Vom Koma zum Hirntod

Pflege und Begleitung auf der Intensivstation
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 2. August 2017
  • |
  • 251 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-033089-4 (ISBN)
 
Zunächst ist es Koma. Dann wird binnen weniger Tage Hirntod festgestellt. Wenn bei einem Patienten der Hirntot festgestellt wird, haben Ärzte und Pflegekräfte der Intensivstation die Aufgabe, den Hirntoten angemessen zu versorgen, die Hinterbliebenen zu begleiten und dabei auf die eigene Psychohygiene zu achten. Das Buch liefert wertvolle Informationen zum pathophysiologischen Zustand des Hirntods, zur Behandlung und Pflege der Hirntoten und zum Umgang mit deren Hinterbliebenen. Der medizinische Vorgang der Hirntoddiagnostik und der Prozess bis zum Ende der intensivmedizinischen Maßnahmen werden ebenso erklärt, wie rechtliche und organisatorische Voraussetzungen zur Möglichkeit der Organentnahme. In seiner allgemein verständlichen Sprache handelt es sich zudem um ein Aufklärungsbuch für all diejenigen, die sich umfassend und sachlich korrekt über den Prozess und die Folgen des Hirntods informieren wollen.
  • Deutsch
  • Stuttgart
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  • Deutschland
  • 4,05 MB
978-3-17-033089-4 (9783170330894)
3170330896 (3170330896)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Klaus Schäfer, von 1999-2014 Klinikseelsorger, Fachautor.
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalt
  • Geleitwort (Dag Moskopp)
  • Geleitwort (Hermann Brandenburg)
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Teil I Allgemeines zu Koma und Hirntod
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Vorbemerkungen
  • 1.2 Bedeutung dieses Buches
  • 1.2.1 Studien
  • 1.2.2 Aussteiger
  • 1.2.3 Praxis
  • 1.2.4 Eigene Einstellung
  • 2 Darstellung der Situation
  • 2.1 Allgemeine Informationen
  • 2.2 Die vier Phasen zum Hirntod
  • 2.3 Wie ein Blitz aus heiterem Himmel
  • 2.4 Der unsichtbare Tod
  • 3 Künstliche Beatmung erzeugt Hirntote
  • Teil II Komapatienten
  • 1 Grundwissen über Koma
  • 1.1 Ursachen des Komas
  • 1.1.1 Primäre Gehirn-Erkrankungen
  • 1.1.2 Stoffwechselstörungen (metabolisches Koma)
  • 1.1.3 Hormonstörungen (endokrines Koma)
  • 1.1.4 Intoxikation
  • 1.1.5 Kreislaufschock
  • 1.2 Komatiefen
  • 1.2.1 Allgemeine Skala
  • 1.2.2 Glasgow-Koma-Skala
  • 1.3 Künstliches Koma
  • 1.4 Natürliches Koma
  • 2 Weitere neuronale Schädigungen
  • 2.1 Locked-in-Syndrom
  • 2.2 Akinetischer Mutismus
  • 2.3 Basilaris-Thrombose
  • 2.4 Apallisches Syndrom (SRW)
  • 2.5 Minimally conscious state
  • 2.6 Lähmende Erkrankungen
  • 2.6.1 Guillain-Barré-Syndrom
  • 2.6.2 Myasthenie
  • 2.6.3 Amyotrophe Lateralsklerose
  • 2.6.4 Poliomyelitis
  • 2.6.5 Muskelhypotonie
  • 2.6.6 Stupor
  • 2.6.7 Kommunikation mit ihrer Umwelt
  • 2.7 Übersicht der neuronalen Schädigungen
  • 3 Pflege der Komapatienten
  • 3.1 Pflegeschulen
  • 3.1.1 Schule der Grundbedürfnisse
  • 3.1.2 Schule der Interaktion
  • 3.1.3 Humanistische Schule
  • 3.1.4 Ergebnisorientierte Schule
  • 3.2 Aufgabe des interdisziplinären Teams
  • 4 Übergang zum Hirntod
  • Teil III Hirntote
  • 1 Grundwissen über Hirntod
  • 1.1 Chronik des Hirntodes
  • 1.2 Das Todeskriterium
  • 1.2.1 Die vier Ebenen des Todes
  • 1.2.2 Wer oder was ist der Mensch?
  • 1.3 Ursachen des Hirntodes
  • 1.4 Kaskade des neuronalen Zelltodes
  • 1.4.1 Die ischämische Kaskade
  • 1.4.2 Die ischämische Kaskade bei Hirninfarkt
  • 1.4.3 Die ischämische Kaskade bei Hirntod
  • 1.4.4 Zum Hirntod führende Ursachen
  • 1.4.5 Durchblutungsstopp des Gehirns
  • 1.4.6 Autolyse des Gehirns
  • 1.4.7 Störung der Blut-Hirn-Schranke
  • 1.5 Der Individualtod
  • 1.6 BÄK
  • 1.6.1 Erklärung zum Hirntod
  • 1.7 Schweiz: Es gibt nur den einen Tod
  • 2 Hirntoddiagnostik
  • 2.1 Chronik der Hirntoddiagnostik (HTD)
  • 2.1.1 Vorgeschichte
  • 2.1.2 Entscheidungshilfen
  • 2.1.3 Richtlinien
  • 2.2 Durchführung der Hirntoddiagnostik
  • 2.2.1 Allgemeines zur Hirntoddiagnostik
  • 2.2.2 Hinweise auf Hirntod
  • 2.2.3 Die Voraussetzungen
  • 2.2.4 Die klinische Diagnostik
  • 2.2.5 Nachweis der Irreversibilität
  • 2.2.6 Apparative Zusatzdiagnostik
  • 2.3 Hirntoddiagnostik in anderen Ländern
  • 3 Der Hirntote
  • 3.1 Todeszeitpunkt
  • 3.2 Hirntod als pathophysiologischer Zustand
  • 3.2.1 Mensch als psychosomatische Einheit
  • 3.2.2 Schmerzen der Hirntoten
  • 3.2.3 Intermediäres Leben/Lazarus-Zeichen
  • 3.2.4 Tötung/Mord?
  • 3.3 Halb- und Unwahrheiten über Hirntod
  • 3.4 Fehldiagnosen und »lebende Hirntote«
  • 3.4.1 Bücher von angeblichen Hirntoten
  • 3.4.2 Angebliche Fehldiagnosen
  • 3.4.3 Fehldiagnosen im Licht von »Donation after cardiac death«
  • 3.4.4 Echte Fehldiagnosen
  • 3.5 Sprachliche (Un-)Korrektheit
  • 3.5.1 Wirkung und Aussagekraft von Wörtern
  • 3.5.2 Bedeutung korrekter Ausdrucksweise bei den Profis
  • 3.5.3 Tod, der große Wandler
  • 3.5.4 Den Hirntod feststellen
  • 3.5.5 Hirntote korrekt benennen
  • 3.5.6 Beiwörter zum Hirntod
  • 3.5.7 Den Blutkreislauf künstlich aufrechterhalten
  • 3.5.8 Schwangere Hirntote würden am Leben gehalten
  • 3.5.9 Schwangere Hirntote ließe man sterben
  • 3.5.10 Ende der künstlichen Beatmung
  • 3.6 Würde der Hirntoten
  • 3.6.1 Die Würde des Menschen
  • 3.6.2 Würde der (Hirn-)Toten
  • 3.6.3 Würde der Organspender
  • 3.6.4 In Würde sterben
  • 3.7 Präzisierung des Menschenbildes
  • 3.7.1 Geschichte des Herzens
  • 3.7.2 Geschichte des Gehirns
  • 3.7.3 Herz oder Gehirn?
  • 3.7.4 Das neue Menschenbild
  • 4 Die drei Wege
  • 4.1 Vorliegende Schwangerschaft
  • 4.1.1 Historisches Beispiel
  • Exkurs: Unbemerkte Schwangerschaften
  • 4.1.2 Geburt des Kindes
  • 4.1.3 Schwangere Hirntote in der aktuellen Diskussion
  • 4.1.4 Schwangere Hirntote auf der Intensivstation
  • 4.1.5 Die Medien
  • 4.2 Organ- und Gewebespende
  • 4.2.1 Gesetzliche Grundlage
  • 4.2.2 Statistische Zahlen
  • 4.2.3 Rolle der Profis
  • 4.2.4 Ablauf einer TX
  • 4.2.5 Gewebespende
  • 4.2.6 Umschalten vom Hirnödem zu den Organen
  • 4.2.7 Gute organprotektive Intensivtherapie
  • 4.2.8 Herausforderung für die Profis
  • 4.2.9 Die Hinterbliebenen
  • 4.2.10 Übergabe an die Organentnahme
  • 4.2.11 (Un-)Sichtbare Erfolge
  • 4.3 Ende der Therapie
  • 4.3.1 Die erste Abschiednahme durch die Hinterbliebenen
  • 4.3.2 Das Abschalten der künstlichen Beatmung
  • 4.3.3 Die zweite Abschiednahme durch die Hinterbliebenen
  • 5 Die Entscheidungsfindung
  • 5.1 Rechtliche Grundlagen
  • 5.2 Schritte der Entscheidungsfindung
  • 5.3 HTD dient dreifach dem Leben
  • 5.4 Wege zur Entscheidungsfindung
  • 5.4.1 Schriftliche Zustimmung und Uneinigkeit bei den Hinterbliebenen
  • 5.4.2 Unsichere Zustimmung der Hinterbliebenen
  • 5.5 Hirntote Kinder
  • 5.6 Abwägung
  • 5.6.1 Gründe gegen eine Zustimmung zur Organentnahme
  • 5.6.2 Gründe für eine Zustimmung zur Organentnahme
  • 5.6.3 Organmangel ist tödlich
  • 5.6.4 Vertrauensverlust
  • Teil IV Kommunikation und Seelsorge
  • 1 Kommunikation mit Angehörigen
  • 1.1 Allgemeines
  • 1.1.1 Das direkte Wort
  • 1.1.2 Das indirekte Wort
  • 1.1.3 Das nicht gesprochene Wort
  • 1.1.4 Die Emotionen
  • 1.1.5 Grundregel
  • 1.1.6 Kommunikation als interdisziplinäre Aufgabe
  • 1.1.7 Hirntod und Organspende als emotionsgeladene Themen
  • 1.2 Es ist alles offen
  • 1.2.1 Bei klarem Befund
  • 1.2.2 Vor der Diagnostik
  • 1.2.3 Nach der Diagnostik
  • 1.3 Es gibt keine Rettung
  • 1.4 Liegt Hirntod vor?
  • 2 Kommunikation mit den Hinterbliebenen
  • 2.1 Grundsätzliches
  • 2.1.1 Gute Gesprächsatmosphäre schaffen
  • 2.1.2 Hinterbliebene immer auf deren Informationsstand abholen
  • 2.1.3 Die Reihenfolge beachten
  • 2.1.4 Immer die Todesnachricht hintenanstellen
  • 2.1.5 Sich bei der Überbringung der Todesnachricht Zeit nehmen
  • 2.2 Vorbereitung des Gesprächs
  • 2.3 Durchführung des Gesprächs
  • 2.4 Beendigung des Gesprächs
  • 2.5 Vor der Durchführung der HTD
  • 2.6 Verweigerung der HTD
  • 2.7 In den Stunden der HTD
  • 2.7.1 Sekundäre Hirnschädigung
  • 2.7.2 Fromme Angehörige
  • 2.7.3 Themen Hirntod und Organspende
  • 2.8 Nach Feststellung des Hirntodes
  • 2.8.1 Frage um Organspende
  • 2.8.2 Beispiele zur Erklärung des Hirntodes
  • 2.9 Kommunizieren der drei Wege
  • 2.9.1 Ende der Therapie
  • 2.9.2 Organspende
  • 2.9.3 Geburt des Kindes
  • 2.10 Fragen und Antworten
  • 2.10.1 Fragen zum Hirntod
  • 2.10.2 Fragen zur Organtransplantation
  • 3 Seelsorge
  • 3.1 Aktueller Überblick
  • 3.1.1 Christentum
  • 3.1.2 Islam
  • 3.1.3 Judentum
  • 3.1.4 Buddhisten
  • 3.1.5 Hinduismus
  • 3.2 Seelsorge für die Hinterbliebenen
  • 4 Sonstiges
  • 4.1 Hirntote Kinder
  • 4.1.1 Umgang mit den Eltern
  • 4.1.2 Erinnerungen schaffen
  • 4.1.3 Umgang mit sich selbst
  • 4.2 Umgang mit Grenzen
  • 4.2.1 Das Leben in Grenzen
  • 4.2.2 Das Team
  • 4.2.3 Die Hinterbliebenen
  • 4.3 Hilfen
  • 4.4 Therapieziel Hirntod
  • 4.5 Rückblick
  • 4.6 Aufklärungsarbeit vor Ort
  • Anhang
  • 1 Infos
  • 1.1 Adressen
  • 1.1.1 DSO-Rufnummern für ein Konsil
  • 1.1.2 DGFG
  • 1.1.3 Selbsthilfegruppen
  • 1.2 Links
  • 1.2.1 Transplantationsgesetz (TPG)
  • 1.2.2 Richtlinie zur Feststellung des Hirntodes (2015)
  • 1.2.3 DSO - Arbeitsmittel für Krankenhäuser
  • 1.2.4 Allgemeine Informationen zu Hirntod und Organtransplantation
  • 1.3 Gemeinsame Erklärungen
  • 1.3.1 1994 - DGNI, DGN, DGNC, DPG
  • 1.3.2 1998 - DGNI, DGN, DGNC, BÄK
  • 1.3.3 2001 - DGNI, DGN, DGNC, BÄK, WB-BÄK
  • 1.3.4 2012 - DNGI, DGN, DGNC
  • 1.3.5 2014 - DNGI, DGN, DGNC
  • 1.3.6 2015 - DGNI, DGN, DGNC
  • 1.4 Ergebnisse der Deutschen Meisterschaft 2016
  • 2 Kurz und knapp
  • 2.1 Checkliste: Gesprächsführung
  • 2.2 Flyer: Hirntod
  • 2.2.1 Kaskade des Hirntodes
  • 2.2.2 Zustand Hirntod
  • 2.2.3 Zweck der Hirntoddiagnostik (HTD)
  • 2.2.4 Nach Feststellung des Hirntodes
  • 2.2.5 Die Organentnahme
  • 2.2.6 Ablauf einer TX
  • 2.2.7 Ablauf einer Organtransplantation
  • Glossar
  • Literatur
  • Stichwortverzeichnis

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