Anthropologie der Wahrnehmung

 
 
Universitätsverlag Winter
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 11. Juli 2017
  • |
  • 564 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8253-7697-0 (ISBN)
 
Die Sinneswahrnehmung hat eine besondere Bedeutung für die anthropologische Forschung, weil sie die untrennbare Verschränktheit von Körper, Geist und Welt des Menschen gleichermaßen von ,innen' wie von ,außen' bezeugt: Introspektion und wissenschaftliche Analyse kommen darin überein, dass die Wahrnehmung den Menschen in der Welt situiert und ihm zugleich ein Bewusstsein seines In-der-Welt-Seins ermöglicht. Wie präformieren hirnphysiologische Prozesse das Ereignis der Wahrnehmung - und umgekehrt? In welcher Beziehung stehen die Phänomenalität der Wahrnehmung und die Realität des Wahrgenommenen zueinander? Wie verschränken sich Rezeptivität und Aktivität in der Wahrnehmung, wie der Gegenstandsbezug und die Kooperation mit anderen? Wie verkörpert sich die Art und Weise menschlicher Wahrnehmung in der Kultur und welchen Einfluss hat die Kultur auf die Wahrnehmung? Der Band bringt einschlägige Disziplinen der Wahrnehmungsforschung miteinander ins Gespräch über Kernfragen der ,conditio humana'.
  • Deutsch
  • Heidelberg
  • |
  • Deutschland
10 farbige, 29 s/w Abbildungen
  • 7,72 MB
978-3-8253-7697-0 (9783825376970)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Cover [Seite 1]
2 - Titel [Seite 4]
3 - Impressum [Seite 5]
4 - Inhaltsverzeichnis [Seite 6]
5 - Vorwort???????????????????????????? [Seite 10]
6 - Einleitung: Magnus Schlette und Thomas Fuchs: Anthropologie als Brückendisziplin [Seite 12]
7 - Teil 1 - Annäherungen [Seite 50]
7.1 - Annäherungen Magnus Schlette und Anna Maria Kirchner Einführung???????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????? [Seite 50]
7.2 - Stefan Glasauer/Frederike Petzschner: Wahrnehmung als Inferenz [Seite 62]
7.3 - Stefanie Höhl: Wahrnehmung und Kategorisierung von Gesichtern in der frühen Entwicklung [Seite 90]
7.4 - Thomas Fuchs: In Kontakt mit der Wirklichkeit. Wahrnehmung als Interaktion [Seite 110]
7.5 - Matthias Jung: Ausdruck, Wahrnehmung und symbolische Distanz [Seite 142]
7.6 - Jürgen Trabant: Symbolische Artikulation und Wahrnehmung [Seite 162]
7.7 - Sonja Rinofner-Kreidl: Emotionales Engagement und praktische Identität. Zur Phänomenologie moralischer Wahrnehmung [Seite 184]
7.8 - Peter Bexte: Fokussierte Wahrnehmungen. Von Himmelsblicken zu Bildbetrachtungen [Seite 222]
7.9 - Stephan Günzel: Wahrnehmung im Computerspiel. Genealogie der Zeit und Ästhetik des Raums [Seite 246]
7.10 - Olaf L. Müller: Goethes größte wissenschaftliche Entdeckung. Über eine verblüffende Symmetrie bei den Spektralfarben [Seite 270]
8 - Teil 2 - Erwiderungen [Seite 322]
8.1 - Magnus Schlette und Anna Maria Kirchner: Einführung [Seite 322]
8.2 - Thomas Arnold: Blinzlers Erben - Warum Wahrnehmung kein Schätzvorgang sein kann. Kommentar zu Stefan Glasauer und Frederike Petzschner [Seite 326]
8.3 - Christian Tewes: Frühkindliche Gesichtswahrnehmung aus der Perspektive des Verkörperungsparadigmas. Kommentar zu Stefanie Höhl [Seite 332]
8.4 - Selin Gerlek: Der Leib als Subjekt der Lebenswelt. Kommentar zu Thomas Fuchs [Seite 340]
8.5 - Basil Wiesse: Lebenswelt oder "Primary Frameworks"? Kommentar zu Thomas Fuchs [Seite 346]
8.6 - Nadine Schumann: Komplementarität oder Ergänzungsverhältnis? Kommentar zu Matthias Jung [Seite 352]
8.7 - Tobias Endres: Merleau-Ponty und das Problem der Repräsentation. Kommentar zu Jürgen Trabant [Seite 356]
8.8 - Larissa Berger: Moralische und ästhetische Wahrnehmung. Kommentar zu Sonja Rinofner-Kreidl [Seite 362]
8.9 - Joachim Raich: Der wandernde Blick und sein Schatten. Kommentar zu Peter Bexte [Seite 368]
8.10 - Alexander Nicolai Wendt: Das Computerspiel als Problemlösen. Kommentar zu Stephan Günzel [Seite 374]
8.11 - Matthias Rang: Deskription und Ontologie bei Newton und Goethe. Kommentar zu Olaf L. Müller [Seite 378]
9 - Teil 3 - Ergänzungen [Seite 390]
9.1 - Magnus Schlette und Anna Maria Kirchner: Einführung [Seite 390]
9.2 - Daniel Beis, Richard Paluch, Joachim Raich: Raumwahrnehmung und "a priori"-Raum. Anmerkungen zum interdisziplinären Diskurs [Seite 396]
9.3 - Pia Schneider, Christopher Milde: Das Potenzial empirischer Befunde zu aberranten Körperwahrnehmungen und -kognitionen für die philosophische Theorienbildung [Seite 424]
9.4 - Mansooreh Khalilizand: Vom phänomenalen Leib zum Organischen. Husserls Überlegungen zur Somatologie als Wissenschaft vom Leib [Seite 454]
9.5 - Jonas Etten: Henri Bergson - Vorläufer einer ökologischphänomenologischen Anthropologie? [Seite 470]
9.6 - Christoph Behrens: Wahr-Nehmend Lesen: Literarische Performativität und soziokulturelle Praxis [Seite 490]
9.7 - Stephanie Marchal: Visualisierte Empfindung und verkörperte Wahrnehmung. Julius Meier-Graefe und die anthropologischen Konturen seiner kunstkritischen Praxis [Seite 506]
9.8 - Sonja Frohoff: Wahrnehmungswelt und kreativer Ausdruck - ein Beispiel aus der Kunsttherapie [Seite 524]
10 - Schlusswort???????????????????????????????????? [Seite 544]
11 - Anhang [Seite 552]
11.1 - Personenregister [Seite 552]
11.2 - Sachregister?????????????????????????????????????? [Seite 556]
11.3 - Autoren- und Herausgeberverzeichnis???????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????? [Seite 562]
12 - Backcover [Seite 566]

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