
Facilitation
Beschreibung
Alles über E-Books | Antworten auf Fragen rund um E-Books, Kopierschutz und Dateiformate finden Sie in unserem Info- & Hilfebereich.
Grundlagenwerk für Facilitatoren in Ausbildung und Praxis
"Facilitation ist die Kunst, die Weisheit der Vielen bzw. das Wissen einer Gruppe, zum Vorschein zu bringen durch Dialog und durch das Streben nach Klarheit, durch das Befördern aktiver Teilnahme und der Gewissheit, dass verschiedene Perspektiven lösungsförderlich und nicht hinderlich sind. Durch Facilitation wird das facettenreiche Potenzial eines Teams freigelegt." IAF, International Association of Facilitators
Dieses Buch führt in die Grundlagen, Prinzipien und Kernkompetenzen eines guten Facilitators ein. Ein Facilitator hilft Gruppen und Organisationen, effektiver zu arbeiten, indem sie ihre eigenen Probleme gemeinsam lösen und Strategien gemeinsam erarbeiten. Er kann ein Prozess- oder Dialogbegleiter sein, der eine Gruppe darin unterstützt, ihre eigenen Grundannahmen, Überzeugungen und Werte zu verstehen.
Facilitatoren sind Spezialisten für bedeutsame Dialoge, bereichsübergreifende Entwicklung und Veränderung und für Initiativen, in denen Menschen gemeinsam Zusammenarbeit und Zukunft planen. Es geht darum, die persönlichen Fähigkeiten und Ziele von Menschen mit den Zielen und Potenzialen einer Organisation zu verbinden.
Die Autoren gehören zu den führenden Köpfen der "Facilitator-Szene" im deutschsprachigen Raum. Sie beschreiben mit Facilitation eine machtvolle und zugleich praktische Weisheitslehre, die mehr kann, als einzelne Organisationen performanter zu machen. Ein gesellschaftstherapeutisches Wirken ist erkennbar und beabsichtigt.
Dieses grundlegende Werk lädt dazu ein, das Potenzial und die Auswirkungen von "Facilitation" größer zu sehen. Größer als Organisationsentwicklung, Gruppenprozesse, Führungsphilosophie und Management. Keine Organisation muss darauf verzichten. Die Rahmenbedingungen und alles, was es braucht, damit dies wachsen kann, werden in diesem Buch geteilt. Es ist ganz einfach. Nur nicht leicht.
Rezensionen / Stimmen
"Dieses Buch ist das Standardwerk für moderne Facilitation. Es wurde von sehr erfahrenen, reflektierten Facilitatoren geschrieben, denen die Schaffung von humanen, antwortfähigen und kreativen Arbeitsumgebungen am Herzen liegt. Es ist voll von Referenzen, Beispielen und durchdachten Interpretationen." Christina Baldwin & Ann Linnea, The Circle Way Founders
"400 Seiten mit Substanz, Relevanz und einer Bedingungslosigkeit, wie sie selten anzutreffen ist. Ein Buch mit den Narben von 20 Jahren Arbeit an und mit Organisationen, das in keinem Transformationskoffer fehlen sollte." Gregor Schrott, VP, Robert Bosch
"Wer glaubt, nach der Lektüre dieses Buchs reif zu sein, um als Organisationsentwickler Karriere zu machen, wird höchstwahrscheinlich enttäuscht. Alle anderen beglückwünsche ich zu dem Kauf dieses Buches und womöglich dem Beginn einer lebenslangen Lernreise. Denn du bist dein wichtigstes Tool. Worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst, wird mehr." Sebastian Arens, HR Business Partner, Telekom Deutschland GmbH
"Ein gelingendes Facilitative Leadership eröffnet ungeheure Potenziale in einer Organisation, agiler und resilienter im Rhythmus des Markts zu agieren. Gleichzeitig ermöglicht es, die Verschwendung menschlichen Potenzials, die mit klassischen Organisationsstrukturen und klassischem Management einhergehen, drastisch zu reduzieren. Im Ergebnis können Organisationen entstehen, in denen Menschen gedeihen." Dr. Carsten Block, Chief Product Owner lexoffice, Haufe Group, Freiburg
"Die Pilotgruppe hat als sogenannter 'Querschnitt des Systems' alle unausweichlichen Probleme während der gemeinsamen Arbeit früh aufgedeckt und mithilfe der Facilitation bis zum Durchbruch bearbeitet, die Umsetzung war tatsächlich eher ein Klacks ... wirklich ganz anders als sonst." Kai Duwe, kaufmännischer Geschäftsführer, Eurowings GmbH

Das Schweitzer Vademecum ist ein renommierter Fachkatalog, der speziell die relevanten Angebote für juristisch und steuerrechtlich Interessierte sortiert, aufbereitet und seit über 100 Jahren der Orientierung dient. Das Schweitzer Vademecum beinhaltet Bücher, Zeitschriften, Datenbanken, Loseblattwerke aus dem deutschsprachigen In- und Ausland und ist seit 1997 wichtiger Bestandteil des Schweitzer Webshops.
Weitere Details
Weitere Ausgaben
Andere Ausgaben

Inhalt
- Cover
- Titel
- Impressum
- Check-in
- Inhaltsübersicht
- Inhaltsverzeichnis
- Geleitwort
- Kapitel 1: Was ist Facilitation?
- 1.1 Eine Denk- und Lebensschule, ein Handwerk und Kunst
- Was uns der Begriff lehrt
- In der Zukunft untersuchen alle alles
- 1.2 Von den Ursprüngen bis heute
- Indianer, Quäker & Spuren von Facilitation
- Zwerge auf den Schultern von Riesen
- 1.3 Parallelentwicklungen und Nachbarschaften
- Haltepunkt: Drei Supermächte und schlaues Zeug!
- Kapitel 2: Die "gute Medizin" des Facilitators
- 2.1 Lebenslange Praxis
- Bedürfnisfreiheit - Möglichkeitsräume kreieren, wo alles kann und nichts muss
- Die wirtschaftliche Komponente
- Die soziale Komponente
- Die psychodynamische Komponente
- Unerschrockenheit - in der Mitte bleiben angesichts von Machtdynamiken
- Unerschrocken mit Machtzentren umgehen und Räume der Begegnung schaffen
- Unerschrocken strukturelle Gewalt hinterfragen und heilsame Strukturen fördern
- Unerschrocken bleiben bei Gegenwind
- Autonomie - selbstbestimmt leben, Aufmerksamkeit lenken, Bedeutung geben
- Selbstbestimmt leben
- Aufmerksamkeit lenken
- Bedeutung geben
- Liebe - Take Care, Make Things Nice, Facilitate Yourself
- Take Care! - sich um die Menschen kümmern
- Make Things Nice! Achte auf Schönheit und Sorgfalt
- Facilitate yourself! Sich selbst lieben
- Wozu lebenslange Praxis?
- 2.2 Facilitative Thinking
- Grundannahmen, Glaubenssätze und Prinzipien
- Ein wesentlicher Hebel für Transformation und Entwicklung
- Dem Denken ein Upgrade gönnen
- Aus der Zeit gefallene Grundannahmen überprüfen
- Die fünf wichtigsten Grundannahmen für Facilitatoren und für Facilitative Leader
- Grundannahmen in einen Prozess einbringen
- Unterschiedliche Anwendungskontexte
- 2.3 Kommunikation als Emergenzphänomen
- Durch schöpferische Sprache wirken
- Vier Sprachqualitäten - klar, friedlich, würdigend, alternativ
- Gezielte Wortwahl in der Praxis
- Ein Einladungsschreiben
- Worte zum Anfang
- Kommunikation ist ein Emergenzphänomen65
- Es gibt keine fixe Botschaft
- Kommunikation ist körperlich
- Kommunikation wird synchron erzeugt
- 2.4 Transformationskompetenz - der facilitative Beratungsansatz
- Ein Narrativ des Wandels
- Erklär- und Denkmodelle ergänzen den Beratungsansatz
- Das 3-Schüssel-Modell
- Drei Hinweise für die (Weiter-)Entwicklung des eigenen Beratungsansatzes
- Haltepunkt: Die Selbstentwicklung als "gute Medizin" und der Blick auf den Weg mit den Klienten
- Kapitel 3: Der Weg - ein Flow für Entwicklungs- und Transformationsarbeit
- 3.1 Der Facilitation-Flow im Überblick
- Das Klientensystem und die Facilitatoren im Facilitation-Flow
- 3.2 Norden: INTENTION: Schaffung eines enttäuschungssicheren Kontrakts und Begegnungsraumes mit klarer Intention
- Die Anbahnung und Kontaktaufnahme
- Ein Überblick der sechs Grundtypen von Klienten
- Aspekte, die wir ansprechen
- Die Anbahnung und Kontaktaufnahme in ihrer Essenz
- Die erste persönliche Begegnung
- Beziehungsangebote
- Feinste Ebenen der Wirklichkeitsgestaltung
- Worum geht es noch?
- Die facilitative Auftragsklärung und Initialberatung
- Hören
- Fragen
- Spiegeln
- Sagen - die Initialberatung
- Umgang mit "Ja, aber." - Der "Aikido-Move"
- Das ZWEIG-Modell als Metapher der frühen Zusammenarbeit
- Eine erste Entscheidung - Vereinbarung eines nächsten Schrittes
- Haltepunkt: Der Übergang vom Norden in den Osten
- 3.3 Osten: PREPARATION - Beginn einer Suchbewegung und Selbstentwicklung
- Die initiale Vorbereitungsgruppe
- Die Aufgaben der initialen Vorbereitungsgruppe
- Anspruchsgruppen-Analyse nach der ARE IN-Formel
- Mandat und unverrückbare Rahmenbedingungen ("Givens") definieren
- Auswahlverfahren, Erstkommunikation und Einladung zum Mitmachen
- Planung des Kick-offs der Pilotgruppe
- Die Pilotgruppe
- Erstes Aufeinandertreffen und Arbeitsfähigkeit herstellen
- Sich kennenlernen
- Übergabe und Annahme des Mandats
- Vorstellung des Facilitation-Ansatz
- Überprüfen, sind wir repräsentativ (angesichts des Mandats)?
- Vereinbarungen für die Zusammenarbeit formulieren
- Koordinationsmechanismen vereinbaren
- Koordinationsmechanismen zur Entscheidungsfindung
- Weitere Koordinationsmechanismen
- Ressourcen und Rahmenbedingungen durchsprechen
- Alternativen zu Pilotgruppen
- Weitere verwandte Schulen
- Das Integrale Modell
- Haltepunkt: Der Übergang vom Osten in den Süden
- 3.4 Süden: CO-CREATION (schöpferische Zusammenarbeit): Ein Flow der Erkundung, des Studierens und des Prototypings mit und im gesamten relevanten System
- 3.4.1 Die Pilotgruppe in der Phase der CO-CREATION
- Die Pilotgruppe als erweiterter Wahrnehmungskörper
- Die Pilotgruppe als Modell für die Transformation
- Die Pilotgruppe als Architektin des beteiligungsorientierten Designs
- Hindernisse und Herausforderungen
- Die Zusammenarbeit mit dem Managementteam
- 3.4.2 Generelle Prinzipien für co-kreative Ansätze - wie sich kollektive Intelligenz erwecken lässt
- 3.4.3 Die Glorreichen Sieben
- The Circle Way
- Appreciative Inquiry
- World Café
- Open Space Technology
- Real Time Strategic Change/Whole Scale Change
- Dynamic Facilitation
- 3.4.4 Übersicht der Glorreichen Sieben
- Die Glorreichen Sieben - stark im Team
- 3.4.5 Visual Facilitation - Co-Creation mit dem Stift
- Gute Gründe und nützliche Effekte
- 3.4.6 Neuro Facilitation - Co-Creation mit Hirn
- Der Bedürfnis-Schal - Das SCARF-Modell
- Gemeinschaft ist die Lösung
- Achtung, wenn es bedrohlich wirkt - drei Stufen
- Den Boden für Lösungen bereiten - von "Weg von" zu "Hin zu"
- Fundierte und weise Entscheidungen - Was steht dem im Weg?
- 3.4.7 Online Facilitation
- Grundannahmen
- Die restlichen 5 Prozent
- Haltepunkt: Der Übergang vom Süden in den Westen
- 3.5 Westen: HARVESTING (Ernte/Ergebnis): Die Früchte der Arbeit ernten, Geleistetes feiern und wertschätzen
- Der Kern der Ernte - Selbsterhaltung und Zukunftsfähigkeit
- Das Mandat und die Intention bestimmen die Ernte
- Verschiedene Zugänge zur Ernte
- Ernte in den drei Schüsseln
- Ernte in den vier Räumen der Veränderung
- Ernte nach Zielebenen (Verhalten, Ergebnis, Haltung)
- Materielle und immaterielle Ernte ("Tangible & Intangible")
- Einen Zukunftsprozess ernten
- Dialog-Werkzeuge für die Ernte (co-kreative Formate)
- Ernten mit dem Victory Cycle
- Ernten mit dem World-Café
- Ernten im Dialog (mit The Circle Way)
- Collective Story Harvest
- Potenzialorientiert ernten (mit Appreciative Inquiry)
- Die visuelle Ernte (Visual Harvesting)
- Der Reality Check zur Evaluation
- Ein Ernte-Team einsetzen (Harvesting-Team)
- Eine wissenswerte und lehrreiche Anekdote
- Ein Harvesting-Team in der Praxis
- Wellen-Effekte nutzen ("Ripple Effects"370)
- Kaskadierende Dialog-Gruppen
- Communities
- Social Walls
- Virale Artefakte - physisch und sozial
- Selbstwirksamkeit und Prozesskompetenz als Teil der Ernte
- Erhöhung der Prozesskompetenz
- Individuelle und kollektive Fähigkeiten
- Führungskonzept der Zukunft - Facilitative Leadership
- Gesellschaftlich bedeutsame und noble Ziele
- Viele Köpfe treffen klügere Entscheidungen
- Wir sind hier gemeinsam drin! ("We are in this together!")
- Facilitative Leader leisten einen Beitrag zur Salutogenese (Entstehen von Gesundheit)
- Prozesse abschließen und die Ernte feiern
- Die Feier der Ernte
- Der Abschluss der Pilotgruppe
- Haltepunkt: Übergang vom Westen in den Norden
- Kapitel 4: Beyond Facilitation - heilige Ordnungen und archetypische Wege der Transformation
- 4.1 Der Ausgangspunkt: Dualität, Fragmentierung und überliefertes Wissen
- 4.2 Unsere persönliche Geschichte mit "Beyond"
- 4.3 Schwellen der Transformation: Liminal Pathways FrameworkTM9
- 4.4 Erfahrungen und heilsame Lehren
- Die Visionssuche und der heilige Berg
- Severance - die Trennung
- Threshold - die Schwelle
- Incorporation - die Eingliederung
- Die Schwitzhütte und der rote Weg
- Das Ritual der Schwitzhütte
- Für Ausgleich sorgen
- Für andere und anderes beten
- Von Herzen sprechen
- Achtsamkeit und Humor
- Anteilnahme und Respekt
- Ordnung zu halten und Schönheit einzuladen
- Keine Spuren hinterlassen
- Die Heldenreise
- Haltepunkt: Der Abschluss der gemeinsamen Reise und Zeit für einen Check-out
- Check-out (anstelle eines Epilogs)
- Endnoten
- Anhang
- Stichwortverzeichnis
Systemvoraussetzungen
Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)
Systemvoraussetzungen:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).
- Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions oder die App PocketBook (siehe E-Book Hilfe).
- E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m.
Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein „weicher” Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich – sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.
Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.