Schlank durch Achtsamkeit

Durch inneres Gleichgewicht zum Idealgewicht
 
 
Riva (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. August 2019
  • |
  • 176 Seiten
 
E-Book | ePUB ohne DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-95814-294-7 (ISBN)
 
Genug von Diäten, Ernährungstabellen und dem ewigen Kampf gegen überflüssige Pfunde? Dann hilft der Weg der Achtsamkeit weiter. Die Praxis des achtsamen Essens ist eine einfache Methode, seine Nahrung im Hier und Jetzt zu genießen und mehr Leichtigkeit zu entwickeln - nicht nur auf der Waage, sondern auch im Herzen. Dieses Buch zeigt, dass Sättigung und Zufriedenheit nicht davon abhängen, was oder wie viel gegessen wird, sondern einzig davon wie. Viele Achtsamkeitsübungen und ein Fünf-Wochen-Programm integrieren das neue Bewusstsein für die Signale des eigenen Körpers konkret in den Alltag. Auf diese Weise kann man nicht nur Gewicht reduzieren, sondern auch gesünder leben und natürlicher essen.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • 1,08 MB
978-3-95814-294-7 (9783958142947)
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Durch inneres
Gleichgewicht zum
Idealgewicht


Natürlich ist »Schlank durch Achtsamkeit« ein Buch, in dem es um das Thema Abnehmen geht. Sie werden daher im Folgenden einiges über schädliche Ernährungsgewohnheiten, typische Fressfallen und Übergewicht erfahren. Darüber hinaus geht es jedoch noch um viel mehr - nämlich darum, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, warum, was und wie Sie essen.

Das Ziel ist inneres Gleichgewicht. Idealgewicht ist nur eine »Nebenwirkung«, wenn auch eine erfreuliche.

Selbst wenn Sie Achtsamkeit nur als Mittel zum Zweck (nämlich abzunehmen) ansehen, werden Sie doch schnell bemerken, dass eine verfeinerte Wahrnehmung und eine entwickelte Achtsamkeit viel mehr bewirken, als nur Ihr Gewicht zu regulieren.

»Schlank durch Achtsamkeit« richtet sich an alle Leser/-innen, die leichter werden, gesünder leben und wieder einfacher und natürlicher essen wollen. Das Buch richtet sich aber genauso an alle, die den Kontakt zu sich selbst verloren haben, mehr Vertrauen in ihren Körper entwickeln oder mechanische Essmuster durchbrechen wollen.

Der Weg zu diesem Ziel - die Achtsamkeit - ist jahrtausendealt und doch so aktuell wie nie. Studien aus den USA zeigen, dass achtsamkeitsbasierte Methoden nicht nur hilfreich sind, um Stress abzubauen und seine Gesundheit zu stärken, sondern dass sie auch gezielt zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden können.

Achtsamkeit hilft dabei, den Blick von rein äußeren Maßnahmen wie Kalorien-, Ernährungs- und BMI-Tabellen weg und wieder auf das Wesentliche hin zu lenken: auf den Menschen, der hinter seinen Essproblemen steckt, auf seinen Körper, seine Gefühle, sein Bewusstsein und die damit verbundenen Verhaltensweisen.

Fünf Dinge, die Sie wissen sollten, bevor Sie Ihre Zeit mit Diäten verschwenden

  • Ob Sahnetorte, Pommes frites oder Schokolade - kalorienreiche Speisen sind nicht schuld daran, dass Sie zunehmen. Die wahren Ursachen für Übergewicht liegen tiefer. Sie haben weniger mit Kalorien als vielmehr mit unbefriedigenden Stimmungen und Gefühlszuständen zu tun.
  • »Nahrung« lässt sich nicht in Kalorien messen. Der Mensch lebt nicht von Brot allein. Das Gefühl von Mangel, das Gefühl, dass irgendetwas fehlt und die Unzufriedenheit, die dadurch verursacht wird, können Sie nie durch auch noch so viel Essen füllen. Dennoch lässt sich der Hunger nach Leben stillen; dazu müssen Sie herausfinden, wie Sie sich wirklich nähren können, indem Sie besser für sich sorgen.
  • Indem Sie achtsames Essen kultivieren, entwickeln Sie nicht nur ein unverkrampftes Verhältnis zum Essen und Genießen, sondern Sie kommen mit der Weisheit Ihres Körpers in Kontakt und lernen, seine Signale wieder besser zu verstehen.
  • Wenn Sie lernen, bewusst zu genießen, können Sie dadurch viel mehr bewirken als durch Willenskraft. Denn wer achtsam genießt, der isst automatisch weniger. Achtsamkeit löst Stress auf und entspannt Körper und Geist. Da Stress in der einen oder anderen Form aber immer die Ursache für Übergewicht ist, ist Stressbewältigung zugleich immer auch ein erster Schritt in Richtung Gewichtsregulation.
  • Statt Übergewicht als Problem zu sehen, kann es für Sie auch zu einer Chance werden. Achtsamkeit hilft Ihnen, hinter den Spiegel zu schauen, Ihre Stressmuster zu erkennen, Selbstverurteilung aufzugeben und Freundschaft mit sich selbst zu schließen.

Schalten Sie den Autopiloten aus!


Übergewicht ist ein guter Grund dafür, den Autopiloten einmal bewusst zu deaktivieren und schädliche Denk- und Verhaltensmuster zu durchbrechen. Wie stark diese Muster sein können, sehen wir leider tagtäglich:

  • Während wir frühstücken, lesen wir die Zeitung und zählen längst nicht mehr mit, das wievielte Brötchen wir uns da gerade schmecken lassen.
  • Wir lesen und beantworten unsere E-Mails, während wir gleichzeitig Vanilleeis löffeln oder Erdnüsse knabbern.
  • Die XXL-Chipstüte ist schon lange leer, bevor in der Fernsehserie auch nur der erste Werbeblock erreicht ist. Und anschließend wundern wir uns, wo um alles in der Welt nur all die Chips geblieben sind.
  • Auf der Betriebsfeier unterhalten wir uns angeregt . und wir bemerken erst, dass wir satt sind, nachdem wir unseren Teller bereits zum dritten Mal am Dessertbuffet beladen haben und es im Bauch bereits kräftig zwickt.
  • Während wir Auto fahren, knabbern wir »Energieriegel« .
  • Während wir mit einer Freundin telefonieren, muss die Pralinenschachtel dran glauben .
  • Und während wir zum nächsten Meeting hetzen, halten wir uns an unserem Coffee-to-go fest und verzehren im Laufschritt schnell noch ein Thunfischwrap .

Vermutlich kommen Ihnen einige dieser Beispiele für ferngesteuertes Essen bekannt vor. Jeder von uns kennt wohl ähnliche Situationen. Was passiert hier? Sicher: Wir essen zu viel, zu schnell und vielleicht auch das Falsche - aber warum? Die Antwort ist einfach:

Wir entscheiden meist nicht selber, was und wie wir essen, sondern handeln mehr oder weniger unbewusst. Unser Bauch scheint sich dabei wie von Zauberhand zu füllen.

Unbewusst zu essen ist ganz normal. In unserer Gesellschaft ist es üblich, seine Aufmerksamkeit auf mehrere Dinge gleichzeitig zu lenken. Psychologen haben jedoch herausgefunden, dass abschweifende Gedanken unglücklich machen, wohingegen die Konzentration auf eine Sache ein Gefühl der Befriedigung verschafft. Im Alltag und bei der Arbeit führen Zerstreuung und Unachtsamkeit »nur« dazu, dass wir unzufrieden werden. Schlimm genug. Doch beim Essen führt Unachtsamkeit auch noch dazu, dass wir dick werden, ohne uns dabei wirklich befriedigt zu fühlen.

Wer beim Essen nicht wach ist, lebt gefährlich; vielleicht nicht ganz so gefährlich wie jemand, der beim Autofahren einschläft, aber doch riskant genug, um Übergewicht, Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes Tür und Tor zu öffnen. Aufzuwachen kann manchmal lebensrettend sein. Und genau darum geht es, wenn wir unsere Achtsamkeit entwickeln - aus unseren Schlummer- und Trancezuständen zu erwachen und uns dem Leben mit wachem, klarem Geist zuzuwenden.

Die Fallen jenseits der Sahnetorte


Gut die Hälfte aller Deutschen leidet an Übergewicht. Ebenso wie in den USA hat die Fettsucht inzwischen auch bei uns besorgniserregende Ausmaße angenommen. Immer dicker werden die Menschen, immer extremer die Diäten und immer frustrierender ist es für viele, dass diese nicht halten können, was sie versprechen. Und während wir uns immer verkrampfter mit unserem eigenen Aussehen beschäftigen, steigen die Unsicherheit und das Gefühl zu versagen.

Wie ist es möglich, dass so viele von uns die Signale ihres Körpers nicht mehr wahrnehmen können? Immerhin scheint die Sache doch ganz einfach zu sein: Wir sollten essen, wenn wir Hunger haben und wieder aufhören zu essen, wenn wir satt sind. Doch offensichtlich funktioniert dieses simple biologische Überlebenssystem längst nicht mehr. Warum nicht?

Liegt es vielleicht daran, dass die Versuchungen heute einfach zu groß sind? Die Fast-Food-Ketten, die XXL-Packungen, die Süßigkeiten an der Supermarktkasse, die Sandwichbars und Bratwurststände, die Auslagen der Bäckereien und Schnellimbisse . Tag für Tag sind wir einem kulinarischen Dauerbombardement ausgesetzt, wer sollte da noch standhaft bleiben?

Doch andererseits: Wer wirklich satt ist, den werden auch die köstlichsten Versuchungen kaltlassen. Ginge es nur um die körperliche Ebene, so wäre es uns ein Leichtes, unseren Kalorienbedarf auf ein vernünftiges Maß herunterzuschrauben. Doch leider liegt das Problem tiefer: Die eigentlichen Fallen verstecken sich jenseits der Sahnetorte oder der Salamipizza.

Es ist nicht die Torte, die dick macht, es ist die Seele.

Viele Menschen ahnen nicht, welch enormen Einfluss ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen auf ihren Körper haben. Wenn wir die Wechselwirkungen zwischen Bewusstsein und Körper ignorieren, wird unser Körper leiden - zum Beispiel indem er mehr Gewicht ansetzt, als ihm gut tut.

Körper und Seele bilden eine untrennbare Einheit. Deshalb beeinflusst das, was wir fühlen, unseren Körper bis in die zelluläre Ebene hinein. Was wir fühlen, hat außerdem eine Menge damit zu tun, wie viel wir wiegen. Wir wissen das im Grunde alle und sprechen ja beispielsweise davon, dass jemand »Kummerspeck« hat oder ein »Frustesser« ist.

Gewichtsprobleme sind keine Kalorienprobleme, sondern hängen ursächlich mit unseren Stimmungen und Gefühlen zusammen. Und zwar mit negativen Gefühlen. Denn wenn wir ausgeglichen, zufrieden und rundum glücklich sind, werden wir unseren Körper nicht so leicht überfüttern. Die engen Wechselwirkungen zwischen körperlichen und seelischen Vorgängen werden in der Medizin, der Psychosomatik, der Psychologie und der Gehirnforschung schon lange untersucht. Heute besteht kein Zweifel mehr daran, dass Gefühle wie Langeweile, Einsamkeit, Traurigkeit, depressive Verstimmungen, Frust oder Überforderung das gesunde Essverhalten massiv stören können.

Ebenso wie verdrängte Probleme sich immer wieder an die Oberfläche drängeln, so kehren auch durch Crashdiäten verdrängte Pfunde bald wieder auf die Waage zurück. Die Frage, die Sie sich daher immer wieder stellen sollten, lautet: Was suchen Sie beim Essen jenseits der körperlichen Sättigung? Vielleicht Genuss? Vielleicht Geborgenheit, Trost oder Erfüllung? Vielleicht mehr Lebendigkeit? Auch wenn die Gemütsverfassungen, die Übergewicht verursachen, ganz unterschiedlich sein...

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