Die Sprache Max Webers

Eine soziologische Untersuchung
 
 
Tectum Wissenschaftsverlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 3. Mai 2016
  • |
  • 547 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8288-6429-0 (ISBN)
 
Max Weber - der berühmte Soziologe lebt in Neuausgaben und immer wieder neuen Lektüren fort. Warum aber kommt die Deutungsarbeit nie an ihr Ende? Und warum löst sich Webers Werk nicht im begrifflichen und empirischen Fortschreiten der Gesellschaftswissenschaft auf, wie er es doch selbst vorhergesehen haben wollte? Es ist die Einheit von Werk und Person, die in immer wiederkehrenden Verweisen in Webers Schriften hergestellt wird, die über jede wissenschaftliche Auslegung immer schon hinaus ist und als unauflöslicher Rest alle Lesarten und Erläuterungen überragt.
Achim Seiffarth macht es sich zur Aufgabe, zu zeigen, wie diese Figur Max Webers in seinem Schreiben entstand - und mit ihr eine Welt und eine Wissenschaft.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 4,03 MB
978-3-8288-6429-0 (9783828864290)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Achim Seiffarth (geb. 1960) hat Philosophie, Germanistik und Soziologie in Berlin studiert und lehrt derzeit am University College Roosevelt der Universität Utrecht Rhetorik sowie Deutsche Sprache und Kultur.
  • Cover
  • Inhalt
  • I Einleitung
  • I.1 Ein Klassiker
  • I.2 Gründungsakt
  • I.3 Zum Verfahren
  • II Jugendbriefe
  • II.1 Gymnasiastenkorrespondenz
  • A Im Reich der Langeweile
  • B Papierwelten
  • C Man hat auch Gefühle
  • D Auf dem Weg
  • II.2 Studentenbriefe an die Eltern
  • A Rechenschaft
  • B Studentenleben
  • C Abgrenzung
  • D Die Verwandtenwelt (1)
  • II.3 Soldat
  • A Max bekommt einen Körper
  • B Verwandtenwelt (2): Baumgartens
  • D Verwandtenwelt (3): Familiendiskussion
  • II.4 Der große Bruder
  • II.5 Politik und Wissenschaft: an den Onkel
  • II.6 Die Verlobte (1): Emmy
  • A Beim Ball
  • B Männer und Frauen
  • C Welterklärung
  • D Flirt?
  • E Familiendiskussion
  • II.7 Die Verlobte (2): Marianne
  • A Lange Einleitung
  • B Schwere Tage
  • C Die Familienmaschine
  • D Die Frage
  • E Ein neuer Stil?
  • F Kein Vormund?
  • II.8 Zusammenfassung: Die enge Welt des jungen Weber
  • A Bildung
  • B Ein Mann
  • III Frühe Werke
  • III.1 Handelsgesellschaften Im Mittelalter
  • A Eine Doktorarbeit
  • B Das Feld
  • C Begriffsarbeit
  • C Nicht hier, nicht da
  • III.2 Römische Agrargeschichte
  • A Habilitation
  • B In Eile
  • C Einordnung
  • III.3 Entwicklungstendenzen in der Lage der Landarbeiter
  • A Ein Aufsatz
  • B Der Weg der Wissenschaft
  • C Der Darsteller, ein Führer
  • D Der Mahner
  • E Politik
  • III.4 Der Nationalstaat und die Volkswirtschaftspolitik
  • A Eine Antrittsvorlesung
  • B Vom Wissenschaftler zum Redner
  • C Die Frage
  • D Das Wort "Rasse"
  • E Der Kampf
  • F Unser Wesen
  • IV Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre
  • IV.1 Außenwelten
  • A Wilhelm von Humboldts Ideenlehre
  • B Ranke, Droysen, Mommsen
  • C Der Gebildete: Wilhelm Roscher
  • D Karl Knies
  • E Windelband: "Geschichte und Naturwissenschaft"
  • F Heinrich Rickert: Die Grenzen der naturwissenschaftlichen Begriffsbildung
  • G Emil Lask: Fichtes Idealismus und die Geschichte
  • H Edmund Husserl: Logische Untersuchungen, Bd.2
  • I Wilhelm Wundt: "Logik"
  • J Hugo Münsterberg: "Grundzüge der Psychologie"
  • K Carl Menger: "Grundsätze der Vokswirtschaftslehre"
  • L Gottl: "Die Herrschaft des Wortes"
  • IV.2 Aufsätze zur Wissenschaftslehre
  • 2.1 Roscher und Knies und die logischen Probleme der historischen Schule
  • 2.1.1 Roscher
  • A Warum Roscher?
  • B Die Erledigung
  • C Das Ende der Historischen Schule
  • 2.1.2 Knies und "das Irrationalitätsproblem"
  • A Wer ist Knies?
  • B Psychologie als Weltanschauung: Wundt
  • C Die Erledigung des Psychologismus
  • E Für eine Theorie der Deutung: mit Husserl gegen Lipps und Croce
  • F Über Evidenz in den Kulturwissenschaften
  • 2.2 Die 'Objektivität' sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis
  • A Im Windschatten
  • B Die Erziehung der Fachwelt
  • C Der Coup
  • D Einnahme des Gegners: von der Idee zum Idealtyp
  • E Das Leben, die Sterne, die Wissenschaft
  • 2.3 Kritische Studien
  • A Wie eine Buchsprechung
  • B Über Geschichte überhaupt
  • C Der berichtigte Meyer
  • 2.4 R. Stammlers "Überwindung" der materialistischen Geschichtsauffassung
  • A Scherz, Satire, Ironie
  • B Aufbau aus der Philosophie
  • 2.5 Die Grenznutzlehre und das "psychophysische Grundgesetz"
  • 2.6 Energetische Kulturtheorien
  • A Ein Gelehrter geht fehl
  • B Bildungsbürger und Ritter
  • 2.7 Über einige Kategorien der verstehenden Soziologie
  • A Die Gründung
  • B Abgrenzung
  • C Definitionen
  • D Unentschlossenheit
  • 2.8 Der Sinn der "Wertfreiheit"
  • A Professor als Erzieher
  • B Mit Kant gegen "Meister" Schmoller
  • C Wertfragen
  • D Zum Thema
  • E Erziehung zur Ataraxie?
  • V Die großen Essays
  • V.1 Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus
  • A Zwischen Wissenschaft und Literatur
  • B Schwankende Grundlagen
  • C Heldentum
  • D Bildungswelt
  • E Essayismus
  • F Essaygewächs
  • V.2 Die protestantischen Sekten
  • V.3 Die Russland-Aufsätze
  • A Zwischen Journalismus und Wissenschaft
  • B Der Mittler
  • C Von Tolstoi zu Nietzsche
  • D Das unabhängige Ich
  • VI Die große Erzählung: Schriften zur Religionssoziologie
  • VI.1 Die "Vorbemerkung"
  • A Der Sohn der europäischen Kulturwelt
  • B Die Auszeichnung Europas
  • C Die Leser
  • D Der Kapitalismus
  • E Bescheidenheit .
  • VI.2 Einleitung zur Wirtschaftsethik der Weltreligionen
  • A Der Standpunkt
  • B Gegen Nietzsche
  • C Der Religionskatalog
  • D Schulung der Leser
  • VI.3 Studien zur Religion in China und Indien
  • A Zwei ferne Welten
  • B Die Quellen
  • C Bildungsreiche
  • D Verfremdender Blick auf Europa
  • E Die gemeinsame Basis
  • F Führer durchs nahe Fremde
  • G Erziehung durch Fremdheit
  • VI.4 Zwischenbetrachtung: Theorie der Stufen und Richtungen
  • A Ein Sprung hinaus
  • B Ausgang aus dem Reich des Friedens
  • C Rationalisierung, Systematisierung, Sublimierung
  • D Erlösungen
  • E Bildung und Lebenserfahrung
  • F Sinnlosigkeit?
  • VI.5 Das antike Judentum
  • A Das Gastvolk
  • B Die Quellen
  • C Die Erzählung
  • VII Zwei Vorträge: Wissenschaft und Politik als Beruf
  • VII.1 Wissenschaft als Beruf
  • A Wer spricht?
  • B Aussicht
  • C Qualität der Seele
  • C Tolstoi und der Sinn
  • D Platon mit Mythos
  • E Jenseits der Götter
  • VII.2 Politik als Beruf
  • A Wer spricht?
  • B Aufbau der Redewelt
  • C Der Soziologe
  • D Gebildete Desillusionierung
  • E Das Tragische der Soziologie
  • F Qualität der Seele (2): Das Mutvolle
  • VIII Tod und Liebe - Briefe des Erwachsenen
  • VIII.1 Welt des Todes
  • A Tod und Leben
  • B Tod des Bruders
  • C Trost
  • VIII.2 Welten der Liebe oder .?
  • A Marianne
  • B Mina Tobler
  • C Der erzogene Erzieher: Max und Else
  • VIII.3 Zusammenfassung
  • XI Schluss
  • Bibliographie
  • Danksagung

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