Erfolgreiche Vermarktung Ihrer Ferienimmobilie

Wie Sie mit Ihrer Positionierung, Corporate Identity, Webpräsenz und Social Media Marketing Ihren Vermietungserfolg optimieren
 
 
servitus Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. April 2016
  • |
  • 240 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-9816455-5-2 (ISBN)
 
Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt Ihr Marketing aufbauen und sich ohne lange Anlaufphase bereits nach kurzer Zeit einen Marktanteil in Ihrer Region sichern.

Dazu gehören die folgenden Bestandteile:

Ihr Alleinstellungsmerkmal
Zielgruppenbestimmung
Preisgestaltung
Corporate Identity CI

Als Basis für Ihre Neukundengewinnung und Ihr Bestandsmarketing:

Erstellung professioneller Buchungsunterlagen
Positionierung im Markt
Aufbau einer Internetpräsenz durch Online-Broschüren
auf Ferienportalen und Ihrer eigenen Website
Nutzung von Social Media Marketing
Erstellen und Versenden von Newslettern
Chancen des Bewertungsmarketings
Reklamationsbehandlung unzufriedener Gäste
Sterne-Klassifizierung

Schließlich wird die Frage geklärt, welche Aufgaben zu der Verwaltung Ihres Domizils gehören und ob Sie diese selbst übernehmen oder einer Agentur übertragen wollen.

54 Abbildungen veranschaulichen die betriebswirtschaftlich und praktisch fundierten Ausführungen der Autorin, die bereits in ihrem Studium einen Schwerpunkt auf Marketing legte und seit 1999 erfolgreich mehrere Feriendomizile vermietet.

Nutzen Sie das Erfolgsrezept der Marketing- und Ferienhaus-Expertin Stefanie Schreiber und machen Sie Ihre Ferienimmobilie zu einem Erfolgsprojekt!


Dieser Ratgeber zeigt Ihnen betriebswirtschaftlich und praktisch fundiert, wie Sie in elf Schritten zum erfolgreichen Vermieter einer Ferienimmobilie werden - auch ohne Eigenkapital. Er klärt für Sie die folgenden Fragen:

1. Was ist bei der Auswahl der Immobilie zu beachten?
2. Mit welchen Aspekten berechnen Sie die Wirtschaftlichkeit?
3. Wie wirken sich welche Formen der Finanzierung steuerlich aus?
4. Welche spezifischen Anforderungen gelten bei der Einrichtung?
5. Wie vermarkten Sie eine Ferienimmobilie erfolgreich?
6. Welche Aufgaben gehören zu der Verwaltung des Domizils?
7. Was leistet die Betreuung vor Ort und wie finden Sie sie?
8. Wer sind Ihre Gäste und was erwarten sie?
9. Was müssen Sie für die Erhaltung und Wertsteigerung tun?
10. Welche Versicherungen sind wichtig?
11. Was können Sie steuerlich geltend machen und wie?

Anhand eines ausführlichen Praxisbeispiels führt die Autorin Sie durch alle Phasen des Projektes. Berechnungen, Checklisten, Formulare und Tipps erhöhen die Anschaulichkeit und erleichtern Ihnen den Einstieg in fachlich neue Bereiche.
  • Deutsch
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  • Deutschland
  • Für die Erwachsenenbildung
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  • Vermieter von Ferienimmobilien, die Ihren Vermietungserfolg optimieren und auch Social Media Marketing nutzen wollen
  • Neue Ausgabe
Abbildungen und Tabellen, zum Teil farbig
978-3-9816455-5-2 (9783981645552)
3981645553 (3981645553)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Danksagung
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Einleitung
  • 2. Grundlegendes zum Marketingbegriff
  • 2.1 Marketinginstrumente
  • 2.1.1 Produkt-Leistungspolitik
  • 2.1.2 Preispolitik
  • 2.1.3 Kommunikationspolitik
  • 2.1.4 Vertriebspolitik
  • 3. Alleinstellungsmerkmal
  • 3.1 Individual-Immobilien
  • 3.1.1 Ausgefallene Gebäude
  • 3.1.2 Zielgruppenspezifischer Außenbereich
  • 3.1.3 Individuelle Einrichtung
  • 3.1.4 Originelle Ausstattung
  • 3.1.5 Umfangreiche Serviceleistungen
  • 3.1.6 Besondere Lage
  • 3.2 Häuser und Wohnungen in Ferienparks
  • 4. Ihre Gäste
  • 4.1 Zielgruppenbestimmung
  • 4.1.1 Familien (Patchwork)
  • 4.1.2 Hunde- und andere Tierbesitzer
  • 4.1.3 Golfer und Sportler anderer Disziplinen
  • 4.1.4 Wanderer und Naturliebhaber
  • 4.1.5 Raucher
  • 4.1.6 Senioren
  • 4.1.7 Monteure und Geschäftsreisende
  • 4.1.8 Kurbegleitung
  • 4.1.9 Rollstuhlfahrer
  • 4.2 Kundenzufriedenheit
  • 4.2.1 Wiederkehrer
  • 4.2.2 Stammgäste
  • 4.2.3 Empfehlungen
  • 4.2.4 Familie, Freunde und Bekannte
  • 4.2.5 Zufriedene Gäste
  • 4.2.6 Unzufriedene Gäste
  • 5. Preisgestaltung und Belegzahlen
  • 5.1 Festlegen angemessener Mietpreise
  • 5.2 Abschätzung der Belegung
  • 5.3 Praktische Anwendung
  • 6. Neukundengewinnung
  • 6.1 Corporate Identity
  • 6.2 Buchungsunterlagen
  • 6.2.1 Das Anschreiben
  • 6.2.2 Der Mietvertrag
  • 6.2.3 Die Wegbeschreibung
  • 6.2.4 Die Serviceseite
  • 6.3 Online-Reservierungen
  • 6.4 Hausprospekte, Postkarten, Visitenkarten
  • 6.5 Positionierung im Markt - Werbung buchen
  • 6.5.1 Klassische Kanäle
  • 6.5.1.1 Gastgeberverzeichnis
  • 6.5.1.2 Zeitungen, Zeitschriften
  • 6.5.2 Internetwerbung
  • 6.5.2.1 Ferienportale
  • 6.5.2.2 Eigene Website - Erstellung und Pflege
  • 6.5.2.2.1 Internetprovider
  • 6.5.2.2.2 Inhalte Ihrer Website
  • 7. Social Media Marketing
  • 7.1 Einleitung und Begriff
  • 7.2 Überblick
  • 7.3 Plattformen als Marketinginstrumente
  • 7.3.1 Xing - das Business-Netzwerk
  • 7.3.2 Google MyBusiness - GoogleMaps-Eintrag
  • 7.3.3 Facebook - das größte soziale Netzwerk
  • 7.3.3.1 Einleitung
  • 7.3.3.2 Datenschutz und Begrifflichkeiten
  • 7.3.3.2.1 Los geht´s - Anmelden bei Facebook
  • 7.3.3.3 Allgemeiner Aufbau und Basiswissen
  • 7.3.3.3.1 Persönliches Profil
  • 7.3.3.3.2 Ihre Fanpage für Ihr Ferienhaus
  • 7.3.3.3.3 Ihre Startseite
  • 7.3.3.3.4 Gruppen als Multiplikator
  • 7.3.3.3.5 EdgeRank
  • 7.3.3.4 Postings - Ihre Beiträge auf Facebook
  • 7.3.3.4.1 Inhalte
  • 7.3.3.4.2 Texte
  • 7.3.3.4.3 Fotos und Fotoalben
  • 7.3.3.4.4 Links
  • 7.3.3.4.5 Videos
  • 7.3.3.4.6 Veranstaltungen
  • 7.3.3.4.7 Gewinnspiele
  • 7.3.3.4.8 Sonderangebote
  • 7.3.3.4.9 Meilensteine
  • 7.3.3.5 Tipps für erfolgreiche Postings
  • 7.3.3.6 Redaktionsplan, Zeitpunkt und Frequenz
  • 7.3.3.7 Wie man "Freunde" gewinnt
  • 7.3.3.8 Verhalten bei Kritik
  • 7.3.3.9 Statistiken
  • 7.3.3.10 Kostenpflichtige Werbung schalten
  • 7.3.3.10.1 Grundsätzliche Überlegungen
  • 7.3.3.10.2 Beitrag oder Seite bewerben
  • 7.3.3.10.3 Der Werbeanzeigen-Manager
  • 7.3.3.10.4 Tipps für erfolgreiche Werbung
  • 7.3.4 YouTube - der Videokanal
  • 7.3.5 Blog
  • 7.4 Resumé: Empfehlung für Ihr Social Media Marketing
  • 8. Bestandsmarketing
  • 8.1 Newsletter
  • 8.1.1 Datenbank aufbauen
  • 8.1.2 Frequenz
  • 8.1.3 Impressum
  • 8.1.4 Abmelden
  • 8.2 Bewertungsmarketing
  • 8.2.1 Bewertungen einholen
  • 8.2.2 Der Umgang mit negativen Bewertungen
  • 8.3 Reklamationsbehandlung
  • 8.3.1 Berechtigte Reklamationen
  • 8.3.2 Unberechtigte Reklamationen
  • 8.3.3 Absurde Reklamationen
  • 8.3.4 Rechtliche Fragen und vor Gericht
  • 8.4 Modernisierung als Bestandsmarketing
  • 8.4.1 Renovierungszyklen
  • 8.4.2 Lebensdauer des Inventars
  • 8.4.3 Zuschüsse und Fördermittel
  • 8.5 Sterne-Klassifizierung durch den DTV
  • 8.5.1 Vorteil und Beratungsleistung
  • 8.5.2 Mindestanforderungen und Punktesystem
  • 8.5.3 Prozedere und Sonderfälle
  • 8.5.4 Weiterführende Informationen
  • 9. Eigenverantwortliche Vermietung oder Einsatz einer Agentur
  • 9.1 Anforderungen
  • 9.2 Vorteile der eigenverantwortlichen Vermietung
  • 9.3 Die Aufgaben der Verwaltung
  • 9.3.1 Beantwortung der Anfragen per eMail
  • 9.3.2 Telefonische Erreichbarkeit
  • 9.3.3 Erstellung der Buchungsunterlagen
  • 9.3.4 Pflege der Belegungskalender
  • 9.3.5 Überprüfung der Geldeingänge
  • 9.3.6 Übermittlung der Belegdaten
  • 9.3.7 Personalauswahl und -führung
  • 9.4 Vermietung und Verwaltung durch eine Agentur
  • 9.4.1 Beispiel für einen Agenturvertrag
  • 9.4.2 AGBs für den Mietvertrag mit Internetnutzung
  • 9.5 Zusammenfassung Eigenregie oder Agentur
  • 10. Schlusswort
  • Danksagung
  • 11. Über die Autorin
  • 12. Anhang
  • 12.1 Quellen, Informationen, Websites, Literatur
  • 12.2 Abbildungsverzeichnis
  • 13. Bereits von der Autorin erschienen
  • 13.1 Mit Ferienimmobilien Vermögen aufbauen
  • Inhalt
  • 13.2 Aus dem Ferienhaus geplaudert
  • Leseprobe
  • Haftungsausschluss
  • Impressum

3.1.3 Individuelle Einrichtung


Die Einrichtung umfasst bei diesen Ausführungen sowohl die Gestaltung der Decken, Wände und Böden als auch die Möbel und Dekoration. Sie sollte zu der Immobilie passen, d.h. eine kleine Reetkate im Norden von Deutschland, deren Charme mit niedrigen Decken und kleinen Fenstern punktet, sollte nicht mit dunklen Farben an den Wänden und schweren antiken Möbeln ausgestattet werden. Ihr Gast bekäme Platzangst und die Disharmonie würde ihn erdrücken.

Wenn Sie sich mit Ihrem Angebot an Familie und Paare wenden, wählen Sie Farbtöne, die einen breiten Geschmack treffen und die Sonne und Harmonie in Ihr Haus bringen. Diese können Sie mit Einrichtungsgegenständen der gehobenen Mittelklasse im nordischen Stil kombinieren.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen ans Herz legen, der Versuchung zu widerstehen, Ihre Ferienimmobilie mit alten Möbel einzurichten, die noch im Keller stehen und eigentlich schon auf den Sperrmüll gehören! Gelsenkirchener Barock ist nicht mehr gefragt. Sie müssen nicht das Teuerste kaufen und auch gebrauchte Möbel sind eine Alternative, wenn sie gut erhalten und/oder modern sind. Verfolgen Sie bei der Einrichtung eine klare Linie und ein erkennbares Farbschema, vielleicht sogar ein Thema.

Mit der Dekoration an den Wänden, Kissen, Geschirr und Bettwäsche können und können Sie eine persönliche Note und einen wiedererkennbaren Stil in Ihr Domizil bringen.

Wenn Sie sich auf eine ganz bestimmte Zielgruppe spezialisieren, können Sie das Haus oder die Wohnung ganz besonders einrichten. In Bremen gibt es z.B. das Hochzeitshaus. Es ist ein winziges Haus im Schnoor - einem Bereich in der Bremer Innenstadt - das sich über drei Etagen erstreckt. Vorstechende Einrichtungselemente sind hier ein großes Bett unter dem Dach und eine riesige Badewanne auf der mittleren Etage. Der Wohnraum ist winzig, da er vermutlich als unwichtig erachtet wird. Im Erdgeschoss gibt es ein WC und eine Küche, in der morgens leise und diskret ein Frühstück serviert wird, also eine besondere Serviceleistung - dazu mehr im übernächsten Kapitel.

Dieses Haus bedient eine extreme Nische mit einer engen Zielgruppe, ist aber etwas Besonderes mit absolutem Alleinstellungsmerkmal. Es ist hochpreisig und wird oftmals lediglich für ein oder zwei Nächte gebucht.

3.1.4 Originelle Ausstattung


Es gibt zahlreiche Gegenstände, die einfach in eine Ferienwohnung gehören und die damit auch nichts Besonderes darstellen. Sie führen beim Fehlen dazu, dass Ihr Domizil schlechter gebucht wird. Dagegen können Sie den Komfort erhöhen und sich wiederum von Ihrem Wettbewerb abheben, wenn Sie umfangreich ausstatten.

Natürlich gehört ein Fernseher zur Grundausstattung, DVD- bzw. Bluray-Geräte sind häufig vertreten. Ein schönes Extra ist eine gute Auswahl von Filmen, die zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Dass ein Film verschwindet, kommt nur äußerst selten vor.

Gleiches gilt für CDs, Spiele und Bücher. Die Spiele müssen nach ein paar Jahren ausgetauscht werden, da sie verschleißen und an Vollständigkeit einbüßen. Auch die Bücher sind nach Jahren vergilbt und möglicherweise nicht mehr aktuell. Sie können auf Flohmärkten gebrauchte, sehr gut erhaltene Bücher günstig kaufen.

Ein Highlight, das die Vermietungszahlen im Winterhalbjahr günstig beeinflusst, ist auf jeden Fall ein Kamin. Wenn Sie die Möglichkeit haben, einen Kamin bzw. dänischen Kaminofen nachzurüsten, sollten Sie das tun! Komfort, den lange nicht jedes Domizil bietet, sind Wlan, Mikrowelle, Geschirrspülmaschine, Waschmaschine und Wäschetrockner.

Entscheiden Sie selbst, was für Sie sinnvoll und machbar ist. Manchmal scheitert es am Platzbedarf, dass Waschmaschine und Trockner nicht vorhanden sind.

Können Sie mit Pool, Whirlpool oder Sauna punkten? Je besonderer Ihre Ausstattungsmerkmale sind, desto mehr sollten Sie sie in den Vordergrund stellen und bewerben.

3.1.5 Umfangreiche Serviceleistungen


Je nachdem ob Sie selbst vor Ort sind oder mit Personal arbeiten, können Ihre Serviceleistungen unterschiedlich ausfallen.

Wenn Sie auf dem gleichen Grundstück oder in der Nähe wohnen - und auch die Zeit dafür aufbringen können und wollen - sind Brötchen oder sogar ein Frühstücksservice für Ihre Urlauber ein großartiger Start in den Tag. Ferienhausbesucher sind in der Regel Selbstversorger. Wenn Sie aber mehrere Wohnungen in einem Gebäude haben, ist denkbar, dass sich ein Frühstücksangebot rentiert

Sie können Grillabende mit und für Ihre Gäste veranstalten. Wenn Ihnen das zu weit geht, gibt es auch kleinere Serviceleistungen, die am besten funktionieren, wenn Sie sich selbst darum kümmern. Dazu gehören z.B. Leihfahrräder. Diese sind nicht wartungsfrei verkehrssicher und Sie müssen sehr zuverlässiges Personal haben, wenn sie es anbieten wollen und nicht selbst vor Ort sind. Da ist im Zweifel ein Informationsblatt, wo Ihre Gäste in der Nähe Fahrräder ausleihen können, die bessere Alternative. Manche Verleiher bringen die Zweiräder sogar zu dem Domizil.

Schön ist, wenn die Gäste am Haus persönlich empfangen werden und nicht den Schlüssel irgendwo abholen müssen oder unter der Fußmatte finden. Letzteres ist auch aus versicherungstechnischen Gründen nicht zu empfehlen.

Beispiel aus der Praxis

Es ist schon einmal vorgekommen, dass bei einem Doppelhaus eine Familie sehr spät am Abend und die andere am frühen Morgen anreisen wollte. Die Hausbetreuung legte beide Schlüssel unter die jeweilige Fußmatte. Die zuerst anreisende Familie achtete vor lauter Müdigkeit und Erschöpfung nicht auf die Hausnummer und checkte in die "falsche" Haushälfte ein. Obwohl beide recht unterschiedlich eingerichtet sind, bemerkten sie ihren Irrtum nicht und legten sich schlafen. Am nächsten Morgen fand die zweite Familie unter "ihrer" Fußmatte keinen Schlüssel. Große Verwirrung.

Leicht lässt sich dies mit kleinen Schlüsseltresoren lösen, die Sie außen am Haus anbringen können. Sollte ein persönlicher Empfang einmal nicht möglich sein, können Sie dem Gast kurzfristig den vierstelligen Code übermitteln und er kann dann auch ohne Sie ins Haus. Es empfiehlt sich in diesen Fällen, die Begrüßung am nächsten Tag nachzuholen und sich zu erkundigen, ob alles zur Zufriedenheit der Gäste ist.

Zusätzlich zum persönlichen Empfang können Sie Ihre Gäste mit einer Flasche Wein, einem Obstkorb oder einem kleinen Strauß Blumen willkommen heißen. Etwas Süßes kann zusätzlich als Betthupferl eingesetzt werden. Das ist nicht neu und auch nicht spektakulär, wird aber trotzdem gern entgegen genommen.

Außerdem stimmen Sie Ihren Gast milde. Leider kann es vorkommen, dass nicht alles perfekt oder nach den Vorstellungen des Urlaubers ist. Wenn Sie aber mehr geben als unbedingt notwendig ist, reagiert er auf kleine Mängel wesentlich wohlwollender.

Dazu gehören auch kleine Aufmerksamkeiten wie Teelichter, Gewürze in der Küche, vielleicht auch Kaffee und Tee. Eine Liste, wie Sie einen Service dieser Art gestalten können, finden Sie im Kapitel 5.

Kommen zu Ihnen viele Gäste ohne Auto? Dann kann ein Hol- und Bringservice zum Bahnhof oder Flughafen eine gute Idee sein.

Machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken, recherchieren Sie im Internet und sprechen Sie mit Ihren Interessenten und Gästen. Natürlich ist auch dabei zu beachten, was ist organisatorisch und wirtschaftlich machbar?

3.1.6 Besondere Lage


Dass die Lage bei einer Immobilie ein wichtiger Aspekt ist, das weiß auch jeder, der sich noch nicht besonders viel mit diesem Thema beschäftigt hat. Natürlich gilt das genauso für Ferienimmobilien.

Doch was bedeutet das genau? Was ist eine gute Lage für Ihr Feriendomizil? Viele glauben, dass es unbedingt ein Top-Feriengebiet sein muss und innerhalb dieses Gebietes auch noch eine bevorzugte Lage z.B. mit Meerblick.

Dem ist nicht so. Sowohl aus eigener Erfahrung als auch durch Projektbegleitung meiner Kunden kann ich Ihnen sagen, dass auch Immobilien in etwas größerer Entfernung zum Wasser sehr erfolgreich vermietet werden können. Gleiches gilt für eine sehr gute Lage in einem Landstrich, in den weniger Urlauber reisen.

Es kommt auf das Gesamtpaket an. Wenn Sie einen kleinen Bungalow auf Rügen haben, der zwar zwanzig Kilometer von den Hauptbadeorten entfernt ist, dafür aber einen Garten mit Pavillon und Grill anbieten, dann sprechen Sie eine andere Zielgruppe an als mit einem Domizil mit Meerblick. Sie realisieren einen niedrigeren Mietpreis als an der ersten Wasserlinie, doch die Immobilie kostet auch weniger. Sie haben damit niedrigere Hypothekenkosten, die mit einem kleineren Umsatz gedeckt sind. Es ist also ein Rechenexempel.

In Top-Feriengebiete kommen wesentlich mehr Urlauber, doch ist auch der Wettbewerb größer, insofern brauchen Sie mehr Kreativität in Bezug auf Ihre...

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