
Mitarbeiterberatung (Employee As-sistance Program) als Instrument der psychologischen Gesundheitsförderung
Beschreibung
Alles über E-Books | Antworten auf Fragen rund um E-Books, Kopierschutz und Dateiformate finden Sie in unserem Info- & Hilfebereich.
Weitere Details
Weitere Ausgaben
Andere Ausgaben
Personen
Inhalt
2 - Inhaltsverzeichnis [Seite 8]
3 - Kapitel 1: Statistische Daten zu psychischen Störungen [Seite 10]
3.1 - Krankenstand, AU-Fälle und Fehltage [Seite 11]
3.2 - Alkoholismus [Seite 13]
3.3 - Berufsunfähigkeit [Seite 13]
4 - Kapitel 2: Dunkelziffer: Beispiele verdeckter psychischer Krankheitslast [Seite 16]
4.1 - Doping [Seite 16]
4.2 - Psychosomatik [Seite 17]
4.3 - Fehl- und Scheindiagnosen [Seite 18]
4.4 - "Technische" Dunkelziffer [Seite 19]
5 - Kapitel 3: Auswirkungen psychischer Störungen am Arbeitsplatz [Seite 20]
5.1 - Anwesenheit trotz Krankheit [Seite 20]
5.2 - Abwesenheit bei Krankheit [Seite 23]
5.3 - Rückkehr nach Krankheit [Seite 23]
5.4 - Ökonomische Folgen [Seite 24]
6 - Kapitel 4: Ursachen für den Anstieg seelischer Störungen [Seite 30]
7 - Kapitel 5: Betriebliche Gesundheitsförderung [Seite 33]
7.1 - Beteiligte Akteure [Seite 33]
7.2 - Primärprävention als Maßnahme [Seite 36]
8 - Kapitel 6: Mitarbeiterberatung [Seite 40]
8.1 - Beschreibung [Seite 40]
8.2 - Geschichte [Seite 40]
8.3 - Themen der Beratung [Seite 41]
8.4 - Verortung im betrieblichen Gesundheitsmanagement [Seite 42]
8.5 - Organisationsformen der Mitarbeiterberatung [Seite 44]
9 - Kapitel 7: Betriebliche Voraussetzungen für die Einführung einer Mitarbeiterberatung [Seite 47]
9.1 - Unterstützung des Programms und Leitlinie [Seite 47]
9.2 - Betriebsspezifische Anforderungen an den Service [Seite 48]
9.3 - Zuweisung [Seite 49]
9.4 - Art und Zeitabstände der Evaluation [Seite 50]
9.5 - Betriebliche Besonderheiten [Seite 50]
10 - Kapitel 8: Nutzen von Mitarbeiterberatung [Seite 53]
11 - Kapitel 9: Qualitätsanforderungen der externen Mitarbeiterberatung [Seite 56]
11.1 - A) Kunde - EAP-Anbieter [Seite 57]
11.2 - B) Klient - EAP-Anbieter [Seite 58]
11.3 - C) Unternehmen - Mitarbeiter [Seite 60]
12 - Glossar [Seite 61]
13 - Bildnachweis [Seite 64]
14 - Literatur [Seite 65]
15 - Onlinequellen [Seite 69]
Vor einer Implementierung einer externen Mitarbeiterberatung gilt es, einige wichtige Schritte einzuhalten, damit das Projekt von den Mitarbeitern akzeptiert wird und der richtige Dienstleister gefunden werden kann. So ist die Entwicklung einer Leitlinie ebenso wichtig wir die Überlegungen zum Anforderungskatalog an einen EAPDienstleister.
Am Ende des Kapitels wird eine Checkliste vorgestellt, die wichtige Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit festlegt. Bevor sich ein Unternehmen entscheidet, EAP als Bestandteil der betrieblichen Gesundheitsförderung einzusetzen, muss es sich gründlich mit den Bedingungen auseinander gesetzt haben, die auf der Ebene der Unternehmenskultur hierfür erforderlich sind. Ohne breite Unterstützung auf allen Hierarchieebenen wird ein System sozialer Unterstützung keine Akzeptanz finden, denn das größte Problem im Umgang mit psychischen Problemen ist die Leugnung selbiger.
Des Weiteren sind eine Reihe schlecht revidierbarer Entscheidungen zu treffen hinsichtlich der Auswahl des EAP-Typs, der Verfügbarkeit, des Aufbringens finanzieller Mittel, sowie der erforderlichen Kapazität und Zuweisung. Wichtige Punkte für die Schaffung günstiger Voraussetzungen auf Unternehmensebene sind die folgenden: Unterstützung des Programms und Leitlinie Das geplante Programm sollte allen Personen in Schlüsselpositionen bekannt sein, und die Geschäftsleitung sollte das Programm ausführlich und intensiv kommunizieren, um eine breite Akzeptanz zu erwirken. Dies kann beispielsweise – je nach Betriebsgröße und gewohnten Kommunikationswegen – innerhalb einer Führungskräftefortbildung erfolgen, welche die Möglichkeit offen hält, dass besonders engagierte Führungskräfte am Entscheidungsprozess partizipieren können.
Das Resultat eines solchen Prozesses sollte als Leitlinie zur EAP-Implementierung formuliert werden, welche Ziel und Zweck des Programms erläutert, die das Programm unterstützenden Personen (Topmanagement) benennt, die Verfügbarkeit erläutert sowie die Rechte der vertraulichen Nutzung durch alle Betriebszugehörigen. Sie muss die Verantwortlichkeit klären und insbesondere auch die Vorgehensweisen der Zuweisung, der Beratung und Maßnahmen zur Wahrung der Vertraulichkeit (Datenschutz), da häufig Befürchtungen bestehen, dass Vermerke in die Personalakte durch den Berater erfolgen.
In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll, die Berater und deren Ausbildung vorzustellen. Die Leitlinie muss klar stellen, dass den Nutzern der Dienstleistung kein Nachteil hierdurch entsteht und sie jederzeit über Art und Umfang der Beratung entscheiden – es besteht kein Beratungszwang. Sie soll vielmehr die Nützlichkeit erläutern und ermutigen, den Service zu nutzen oder eigene Ideen zur Verbesserung einzubringen. In diesem Zusammenhang ist die Form der Zuweisung zu diskutieren und gegebenenfalls mit der betrieblichen Vereinbarung zur Alkoholismusprävention zu verknüpfen. Die genannten Punkte können nur Anhaltspunkte sein und müssen für jeden Betrieb individuell geprüft und modifiziert werden – es gibt keine Standardempfehlung für die Inhalte einer solchen Leitlinie.
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)
Systemvoraussetzungen:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).
- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions oder die App PocketBook (siehe E-Book Hilfe).
- E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m.
Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein „weicher” Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich – sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.
Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.