Back to Black

Amy Winehouse und ihr viel zu kurzes Leben
 
 
Random House ebook (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. Dezember 2011
  • |
  • 224 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-07897-3 (ISBN)
 
Die umfassende Biografie der größten Soulsängerin unserer Zeit.

Ausgestattet mit einer phänomenalen Soulstimme gelangte Amy Winehouse mit ihrem Album »Back to Black« zu Weltruhm. Wie keine zweite konnte sie ihren Liebeskummer in Melodien und Worte kleiden. Die fünffache Grammy-Gewinnerin mit der Bienenkorbfrisur und den Katzenaugen war eine gewaltige Erscheinung, wenn sie auf der Bühne stand, und zugleich eine labile junge Frau, die ihre selbstzerstörerische Seite nie in den Griff bekam. Schließlich wurde sie für ihre Abstürze ebenso berühmt wie für ihre Musik. Am 23. Juli 2011 endete ihr Leben. Amy Winehouse, die Musikgeschichte geschrieben hatte, wurde 27 Jahre alt.



Alexander Schuller, 50, ist Journalist beim »Hamburger Abendblatt« und veröffentlichte bereits zahlreiche Sachbücher und Biografien. Er lebt in Hamburg.
  • Deutsch
  • 2,74 MB
978-3-641-07897-3 (9783641078973)
3641078970 (3641078970)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Kapitel IX ? Valerie (S. 125-126)
St. Lucia und die Scheidung

Für die letzten Drehtage ihrer Dokumentation »Saving Amy« war die englische TV-Journalistin Daphne Barak im April 2009 mit ihrem Kamerateam auf die Karibikinsel St. Lucia gereist. Hier sollten die Aufnahmen entstehen, die nach ihrer Ausstrahlung für Entsetzen, Wirbel und Kopfschütteln sorgten, auch für viel Unverständnis und harsche Kritik an der Arbeitsweise der Filmemacherin. Denn die Dokumentation zeigte Amy als ein förmlich um Zuneigung bettelndes »Kind«, das seine Drogen- durch Alkoholsucht ersetzt hatte und von einer Sekunde auf die andere beinahe bösartig werden konnte.

War es wieder mal ein publizistischer Amoklauf? Hatten da die cleveren Fernsehmacher erneut die Gelegenheit am Schopf gepackt, ein menschliches Drama abzufilmen? Denn Amy war eine Interviewpartnerin, die immer »schonungslos ehrlich« zu sein schien, auch wenn sie dabei eine schlechte, manchmal lächerliche und nicht selten eine bemitleidenswerte Figur machte. Allerdings hätte es angesichts der Bilder wiederum niemanden erstaunen dürfen, dass Mitch offen in die Kamera sagte, er könne es nicht mehr ertragen. Auch wenn es nicht mehr die harten Drogen, sondern jetzt der Alkohol war, glaube er nicht, dass er noch einmal dasselbe durchmachen könne. »Ich habe beschlossen, auf Distanz zu ihr zu gehen, und was immer passieren wird, passiert.

Es ist ihr Leben. Ihre Karriere. Ihre Entscheidung.« Mitch, der in der Vergangenheit immer wieder Amys Sprachrohr gewesen war, hatte schon häufig Informationen preisgegeben und intimste Details verraten, was ihm später vielleicht leidtun würde. Vermutlich hatte er aber bloß gehofft, sein Kind damit wachrütteln zu können – und ihren Inner Circle nicht minder. Er befand sich schließlich auf einer Mission: Mitch wollte seine Tochter retten, überdies fühlte er sich wahrscheinlich zumindest teilweise mitverantwortlich für ihre fatale Entwicklung und überhaupt war dieser bullige, fröhliche und lebenslustige Kerl sicherlich der Meinung, mit seiner Wahrheit und Offenheit den zum Teil vollkommen abstrusen Spekulationen und den verletzenden Kommentaren in den Medien entgegentreten zu müssen.

So erzählte er Daphne Barak auf St. Lucia, dass Amy aufgrund ihrer anhaltenden Anorexie und Bulimie inzwischen nicht mehr menstruierte. Amys Körper wehrte sich inzwischen massiv gegen ihre Lebensweise. Amys Freund Alex Foden empfand diese Aussage des Vaters jedoch als »kolossalen Vertrauensbruch«. »Ich habe das mit ein paar meiner Freundinnen diskutiert. Und jede von ihnen hat gesagt, wenn ihre Väter eine solche Information preisgeben würde, wären sie maßlos enttäuscht und würden das als enormen Verrat ansehen«, sagte er. Aber Mitch war nicht der Einzige, der intime Details über Amy preisgab. Foden selbst schilderte, wie sehr Amy darunter gelitten habe, nicht schwanger werden zu können – von Blake. »Einmal, das war bevor sie in Zürich auf die Bühne ging, hat sie geglaubt, dass sie schwanger sei.

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