Mensch werden

Grundlagen einer interreligiösen Religionspädagogik und -didaktik aus muslimisch-christlicher Perspektive
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. Juli 2017
  • |
  • 161 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-031489-4 (ISBN)
 
Eine authentische interreligiöse Kooperation in Forschung und Lehre beginnt bei intra- und interreligiösen Selbstvergewisserungsprozessen. Dementsprechend basiert der Grundlagenband der Reihe "Studien zur Interreligiösen Religionspädagogik" auf zahlreichen Gesprächen der AutorInnen, aus denen sich der anthropologische Ausgangspunkt ergab, der durch eine theologische Perspektivierung der religionspädagogischen und religionsdidaktischen Prozesse erweitert wird. Die erarbeiteten Grundlagen stellen Zugänge und Haltungen dar, die kompetentes Planen, Leiten und Evaluieren von Bildungsprozessen in pluralen und heterogenen Feldern unterstützen.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 40,48 MB
978-3-17-031489-4 (9783170314894)
3170314890 (3170314890)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Prof. Dr. Zekirija Sejdini ist Professor für islamische Religionspädagogik, Prof. Dr. Martina Kraml ist Professorin und Prof. em. Dr. Matthias Scharer war Professor für katholische Religionspädagogik an der Universität Innsbruck.
1 - Deckblatt [Seite 1]
2 - Titel [Seite 4]
3 - Impressum [Seite 5]
4 - Inhalt [Seite 6]
5 - Vorwort [Seite 10]
6 - 1 Einleitung [Seite 12]
6.1 - 1.1 Ziele und Motivation unseres Buches? [Seite 12]
6.2 - 1.2 Genese der interreligiösen Zusammenarbeit [Seite 14]
6.3 - 1.3 Unsere stories [Seite 16]
6.3.1 - 1.3.1 Zur religionspädagogischen Bedeutung von stories [Seite 16]
6.3.2 - 1.3.2 Unsere eigenen biografischen Erzählungen [Seite 18]
6.4 - 1.4 Konsequenzen für eine interreligiöse Religionspädagogik und Religionsdidaktik [Seite 32]
7 - 2 Kontexte, in denen wir uns bewegen [Seite 34]
7.1 - 2.1 Allgemeine Perspektive [Seite 34]
7.1.1 - 2.1.1 Säkularität [Seite 34]
7.1.2 - 2.1.2 Konfessionalität [Seite 40]
7.1.3 - 2.1.3 Pluralität - Heterogenität [Seite 42]
7.2 - 2.2 Konkrete Perspektive [Seite 0]
7.2.1 - 2.2.1 Gewalr- und Terrorphänomene sowie Rechtspopulismus [Seite 0]
7.2.2 - 2.2.2 Flüchtlingsbewegungen [Seite 45]
7.2.3 - 2.2.3 Einwanderungsgesellschaft [Seite 46]
7.3 - 2.3 Herausforderungen für den Bildungskontext [Seite 47]
7.4 - 2.4 Konsequenzen für eine interreligiöse Religionspädagogik und Religionsdidaktik [Seite 48]
8 - 3 Anthropologie - Theologie - Bildung: Grundlagen, auf die wir uns verständigt haben [Seite 50]
8.1 - 3.1 Wie verstehen wir das Menschsein? [Seite 50]
8.1.1 - 3.1.1 Geschöpflichkeit [Seite 52]
8.1.2 - 3.1.2 Menschenwürde [Seite 54]
8.1.3 - 3.1.3 Freiheit als Ausdruck der Geschöpflichkeit und Menschenwürde [Seite 56]
8.1.4 - 3.1.4 Vernunft als Fähigkeit, in Beziehung zu setzen [Seite 59]
8.1.5 - 3.1.5 Verantwortung als 'Regulativ' des Freiheitsgebrauchs [Seite 60]
8.1.6 - 3.1.6 Menschsein unter den Bedingungen konkreter gegenwärtiger Kontexte [Seite 62]
8.2 - 3.2 Wie verstehen wir 'Gott und die Welt'? [Seite 63]
8.2.1 - 3.2.1 Eine 'weltliche' und empathische Theologie [Seite 63]
8.2.2 - 3.2.2 Gott als der ganz Andere [Seite 63]
8.2.3 - 3.2.3 Offenbarungsverständnis: Wie kommuniziert Gott mit uns Menschen? [Seite 67]
8.3 - 3.3 Theologie als Wissenschaft aus religionspädagogischer Perspektive [Seite 71]
8.4 - 3.4 Wie verstehen wir den Bildungsbegriff? [Seite 74]
8.4.1 - 3.4.1 Bildung als Gestaltgebung [Seite 75]
8.4.2 - 3.4.2 Religiöse Bildung im Kontext der Einwanderungsgesellschaft [Seite 76]
8.4.3 - 3.4.3 Theorie und Praxis religiöser Bildung: Religionspädagogik und Religionsdidaktik [Seite 78]
8.4.3.1 - 3.4.3.1 Religionspädagogik [Seite 78]
8.4.3.2 - 3.4.3.2 Religionsdidaktitk und Fachdidaktik Religion [Seite 79]
8.5 - 3.5 Konsequenzen für eine interreligiöse Religionspädagogik und Religionsdidaktik [Seite 82]
9 - 4 Religionspädagogik und Religionsdidaktik: Wo kommen wir her? [Seite 84]
9.1 - 4.1 Die Hintergründe einer Innsbrucker interreligiösen Religionspädagogik und Religionsdidaktik [Seite 84]
9.1.1 - 4.1.1 Die Themenzentrierte Interaktion und das Konzept der Kommunikativen Theologie [Seite 86]
9.1.1.1 - 4.1.1.1 Ruth C. Cohn und die 'Entdeckung' der TZI [Seite 86]
9.1.1.2 - 4.1.1.2 Vom Individuum zur Gesellschaft [Seite 87]
9.1.1.3 - 4.1.1.3 Die Faktoren lebendigen Lehrens und Lernens [Seite 87]
9.1.1.4 - 4.1.1.4 Das Ethos und die Haltung der Themenzentrierten Interaktion: Axiome und Postulate [Seite 88]
9.1.1.5 - 4.1.1.5 Kompass und Arbeitsprinzip der TZI [Seite 94]
9.1.1.6 - 4.1.1.6 Frühe TZI-Rezeptionen im theologisch-kirchlichen Kontext [Seite 96]
9.1.2 - 4.1.2 Der Ansatz der Kommunikativen Theologie [Seite 98]
9.1.2.1 - 4.1.2.1 Ebenen und Dimensionen Kommunikativer Theologie [Seite 99]
9.1.2.2 - 4.1.2.2 Die unmittelbare Beteiligungsebene in ihren Dimensionen [Seite 99]
9.1.2.3 - 4.1.2.3 Die Erfahrungs- und Deutungsebene un deren Dimensionen [Seite 100]
9.1.2.4 - 4.1.2.4 Die wissenschaftliche Reflexionsebene und ihre Dimensionen [Seite 100]
9.1.2.5 - 4.1.2.5 Haltungen und Optionen [Seite 102]
9.1.2.6 - 4.1.2.6 Das Kommunikationsverständnis von KomTheo [Seite 102]
9.1.2.7 - 4.1.2.7 Das Engagement von KomTheo in der interreligiösen Kommunikation [Seite 103]
9.1.3 - 4.1.3 Die muslimische Geschichte und der Zugang zum "Innsbrucker Modell" [Seite 104]
9.1.3.1 - 4.1.3.1 Geschichte der religiösen Bildung im Islam [Seite 104]
9.1.3.2 - 4.1.3.2 Ansätze im europäischen Kontext [Seite 107]
9.1.3.3 - 4.1.3.3 Der muslimische Zugang zum "Innsbrucker Modell der Religionsdidaktik" [Seite 110]
9.2 - 4.2 Konsequenzen für eine interreligiöse Religionspädagogik und Religionsdidaktik [Seite 111]
10 - 5 Möglichkeitssensible Religionspädagogik und Religionsdidaktik [Seite 114]
10.1 - 5.1 Was verstehen wir unter 'möglichkeitssensibel'? [Seite 114]
10.1.1 - 5.1.1 Was ist, wenn es ganz anders wäre? [Seite 114]
10.1.2 - 5.1.2 Kontingenzbewältigung - Kontingenzanerkennung - Kontingenzbewegung [Seite 116]
10.2 - 5.2 Brennpunkte eines kontingezsensiblen Zugangs [Seite 117]
10.2.1 - 5.2.1 Spezifikum 'Wahrheit' und 'Wahrheitsansprüche' [Seite 117]
10.2.1.1 - 5.2.1.1 Wahrheit als vieldeutiges Wort [Seite 118]
10.2.1.2 - 5.2.1.2 Machtbesetzte Wahrheit [Seite 119]
10.2.1.3 - 5.2.1.3 Die Suche nach Wahrheit [Seite 119]
10.2.2 - 5.2.2 Spezifikum 'Interreligiosität' [Seite 121]
10.2.2.1 - 5.2.2.1 Unterschiedliche Verständnisse von Interreligiosität [Seite 121]
10.2.2.2 - 5.2.2.2 Von interreligiös zu transreligiös? [Seite 122]
10.2.2.3 - 5.2.2.3 Konfessionalität als Geschenk der Vielfalt [Seite 124]
10.2.3 - 5.2.3 Das Spezifikum 'Identität' [Seite 127]
10.3 - 5.3 Konsequenzen für eine interreligiöse Religionspädagogik und Religionsdidaktik [Seite 131]
11 - 6 Möglichkeitssinnige Konzeptualisierungen von interreligiösen Bildungsprozessen [Seite 132]
11.1 - 6.1 Religionspädagogische und religionsdidaktische Leitlinien [Seite 132]
11.1.1 - 6.1.1 Themen- und Prozessorientierung [Seite 133]
11.1.2 - 6.1.2 Vielfalt und Mehrperspektivität [Seite 136]
11.1.3 - 6.1.3 Sprach- und Unterscheidungssensibilität [Seite 137]
11.1.4 - 6.1.4 "Kompetenzlosigkeitskompetenz" [Seite 138]
11.2 - 6.2 Haltungen im religionspädagogischen und religionsdidaktischen Handlen [Seite 140]
11.2.1 - 6.2.1 Wer sein Ufer nie verlässt, kann Neues nicht entdecken [Seite 140]
11.2.2 - 6.2.2 Sich mit Respekt begegnen - miteinander anstatt übereinander - Augenhöhe [Seite 143]
11.2.3 - 6.2.3 Teilnahme, Teilhabe, Räume eröffnen [Seite 144]
12 - 7 Nachwort [Seite 148]
13 - 8 Literatur [Seite 150]

Dateiformat: PDF
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