Frau fürs Leben zu suchen, während sie eigentlich nur eins will: Sex mit ihm!

Vom Schreibtisch ins Himmelbett von CARRINGTON, TORI
Bryna würde alles geben, um den Familienbetrieb zu retten. Alles? Der Geschäftsmann Caleb Payne will mehr als ihr Geld: Er will ihren Körper! Bryna ist schockiert. Und fasziniert - denn Caleb hat nicht nur unternehmerische, sondern auch überwältigende erotische Qualitäten
  • Deutsch
  • 0,71 MB
978-3-86349-234-2 (9783863492342)
386349234X (386349234X)

1. KAPITEL

Gegenwart

Nick Chance kochte vor Wut. Es gab überhaupt keinen Grund dafür, diesen felsigen Abschnitt der Last Chance Ranch einzuzäunen. Als Weide war das Gelände nicht geeignet, und für eine Koppel lag es viel zu weit von der Scheune entfernt.

Aber sein großer Bruder Jack hatte es sich nun mal in den Kopf gesetzt, dort einen Zaun zu ziehen. "Nur für alle Fälle", so hatte er es genannt, falls sie es eines Tages brauchten.

Damit konnte Nick seinen freien Tag vergessen. Jack war aufgefallen, dass Nick heute als Tierarzt keinerlei Verpflichtungen hatte, weder auf der Ranch noch sonst irgendwo im Tal, daher hatte er Nick dazu verdonnert, Pfahllöcher zu graben.

Nick hätte seinem Bruder fast gesagt, wohin er sich die Pfähle stecken konnte, aber es brachte nichts, sich mit Jack anzulegen. Jack war zu sich selbst noch härter als zu allen anderen.

An dem Autounfall, bei dem im letzten Herbst ihr Dad ums Leben gekommen war, trug Jack keine Schuld, doch niemand konnte ihn davon überzeugen, dass es tatsächlich auch so war.

Daher fuhr Nicholas Chance, Doktor der Veterinärmedizin, jetzt im alten Truck über die Ranch, um irgendwo Löcher für Zaunpfähle zu graben.

Egal, dachte er, dann tue ich eben etwas für meine Sonnenbräune.

Er stieg aus, zog sich das Hemd aus und warf es auf die Ladefläche. Dann holte er sich die Arbeitshandschuhe vom Armaturenbrett.

Bevor er die Pfähle von der Ladefläche lud, blieb er noch einen Moment an den Truck gelehnt stehen und genoss die Aussicht über die Weiden und Hügel bis zu den Bergen.

Es roch nach frischer Erde und feuchten Piniennadeln. Die Junisonne schien, doch ihre Wärme reichte noch nicht aus, um den Schnee auf den gezackten Bergspitzen schmelzen zu lassen.

Nick würde sich an diesem Anblick niemals sattsehen.

Er musste lächeln, weil er sich daran erinnerte, wie Jack früher an der Koppel gelehnt und dem damals zehnjährigen Nick und dem neunjährigen Gabe erklärt hatte, die Tetonberge seien von einem Franzosen so benannt worden und Teton sei das französische Wort für Titten. Nick und Gabe hatten vor Lachen am Boden gelegen, doch Jack hatte mit seinen vierzehn Jahren sehr ernsthaft erklärt, eines Tages würden sie dieses Thema faszinierend und nicht mehr zum Schreien komisch finden.

Lächelnd schüttelte Nick jetzt den Kopf. Wie immer hatte Jack recht behalten, obwohl Nick bei einer Frau eher auf die Beine achtete als auf die Brüste. Gabe dagegen bevorzugte Frauen mit großer Oberweite. Jack eigentlich auch, doch in letzter Zeit schien er jedes Interesse an irgendwelchen Vergnügungen in dieser Richtung verloren zu haben.

Nick dagegen ging gern mit Frauen aus, im Moment hatte er allerdings keine feste Freundin, und da Jack sie alle wie ein Sklaventreiber mit Arbeit überhäufte, blieb ihm auch keine Gelegenheit, eine neue Beziehung aufzubauen.

Seufzend stieß Nick sich vom Truck ab und richtete sich auf. Jacks Mom hatte Mann und Kind verlassen, als Jack noch ein Kleinkind war. Umso tiefer hatte ihn der Tod seines Dads getroffen. Obwohl Nicks und Gabes leibliche Mutter auch Jack wie ihren eigenen Sohn behandelt und ihm alle Liebe geschenkt hatte, hatte Jack niemals vergessen, dass Sarah Chance seine Stiefmutter war.

Nick konnte nachvollziehen, dass Jack seine Sorgen nicht von einem Tag auf den nächsten vergessen konnte, aber wenn sich nicht bald etwas änderte, würde Nick einschreiten müssen. Laut Testament stand die Ranch unter Jacks Verantwortung, aber Nick, Gabe und ihrer Mutter Sarah gehörten auch jeweils ein Viertel der Ranch und damit ein Mitspracherecht.

Sie waren sich alle einig, ihren Anteil nicht zu verkaufen, obwohl der Wert der Ranch mittlerweile immens hoch war. In der gesamten Region von Jackson gab es kaum noch Privatbesitz, und damit war die Last Chance Ranch ein Vermögen wert. Doch sie stand nicht zum Verkauf.

Die Arbeitsplätze auf der Ranch waren sicher, und die Angestellten arbeiteten und lebten gern hier. Seit einiger Zeit wurden auf der Last Chance Pferde statt Rinder gezüchtet, doch heutzutage war es für jede Privatranch schwierig, gewinnbringend zu arbeiten.

Jack stellte sich dieser Herausforderung, indem er von allen zu erwarten schien, dass sie täglich zwölf bis fünfzehn Stunden schufteten.

Es dauert nicht mehr lange, bis unsere Hilfsarbeiter eine Meuterei anzetteln, dachte Nick, und der Vorarbeiter kündigt bald, wenn sich nichts ändert.

Gabe hat Glück, dachte Nick, während er das Gerät zum Ausheben der Löcher von der Ladefläche holte. Durch seine Reitwettbewerbe hat er eine Entschuldigung, den Großteil des Sommers unterwegs zu sein. Gabe war von allen drei Brüdern der beste Reiter, und indem er an solchen Wettkämpfen teilnahm, betrieb er die beste Werbung für die Pferde der Last Chance Ranch.

Und er brauchte sich nicht mit Jack und seinen Launen abzugeben.

Seufzend zog Nick einen der Markierungsstäbe, die Jack gesetzt hatte, aus der Erde und rammte den Erdlochausheber in den Boden.

Als er zehn Pfähle gesetzt hatte, glaubte Nick, so viele Steine ausgegraben zu haben, dass es fürs ganze Leben reichte. Er hatte sie zu einem meterhohen Stapel angehäuft. Für ihn sah es aus wie ein Denkmal für Dummheit.

Er war verschwitzt und gelangweilt. Körperliche Arbeit machte ihm nichts aus, aber als Tierarzt fand er geistig anspruchsvolle Arbeit weitaus interessanter als körperliche.

Entnervt rammte er den Ausheber in den Boden, zog die Arbeitshandschuhe aus und steckte sie sich hinten in die Hosentasche. Dann zog er aus der anderen Tasche ein blaues Tuch, nahm sich den Cowboyhut ab und wischte sich übers Gesicht. Anschließend zählte er die übrigen Markierungspunkte, um herauszufinden, wie viele Löcher er noch graben musste.

In diesem Moment entdeckte er sie.

Sie stand knapp sieben Meter entfernt auf dem Weg und sah ihn an. Ganz langsam ließ sie die große Kamera mit Zoomobjektiv sinken, doch Nick vermutete, dass sie bereits Fotos von ihm geschossen hatte.

Wenn sie den Mut hat, einen völlig Fremden ohne Einwilligung zu fotografieren, dachte Nick, dann kann ich sie auch von Kopf bis Fuß mustern, ohne mich wie ein Macho zu fühlen.

Sie war über eins siebzig groß und trug modische braune Boots, dazu einen weiten ockerfarbenen Rock und eine hellgelbe ärmellose Bluse. Bluse und Rock waren vorn durchgeknöpft, und Nick schämte sich ein bisschen, weil er sofort daran dachte, wie leicht man diese Knöpfe öffnen konnte.

Ihr kurzes welliges Haar war braun und schimmerte im Sonnenlicht in allen möglichen bronzefarbenen Schattierungen.

Die Frau war zu weit entfernt, als dass Nick ihre Augenfarbe erkennen konnte, doch er sah, dass sie schön war. Sie hatte hohe Wangenknochen, eine schmale Nase und volle Lippen. Als Ohrringe trug sie große goldene Kreolen.

Über einer Schulter hing ein brauner Lederrucksack.

Eigentlich hätte Nick gedacht, dass sie die Kamera jetzt wegpackte, nachdem sie dabei ertappt worden war, wie sie die Einheimischen fotografierte, als seien es exotische Wildtiere. Doch sie verblüffte ihn, indem sie die Kamera lächelnd wieder vor die Augen hob.

Nick konnte der Versuchung nicht widerstehen. Grinsend spannte er abwechselnd Brustmuskeln und Bizeps an.

Ihr ganzes Leben lang war Dominique Jeffries dafür kritisiert worden, sie sei zu impulsiv. In den zwei Jahren als Hermans Freundin hatte sie gelernt, sich zu beherrschen. Doch jetzt war sie nicht mehr mit Herman zusammen, weil der sie zugunsten der Tochter seines Chefs hatte fallen lassen, und Dominique fragte sich, ob sie es verlernt hatte, impulsiv zu sein.

Zumindest bin ich jetzt hier, dachte sie. Nachdem ihr Ex sie so gedemütigt hatte, hatte sie nur noch weg gewollt. Für ihren Spontanurlaub hatte sie sich den Ort ausgesucht, von dem sie seit ihrer Kindheit träumte: den Wilden Westen.

Insgeheim hoffte sie auch, hier einem richtigen Cowboy zu begegnen, mit dem sie ihr Selbstwertgefühl wieder ein bisschen aufbessern konnte. Diese Reise nach Wyoming war eine Art Test, um zu prüfen, ob es die Dominique von früher noch irgendwo in ihr gab und ob man sie wieder zum Vorschein bringen konnte.

Dieser Cowboy dort würde ihr den Beweis dazu liefern. Sie musste herausfinden, ob sie noch spontan sein konnte. Allerdings würde sie nichts tun, womit sie die Zukunft ihres kleinen Fotostudios in Indianapolis gefährdete. Auch Spontaneität hatte Grenzen.

Sie gab es nur ungern zu, aber ausgerechnet Herman war es gewesen, der ihr geholfen hatte, zum ersten Mal in ihrem Leben finanziell unabhängig zu sein. Durch ihn hatte sie erkannt, dass es sich nicht schlecht anfühlte, ein bisschen Geld auf dem Konto zu haben.

Heute jedoch ging es ihr um völlig andere Gefühle. Der Cowboy dort brachte sie mit seinem Posing zum Lachen. "Hübscher Anblick", rief sie ihm zu. "Kann ich mal die Rückseite sehen?"

Er wandte sich um und präsentierte ihr den knackigen Hintern und die beeindruckendsten Rückenmuskeln, die sie seit Jahren gesehen hatte.

Herman hatte nie viel von Fitness gehalten.

Sie schoss noch ein paar Fotos, aber letztlich war sie nicht nur zum Fotografieren hier. Die Kamera sollte ihr lediglich dabei helfen, das Eis zu...

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