Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts

 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 5. Auflage
  • |
  • erschienen am 24. Mai 2016
  • |
  • 373 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-026393-2 (ISBN)
 
Die Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts bildet die Grundlage des gesamten neuzeitlichen Denkens. Sie beginnt mit einer Prüfung des Wahrheitsgehalts unserer Bewusstseinsinhalte in möglichst streng wissenschaftlicher Methode durch die autonome Vernunft, um auf dieser Basis das System unserer Erkenntnisse zu entfalten. Unter dieser Norm stehen der Rationalismus von Descartes und Spinoza, Leibniz und Wolff ebenso wie der Empirismus seit Bacon und Hobbes bis Locke, Berkeley und Hume. Beide Denkrichtungen verbinden sich in der Aufklärung. Vor allem Kant vollendet und überwindet durch seine Vernunftkritik diese Periode; er erreicht zugleich durch die transzendentale Wende eine neue Problemebene philosophischer Reflexion, die grundlegend und richtungweisend wird für das nachfolgende Denken.
überarbeitete und erweiterte Auflage
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 1,51 MB
978-3-17-026393-2 (9783170263932)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Harald Schöndorf SJ ist emeritierter Professor für Erkenntnislehre und Geschichte der Philosophie mit Schwerpunkt Philosophie der Neuzeit an der Hochschule für Philosophie München.
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Einleitung
  • 1. Zerbrechen bisheriger Ordnungen
  • 2. Die neue Naturwissenschaft und Technik
  • 3. Fortschrittsglaube
  • 4. Die Betonung des Einzelnen: Innerlichkeit, Gewissheit, Freiheit
  • 5. Die Philosophie der Renaissance
  • 6. Weiterführung der Scholastik
  • a) Allgemein
  • b) Francisco Suárez
  • 7. Frühneuzeitliche Staats- und Rechtsphilosophie
  • 8. Charakteristika der frühneuzeitlichen Philosophie
  • A. Rationalismus
  • I. René Descartes
  • 1. Die Methode
  • 2. Discours de la méthode
  • a) Überblick
  • b) Die provisorische Moral
  • 3. Meditationes de prima philosophia
  • a) Überblick
  • b) Der universale Zweifel
  • c) Die Selbstgewissheit des Geistes - Geist und Bewusstsein
  • d) Ideenlehre
  • e) Der Gottesbeweis aus unserer Idee von Gott
  • f) Das Problem des Irrtums und die Freiheit
  • g) Der Gottesbeweis aus der wesensnotwendigen Existenz
  • h) Geist und Materie
  • i) Leib und Seele
  • 4. Weitere Aussagen über Geist und Materie, Leib und Seele
  • 5. Physik
  • 6. Affektenlehre
  • 7. Würdigung
  • II. Der Okkasionalismus
  • 1. Die Problemstellung
  • 2. Clauberg, de la Forge, Cordemoy
  • 3. Geulincx
  • 4. Malebranche
  • III. Blaise Pascal
  • 1. Gespräch mit de Sacy
  • 2. Pensées
  • 3. Würdigung
  • IV. Benedictus de Spinoza
  • 1. Die »Ethik«
  • 2. Gott und Welt
  • 3. Leib und Seele
  • 4. Zusammenfassung der Metaphysik
  • 5. Erkenntnis
  • 6. Affektenlehre
  • 7. Politische Philosophie
  • 8. Würdigung
  • V. Gottfried Wilhelm Leibniz
  • 1. Gott
  • 2. Die Substanz oder Monade
  • 3. Perzeptionen
  • 4. Universale Harmonie, Leib und Seele
  • 5. Geist
  • 6. Materie
  • 7. Prinzipien
  • a) Prinzip vom zureichenden Grund
  • b) Prinzip der Identität des Ununterscheidbaren
  • c) Kontinuitätsprinzip
  • d) Optimierungsprinzip
  • 8. Die Theodizee
  • 9. Würdigung
  • B. Empirismus
  • I. Francis Bacon
  • 1. Induktives Denken
  • 2. Wissen ist Macht
  • II. Thomas Hobbes
  • 1. Methoden- und Erkenntnislehre
  • 2. Staats- und Gesellschaftslehre
  • III. John Locke
  • 1. Sinneseindruck
  • 2. Grundbegriffe
  • 3. Sprache
  • 4. Gewissheit
  • 5. Religionsphilosophie
  • 6. Staatslehre
  • 7. Erziehung
  • IV. George Berkeley
  • 1. Empiristischer Ansatz
  • 2. Idealistische Deutung
  • V. David Hume
  • 1. Empiristische Grundlagen
  • 2. Kritik der Kausalität
  • 3. Kritik des Substanzbegriffes
  • 4. Moral und Religion
  • 5. Würdigung
  • C. Aufklärung
  • I. Allgemeine Merkmale
  • 1. Liberalismus
  • 2. Deismus
  • 3. Anfänge der Geschichtsphilosophie
  • II. Einzelerscheinungen
  • 1. Englische Aufklärung
  • a) Vernunftreligion und Deismus: Cherbury, Locke, Toland, Collins, Tindal, Bolingbroke, Priestley, Hume
  • b) Moralphilosophie und Wirtschaftstheorie: Shaftesbury, Hutcheson, Mandeville, Smith, Bentham
  • c) Philosophie des Common Sense: Reid
  • 2. Französische Aufklärung
  • a) Voltaire und die Enzyklopädisten: Lamettrie, Holbach, Diderot und d'Alembert
  • b) Theoretiker des Fortschritts: Turgot, Condorcet
  • c) Staatsphilosophie: Montesquieu
  • 3. Jean-Jacques Rousseau
  • a) Leben
  • b) Kulturphilosophie
  • c) Staatslehre
  • d) Pädagogik und allgemeine Philosophie
  • 4. Christian Wolff
  • a) Vorbereitung: Leibniz und die Aufklärung
  • b) Christian Wolff
  • c) In der Folge von Wolff: Baumgarten und die Schulphilosophie
  • 5. Staats- und religionsphilosophische Aufklärung im deutschen Sprachbereich
  • a) Staatsphilosophie und Politik: Pufendorf, Thomasius, Friedrich II., Maria Theresia und Josef II.
  • b) Aufgeklärte Religionsphilosophie: Reimarus, Wieland, Lessing
  • 6. Italien: Giambattista Vico
  • 7. Jacobi, Mendelssohn und die Krise der Aufklärung
  • D. Immanuel Kant
  • I. Kritik der reinen Vernunft
  • 1. Das Grundproblem
  • a) Was ist Metaphysik?
  • b) Was ist Wissenschaft?
  • c) Synthetische Urteile a priori
  • d) Die transzendentale Frage
  • e) Die kopernikanische Wende
  • 2. Die sinnliche Anschauung
  • 3. Das Denken des Verstandes
  • a) Die Kategorien des Verstandes
  • b) Die transzendentale Deduktion
  • c) Folgen aus der transzendentalen Deduktion:
  • d) Der transzendentale Schematismus
  • 4. Die reine Vernunft
  • a) Die Ideen der reinen Vernunft
  • b) Paralogismen und Antinomien
  • c) Das Ideal der reinen Vernunft
  • 5. Würdigung der KrV
  • a) Der Inhalt der Erkenntnis
  • b) Die Geltung der Erkenntnis
  • II. Grundlegung der Ethik - Kritik der praktischen Vernunft
  • 1. Grundlegung der Ethik
  • a) Der gute Wille
  • b) Pflichtethik
  • c) Gesetzesethik
  • d) Formale Ethik - Der kategorische Imperativ
  • e) Autonome Ethik
  • f) Kritik der praktischen Vernunft
  • 2. Neubegründung der Metaphysik
  • a) Postulate der praktischen Vernunft
  • b) Postulate und Ideen
  • c) Wissen und Glauben
  • III. Kritik der Urteilskraft
  • 1. Die ästhetische Urteilskraft
  • 2. Die teleologische Urteilskraft
  • IV. Religionsphilosophie
  • V. Staats- und Geschichtsphilosophie
  • Würdigung
  • E. Kants Folgen
  • I. Für und Wider Kant
  • 1. Allgemein
  • 2. Jacobi, Hamann, Herder
  • II. Kanterneuerung
  • 1. Die Marburger Schule: Cohen, Natorp, Cassirer, Hartmann, Ebbinghaus
  • a) Hermann Cohen
  • b) Paul Natorp
  • c) Ernst Cassirer
  • d) Nicolai Hartmann
  • e) Julius Ebbinghaus
  • 2. Die Badische Schule: Windelband, Rickert, Droysen, Dilthey
  • a) Wilhelm Windelband
  • b) Heinrich Rickert, Johann Gustav Droysen, Wilhelm Dilthey
  • 3. Das Wertproblem: Lotze, Rickert, Brentano, Meinong, Scheler, Hartmann, v. Hildebrand
  • a) Hermann Lotze, Bernhard Bolzano
  • b) Heinrich Rickert
  • c) Franz Brentano
  • d) Alexius Meinong
  • e) Max Scheler
  • f) Nicolai Hartmann
  • g) Dietrich von Hildebrand
  • Werke
  • Literatur
  • Namenregister
  • Sachregister

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

26,99 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen