Was wollen wir, wenn wir arbeiten?

Honneth, Hegel und die Grundlagen der Kritik des Neoliberalismus
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 24. Mai 2017
  • |
  • 88 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-54482-0 (ISBN)
 
Wie sollte unsere Arbeitswelt beschaffen sein? Und warum hat sie die fragliche Beschaffenheit nicht? Diese Fragen, die seit dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise vor zehn Jahren verstärkt diskutiert werden, fallen traditionell in den Untersuchungsbereich der Kritischen Theorie in der Tradition der Frankfurter Schule. Glaubt man Axel Honneth, dem neben Jürgen Habermas bedeutendsten zeitgenössischen Vertreter dieser Schule, dann möchten wir, die Angehörigen moderner westlicher Gesellschaften, in der Arbeitswelt eine Art von sozialer Freiheit realisieren, die spezifische Formen der Kooperation und Anerkennung einschließt. Der gegenwärtige ('neoliberale') Kapitalismus ist für Honneth deshalb problematisch, weil er den institutionellen Erfordernissen dieser Freiheit nicht gerecht werden kann. Der vorliegende Band rekonstruiert die Grundlagen der Honneth'schen Neoliberalismuskritik, diagnostiziert einige Probleme, welche diese Theorie aufwirft, und erläutert, wie sich dieselben im Rückgriff auf Hegels Sozialphilosophie beheben lassen.
 
'What Should Our Workplace Look Like?'

What should our workplace look like? Why does it often fail to live up to our expectations? According to Axel Honneth, members of modern Western societies wish to realize a kind of social freedom within the workplace that involves specific forms of cooperation and recognition. For Honneth, neoliberal capitalism is deficient because it cannot realize the institutional requirements that are necessary to bring this freedom about. This volume reconstructs the foundations of Honneth's critique of neoliberalism, diagnoses some of the issues with his account, and explains how these can be addressed through recourse to Hegel's social philosophy.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 0,56 MB
978-3-428-54482-0 (9783428544820)
10.3790/978-3-428-54482-0
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Hans-Christoph Schmidt am Busch ist Professor für Philosophie an der Technischen Universität Braunschweig. Seine Forschung liegt auf den Gebieten der Politischen Philosophie, der Sozialphilosophie und der Rechtsphilosophie. Darüber hinaus interessiert sich Hans-Christoph Schmidt am Busch für die Geschichte und die philosophischen Grundlagen der Ökonomik. Er ist Autor des Buches '>Anerkennung< als Prinzip der Kritischen Theorie' (Berlin / New York, de Gruyter, 2011). Zu den von ihm herausgegebenen Schriften gehören Charles Fourier, 'Über das weltweite soziale Chaos. Ausgewählte Schriften zur Philosophie und Gesellschaftstheorie' (Berlin, Akademie Verlag, 2012), 'Karl Marx and the Philosophy of Recognition' (Ethical Theory and Moral Practice 16, 4, 2013, 679-758) sowie 'Die Philosophie des Marktes / The Philosophy of the Market' (Hamburg, Felix Meiner Verlag, 2016).
Einleitung

1. Honneths Sozialphilosophie und die Kritik des Neoliberalismus

2. Was wollen wir, wenn wir arbeiten?

3. Vier Probleme

4. Hegels Sozialphilosophie

5. Die sittliche Gesinnung der Mitglieder moderner Gesellschaften

6. Was wollen wir, wenn wir arbeiten?

7. Die sittliche Ambivalenz von Märkten

8. Drei Thesen

9. Die Grundlagen der Kritik des Neoliberalismus

10. Schluss

Literatur

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