Organschaft im Recht der privaten Verbände

 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen im November 2007
  • |
  • XXI, 476 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-16-151202-5 (ISBN)
 
Nur mit Hilfe ihrer Organe und Organwalter können Gesellschaften und Vereine wie eine natürliche Person am Rechtsverkehr teilnehmen. Damit bildet die Organschaft eines der zentralen Rechtsinstitute des Verbandsrechts. Jan Schürnbrand arbeitet die Thematik umfassend auf und entwickelt allgemeine Lehren über das Organ. Im Vordergrund steht dabei zunächst die Frage, welche der am Verbandsleben beteiligten Einrichtungen überhaupt Organ des Verbandes ist. Im Rahmen eines induktiven Untersuchungsansatzes beleuchtet der Autor unter anderem den Abschlussprüfer und den Insolvenzverwalter näher und untersucht, ob die Rechtsstellung des anderen Vertragsteils beim Beherrschungsvertrag oder diejenige des Versammlungsleiters der Mitgliederversammlung als organschaftlich zu qualifizieren ist. Einen weiteren Schwerpunkt bildet sodann die rechtsformübergreifende Untersuchung praktischer Problemfelder. Nähere Behandlung finden dabei etwa die Organnachfolge, mithin die Frage nach dem Schicksal von Organen in Umwandlungsfällen, und das Phänomen der Doppelorganschaft, also der gleichzeitigen Tätigkeit eines Organwalters für zwei Verbände. Eingehende Ausführungen finden sich des Weiteren zur Lehre vom fehlerhaften und faktischen Organ, zum personengesellschaftsrechtlichen Grundsatz der Selbstorganschaft sowie zum Organstreit. Schließlich werden die Herausforderungen erörtert, die von organexternen Führungsgremien ausgehen, die als "Group Executive Committees", "Aktionärsausschüsse" oder "Bereichsvorstände" zunehmend Verbreitung finden.
 
Nur mit Hilfe ihrer Organe und Organwalter können Gesellschaften und Vereine wie eine natürliche Person am Rechtsverkehr teilnehmen. Damit bildet die Organschaft eines der zentralen Rechtsinstitute des Verbandsrechts. Jan Schürnbrand arbeitet die Thematik umfassend auf und entwickelt allgemeine Lehren über das Organ. Im Vordergrund steht dabei zunächst die Frage, welche der am Verbandsleben beteiligten Einrichtungen überhaupt Organ des Verbandes ist. Im Rahmen eines induktiven Untersuchungsansatzes beleuchtet der Autor unter anderem den Abschlussprüfer und den Insolvenzverwalter näher und untersucht, ob die Rechtsstellung des anderen Vertragsteils beim Beherrschungsvertrag oder diejenige des Versammlungsleiters der Mitgliederversammlung als organschaftlich zu qualifizieren ist. Einen weiteren Schwerpunkt bildet sodann die rechtsformübergreifende Untersuchung praktischer Problemfelder. Nähere Behandlung finden dabei etwa die Organnachfolge, mithin die Frage nach dem Schicksal von Organen in Umwandlungsfällen, und das Phänomen der Doppelorganschaft, also der gleichzeitigen Tätigkeit eines Organwalters für zwei Verbände. Eingehende Ausführungen finden sich des Weiteren zur Lehre vom fehlerhaften und faktischen Organ, zum personengesellschaftsrechtlichen Grundsatz der Selbstorganschaft sowie zum Organstreit. Schließlich werden die Herausforderungen erörtert, die von organexternen Führungsgremien ausgehen, die als "Group Executive Committees", "Aktionärsausschüsse" oder "Bereichsvorstände" zunehmend Verbreitung finden.
  • Habilitationsschrift
  • Deutsch
  • Tübingen
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 3,22 MB
978-3-16-151202-5 (9783161512025)
10.1628/978-3-16-151202-5
weitere Ausgaben werden ermittelt
1972-2016; Studium der Rechtswissenschaften in Konstanz, Poitiers und Munchen; 2002 Promotion; 2007 Habilitation; Lehrstuhlvertretung an der Universitat Erlangen-Nurnberg, ab 2012 Inhaber des Lehrstuhls fur Burgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht und Rechtsvergleichung an der Eberhard Karls Universitat Tubingen.
  • Cover
  • Widmung
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhalt
  • § 1 Einleitung
  • Kapitel 1 Grundlagen des verbandsrechtlichen Organbegriffs
  • § 2 Organhandeln als Phänomen des Verbandsrechts
  • A. Historischer Ausgangspunkt: Organhandeln bei juristischen Personen
  • B. Erstreckung auf alle Verbände
  • I. Personengesellschaften
  • II. Konzern
  • III. Stille Verbände
  • C. Eigenart organschaftlichen Handelns
  • I. Überwindung des klassischen Streits zwischen Organ- und Vertretertheorie
  • II. Eigenhandeln des Verbandes durch Akt wertender Zurechnung
  • 1. Rechtsgeschäftliches Handeln
  • 2. Tatsächliches Handeln
  • 3. Anwendbarkeit des Rechtsberatungsgesetzes
  • 4. Wissenszurechnung
  • D. Resümee und weitere Fragestellung
  • § 3 Der institutionell-funktionelle Organbegriff
  • A. Problemaufriss und weiterer Klärungsbedarf
  • I. Organtrias: Willensbildungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgan
  • II. Abschlussprüfer und Insolvenzverwalter
  • III. GmbH & Co KG, Beherrschungsvertrag und statutarischer Dritteinfluss
  • IV. Gruppenorgan und Gesamtorgan
  • B. Definitionsansätze in Rechtsprechung und Wissenschaft
  • I. Rechtsprechung
  • 1. Überblick
  • 2. Fazit
  • II. Schrifttum
  • 1. Unmöglichkeit einer Defi nition
  • 2. Ableitung aus der Funktion der Organe
  • III. Weiteres methodisches Vorgehen: Der "Kreisgang" als Erkenntnis- und Darstellungsmodus
  • C. Unterscheidung von Organ und Organwalter
  • I. Der berechtigte Siegeszug der Lehre von Hans J. Wolff
  • II. Das Organ als verbandsinterner "Zuständigkeitskomplex"
  • III. Mechanismus doppelter Zurechnung
  • IV. Geltung der Unterscheidung auch bei Personengesellschaften
  • D. Die institutionelle Komponente des Organbegriffs
  • I. "Eingliederung" in die Verbandsorganisation
  • II. Schaffung durch Gesetz, Gesellschaftsvertrag oder Satzung
  • 1. Einführung fakultativer Organe
  • a) Gestaltungsfreiheit der Verbandsmitglieder
  • b) Grundsatz der Satzu
  • 2. Keine Organe auf schuldrechtlicher Grundlage
  • III. Selbständigkeit
  • 1. Rechtsfähigkeit
  • 2. Ausschüsse und Vorsitzende von Kollegialorganen
  • 3. Kein Erfordernis der Weisungsfreiheit
  • 4. Exkurs: Der geschäftsführende Direktor im monistischen System der Europäischen Aktiengesellschaft
  • IV. Organnachfolge
  • 1. Zwingende Verknüpfung mit dem Rechtsträger
  • 2. Bewältigung offener interner Sachverhalte
  • V. Zwischenergebnis
  • E. Die funktionelle Komponente des Organbegriffs
  • I. Streitentscheidung
  • 1. Unterscheidung von Verbandsgericht und Schiedsgericht
  • 2. Abgrenzungskriterien
  • II. Ausübung mittelbaren Einfl usses
  • 1. Mehrstufi ge Entscheidungsprozesse, Sonderrechte
  • 2. Beratungs- und Kont
  • III. Änderung des Gesellschaftsvertrags und andere Grundlagengeschäfte
  • 1. Verbleibende Unterschiede zwischen juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften
  • 2. Juristische Personen
  • 3. Personengesellschaften
  • a) Gesetzlicher Ausgangspunkt: Das Vertragsmodell
  • b) Fakultative Einführung des organschaftlichen Modells
  • c) Auslegungskriterien
  • d) Andere Grundlagenbeschlüsse
  • aa) Organhandeln: Entlastung der Geschäftsführung und Wahl des Abschlussprüfers
  • bb) Handeln als Vertragspartner: Veräußerung des gesamten Handelsgeschäfts, Bilanzfeststellung
  • 4. Zusammenfassung
  • IV. Bilanz und weiterer Gang der Untersuchung
  • § 4 Abgrenzung zu anderen Organbegriffen
  • A. Steuerrechtlicher Organbegriff
  • I. Entwicklung
  • II. Fazit aus Sicht des Gesellschaftsrechts
  • B. Haftungsrechtlicher Organbegriff
  • I. Entwicklung des § 31 BGB: Von einer Spezialregelung des Vereinsrechts zu einer umfassenden Organ- und Repräsentantenhaftung
  • II. Entfaltung des in § 31 BGB niedergelegten verbandsrechtlichen Grundgedankens
  • 1. Entstehungsgeschichte
  • 2. Normzweck
  • 3. Haftung für das Verhalten aller Organe im verbandsrechtlichen Sinne
  • a) Keine Beschränkung auf Außenorgane
  • b) Keine Beschränkung auf "notwendige" Organe
  • 4. Zwischenergebnis
  • III. § 31 BGB als Anknüpfungspunkt für eine allgemeine Repräsentantenhaftung
  • 1. Entwicklung in Rechtsprechung und Schrifttum
  • 2. Kritische Würdigung
  • a) Zweifelhafte Analogievoraussetzungen
  • b) Gleichbehandlung aller Unternehmensträger durch Korrektur des § 831 BGB
  • IV. Resümee
  • C. Organbegriff der juristischen Person?
  • Kapitel 2 Das Verbandsorgan in der Detailanalyse
  • § 5 Das Willensbildungsorgan der Verbandsmitglieder
  • A. Hauptversammlung als Organ der Aktiengesellschaft
  • B. Fakultative Gesellschafterversammlung bei den Personengesellschaften
  • C. GmbH
  • I. Meinungsstand
  • II. Folgen der rechtlichen Einordnung
  • III. Organqualität der Gesellschafterversammlung
  • 1. Bedeutung des Mehrheitsprinzips und des realtypischen Erscheinungsbildes
  • 2. Folge: Unzulässigkeit formloser oder kombinierter Beschlussfassung
  • IV. Keine Organeigenschaft der Gesamtheit der Gesellschafter
  • V. Ergebnis
  • D. Verein
  • E. Organeigenschaft des einzelnen Gesellschafters?
  • F. Rechtsstellung des Versammlungsleiters
  • I. Der Versammlungsleiter als Garant des ordnungsgemäßen Ablaufseiner Gesellschafterversammlung
  • II. Der Versammlungsleiter der GmbH-Gesellschafterversammlung
  • 1. Bloßer Funktionsgehilfe und nicht Organ der Gesellschaft
  • 2. Bestellung durch Mehrheitsbeschluss und Beschlussfeststellungskompetenz
  • III. Der Versammlungsleiter im Aktienrecht
  • 1. Versammlungsleiter als "Herr des Verfahrens"
  • 2. Organ der Gesellschaft
  • G. Ergebnis
  • § 6 Handlungsmaxime
  • A. Verpfl ichtung auf das Verbandsinteresse als Regelfall
  • B. Statutarischer Dritteinfl uss - die Rechtsfigur des Kreationsorgans
  • I. Einführung
  • II. Unzulässigkeit von satzungsmäßigen Rechten Dritter ad personam
  • III. Statutarisches Drittrecht als Einräumung einer Organstellung
  • 1. Stand der Diskussion
  • 2. Die Bedeutung des Verbandszwecks
  • a) Formeller oder materieller Organbegriff
  • b) Grenzen der Privatautonomie
  • c) Verpflichtung des Dritten auf das Verbandsinteresse
  • 3. Konsequenzen für die Rechtsstellung des Dritten
  • C. Gruppenvertretung - Gruppenorgan - Gesamtorgan
  • I. Obligatorische Gruppenvertretung
  • 1. Vertreterklausel als Zwang zur einheitlichen Rechtsausübung
  • 2. Organ der Gesellschaft oder Vertreter der Gesellschafter
  • II. Gruppenvertreter als Sonderfall eines Gruppenorgans
  • III. Auswirkungen des materiellen Organbegriffs
  • 1. Unzulässigkeit von Gruppenorganen
  • 2. Kommanditistenvertreter
  • 3. Aufsichtsrat in der Kommanditgesellschaft auf Aktien
  • a) Überwindung der Doppeltheorie
  • b) Handlungsmaxime
  • D. Zusammenfassung
  • § 7 Organschaftliche Eingliederungaußenstehender Instanzen
  • A. Das herrschende Unternehmen als Organ der abhängigen Gesellschaft
  • I. Beherrschungsvertrag
  • 1. Grundlagen
  • 2. Organschaftliche Stellung des herrschenden Unternehmens
  • a) Satzungsüberlagernde Neuordnung der internen Willensbildung
  • b) Verantwortlichkeit des herrschenden Unternehmens und seiner Leiter
  • 3. Verteidigung gegen abweichende Positionen
  • a) Einwände
  • b) Stellungnahme
  • II. Faktischer Konzern
  • III. Ergebnis
  • B. Mittelbare Organschaft - zur Rechtsstellung des Geschäftsführers einer GmbH & Co KG
  • I. Die Herausforderung: Zwei gesellschaftsrechtliche Organisationen für ein Unternehmen
  • II. Die Radikallösung: Der Geschäftsführer als Organ auch der KG
  • 1. Organisationsrechtliche Sonderverbindung
  • 2. Das Arbeitsrecht als Vorbild
  • III. Plädoyer für Zurückhaltung
  • 1. Einwände
  • 2. Eine wenig spektakuläre These
  • 3. Einzelfragen
  • § 8 Das Organ im Dienste öffentlicher Zwecke
  • A. Insolvenzverwalter
  • I. Ausgangspunkt
  • II. Die gewandelte Funktion des Verbandsinsolvenzverfahrens
  • III. Der Insolvenzverwalter als Verbandsorgan
  • 1. Vorzüge der modifi zierten Organtheorie
  • 2. Widerlegbare Einwände
  • B. Abschlussprüfer
  • I. Wandel der Anschauungen
  • II. Institutionelle Aspekte
  • III. Funktionelle Aspekte
  • 1. Die Unterstützungsfunktion des Abschlussprüfers
  • 2. Die Garantiefunktion des Abschlussprüfers
  • IV. Schlussfolgerungen
  • § 9 Konkretisierung des Organbegriffs
  • A. Zusammenschau der gewonnenen Einsichten und Ausblick
  • B. Offene Randbereiche: Der Rechtsstellung des Prokuristen bei unechter Gesamtvertretung
  • I. Teilhabe an der organschaftlichen Vertretung
  • II. Keine umfassende Anwendung organschaftlicher Grundsätze
  • Kapitel 3 Der Organwalter
  • § 10 Person des Organwalters
  • A. Das Organmitglied als abstrakte Verbandsinstitution?
  • B. Juristische Personen als Organwalter
  • I. Erscheinungsformen
  • II. Spezialgesetzliche Verbote
  • 1. Geschäftsführung in Kapitalgesellschaften
  • 2. Insolvenzverwalter
  • III. Ungeregelte Sachverhalte: Vereinsvorstand und fakultativer Aufsichtsrat in der GmbH
  • C. Selbstorganschaft als zwingendes Organisationsprinzip
  • I. Stellenwert in der Rechtsprechung
  • 1. Vertretung
  • 2. Geschäftsführung
  • II. Materielle Legitimation
  • 1. Gesamthandsprinzip
  • 2. Abspaltungsverbot
  • 3. Gesellschafter- und Verkehrsschutz
  • 4. Verbleibende Einwände
  • III. Reichweite
  • 1. Vertragliche Konzernierung
  • 2. Rechtsstellung der Kommanditisten
  • 3. Beiräte
  • 4. Grenzen schuldrechtlicher Gestaltungen
  • IV. Resümee
  • § 11 Die Bestellung zum Organwalter
  • A. Die Lehre vom fehlerhaften Bestellungsverhältnis
  • I. Die fehlerhafte Bestellung zum Geschäftsleiter
  • 1. Anlehnung an die Lehre von der fehlerhaften Gesellschaft
  • 2. Rückabwicklungsschwierigkeiten, drohende Funktionsunfähigkeit und Schutz der Gesellschaft
  • a) Einberufung der Gesellschafterversammlung
  • b) Feststellung des Jahresabschlusses
  • c) Bindung an die Sorgfaltspflicht und sonstige Organpflichten
  • d) Zwischenergebnis
  • 3. Voraussetzungen
  • a) Anforderungen an den Bestellungsakt
  • b) Vollzug des Organverhältnisses
  • c) Beendigung des Organstellung
  • d) Grenzen des Rechtsinstituts
  • II. Erweiterung zu einem allgemeinen verbandsrechtlichen Institut
  • 1. Der fehlerhafte Entzug der Organstellung
  • 2. Einbeziehung anderer Organe
  • a) Aufsichtsrat
  • aa) Anwendbarkeit der Lehre vom fehlerhaften Bestellungsverhältnis
  • bb) Tatbestandliche Ausformung
  • cc) Fehlerhafte Abberufung
  • b) Fakultative Organe, besonderer Vertreter, Leiter der Hauptversammlung
  • III. Resümee
  • B. Die Verantwortlichkeit faktischer Organmitglieder
  • I. Einführung
  • 1. Das faktische Organ im deutschen Recht
  • a) Rechtsprechung
  • b) Schrifttum
  • 2. Gemeinschaftsrechtliche Impulse
  • 3. Denkbare Fallgestaltungen und weiteres Vorgehen
  • II. Insolvenzverschleppungshaftung
  • III. Allgemeine Organhaftung nach §§ 93 Abs. 2 AktG, 43 Abs. 2 GmbHG
  • 1. Rechtfertigung
  • 2. Untaugliche Eingrenzungskriterien
  • a) Amtstauglichkeit
  • b) Kenntnis oder Duldung der Gesellschaft
  • c) Auftreten im Außenverhältnis
  • d) Verdrängung der gesetzlichen Geschäftsleitung
  • 3. Konkretisierung des Haftungstatbestandes
  • a) Wahrnehmung organspezifischer Funktionen
  • b) Wahrnehmung in organtypischer Weise
  • c) Reichweite der Organpfl ichten
  • 4. Gesellschafter als faktische Organmitglieder
  • a) GmbH
  • aa) Das Weisungsrecht der Gesellschafter als Grenze für die Einflussnahme auf die Geschäftsführung
  • bb) Bedeutung der faktischen Organschaft neben einer Haftung wegen Treupfl ichtverletzung
  • cc) Fazit
  • b) Aktiengesellschaft
  • aa) Unverbundene Gesellschaft
  • bb) Einfl ussnahme des Mutterunternehmens
  • 5. Erstreckung auf andere Organe, insbesondere den Aufsichtsrat
  • IV. Zusammenfassung
  • § 12 Handeln für den Verband
  • A. Privates und amtliches Handeln
  • B. Doppelorganschaft - Handeln für zwei Verbände
  • I. Personelle Verfl echtungen
  • II. Wirkungsweise des § 31 BGB
  • III. Handeln im Wirkungskreis auch der abordnenden Gesellschaft
  • 1. Überblick und erste Weichenstellungen
  • 2. Handeln im Interesse der abordnenden Gesellschaft als Zurechnungsgrund
  • 3. Auswirkungen auf das Konzernhaftungsrecht
  • a) Faktische Abhängigkeit
  • b) Beherrschungsvertrag
  • IV. Ergebnis
  • § 13 Organverhältnis und begleitende Rechtsverhältnisse
  • A. Organverhältnis
  • B. Anstellungsverhältnis
  • I. Die Trennungstheorie und ihre Grenzen
  • II. Abstimmung der Haftungstatbestände
  • C. Mitgliedschaftsverhältnis
  • D. Zusammenfassung
  • Kapitel 4 Zusammenwirken im Verband
  • § 14 Organstreit
  • A. Die judizielle Durchdringung des Verbandsinnenbereichs
  • I. Terminologie, Konzentration auf das Aktienrecht
  • II. Abgrenzung zu Klagen betreffend die persönliche Rechtsstellung von Organmitgliedern und zur Aktionärsklage
  • III. Reichweite von Klagerechten
  • IV. Prozessuale Umsetz
  • V. Weitere Vorgehensweise
  • B. Die Lehre von den Organrechten
  • I. Kritik der traditionellen Auffassung
  • 1. Der problematische Rückgriff auf das Bestellungsverhältnis
  • 2. Notwendige Widersprüche
  • 3. Praktische Nachteile
  • a) Vertretung der Gesellschaft
  • b) Neubesetzung von Organen
  • c) Kostentragung
  • 4. Zwischenergebnis
  • II. Ablehnung einer prozessstandschaftlichen Konzeption
  • III. Positive Rechtfertigung der Organrechte
  • 1. Organe als Zurechnungsendsubjekte des Innenrechts
  • 2. Einräumung wehrfähiger Positionen
  • 3. Rechtsnatur und Abgrenzung vom subjektiven Recht
  • 4. Rechts- und Parteifähigkeit
  • C. Möglicher Gegenstand von Klagen
  • I. Hilfsrechte
  • II. Kompetenzschutz
  • III. Keine Erzwingung rechtmäßigen Verhaltens ohne eigene Betroffenheit
  • 1. Widerstreitende Ansätze
  • 2. Konsequente Anwendung der Lehre von den Organrechten
  • a) Noch einmal: Der problematische Rückgriff auf das Bestellungsverhältnis
  • b) Unvereinbarkeit eines umfassenden Rechts auf gesetz- und satzungsmäßiges Verhalten mit dem geltenden Verbandsrecht
  • c) Folgerungen
  • IV. Klagen einzelner Aufsichtsratsmitglieder gegen den Vorstand
  • 1. Aus eigenem Recht
  • 2. Prozessstandschaft
  • D. Organstreit jenseits des Verhältnisses zwischen Vorstand und Aufsichtsrat sowie außerhalb des Aktienrechts
  • I. Besonderer Vertreter, Insolvenzverwalter
  • II. GmbH
  • E. Zusammenfassung
  • § 15 Zulässigkeitsschranken für organexterne Führungsgremien
  • A. Beschränkung auf das Aktienrecht
  • B. Praktische Verbreitung
  • C. Aufsichtsratsergänzende Gremien
  • I. Gremien mit Überwachungsfunktion
  • II. Gremien mit Beratungsfunktion
  • D. Vorstandsergänzende Gremien
  • I. Leitungsverantwortung des Vorstands im Rahmen einer virtuellen Holding
  • II. Grenzen der Delegation von Vorstandsaufgaben
  • 1. Kernbereich der Leitungsverantwortung
  • 2. Unterschiedliche Rechtsstellung der Mitglieder organexterner Führungsgremien
  • III. Gleichberechtigung der Vorstandsmitglieder
  • IV. Organexterne Führungsgremien als Herausforderung für den Aufsichtsrat
  • 1. Einbeziehung der operativen Führungsebene in die Überwachungstätigkeit
  • a) Stand der Diskussion
  • b) Stellungnahme
  • 2. Informationsversorgung
  • 3. Personalkompetenz
  • E. Ergebnis
  • Kapitel 5 Schluss
  • § 16 Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnissein Thesen
  • A. Grundlagen des verbandsrechtlichen Organbegriffs
  • B. Das Verbandsorgan in der Detailanalyse
  • C. Der Organwalter
  • D. Zusammenwirken im Verband
  • Literaturverzeichnis
  • Sachregister
DNB DDC Sachgruppen

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