Vorlesungen über die Methode (Lehrart) des akademischen Studiums

 
 
Meiner, F (Verlag)
  • erschienen am 1. Januar 1990
  • |
  • 188 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7873-2322-7 (ISBN)
 
Schellings Vorlesungen von 1803 geben keine didaktischen Anweisungen, sondern erörtern, begründen und betonen die Rolle und Bedeutung des methodischen wissenschaftlichen Denkens für die freie und allgemeine gesellschaftliche Bildung. Humboldts Modell der auf die Idee der Freiheit und das Prinzip der Einheit der Wissenschaften gegründeten Universität basiert auf den von Schelling in dieser Schrift errichteten Fundamenten.
Unveränderte eBook-Ausgabe der 2., erw. Aufl. von 1990.
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  • 5,98 MB
978-3-7873-2322-7 (9783787323227)
3787323228 (3787323228)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling wird 1775 in Leonberg geboren und darf bereits als 15-Jähriger zusammen mit Hegel und Hölderlin am Tübinger Stift studieren. Frühe beachtenswerte Publikationen machen ihn bekannt, so daß er durch Fürsprache Goethes 1798 einen Lehrauftrag an der Universität Jena bekommt. Es entsteht ein enger Kontakt mit Fichte, den Brüdern Schlegel, Novalis und Tieck, der sich um die Ideen der Frühromantik zentriert. Im Jahre 1800 erscheint das System des transzendentalen Idealismus, in dem Schelling das Programm seiner Philosophie, d.h. die Notwendigkeit der Zusammenführung von Natur- und Transzendentalphilosophie begründet. Zunächst Anhänger Fichtes, trennt ihn bald in der Frage nach dem Absoluten und Endlichen ein anderer Ansatz in der Naturphilosophie von diesem. Mit der ab 1801 entwickelten Identitätsphilosophie wird die Abkehr von Fichte und die Auseinandersetzung mit Hegel offenbar. Die Philosophischen Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit machen diesen Wandel deutlich. Schelling folgt 1827 einem Ruf nach München, wo er die "Wendung" seines Denkens von der rein logischen "negativen" zur "positiven" Philosophie, in der die Offenbarung und der mythologische Prozeß eine wesentliche Rolle spielen, in Vorlesungen darlegt. Nach Hegels Tod nimmt Schelling 1842 für vier Jahre eine Lehrtätigkeit in Berlin auf, zieht sich dann aber aus der Öffentlichkeit zurück und stirbt 1854 in der Schweiz.

  • Cover
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung. Von Walter E. Ehrhardt
  • Zur Textgestaltung
  • Vorwort zur zweiten Auflage
  • F. W. J. Schelling: Vorlesungen über die Methode (Lehrart) des akademischen Studiums
  • Vorwort
  • Erste Vorlesung: Über den absoluten Begriff der Wissenschaft
  • Zweite Vorlesung: Über die wissenschaftliche und sittliche Bestimmung der Akademien
  • Dritte Vorlesung: Über die ersten Voraussetzungen des akademischen Studiums
  • Vierte Vorlesung: Über das Studium der reinen Vemunftwissenschaften: der Mathematik, und der Philosophie im Allgemeinen
  • Fünfte Vorlesung: Über die gewöhnlichen Einwendungen gegen das Studium der Philosophie
  • Sechste Vorlesung: Über das Studium der Philosophie insbesondre
  • Siebente Vorlesung: Über einige äußre Gegensätze der Philosophie, vornehmlich den der positiven Wissenschaften
  • Achte Vorlesung: Über die historische Konstruktion des Christentums
  • Neunte Vorlesung: Über das Studium der Theologie
  • Zehnte Vorlesung: Über das Studium der Historie und der Jurisprudenz
  • Elfte Vorlesung: Über die Naturwissenschaft im Allgemeinen
  • Zwölfte Vorlesung: Über das Studium der Physik und Chemie
  • Dreizehnte Vorlesung: Über das Studium der Medizin und der organischen Naturlehre überhaupt
  • Vierzehnte Vorlesung: Über Wissenschaft der Kunst, in bezug auf das akademische Studium
  • Anhang
  • Textkritische Anmerkungen
  • Anmerkungen des Herausgebers
  • Beilage: Melchior Meyr über "Schellings philosophisches Testament
  • Literaturhinweise
  • Register
  • Personen
  • Sachen
  • Leere Seite

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