Räume und Identitäten

Stiftsdamen und Damenstifte in Augsburg und Edelstetten im 18. Jahrhundert
 
 
De Gruyter Akademie Forschung (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 29. August 2014
  • |
  • XIII, 672 Seiten
 
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978-3-11-034106-5 (ISBN)
 
Erstmals beschreibt Dietmar Schiersner die Damenstifte von Augsburg und Edelstetten im 18. Jahrhundert, die durch Beispiele aus dem Lindauer Stift ergänzt werden. Der Band handelt vom Leben und Sterben der Frauen, die in einer kleinen Gemeinschaft, meist zu acht oder zehnt, als Mitglieder einer kirchlichen Institution leben. Es sind adlige Frauen, deren Familien fast immer zur schwäbischen Reichsritterschaft gehören. Sie erscheinen in den Quellen als Töchter oder Schwestern, Tanten oder Nichten, als Chorfräulein, Kapitulardamen, Äbtissinnen, Junge und Alte. Der Autor verknüpft einen am anthropologischen Raum orientierten Zugang mit kulturwissenschaftlichen Fragestellungen. So werden die sich wandelnden Identitäten von Stift, Stiftsgemeinschaft und einzelner Frau erfasst und erzählt. Im Blick stehen dabei die gesunden wie kranken Körper der Damen, deren Kleidung, Wohnräume und Räume der Imagination: Lesen, Schreiben, Musizieren, wie auch die prägenden Zeit-Räume wie Tag und Jahr, Lebensalter und Generationenkonflikte, Sterbestunde, Ewigkeit und institutionelle Memoria.
  • Deutsch
  • Berlin/Boston
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 7,18 MB
978-3-11-034106-5 (9783110341065)
http://www.degruyter.com/isbn/9783110341065
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dietmar Schiersner, Pädagogische Hochschule Weingarten
1 - Vorwort [Seite 7]
2 - Inhalt [Seite 9]
3 - I. Räume und Identitäten - Einleitung [Seite 15]
3.1 - 1. Fragestellung, Begriffe und Methoden [Seite 15]
3.2 - 2. Damenstifte: Forschungsstand und Quellenlage [Seite 35]
4 - II. Eintreten und Austreten [Seite 53]
4.1 - 1. Anbahnen - Zusagen und Ablehnen [Seite 53]
4.1.1 - Exkurs: Die Causae Minucci und Strasoldo im Damenstift Lindau [Seite 67]
4.2 - 2. Eintreten und Aufschwören [Seite 73]
4.2.1 - Exkurs: Essen und Trinken - Einverleibung einer Lebensform [Seite 88]
4.3 - 3. Kutte, Mantel und Stuhl: weitere Stufen der Aufnahme [Seite 99]
4.4 - 4. Austreten: Anbahnen, Resignieren, Heiraten und die Alternativen [Seite 104]
5 - III. Die Körper der Damen [Seite 123]
5.1 - 1. Damen und Stift: Klangkörper und Klangraum [Seite 123]
5.2 - 2. Chor-Fräulein: Disposition, Instrumentalisierung und Disziplinierung [Seite 131]
5.2.1 - Exkurs: Spielräume des Eigensinns - Grenzen der Autorität: Violanta von Speth [Seite 158]
5.3 - 3. Kranke, sterbende, tote Körper [Seite 163]
5.3.1 - 3.1. Medikale Kulturen im Stift: Personal, Institutionen, Therapien [Seite 169]
5.3.2 - 3.2. Vom Heiligkeitsanlass zur Todesursache - von der schönen Leiche zum toten Körper [Seite 191]
5.4 - 4. Kranke Damen - leidende Stifte: vier Störfälle [Seite 207]
5.4.1 - 4.1. Die schwermuth der Josepha von Ratzenried [Seite 209]
5.4.2 - 4.2. Das Stottern der Franziska von Bodman [Seite 216]
5.4.2.1 - 4.2.1. Stottern als Problem und als Krankheit [Seite 217]
5.4.2.2 - 4.2.2. Medikalisierung und Juridifizierung: Gefährdung der Stiftsautonomie [Seite 227]
5.4.3 - 4.3. Der fehler der Walburga von Riedheim [Seite 240]
5.4.4 - 4.4. Die raserey der Johanna von Helmstatt [Seite 248]
5.4.4.1 - 4.4.1. Symptome, Reaktionen, Therapien, Lösungen [Seite 250]
5.4.4.2 - 4.4.2. Integrität und Individualität: Krankenrolle und Identität [Seite 262]
6 - IV. Frauen-Zimmer [Seite 271]
6.1 - 1. Gehäuse der Identitäten: Kleidung zwischen religiösem und sozialem Stand [Seite 273]
6.2 - 2. Raum für Eigentümliches: Einzel-Zimmer als Konsumräume [Seite 288]
6.3 - 3. Räume der Imaginationen [Seite 308]
6.3.1 - 3.1. Spielen und Genießen [Seite 309]
6.3.2 - 3.2. Lesen und Schreiben [Seite 317]
6.3.3 - 3.3. Zeichnen und Musizieren [Seite 333]
7 - V. Außen und Innen [Seite 337]
7.1 - 1. Stadt und Umland: Konflikte, Ökonomie und Kulturkonsum [Seite 338]
7.2 - 2. Familie und Stand: Integrationen und Inversionen [Seite 358]
7.3 - 3. Kirchen, Klöster und Stifte: Vernetzung und Verweigerung [Seite 374]
8 - VI. Zeitenräume [Seite 399]
8.1 - 1. Jahr, Tag und Stunde [Seite 401]
8.1.1 - 1.1. Rhythmen und Strukturen [Seite 401]
8.1.2 - 1.2. Individualisierung und Departimentalisierung: von geteilter Zeit zu geteilten Zeiten [Seite 407]
8.2 - 2. Lebensalter, Lebenskrisen und Generationenkonflikte [Seite 430]
8.2.1 - Exkurs: nicht vihl vernunfft - die Adoleszenzkrise der Violanta von Speth [Seite 433]
8.2.2 - 2.1. Zwischen Entlastung und Identifikation: Strategien der Bewältigung [Seite 441]
8.2.3 - 2.2. Ordnung unter Spannung: Generationen im Damenstift [Seite 449]
8.3 - 3. Sterbestunde, Trauerzeit und Ewigkeit [Seite 456]
8.3.1 - 3.1. Beistehen und Trauern: die Rolle der Stiftsgemeinschaft [Seite 457]
8.3.2 - 3.2. Trauern-Lassen und Testieren: die individuelle Perspektive [Seite 472]
8.3.3 - Exkurs: Aufgeklärt sterben - Johanna von Falkenstein [Seite 485]
8.4 - 4. Tradieren, Filtern und Verändern: institutionelle Geschichtlichkeit und Zukünfte [Seite 494]
9 - VII. 1789: Neue Zeiten - Schluss [Seite 519]
10 - Abkürzungen, Quellen und Literatur [Seite 537]
11 - Edition [Seite 581]
12 - Register [Seite 669]

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