Gestaltungsmöglichkeiten und Bindung des billigen Ermessens im Hausratsverfahren.

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Januar 2022
  • |
  • 400 Seiten
 
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978-3-428-47484-4 (ISBN)
 
Reihe Schriften zum Bürgerlichen Recht - Band 157
  • Dissertationsschrift
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 40,32 MB
978-3-428-47484-4 (9783428474844)
10.3790/978-3-428-47484-4
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Teil 1: "Grundlagen" des Hausratsverfahrens und Anwendungsbereich der HVO
  • Kapitel 1: "Grundlagen" des Hausratsverfahrens
  • I. Entstehungsgeschichte
  • II. Änderung der Normzwecke?
  • III. Hausratsverfahren als Familiensache und "echtes Streitverfahren" der FG
  • 1. Verfahrensvorschriften und Verfahrensgrundsätze
  • 2. Hausratsverfahren als "echtes" Streitverfahren
  • a) Gründe für die Zuweisung zur FG
  • b) Verfahrensmaximen
  • 3. Regelungsstreitigkeiten - privates Gestaltungsantragsrecht - Auseinandersetzungsanspruch
  • IV. Auskunftsanspruch
  • Kapitel 2: Anwendungsbereich der HVO
  • I. Gegenstände der Verteilung
  • 1. Begriffe "Hausrat"/"Haushaltsgegenstände"
  • 2. Begriff "Ehewohnung"
  • 3. Schuldenregelung
  • II. Ausschluß der vindikatorischen und possessorischen Ansprüche
  • III. Analoge Anwendung der HVO auf nichteheliche Lebensgemeinschaften?
  • Teil 2: Der Ermessensspielraum des Hausratsrichters
  • Kapitel 1: Das "billige" Ermessen gemäß § 2 HVO
  • I. Ermessensvorschriften der HVO und die Bedeutung der Normzwecke
  • II. "Billiges" Ermessen gemäß § 2 Satz 1 HVO
  • 1. Wahlbefugnis oder "Beurteilungsermessen"?
  • 2. Der Begriff der Billigkeit und "Stufen" der Billigkeit
  • 3. Stellungnahme
  • 4. Kein Tatbestandsermessen
  • 5. Kein Ermessen in den nicht rechtsgestaltenden Teilen der Entscheidung
  • 6. Ergebnis
  • Kapitel 2: Die Kriterien des § 2 Satz 2 HVO
  • I. Die ausdrücklich genannten Kriterien
  • 1. Wohl der Kinder
  • 2. Erfordernisse des Gemeinschaftslebens - nationalsozialistisches Gedankengut?
  • II. Die "sonstigen" Umstände
  • 1. Zusammenfassung der in Literatur und Rechtsprechung genannten "sonstigen" Umstände in Gruppen
  • a) Wirtschaftliche Gründe
  • b) Persönliche Lebensbedingungen
  • c) Ideelle Gesichtspunkte ("Affektionsinteresse")
  • d) Umstände mit einschränkender oder ausschließender Wirkung
  • 2. Entscheidungsrelevanz der "sonstigen" Umstände
  • a) Wirtschaftliche Gründe
  • aa) Einkommens- und Vermögensverhältnisse/Möglichkeiten der Ersatzbeschaffung
  • bb) Vorhandene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
  • cc) Niedriger Mietzins
  • dd) Wirtschaftliche Zukunftsperspektiven - wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des neuen Partners
  • ee) Herkunft der Mittel und finanzielle Aufwendungen
  • ff) Ergebnis
  • b) Persönliche Lebensbedingungen der Ehegatten
  • aa) Alter/Gesundheitszustand
  • bb) Größere Wohnwürdigkeit der Ehefrau
  • cc) Verwandtschaftliche und andere zwischenmenschliche Beziehungen
  • dd) Berufliche Erfordernisse
  • ee) Neue Partnerschaften/Wiederheirat
  • ff) Ergebnis
  • c) Ideelle Gesichtspunkte
  • aa) Ausschließliche oder überwiegende Benutzung des Gegenstandes durch einen Ehegatten
  • bb) Eigen- und Pflegeleistungen
  • cc) Beziehung zu einem Haustier
  • dd) Recht auf Mitbesitz
  • ee) Ergebnis
  • d) Umstände mit einschränkender oder ausschließender Wirkung (negative Kriterien)
  • aa) Eheliches Fehlverhalten
  • bb) Bewohnen der Ehewohnung mit einem neuen Partner
  • cc) Verspätete Antragstellung
  • dd) Zurückbehaltungsrecht
  • ee) Dauer der Ehe
  • ff) Verteilungswünsche/Vereinbarung der Ehegatten
  • gg) Ergebnis
  • III. Rangfolge der Kriterien
  • 1. Historische Betrachtung
  • 2. Vorrangige Berücksichtigung der wirtschaftlichen Bedürfnisse der Ehegatten und der Kinder im Hinblick auf die Normzwecke der HVO
  • 3. Vorrangige Berücksichtigung der wirtschaftlichen Bedürfnisse der Ehegatten und der Kinder im Hinblick auf die Vinkulierung der Hausratsgegenstände und der Ehewohnung
  • 4. Absoluter Vorrang des Kindeswohls
  • 5. Rangstellung der persönlichen Lebensumstände
  • 6. Nachrangige Bedeutung der ideellen Gesichtspunkte
  • 7. Auswirkungen der negativen Kriterien
  • Teil 3: "Grenzen" des billigen Ermessens im Hausratsverfahren
  • Kapitel 1: Einschränkung des Ermessensspielraums durch den Grundsatz der Parteiautonomie
  • I. Antrag gemäß § 1 HVO
  • II. Einigung im Sinne von § 1 HVO
  • 1. Feststellung der Einigung als "Vorfrage"
  • 2. Voraussetzungen und Wirkungen
  • a) Wirksamkeitsvoraussetzungen
  • aa) Wirksames Zustandekommen der Einigung
  • bb) Bedingungslos und vorbehaltslos
  • b) Umfang der Vereinbarung
  • aa) "Erschöpfende Regelung"
  • a) Einigung über einen Teil des Hausrats
  • ß) Weitere unvollständige Abreden über den Hausrat
  • t) Ehewohnung
  • d) Weitere unvollständige Abreden über die Wohnung
  • bb) Rechtsgestaltend und vollzugsfähig
  • a) Verhältnis der Ehegatten
  • ß) Verhältnis zu Dritten
  • 3. Entscheidung für die Zeit des Getrenntlebens
  • 4. Ergebnis
  • III. Bindungswirkung der Sachanträge
  • 1. Hausrat
  • a) Teilauseinandersetzungsantrag
  • b) Nicht auf Hausratsteilung gerichteter Antrag
  • c) Feststellungsanträge
  • d) Antrag im Verfahren nach §§ 1361a BGB, 18a HVO
  • e) Bindungswirkung des Antrags in der 2. Instanz
  • 2. Ehewohnung
  • a) Bindungswirkung des Antrags auf Teilzuweisung?
  • b) Nicht auf die Zuweisung gerichtete Anträge
  • c) Verfahren nach §§ 1361b BGB, 18a HVO
  • d) Bindende Wirkung des Antrags in der 2. Instanz
  • 3. Ergebnis
  • Kapitel 2: Einschränkung des Ermessensspielraums durch den Grundsatz des Eigentumsschutzes
  • A. Ehewohnung
  • I. Eigentumsverhältnisse
  • 1. Alleineigentum oder Miteigentum der Ehegatten?
  • a) Keine Anwendung des § 8 Abs. 2 HVO
  • b) Erwerb der Ehewohnung
  • 2. Andere dingliche Rechte
  • II. Alleineigentum eines Ehegatten
  • 1. Entscheidung für die Zeit nach der Scheidung
  • a) Verfassungsmäßigkeit des § 3 HVO
  • b) Zuweisungsvoraussetzungen - die gesteigerte Form der Billigkeit: "Unbillige Härte"
  • c) Gestaltungsmöglichkeiten
  • aa) Teilung der Wohnung (§ 6 HVO)
  • bb) Begründung eines Mietverhältnisses
  • a) Befristung
  • ß) Beendigung des Mietverhältnisses
  • t) Festsetzung des Mietzinses
  • d) Mietzinsfestsetzung und Unterhalt
  • cc) Begründung eines Nutzungsverhältnisses
  • a) Befristung
  • ß) Beendigung des Nutzungsverhältnisses
  • t) Festsetzung einer Nutzungsentschädigung
  • dd) Ausgleichszahlung analog §§ 8 Abs. 3 S. 2, 9 Abs. 2 S. 2 HVO?
  • ee) Grundsätze der Gestaltung - Stufen der Eingriffe
  • 2. Entscheidung für die Zeit des Getrenntlebens
  • a) Zuweisungsvoraussetzungen gemäß § 1361b BGB
  • aa) Billigkeitsgrundsätze
  • bb) "Schwere Härte"
  • cc) Herabsetzung der "Anforderungen"?
  • dd) "Besonders schwere Härte" bei Alleineigentum?
  • b) Gestaltungsmöglichkeiten
  • aa) Teilung der Wohnung
  • bb) Begründung eines Nutzungsverhältnisses
  • a) Befristung
  • ß) Festsetzung einer Nutzungsentschädigung
  • cc) Anwendungsbereich des § 1361b BGB - umfassende Zuständigkeit des Familiengerichts?
  • III. Miteigentum der Ehegatten
  • 1. Entscheidung für die Zeit nach der Scheidung
  • a) Zuweisung nach § 2 HVO
  • b) Verfassungsmäßigkeit der Zuweisung der im Miteigentum stehenden Ehewohnung nach § 2 HVO
  • c) Gestaltungsmöglichkeiten
  • aa) Teilung der Wohnung
  • bb) Begründung eines Mietverhältnisses
  • a) Befristung?
  • ß) Beendigung des Mietverhältnisses
  • t) Festsetzung des Mietzinses
  • cc) Begründung eines Nutzungsverhältnisses
  • a) Befristung
  • ß) Beendigung des Nutzungsverhältnisses
  • t) Festsetzung einer Nutzungsentschädigung
  • d) Nutzungsentschädigung und Unterhalt
  • dd) Festsetzung einer Ausgleichszahlung?
  • ee) Grundsätze der Gestaltung - Stufen der Eingriffe
  • 2. Entscheidung für die Zeit des Getrenntlebens
  • a) Zuweisung nach § 1361b BGB
  • b) Gestaltungsmöglichkeiten
  • aa) Teilung der Wohnung
  • bb) Begründung eines Nutzungsverhältnisses
  • a) Befristung
  • ß) Festsetzung einer Nutzungsentschädigung
  • cc) Anwendungsbereich des § 1361b BGB - umfassende Zuständigkeit des Familiengerichts?
  • B. Hausrat
  • I. Eigentumsverhältnisse
  • 1. Zulässigkeit der Miteigentumsvermutung gemäß § 8 Abs. 2 HVO
  • 2. Voraussetzungen der Miteigentumsvermutung
  • a) "Angeschaffter" Hausrat
  • b) Anschaffung "während der Ehe"
  • c) Anschaffung "für den gemeinsamen Haushalt"
  • 3. Grenzen der Anwendbarkeit der Miteigentumsvermutung/Widerlegbarkeit
  • II. Gegenstände im Alleineigentum eines Ehegatten
  • 1. Entscheidung für die Zeit nach der Scheidung
  • a) Zuweisungsvoraussetzungen
  • aa) Notwendige Gegenstände
  • bb) Billigkeitsgrundsätze
  • b) Gestaltungsmöglichkeiten
  • aa) Verfassungsmäßigkeit der Eigentumsübertragung
  • bb) Begründung eines Mietverhältnisses
  • cc) Begründung einer Forderung
  • a) Höhe des Entgelts
  • ß) Höhe des Mietzinses
  • t) Leistung nur in Geld?
  • 2. Entscheidung für die Zeit des Getrenntlebens
  • a) Herausgabeanordnung und Gebrauchsüberlassungsanspruch gemäß § 1361a Abs. 1 BGB
  • aa) Begriff der "benötigten Gegenstände"
  • bb) Billigkeitsabwägung
  • b) Gestaltungsmöglichkeiten
  • aa) Begründung eines Nutzungsverhältnisses
  • bb) Festsetzung einer Vergütung
  • III. Gegenstände im gemeinsamen Eigentum
  • 1. Entscheidung für die Zeit nach der Scheidung
  • a) Verteilungsgrundsätze
  • b) Gestaltungsmöglichkeiten
  • aa) Begründung von Eigentum
  • bb) Begründung einer Forderung
  • a) Festsetzung einer Ausgleichszahlung
  • ß) Andere Ausgleichsleistungen
  • t) Isolierte Zahlungsanordnung?
  • 2. Entscheidung für die Zeit des Getrenntlebens
  • a) Verteilungsgrundsätze
  • b) Gestaltungsgrundsätze
  • aa) Begründung eines Nutzungsverhältnisses
  • bb) Festsetzung einer Vergütung
  • IV. Abgrenzung zum Zugewinnausgleichsverfahren
  • Kapitel 3: Einschränkung des Ermessensspielraums durch den Grundsatz des Schutzes der Rechte Dritter
  • A. Ehewohnung
  • I. Mietwohnung - Wer ist Vertragspartner?
  • 1. Ein Ehegatte ist Mieter
  • a) Mieterstellung
  • b) Stellung des Nichtmieter-Ehegatten
  • 2. Beide Ehegatten sind Mieter
  • a) "Mitunterzeichnende Ehefrau"
  • b) Stellung der Ehegatten
  • II. Entscheidung für die Zeit nach der Scheidung
  • 1. Stellung des Vermieters
  • 2. Zuweisung nach § 2 HVO
  • 3. Zuweisung nach § 4 HVO
  • a) Einschränkung des billigen Ermessens
  • b) Anwendungsbereich des § 4 HVO
  • 4. Gestaltungsmöglichkeiten
  • a) Teilung der Wohnung
  • b) Änderung der Vertragspartei gemäß § 5 Abs. 1 S. 1 1. Alt. und 2. Alt. HVO
  • aa) Verfassungsmäßigkeit des § 5 Abs. 1 HVO
  • bb) Zustimmung des Vermieters
  • cc) Inhaltliche Änderungen?
  • c) Rückwirkende Begründung eines Mietverhältnisses analog § 5 Abs. 2 HVO
  • d) Anordnungen zur Sicherung des Vermieters
  • aa) Sicherheitsleistung
  • bb) Mithaftung des weichenden Ehegatten
  • cc) Sicherungsübereignung
  • dd) Räumungspflicht
  • e) Regelung im Innenverhältnis
  • f) Anordnung einer Ausgleichszahlung analog §§ 8 Abs. 3 S. 2, 9 Abs. 2 S. 2 HVO
  • III. Entscheidung für die Zeit des Getrenntlebens
  • 1. Zuweisung nach § 1361b BGB
  • 2. Beteiligung des Vermieters
  • 3. Gestaltungsmöglichkeiten
  • a) Teilung der Wohnung
  • b) Benutzungsregelung bei Zuweisung der Ehewohnung an einen Ehegatten
  • aa) Befristung
  • bb) Mietzinszahlung
  • a) Ein Ehegatte ist Mieter
  • ß) Beide Ehegatten sind Mieter
  • cc) Schönheitsreparaturen
  • a) Ein Ehegatte ist Mieter
  • ß) Beide Ehegatten sind Mieter
  • dd) Nebenpflichten
  • a) Ein Ehegatte ist Mieter
  • ß) Beide Ehegatten sind Mieter
  • ee) Kaution/Vermieterpfandrecht
  • ff) Vergütung gemäß § 1361b Abs. 2 BGB
  • B. Hausrat
  • I. Rechte Dritter am Hausrat
  • II. Gestaltungsmöglichkeiten bei der Hausratsverteilung
  • 1. Keine Eigentumsübertragung
  • 2. Aufschiebend bedingtes Eigentum (§ 10 Abs. 2 HVO)
  • a) Kaufvertrag mit beiden Ehegatten
  • b) Kaufvertrag mit einem Ehegatten
  • 3. Analoge Anwendbarkeit des § 10 Abs. 2 HVO
  • 4. Schuldenregelung gemäß § 10 Abs. 1 HVO
  • 5. Verfahren nach §§ 1361a BGB, 18a HVO
  • Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
  • Literatur

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