Internationale Betriebswirtschaft

 
 
UVK (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen im Mai 2017
  • |
  • 334 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7398-0199-5 (ISBN)
 
Die Europäisierung und Globalisierung der Wirtschaft bestimmen die heutige Geschäftspraxis. Die Verflechtungen mit Lieferanten, Partnern und Kunden sind aus diesem Grund längst nicht mehr nur national. Um den fachlichen und interkulturellen Herausforderungen gerecht zu werden, sind neben betriebswirtschaftlichem Know-how interkulturelle Kompetenz sowie Fachwissen über die verschiedenen Wirtschafts- und Steuersysteme gefragt.

Dieses Buch wird diesen neuen Anforderungen gerecht. Es behandelt übersichtlich alle relevanten Themen von der Interkulturalität über globale Unternehmensstrategien und internationalem Finanzmanagement bis hin zu IT-gestützten, grenzüberschreitenden Arbeitsprozessen. Auch die Frage der Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit durch gezieltes Innovationsmanagement wird beantwortet.

Jedes Kapitel wird durch Lernziele eingeleitet und durch eine Zusammenfassung, Literaturtipps und Fragen abgeschlossen. Ein Glossar rundet das Werk ab.
2., bearbeitete Auflage
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 5,54 MB
978-3-7398-0199-5 (9783739801995)
3739801999 (3739801999)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Professor Dr. Reinhard Heyd ist Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Bilanzierung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Aalen im Studiengang Internationale Betriebswirtschaftslehre. Darüber hinaus ist er Honorarprofessor an der Universität Ulm. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Internationale Rechnungslegung, Bilanzmanagement und Konzernrechnungswesen. Er ist Herausgeber und Mitverfasser zahlreicher Lehrbücher sowie Autor mehrerer Aufsätze in wissenschaftlichen Zeitschriften zu diesen Themen. Des Weiteren begleitet er zahlreiche Umstellungsprojekte und berät namhafte Unternehmen in Fragen der Anwendung von IFRS.
Prof. Dr. habil. Wilhelm Schmeisser ist Professor für Finanzierung und Investition, Unternehmensführung, insbesondere für Finanzorientierte und Internationale Personalwirtschaft sowie Technologiemanagement und Innovationserfolgsrechnung, Controlling und den Berliner Balanced Scorecard Ansatz. Er ist Direktor und Sprecher des Kompetenzzentrums »Internationale Innovations- und Mittelstandsforschung« Berlin sowie Direktor der Forschungsstelle »Europäisches Personalmanagement und Arbeitsrecht (EPAR)«, Universität Paderborn.
Prof. Dr. Alexander Brem ist Inhaber des Lehrstuhls für Technologiemanagement an der FAU. Des Weiteren ist er Visiting Professor/ Associate Faculty an der EADA Business School (Barcelona, Spanien) und der Handelshochschule Leipzig sowie International Resarch Associate an der DeMontford University (Leicester, UK).
Zu den Forschungsschwerpunkten von Professor Brem gehören neben dem klassischen Technologie- und Innovationsmanagement auch Kreativität sowie Entrepreneurship.
  • Titelseite
  • Impressum
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1 Internationale Unternehmenskulturen und Interkulturalität als Forschungsfeld der "Internationalen Betriebswirtschaft"
  • 1.1 Grundsätzliches
  • 1.2 Von der unternehmenskulturellen Organisationsforschung zur Interkulturalität
  • 1.2.1 Zur Unternehmenskultur
  • 1.2.2 Unternehmenskulturforschung
  • 1.2.3 Funktionen der Unternehmenskultur
  • 1.2.4 Gestaltung der Unternehmenskultur
  • 1.2.5 Bedeutung der Unternehmenskultur für die internationale Zusammenarbeit
  • 1.3 Interkulturalität als grundlegender Bestandteil einer internationalen Unternehmung
  • 1.3.1 Interkulturalität
  • 1.3.2 Interkulturelle Kompetenz
  • 1.3.3 Interkulturelle Kommunikation
  • 1.3.4 Einfluss interkultureller Fähigkeiten auf die internationale Zusammenarbeit
  • 1.4 Interkulturelle Personal- und Managemententwicklung als Instrument einer internationalen Unternehmung
  • 1.4.1 Interkulturelles Training
  • 1.4.2 Inhalte und Methoden interkulturellen Trainings
  • 1.4.3 Bedarf interkultureller Trainings in der internationalen Zusammenarbeit
  • 2 Controlling und Rechnungswesen nach IFRS als Grundlage für eine Internationale Unternehmensführung
  • 2.1 Controlling und Rechnungswesen
  • 2.2 IFRS: Anwendung, Besonderheiten, Wechselwirkungen
  • 2.3 Harmonisierung von Controlling und Rechnungs- wesen
  • 2.3.1 Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögenswerte
  • 2.3.2 Langfristige Ertragsrealisierung nach der Percentage of Completion- Methode (PoC)
  • 2.3.3 Fair Value
  • 2.3.4 Segmentbericht
  • 2.3.5 Umsatzkostenverfahren
  • 2.3.6 Hedge Accounting
  • 2.3.7 Währungsumrechnung
  • 2.3.8 Leasing
  • 2.3.9 Rückstellungsbewertung
  • 2.3.10 Impairment
  • 2.3.11 Latente Steuern
  • 2.3.12 On-balance-Darstellung von Derivaten
  • 2.3.13 Beständebewertung von Halb- und Fertigerzeugnissen
  • 2.4 Aufgaben des Controllers im Rahmen der externen Finanzberichterstattung
  • 2.5 Internationale Unternehmensführung: besondere Anforderungen und Ziele
  • 2.6 Möglichkeiten und Grenzen einer Harmonisierung von Controlling und Rechnungswesen unter IFRS
  • 3 Internationale Zahlungsbedingungen als Instrumente zur Absicherung der Export-Umsatzerlöse im Rahmen des internationalen Finanzmanagements
  • 3.1 Risiken im Außenhandel
  • 3.2 Grundsätzliches zu Zahlungsbedingungen im Außenhandel
  • 3.3 Begriffe und Beispiel-Formulierungen für internationale Zahlungsbedingungen
  • 3.4 Wesentliche Merkmale, insbesondere Vor- und Nachteile der verschiedenen internationalen Zahlungsbedingungen
  • 3.4.1 Nichtdokumentäre Zahlungsbedingungen
  • 3.4.2 Dokumentäre Zahlungsbedingungen
  • 3.5 Alleinstellungsmerkmale der Zahlungsbedingung Dokumentenakkreditiv
  • 3.6 Bank Payment Obligation als Alternative zum Dokumentenakkreditiv
  • 3.6.1 Grundsätzliches zur BPO
  • 3.6.2 Arbeitsschritte bei einer BPO
  • 3.6.3 Probleme mit der Handhabung der BPO
  • 4 Societas Europae (SE), Aktiengesellschaft und Börse im Rahmen der Finanzierung internationaler Unternehmen
  • 4.1 Börsengang und Finanzierung
  • 4.1.1 Grundlagen der Finanzierung
  • 4.1.2 Allgemeines zum Börsengang
  • 4.1.3 Vor- und Nachteile des Börsengangs
  • 4.2 Societas Europae (SE)
  • 4.2.1 Allgemeines über die SE
  • 4.2.2 Organstruktur
  • 4.3 Fazit
  • 5 Internationales Marketing und Internationales Innovationsmanagement
  • 5.1 Internationales Marketing
  • 5.1.1 Begriffsdefinition
  • 5.1.2 Motive für den Eintritt in internationale Märkte
  • 5.1.3 Rückkopplungseffekte im internationalen Marketing
  • 5.1.4 Strategien des Auslandsmarkteintritts
  • 5.1.5 Standardisierung versus Differenzierung
  • 5.2 Zusammenhang zwischen Marketing und Innovationsmanagement
  • 5.3 Internationales Innovationsmanagement
  • 5.3.1 Was ist Innovationsmanagement?
  • 5.3.2 Erfolgsfaktoren und Vorteile des Innovationsmanagements
  • 5.3.3 Integriertes Innovationsmanagement
  • 5.3.4 Grundmuster der Internationalen F&E
  • 5.3.5 Trends im internationalen Innovationsmanagement
  • 5.4 Fazit
  • 6 Management der IT als wesentlicher Einflussfaktor für internationale und globale Unternehmen
  • 6.1 Bedeutung der IT für die Internationalität und Globalisierung
  • 6.2 Strategische Entscheidungen für die IT
  • 6.2.1 Schaffung einer Symbiose zwischen Geschäft und IT
  • 6.2.2 Findung von IT-Strategien
  • 6.3 Gestaltung von IT-Services mit ITIL
  • 6.4 Modellierung von IT-Prozessen
  • 6.5 Sicherung und Regulierung der IT
  • 6.5.1 Bewältigung von IT-Risiken
  • 6.5.2 Gewährleistung der IT-Sicherheit
  • 6.5.3 Einhaltung von Regularien
  • 6.6 Aufgaben zu Kapitel 6
  • 7 Internationales Forschungs- und Entwicklungsmanagement: Innovation zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
  • 7.1 Motive und Schlüsselfiguren in der Internationalisierung der F&E
  • 7.2 Internationalisierung der Forschung & Entwicklung in Industriestaaten
  • 7.3 Unterschiede im Innovationsmanagement zwischen Industrieund Schwellenländern
  • 7.4 F&E von multinationalen Unternehmen in Schwellenländern
  • 7.4.1 Umdenken in der Verwendung von F&E-Einheiten in Schwellenländern
  • 7.4.2 Patentstrategien multinationaler Unternehmen in China
  • 7.5 Problemlösungskompetenzen indischer Kleinunternehmer als Anreiz für neue F&E-Ansätze
  • 8 Ethische Hermeneutik zwischen technologischer Globalisierung und ökonomisch-utilitaristischem Diktat - ein Exposé zur Unterscheidung von Bewertungsebenen
  • 8.1 Theorien technologisch-ökonomischer Pfadabhängigkeit
  • 8.2 Immanuel Kants ethische Theorie im Grundriss
  • 8.3 Aristoteles' Theorie menschlichen Handelns
  • 8.4 Die verantwortungsethische Position des Thomas von Aquin
  • 8.5 Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit als Leitbilder für den Globalisierungsprozess
  • Glossar
  • Die Autoren
  • Stichwortverzeichnis
  • Weitere Informationen

2 Controlling und Rechnungswesen nach IFRS als Grundlage für eine Internationale Unternehmensführung


Reinhard Heyd

Lernziele

  • Controlling und Rechnungswesen: Aufgaben, Adressaten und Konzepte
  • IFRS: Anwendung, Besonderheiten, Wechselwirkungen
  • Harmonisierung von Controlling und Rechnungswesen
  • Aufgaben des Controllers im Rahmen der externen Finanzberichterstattung
  • Internationale Unternehmensführung: besondere Anforderungen und Ziele
  • Möglichkeiten und Grenzen einer Harmonisierung von Controlling und Rechnungswesen unter IFRS

2.1 Controlling und Rechnungswesen


Die betriebliche Tätigkeit wird arbeitsteilig vollzogen. Man unterscheidet die klassischen Funktionsbereiche

  • Beschaffung,
  • Produktion,
  • Lagerhaltung und
  • Absatz.

Diese Funktionsbereiche werden überlagert von übergreifenden Funktionsbereichen wie

  • Personalwirtschaft,
  • Finanzwirtschaft und
  • Informationswirtschaft.

Unter Informationswirtschaft versteht man alle Institutionen und Funktionen, die sich befassen mit

  • der Erfassung von Informationen,
  • der Aufbereitung von Informationen,
  • der Kanalisierung von Informationen und
  • der Archivierung von Informationen.

Es werden interne und externe, quantitative und qualitative Informationen verarbeitet. Den Teil des Informationswesens, der sich mit quantitativen Größen befasst, heißt Rechnungswesen.

Das Rechnungswesen gliedert man nach der Zielgruppe in das interne und externe Rechnungswesen.

Das interne Rechnungswesen gehört zum Controlling und hat die Aufgabe, die Entscheidungen des Managements qualitativ aufzuwerten. Es richtet sich an betriebliche Entscheidungsinstanzen (Management auf unterschiedlichen hierarchischen Ebenen), es dient der Unterstützung von Planung und Kontrolle betrieblicher Entscheidungssachverhalte

also z.B.

  • Bau eines Zweigwerks in Deutschland oder in China,
  • Aufnahme von Produkt A oder Produkt B ins Sortiment oder
  • Kauf oder Leasing einer Maschine.

Das interne Rechnungswesen ist nicht gesetzlich normiert.

Die Tatsache, dass Manager gute Entscheidungen aufgrund qualitativ hochwertiger Informationen treffen wollen und auch müssen, veranlasst sie, ein Informationswesen zu etablieren, das sie dabei effizient unterstützt. Entscheidungen, die nicht auf Grundlage angemessener Information getroffen wurden, bergen die Gefahr, dass sie als Pflichtverletzung des Managements angesehen werden und daher zu Schadenersatzansprüchen führen (Business Judgement Rule § 93 Abs. 1 Satz 2 AktG mit Ausstrahlungswirkung auch auf andere Rechtsformen). Das interne Rechnungswesen beinhaltet gleichermaßen vergangenheitsbezogene Informationen für Dokumentations- und Kontrollzwecke wie auch zukunftsbezogene Informationen für Prognose-, Planungs- und Dispositionszwecke.

Das externe Rechnungswesen ist an außenstehende Adressaten gerichtet, die ein berechtigtes Interesse an Unternehmensinformationen haben, sich aber nicht selbst über die Belange des Unternehmens informieren können.

Neben vielen anderen Adressatengruppen (Stakeholder) treten Kapitalgeber als besonders relevante Empfängergruppen des externen Rechnungswesens hervor. Dies resultiert aus der Principal-Agenten-Theorie, die sich letztlich aus der personellen Abgrenzung von Kapitalaufbringung und Geschäftsführung ableitet. Man unterscheidet die Eigenkapitalgeber (Gesellschafter, Aktionäre) von den Fremdkapitalgebern (Gläubiger, Banken), die sich in ihrer rechtlichen Stellung und ihrer faktischen Beziehung zum Unternehmen konzeptionell unterscheiden.

Unterscheidung Eigenkapital - Fremdkapital Eigenkapital Fremdkapital vorrangige Haftung nachrangige Haftung substanzieller Anspruch nomineller Anspruch Residualanspruch vereinbarte Vergütung unbefristet befristet Mitarbeit/Mitwirkung keine Mitarbeit/Mitwirkung Anteil am Liquidationserlös nomineller Rückzahlungsanspruch entscheidungsrelevante Kennzahl: Eigenkapitalrentabilität entscheidungsrelevante Kennzahl: Eigenkapitalquote

Eine Aufgabe des externen Rechnungswesens besteht darin, die Kapitalgeber ausreichend zu informieren, um sie in die Lage zu versetzen zu entscheiden, ob sie ihr finanzielles Engagement am Unternehmen weiterführen wollen oder nicht. Das bedeutet für die Eigenkapitalgeber zu entscheiden, ob sie ihren Aktienbestand halten, aufstocken oder reduzieren sollen. Das bedeutet für die Fremdkapitalgeber zu entscheiden, ob sie ihre Kredite verlängern (prolongieren) oder fällig stellen sollen.

Dabei orientieren sich die Kapitalgeber vorzugsweise an Kennzahlen. Primäre entscheidungsorientierte Kennzahl für die Gesellschafter ist die Eigenkapitalrentabilität als Quotient Gewinn geteilt durch Eigenkapital. Sie gibt Antwort auf die Frage, wieviel Gewinn entsteht aus 100 EUR Eigenkapital. Die Gläubiger orientieren sich, sofern es sich um Finanzkennzahlen handelt, an der Eigenkapitalquote. Aufgrund der vorrangigen Haftung des Eigenkapitals gibt die Eigenkapitalquote Antwort auf die Frage, wieviel Prozent des Vermögens durch Verluste abschmelzen könnte, bevor der Gläubiger seinen ersten Euro verliert. Das externe Rechnungswesen ist somit nicht dazu bestimmt, die Insider zu informieren, da diese sich selbst über die Lage des Unternehmens unterrichten können, und es ist auch nicht dazu bestimmt, betriebliche Entscheidungssachverhalte zu begründen.

Das externe Rechnungswesen hat grundsätzlich auch die Aufgabe, erfolgsabhängige Zahlungen zu quantifizieren.

Als solche kommen insbesondere die Dividendenzahlungen an die Gesellschafter, die erfolgsabhängigen Vergütungen an Mitarbeiter und Führungskräfte sowie die Ertragssteuerzahlungen an den Fiskus in Betracht. Sofern dem externen Rechnungswesen diese "Zahlungsbemessungsfunktion" zukommt, hat dies sowohl Auswirkungen auf die Vorschriften zur Erfolgsermittlung wie auch auf die bilanzpolitische Strategie. In diesem Fall muss davon ausgegangen werden, dass mit jedem Euro ausgewiesenem Gewinn Steuerzahlungen und Ausschüttungen verbunden sind, die einerseits die Wachstumspotenziale des Unternehmens beeinträchtigen, andererseits liquiditätsbezogene Anforderungen stellen und drittens die den Gläubigern zur Verfügung stehende Haftungsmasse reduzieren. Dies führt z.B. zu Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wie dem Grundsatz der kaufmännischen Vorsicht, dem Imparitätsprinzip, dem Niederstwertprinzip und dem Realisationsprinzip1, sowie zu einer Bilanzpolitik, die auf die Legung stiller Rücklagen ausgerichtet ist.

Da diese aus der Zahlungsbemessungsfunktion abgeleiteten Grundsätze und bilanzpolitischen Spielräume im Einzelfall die Fair Presentation relativieren können, ist international die sogenannte Einheitsbilanz nicht üblich. Sie unterstellt, dass das externe Rechnungswesen gleichermaßen der entscheidungsnützlichen Information der Außenstehenden wie auch der Bemessung erfolgsabhängiger Zahlungen einschließlich der Quantifizierung von Ertragssteuerzahlungen dienen soll. Da der Interessenschutz z.B. der Gläubiger, sowie die Bestimmung ertragsteuerlicher Bemessungsgrundlagen dem nationalen Gesetzgeber überantwortet wird, beschränkt sich die Internationale Rechnungslegung auf die Informationsfunktion den Außenstehenden gegenüber, zur Unterstützung von Entscheidungen über die Fortsetzung oder Beendigung von deren finanziellem Engagement sowie zur Beurteilung der Performance des Managements im Hinblick auf die Verwendung des ihm anvertrauten Vermögens (IASB Framework Tz 12, 14).

Dies führt zu einer Fokussierung der Finanzberichterstattung auf die Informationsfunktion, andererseits zu einer Aufgliederung des gesamten externen Rechnungswesens in eine Informations-, eine Ausschüttungsund in eine Steuerbilanz.

Unterschiede zwischen internem und externem Rechnungswesen
internes Rechnungswesen externes Rechnungswesen Adressat: betriebliche Entscheidungsinstanzen Adressat: Außenstehende (z.B. Gläubiger, Aktionäre) Ziel: Unterstützung von Planung und Kontrolle betrieblicher Vorgänge Ziel: Unterstützung von Entscheidungen über Fortsetzung oder Beendigung des finanziellen Engagements der Außenstehenden am Unternehmen Beurteilung der Vorteilhaftigkeit von Alternativplanungen nomineller Überschuss als Vorteilsmaß keine rechtliche Normierung. Ziel sind richtige Entscheidungen aufgrund zutreffender Informationen rechtliche Normierung:
  • Gleichmäßigkeit der Besteuerung
  • Vergleichbarkeit der Abschlüsse...

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