Abbildung von: Inkscape - Hanser

Inkscape

Der Weg zur professionellen Vektorgrafik
Uwe Schöler(Autor*in)
Hanser (Verlag)
2. Auflage
Erschienen am 15. Januar 2024
352 Seiten
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978-3-446-48051-3 (ISBN)
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- Logos, Visitenkarten, Illustrationen
- Organigramme, Cartoons
- komplexe und fotorealistische Bilder
- Gestaltungen von Webseiten (Templates)
- Neu in der 2. Auflage: Ansicht und Anzeigemodi, Verlaufsgitter, Formerstellungswerkzeug, neue Pfadoperationen, ansprechende Dialogfenster, verbessertes Knotenwerkzeug, Schriftartensammlung etc.
- Ihr exklusiver Vorteil: E-Book inside beim Kauf des gedruckten Buches

Sie wollen ansprechende Einladungskarten, Logos, Visitenkarten, Flyer, Plakate, Werbematerial (und vieles mehr) gestalten? Dann ist dieses Buch genau richtig für Sie! Es zeigt Ihnen, wie Sie Ihre grafischen Projekte erfolgreich und professionell umsetzen können. Dafür werden in jedem Kapitel schwerpunktmäßig die Inkscape-Funktionen vorgestellt. Die Themen des Buchs - Grundlagen, Zeichnen in Inkscape, die neuen Funktionen der aktuellen Version, die Filter und Erweiterungen sowie Pfaderstellung und -bearbeitung - sind praxisbezogen aufbereitet. Außerdem wird die in Inkscape integrierte XML-Komponente beschrieben. Tipps, Workshops und Beispiele runden das Buch ab. Es ist somit die ideale Lektüre für ambitionierte Inkscape-Einsteiger und ebenso für Fortgeschrittene.

Aus dem Inhalt//
Schnelleinstieg/Inkscape Basics/Farbmanagement/Pfade und Bearbeitungswerkzeuge/Textbearbeitung/Eigene Ideen umsetzen/Filter/Benutzerkonfiguration/Erweiterungen/Der Umgang mit Dateien
Uwe Schöler ist begeisterter OpenSource-Anhänger, der sich seit 2006 mit verschiedenen OpenSource-Projekten beschäftigt. Einen großen Beitrag leistete er für das deutsche Projekt von OpenOffice.org, welches inzwischen unter Libreoffi ce.org geführt wird. Ebenfalls zu dieser Zeit kam er als Übersetzer zum Inkscape- Projekt und half beim Übersetzen der Programmoberfläche und von Beiträgen auf der Webseite. Zwischendurch war er fester Bestandteil des Übersetzerteams. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie und Freunden, im Verein oder in seinem Garten.
3 Schnelleinstieg

Das Kapitel im Überblick

       Inkscape installieren

       Die Programmoberfläche

       Die Formen

       Pfadwerkzeuge

       Farb- und Füllwerkzeug

       Weitere Werkzeuge

       Die Zeichenhilfsmittel

       Workshop 1: Die ersten Schritte

So ziemlich jeder, der ein neues Programm benutzt, möchte gleich zu Beginn erste Erfolge verzeichnen und genau hier setzt dieser Schnelleinstieg an. Nach der Vorstellung der Programmoberfläche werden die Formenwerkzeuge vorgestellt und Sie haben sofort die Möglichkeit, aktiv zu werden. Der erste Workshop zeigt Ihnen, wie einfach es ist, mit dem Programm zu arbeiten.

3.1 Inkscape installieren

Inkscape ist für die Betriebssysteme Windows, UNIX/Linux und MAC OS X verfügbar. Die jeweils aktuellste Version des Programms finden Sie im Internet über http://www.inkscape.org. Dort verlinkt die Projektübersicht unter http://sourceforge.net/projects/inkscape/ zu einer Download-Seite und Sie können das Programm für Ihr Betriebssystem herunterladen. Ebenso gibt es dort eine Reihe von Erweiterungen, die Sie zusätzlich installieren können.

Windows

Unter diesem Betriebssystem ist die Anwendung sehr einfach zu installieren. Klicken Sie doppelt auf die Datei inkscape-1.3_2023-07-21_0e150ed6c4-x64_31XBEKV.msi in Ihrem Download-Verzeichnis und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Bild 3.1 Willkommensbildschirm

Bild 3.2 Setup der Installation

Auch wenn hier die Oberfläche auf Englisch gezeigt wird, ist das Programm und die Arbeitsfläche danach auf Deutsch. Sie wählen das Installationsverzeichnis aus und geben an, welche Programmteile Sie installieren möchten.

Bild 3.3 Auswahl für Installationsordner

Bild 3.4 Start der Installation

Mit einem Klick auf "Install" wird Inkscape auf Ihrem Rechner installiert.

Bild 3.5 Fortschritt der Installation

Die Anwendung wird installiert.

Bild 3.6 Abgeschlossene Installation

Inkscape ist auf dem Rechner installiert und mit "Finish" beenden Sie die Installationsroutine.

Linux

Auch hier sollte es keinerlei Schwierigkeiten bereiten, Inkscape für dieses Betriebssystem zu installieren. Neben dem Download von der Webseite finden Sie das Programm auf jeden Fall auch in der Paketverwaltung Ihrer Linux-Distribution. Da sich diese allerdings unterscheiden, gibt es keine allgemein gültige Anleitung zur Installation. Hilfe erhalten Sie aber sicher auf den Webseiten Ihrer Distribution.

Mac OS X

Inkscape lässt sich wie jede andere Anwendung einfach installieren. Jedoch sollten Sie systemnahe Aktualisierungen einspielen, um unerwünschte Nebeneffekte und fehlerhafte Darstellungen zu vermeiden.

Sie benötigen ein installiertes XQUARTZ 2.3.4+, um Inkscape zu starten.

Aktualisieren Sie nicht auf macOS Ventura, wenn Sie auf Inkscape angewiesen sind. Es besteht ein offenes Problem, das derzeit alle GTK3-basierten Apps auf macOS Ventura betrifft. Die Anwendung reagiert nicht auf bestimmte Mauszeigerereignisse. GTK wird von vielen verschiedenen Programmen verwendet und dient zur Erstellung von Benutzeroberflächen von Anwendungen, mit denen Sie interagieren.

Laden Sie sich Inkscape von der Webseite herunter und öffnen Sie im Anschluss den "Downloads-Ordner" Mit Doppelklick auf die Inkscape-DMG-Datei öffnen Sie diese.

Bild 3.7 Inkscape auf dem Mac

Ziehen Sie danach "Inkscape.app" auf den Applications-Ordner. Danach wird Inkscape in den Ordner kopiert.

Bild 3.8 Inkscape Kopier-Bildschirm

Nach dem ersten Start können Sie die Programmoberfläche nach Ihren Wünschen einrichten.

Bild 3.9 Inkscape einrichten

3.2 Die Programmoberfläche

Wer ein neues Programm benutzt, der möchte meistens gleich nach dem ersten Starten der Anwendungen professionelle Grafiken erstellen. Damit dies ohne weiteres möglich ist, werden wir in diesem Kapitel auf die Programmoberfläche eingehen und die einzelnen Werkzeuge erläutern. Sie haben durch den ersten Workshop auch sofort die Möglichkeit, aktiv zu werden.

Nach dem ersten Start von Inkscape werden Sie aufgefordert, die grundlegende Ansicht der Programmoberfläche festzulegen.

Bild 3.10 Schnelleinrichtungsdialog

In der ersten Liste legen Sie fest, wie Inkscape erscheinen soll.

Bild 3.11 Festlegen der Arbeitsfläche

Mittels der Liste bei "Tastenkürzel" entscheiden Sie sich, welche Kürzel Sie später nutzen wollen.

Bild 3.12 Tastenkürzel mittels Datei festlegen

Über das Drop-down-Feld "Aussehen" legen Sie fest, wie Inkscape starten soll. Hier haben Sie ein paar Möglichkeiten zur Auswahl.

Bild 3.13 Aussehen der Programmoberfläche festlegen

Zuletzt entscheiden Sie, ob Sie eine vorhandene Zeichnung öffnen, ein neues Dokument anfangen oder aus einer der vielen Vorlagen wählen wollen.

Bild 3.14 Dokumentvorlagen

Lassen Sie uns nun beginnen und die Begriffe erläutern. Dabei beschreibe ich zuerst die oberen Leisten, dann die unteren und zum Schluss die Werkzeugleiste, da ich dieser mehr Aufmerksamkeit widmen werde.

Bild 3.15 Programmoberfläche

Im oberen Bereich befindet sich die Werkzeugeinstellungsleiste. Am linken Rand sehen Sie die Werkzeugleiste mit den einzelnen Arbeitsmitteln und in der Mitte finden Sie Ihr leeres Dokument. Auf der rechten Seite sind die Menü- und die Einrastleiste untergebracht sowie Schaltflächen, um verschiedene Inkscape-Menüeinstellungen aufzurufen. Den Abschluss zum Zeichenblatt bilden die Lineale, die in der Grundeinstellung angezeigt werden. Diese lassen sich mit der Tastenkombination STRG + R ein- beziehungsweise ausblenden. Unterhalb der Zeichenfläche finden Sie zudem die Leiste für die verschiedenen Farbpaletten sowie die Leiste für den Status mit wertvollen, auf den Kontext bezogenen Informationen. Sollte eine der aufgeführten Leisten nicht zu sehen sein, lassen sich diese über das Menü Ansicht Anzeigen/Ausblenden sichtbar oder unsichtbar schalten.

Zeichnungsfläche

Für die Zeichnungsfläche oder auch Leinwand genannt gibt es in der aktuellen Version nun einige Anzeigemöglichkeiten, wie den Anzeigemodus und die geteilte Ansicht, auf die ich näher eingehe.

Zum einen gibt es im Menü Ansicht -> Anzeigemodus nun fünf unterschiedliche Einstellungen, mit denen Sie sich die Arbeit an Ihren Zeichnungen leichter machen können.

Bild 3.16 Ansichtsdialog mit Anzeigemodus

Dabei ist "Normal" die ganz normale Ansicht, wie Sie sie vielleicht schon gesehen haben. Die nachfolgenden Bilder verdeutlichen den jeweiligen Modus. Der Menüpunkt "Umriss" zeigt in Ihrer Zeichnung nur noch die Außenlinien der Objekte an.

Bild 3.17 Ansicht: Umrisse der Objekte

Als nächsten Unterpunkt im Menü finden Sie "Konturen überlagern". Das sieht folgendermaßen aus:

Bild 3.18 Ansicht: Konturen überlagern

Weiter gibt es den Punkt "Dünne Linien verstärken".

Bild 3.19 Ansicht: Dünne Linien verstärken

Der letzte neue Modus im Menü ist "Keine Filter". Hierbei werden vorhandene Filter weg geblendet.

Bild 3.20 Ansicht: keine Filter

Mit der Tastenkombination STRG 5 können die Modi der Reihe nach durchschalten und der Punkt bringt Sie direkt wieder auf .

Neben der Auswahl im Menü...

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