Baccara Extra Band 01

Verrückt vor Liebe und Leidenschaft / Süße Rache auf Hawaii / Ein Mann, ein Wort - ein Heiratsantrag / Das heiße Herz des Millionärs /
 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
1. Auflage | erschienen am 22. Januar 2011 | 448 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86349-488-9 (ISBN)
 
Verrückt vor Liebe und Leidenschaft von SHALVIS, JILL
Wie kann ihn ein City-Girl nur so verrückt machen? Riley McMann steht vor einem Rätsel. Schließlich weiß er genau: Holly Stone wird niemals für immer in der Kleinstadt Little Paradise bleiben. Es sei denn, ihm fällt etwas Unwiderstehliches ein, das Holly einfach schwach macht ...

Süße Rache auf Hawaii von SANDS, CHARLENE
Dafür wird er büßen! Rachedurstig schleust Vanessa sich auf Hawaii bei dem Hotelmagnaten Brock Tyler ein. Schließlich hat der umschwärmte Playboy ihrer Schwester das Herz gebrochen. Doch bevor Vanessa 'Aloha' sagen kann, liegt sie selbst in Brocks starken Armen ...

Ein Mann, ein Wort - ein Heiratsantrag von SULLIVAN, MAXINE
In sechs Monaten soll Alex Valente verheiratet sein: Sonst ist sein Millionenunternehmen verloren. Unmöglich, glaubt Alex. Bis er auf einer Modenschau die hinreißende Designerin Olivia Cannington kennenlernt. Ein Mann, ein Wort - ein raffinierter Heiratsplan ...

Das heiße Herz des Millionärs von GRADY, ROBYN
Madison ist wie Feuer in seinem Blut; außerdem hat sie ein Baby auf dem Arm - Jacks Welt gerät ins Schwanken: Leidenschaft war für den Millionär bis gestern genauso wenig denkbar wie eine Familie! Aber Madison hat so eine Art, ihn von beidem zu überzeugen ...
Deutsch
1,30 MB
978-3-86349-488-9 (9783863494889)
3863494881 (3863494881)

1. KAPITEL

Ziemlich ratlos fuhr Holly an den Straßenrand, öffnete eine Flasche Mineralwasser und überlegte, was sie nun tun sollte. Sie könnte natürlich die ausgebreitete Straßenkarte auf dem Beifahrersitz studieren. Aber dann müsste sie sich selbst eingestehen, dass sie sich hoffnungslos verfahren hatte. Das brachte sie nicht über sich. Jedenfalls noch nicht. Sie trank einen großen Schluck Wasser und atmete tief durch.

Holly Stone wusste immer ganz genau, wo sie sich befand, woher sie kam und wohin sie wollte. Zwar hatte ihr diese Überzeugung den Ruf eingebracht, ziemlich stur zu sein. Aber sie konnte nichts daran ändern.

Im Moment jedoch hatte sie nicht die geringste Ahnung, wie sie nach Little Paradise gelangen sollte. Es war vielleicht eine gute Idee, das Handy einzuschalten. Aber wen sollte sie anrufen? Jemanden aus ihrer Familie? Ganz bestimmt nicht. Ihr Anruf wäre ein gefundenes Fressen für jeden Einzelnen von ihnen. Holly, das hübsche blonde Dummerchen, hat sich verfahren.

Ihre Eltern trauten ihr sowieso nichts zu und würden nur einmal mehr resigniert den Kopf schütteln. Und ihre geliebten Geschwister würden triumphierend fragen, ob sie es nicht für nötig gehalten hätte, vor der Fahrt auf die Karte zu sehen. Holly, die immer planlos loslegte und eine Sache ruinierte, noch bevor sie richtig begonnen hatte.

Nein. Sie konnte jetzt niemanden aus ihrer Familie gebrauchen. Und auch keine guten Ratschläge und kritischen Kommentare.

Und enge Freunde? Holly musste sich eingestehen, dass sie keine hatte. Sie öffnete sich ihren Mitmenschen gegenüber nur zögerlich. Der Umgang mit anderen Menschen fiel ihr schwer. Das war schon im Kindergarten so gewesen. Ihre Schwierigkeiten, einvernehmlich mit den anderen Kindern zu spielen, hatten sich in der Schule fortgesetzt. Und später, im Berufsleben, hatte sich das Problem eher verstärkt. In keinem ihrer Jobs - und sie hatte bisher einige davon gehabt - war sie mit ihren Kollegen wirklich gut zurechtgekommen. Sie hatte in ihrem jungen Leben in einer Bank gearbeitet, in einer Fotoagentur, in einem Buchverlag und zuletzt als Bürokraft in einer kleinen privaten Fluggesellschaft.

Nirgendwo war sie bei ihren Vorgesetzten oder Kollegen wirklich beliebt gewesen. Vielleicht lag es daran, dass sie immer versuchte, ihren eigenen Kopf durchzusetzen. Besonders Männer schienen das nicht besonders zu mögen.

Aber sie war eben, wie sie war. Mit einem Schulterzucken stieg Holly aus dem Wagen, um sich ein wenig die Füße zu vertreten. Es war ein langer Weg von Südkalifornien bis zu dieser gottverlassenen Gegend hier in Arizona. Nach acht Stunden Fahrt mit nur kurzen Unterbrechungen taten ihr allmählich Beine und Rücken weh.

Die Sonne blendete sie, und die Hitze machte ihr sofort zu schaffen, als sie den Wagen verlassen hatte. Unschlüssig blickte sie sich um und ging ihre Möglichkeiten durch. Die schienen leider sehr eingeschränkt zu sein. Sie befand sich ganz allein inmitten der Wüste von Arizona, umgeben von nichts als Eidechsen, Kakteen und Präriegras. Sie tat bestimmt gut daran, einen kühlen Kopf zu bewahren. Zumindest ein Versuch konnte nicht schaden.

Sie würde sich wie immer einfach darauf konzentrieren, gut auf sich achtzugeben. Darin hatte sie Übung. Sie würde die Straßenkarte zu Hilfe nehmen und den Weg nach Little Paradise finden. Es konnte schließlich nicht mehr weit sein.

Sie setzte sich wieder ins Auto und schaltete die Klimaanlage an. Dann tupfte sie sich den Schweiß von Schläfen und Nacken. Fast augenblicklich fühlte sie sich besser.

Sie hatte immer gehört, dass es in Arizona sehr heiß sein sollte. Eigentlich war sie von Südkalifornien an hohe Temperaturen gewöhnt. Aber diese Hitze hier war etwas anderes. Trocken und schwer lastete sie über der Landschaft und machte jede Bewegung zur Qual. Holly war sich sicher, dass ihr Teint innerhalb einer Woche ruiniert sein würde.

Aber sie hatte ein Versprechen gegeben. Und sie gehörte nicht zu den Menschen, die ein Versprechen brachen. Holly hatte ihren Eltern fest zugesagt, dass sie diese Aufgabe übernehmen würde. Sie wusste sehr genau, ihre Eltern rechneten nicht ernsthaft damit, dass sie Wort hielt. Das war ein weiterer Grund für sie, die Zähne zusammenzubeißen und nicht aufzugeben. Sie würde es schon schaffen. Dies konnte ein Wendepunkt in ihrem Leben sein. Bisher war sie immer nur schön und blond und total unterschätzt gewesen. Es war an der Zeit, zu beweisen, dass sie hart arbeiten, Verantwortung übernehmen und durchhalten konnte. Sie wollte sich endlich einmal Vertrauen und Respekt verdienen.

Nach einem längeren Blick auf die Straßenkarte war sie sich ziemlich sicher, dass Little Paradise nur ein paar Kilometer weiter in Fahrtrichtung liegen musste.

Dennoch war sie sehr erleichtert, als nach einer halbstündigen Fahrt auf der einsamen Wüstenstraße ein grünes Ortsschild in Sicht kam. "Little Paradise, 856 Einwohner" stand darauf.

Holly ließ die Schultern sinken und entspannte sich. Es sah ganz so aus, als hätte sie sich doch nicht verirrt. Sie war zweifellos auf der richtigen Straße in die richtige Richtung gefahren.

"Little Paradise", flüsterte sie vor sich in.

Bestimmt hatte sich jemand mit diesem Namen einen schlechten Scherz erlaubt.

Denn Little Paradise sah auf den ersten Blick eher so aus, wie sie sich die Hölle vorstellte.

Sheriff Riley McMann warf einen Blick auf die Uhr. Sein Magen hatte bereits zum dritten Mal innerhalb einer Viertelstunde vernehmlich geknurrt. Kein Wunder, es war schon zwei Uhr. Seit dem hastigen Frühstück im Morgengrauen hatte er nichts mehr zu sich genommen.

Das Telefon hatte ihn an diesem Morgen ganz früh aus dem Schlaf gerissen. Eine Kuh war in eine Felsenschlucht geraten. Und er hatte bei ihrer Rettung helfen müssen. Pflichten wie diese verrichtete er den ganzen Tag.

Tatsächlich machte es ihm jedoch nichts aus, einen schroffen Felsen hinunterzuklettern, Staub zu schlucken und sich vor den Tritten einer in Panik geratenen Kuh in Acht zu nehmen. Das gefiel ihm viel besser, als Büroarbeit zu erledigen. Er warf einen unwilligen Blick auf den Aktenstapel, der sich auf seinem Schreibtisch türmte. Sheriff in einer ländlichen Gemeinde wie Little Paradise zu sein, stellte keine großen Herausforderungen an seine kriminalistischen Fähigkeiten. Aber er konnte einen Großteil des Tages draußen an der frischen Luft verbringen.

Außerdem ermöglichte ihm das ruhige, friedliche Landleben die Bewirtschaftung seiner eigenen kleinen Ranch. Auch das gefiel ihm sehr.

Sein Magen knurrte ein weiteres Mal hörbar. Nun gut, er war hungrig, sehr hungrig sogar. Mit einem sehnsüchtigen Blick schaute er aus dem Fenster auf das gegenüberliegende Restaurant. Es hieß Café Nirvana und war das einzige Restaurant der Stadt.

Es schien schon immer da gewesen zu sein. Es gehörte zu Little Paradise wie der heiße Wüstenwind und die staubigen Straßen. Aber nachdem Marge und Edward Mendoza mehr als fünfzig Jahre lang für die Einwohner des Städtchens gekocht hatten, wollten sie nun ihren wohlverdienten Ruhestand antreten. Sie hatten die Absicht, das Restaurant zu verkaufen und nach Montana umzuziehen. Dort lebten Familienangehörige.

Man erzählte sich in der Stadt, dass ihre Tochter jemanden gefunden hatte, der das Restaurant bis zum endgültigen Verkauf weiterführen würde. Marges und Edwards Tochter putzte das Haus eines wohlhabenden Doktorenehepaars in Kalifornien und hatte weitreichende Beziehungen. Bis jetzt war allerdings noch niemand aufgekreuzt, der das Restaurant übernehmen wollte. Riley gefiel der Gedanke an eine Veränderung überhaupt nicht. Das Café Nirvana war das Herz und die Seele von Little Paradise.

"Jetzt hör schon auf, die ganze Zeit hinüberzusehen, und geh endlich hin", sagte Jud, der gerade das Büro betrat. Der fünfundsechzig Jahre alte Deputy lächelte Riley auffordernd zu und zog sich die ewig rutschenden Hosen hoch. "Man kann dein Magenknurren bis zur anderen Straßenseite hören."

"Ich habe keine Zeit, zu Mittag zu essen."

Juds Grinsen wurde eine Spur breiter. "Ja, man weiß nie genau, wann sich die nächste Kuh in eine Schlucht verirrt."

"Ich muss jede Menge Papierkram erledigen", sagte Riley geduldig.

"Der läuft dir bestimmt nicht weg", erwiderte Jud mit unbestreitbarer Logik.

Das stimmte allerdings, musste Riley sich eingestehen. Er legte die Hand auf seinen knurrenden Magen. Ein Schweinekotelett wäre jetzt nicht schlecht. Oder Hackbraten. Oder irgendetwas. "Was steht denn heute auf der Tageskarte?"

Jud spähte aus dem Fenster und stieß einen leisen Pfiff aus. "Das nenne ich eine langbeinige Blondine. Mit Kurven an den richtigen Stellen."

"Wie?" Riley stand auf und stellte sich neben seinen Deputy. Jetzt verstand er, was Jud gemeint hatte. Eine wirklich sehr langbeinige Blondine stieg gerade aus einem roten Jeep und strich sich das sorgfältig frisierte Haar zurück. Dann glättete sie ihren roten Seidenrock und griff nach einer Handtasche, die perfekt zu den hochhackigen Pumps passte.

Sie sah aus, als sei sie gerade eben einem Modemagazin entstiegen. Riley hatte eigentlich kein Problem damit, schöne Frauen anzusehen. Schließlich war er ein gesunder amerikanischer Mann von zweiunddreißig Jahren. Aber die Frau vor dem Café Nirvana wirkte dort so fehl am Platz wie ein Schneemann mitten in der Wüste von Arizona.

Er hegte auf Anhieb nicht sehr viel Sympathie für sie. Sie stolzierte einher auf ihren langen Beinen...

Dateiformat: EPUB
Kopierschutz: Adobe-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose Software Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat EPUB ist sehr gut für Romane und Sachbücher geeignet - also für "fließenden" Text ohne komplexes Layout. Bei E-Readern oder Smartphones passt sich der Zeilen- und Seitenumbruch automatisch den kleinen Displays an. Mit Adobe-DRM wird hier ein "harter" Kopierschutz verwendet. Wenn die notwendigen Voraussetzungen nicht vorliegen, können Sie das E-Book leider nicht öffnen. Daher müssen Sie bereits vor dem Download Ihre Lese-Hardware vorbereiten.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Dateiformat: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie eine Lese-Software, die das Dateiformat EPUB verarbeiten kann: z.B. Adobe Digital Editions oder FBReader - beide kostenlos (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat EPUB ist sehr gut für Romane und Sachbücher geeignet - also für "fließenden" Text ohne komplexes Layout. Bei E-Readern oder Smartphones passt sich der Zeilen- und Seitenumbruch automatisch den kleinen Displays an. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

5,99 €
inkl. 19% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
ePUB mit Adobe DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen

5,99 €
inkl. 19% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
ePUB mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen