Sieben Brücken für den Rücken

Wie die Wirbelsäule belastbar und beweglich bleibt. - Kleine Übungen - große Wirkung
 
 
Kösel-Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 12. Oktober 2011
  • |
  • 160 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-56367-7 (ISBN)
 
Zu wenig Bewegung, einseitige Belastung, zu viel Stress - und der Rücken streikt und schmerzt! 80% der Bevölkerung haben immer öfter bzw. chronisch mit Rückenproblemen zu kämpfen. Was ist zu tun? Prof. Dr. med. Gerd Schnack macht klar: Der Rücken braucht Stärke und Elastizität, denn nur durch dieses Wechselspiel bleibt er beweglich! Der Clou: Sein Buch beschreibt Prinzipien von 7 realen Brücken, die wir auch für ein Rückentraining nutzen können!

  • Deutsch
  • München
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  • Deutschland
Kösel
  • 3,96 MB
978-3-641-56367-7 (9783641563677)
3641563674 (3641563674)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Inhalt [Seite 5]
2 - Einstimmung. Die Glienicker Brücke in Potsdam - Symbol der Hoffnung [Seite 8]
2.1 - Der Rücken zwischen Stress und ­Bewegungsmangel [Seite 8]
2.2 - Die tragende Brücke zwischen Kopf und Körper [Seite 11]
2.3 - Kardinalprobleme der Wirbelsäule durch lange Sitzarbeit [Seite 12]
2.4 - Schonung, Entspannung und Bewegung im Krankheitsfall [Seite 17]
2.5 - Der Hüftlendenmuskel, das Filet unter den Muskeln [Seite 20]
2.6 - Rückenschmerzen sind auch eine Kopfsache [Seite 22]
3 - 1 Die Berliner Luftbrücke - die emotionale Herzensbotschaft [Seite 27]
3.1 - Vom Kopf- zum Rückenschmerz - die emotionale Antwort [Seite 28]
3.2 - Leben ist Bewegung im Rhythmus der ­Gegensätze [Seite 29]
3.3 - Neue Entspannungskultur [Seite 31]
3.4 - Das zweigeteilte Gehirn [Seite 32]
3.5 - Strategie der rhythmischen Meditation [Seite 34]
3.6 - Bauen Sie sich ein »schlafendes Zimmer« [Seite 43]
4 - 2 Alte Römerbrücke - Bewegung über Generationen [Seite 49]
4.1 - Schritt für Schritt - dem Rücken zuliebe [Seite 50]
4.2 - Die Wirbelsäule ist ein Bewegungsorgan [Seite 50]
4.3 - Herzenssache Prävention [Seite 52]
4.4 - Rückenrodeo [Seite 54]
4.5 - Rückenfreundlich gehen und laufen [Seite 56]
4.6 - Das Stöckelschuh-Syndrom [Seite 59]
4.7 - Swing-Walking: Vom Richtschwung und Gegenschwung [Seite 63]
4.8 - Laufen mit allen Sinnen und nicht wie von Sinnen [Seite 66]
4.9 - Atemgesteuertes Ausdauertraining [Seite 68]
4.10 - Tanzjogging auf dem Trampolin [Seite 70]
5 - 3 Göltzschtalbrücke in Sachsen - ein Symbol für höchste Handwerkskunst [Seite 78]
5.1 - Entlasteter Rücken, entspannte ­Bandscheiben [Seite 79]
5.2 - Retro-Walking [Seite 82]
5.3 - Pirouetten [Seite 84]
6 - 4 Hängebrücke - elastisch wie ein Spinnennetz [Seite 87]
6.1 - Geschmeidiger Rücken [Seite 89]
6.2 - Prävention statt Operation [Seite 91]
6.3 - Gegenschwung-Stretching [Seite 98]
6.4 - Elastizitäts-Test [Seite 101]
6.5 - Dehnübungen [Seite 102]
7 - 5 Golden Gate Bridge - stabil und elastisch [Seite 111]
7.1 - Starke Brücken für den Rücken [Seite 112]
7.2 - Aufbau von Kraft [Seite 113]
7.3 - Das Guten-Morgen-Ritual [Seite 115]
7.4 - Das Auto als Fitness-Studio [Seite 118]
7.5 - Der Stuhl als Fitness-Studio [Seite 119]
7.6 - Die Wand als Fitness-Studio [Seite 120]
7.7 - Rücken - und Bauchmuskeltraining simultan [Seite 125]
8 - 6 Tower Bridge - ausdauernde Energie [Seite 127]
8.1 - Sport und seine Tücken für den Rücken [Seite 128]
8.2 - Das A und O: Sturzprävention [Seite 129]
8.3 - Ausdauersportarten [Seite 131]
9 - 7 Seufzerbrücke in Venedig - zwischen Zwang und Freiheit [Seite 144]
9.1 - Rückenschonend - der Gesundheit zuliebe [Seite 144]
9.2 - Knorpelerkrankungen [Seite 145]
9.3 - Gartenarbeit [Seite 146]
9.4 - Hausarbeit und Einkauf [Seite 147]
9.5 - Koffer packen heißt, Verzicht zu üben! [Seite 149]
9.6 - Auch Knochen sind trainierbar, sie werden gehärtet [Seite 151]
10 - Sieben Brücken für den Rücken - Gedanken zum ­Ausklang [Seite 153]
11 - Literatur [Seite 155]
12 - Register [Seite 158]
7 Seufzerbrücke in Venedig – zwischen Zwang und Freiheit (S. 143-144)

Zwischen dem Dogenpalast und dem neuen Gefängnis überspannt in Venedig die Seufzerbrücke den Rio di Palazzo, einen acht Meter breiten Kanal. Die nur elf Meter lange Kalksteinbrücke wurde zwischen 1600 und 1603 errichtet und erhielt erst in der Zeit der Romantik ihren heutigen Namen. Die Seufzer stehen für die Klagelaute der Gefangenen, die auf ihrem Weg ins Gefängnis oder zur Exekution ein letztes Mal einen Blick auf die Schönheit der Lagune werfen konnten.

Rückenschonend – der Gesundheit zuliebe


Jeder Seufzer bei der Belastung des Rückens ist ein Zeichen dafür, dass Lasten falsch gehandhabt werden. Auch das Heben und Tragen von Lasten will nämlich gelernt sein. Gartenarbeit beispielsweise kann ganz schön in die Knochen gehen, dabei sind es insbesondere die Gelenke des Rückens, die hoch belastet werden. Lasten und ungünstige Körperhaltungen setzen das Knorpelgewebe in den Gelenken unter Druck, das sowohl als Gleitlager als auch als Stoßdämpfer dient.

Feine Fasern, zu einem elastisch verformbaren Netz ausgelegt, aufgefüllt mit einem hohen Wasseranteil, überziehen die Gelenkflächen. Ebenso wie Sehnen und Bandscheiben ist der Knorpel nicht durchblutet. Aus diesem Grunde ist er nicht rot, sondern weiß. Seine existenzbestimmenden Nährstoffe erhält der Knorpel durch die Gelenkflüssigkeit, die einen Schmierfilm zwischen den korrespondierenden Gelenkflächen bildet.

Knorpelerkrankungen


Knorpelerkrankungen wie bei der Arthrose sind wegen der Überalterung in den Industriegesellschaften zu einer echten Volkskrankheit geworden. 60 Prozent gehen von der Wirbelsäule aus, gefolgt zu je 30 Prozent von den Hand- und Kniegelenken. Waren 1990 gerade einmal sechs Prozent der Gesamtbevölkerung betroffen, sind es gegenwärtig schon 20 Prozent. Neben dem Heben und Tragen von Lasten rücken vermehrt Bewegungsmangel durch anhaltende Sitzarbeit und Fehlhaltungen in den Blickpunkt der Therapeuten. Bewegung ist die beste Art, einer Arthrose vorzubeugen.

Sie fördert die Durchblutung der Gelenkkapseln und verstärkt auf diese Weise die Produktion von Gelenkflüssigkeit. So kann der Schmierfilm über dem gesamten Gelenkknorpel niemals abreißen. Die Gelenke des Menschen verfügen über eine Knorpelpumpe, ein Walkmechanismus (altdeutsch walken = durchkneten), der den Knorpelstoffwechsel fördert. Lang anhaltende statische Belastungen allerdings, die nicht für einen ständigen Lastwechsel sorgen, behindern die Ernährung des Knorpels. Regionale Aufbrüche bestimmen dann im Röntgenbild die krankhaften Gelenkveränderungen.

Tanzjogging auf dem hochelastischen Minitrampolin, wiederholtes Retro-Walking, Jogging bzw. Walking in Swing-Technik, Radeln, Aqua-Jogging und Plateauschuhe im Wechsel mit Negativabsatz sind der beste Knorpelschutz!

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