Politische Kommunikation in Deutschland

Zur Politikvermittlung im demokratischen System
 
 
VS Verlag für Sozialw.
2. Auflage | erschienen am 28. Februar 2009 | 360 Seiten
 
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978-3-531-91458-9 (ISBN)
 
Der Band bietet eine systematische Gesamtschau der Politikvermittlungsprobleme im demokratischen Systems Deutschlands. Thematisiert werden: Demokratie und kommunikationstheoretische Grundfragen, Kommunikationsprobleme im parlamentarischen Regierungssystem Deutschland sowie Fragen zur politischen Kommunikationsforschung und Kommunikationspolitik. Für die 2. Auflage wurde das Buch vollständig überarbeitet und ergänzt.

Dr. Ulrich Sarcinelli ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau sowie Leiter des Frank Loeb-Instituts Landau.
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1 - Inhalt [Seite 5]
2 - Vorwort zur 2. Auflage [Seite 11]
3 - Teil 1: Politische Kommunikation als Forschungsgegenstand und als politisches Handlungsfeld [Seite 14]
3.1 - Politische Kommunikation und Kommunikationspolitik [Seite 15]
3.1.1 - 1 Politische Kommunikation in der deutschen Politikwissenschaft - akademischer Appendix oder mehr? [Seite 15]
3.1.1.1 - 1.1 Politische Kommunikation als Begriff und als Forschungsgegenstand [Seite 15]
3.1.1.2 - 1.2 Zur politikwissenschaftlichen Kommunikationsforschung in Deutschland [Seite 19]
3.1.1.3 - 1.3 Sozialtechnologische Kurzschlüsse politischer Kommunikationsforschung [Seite 23]
3.1.1.4 - 1.4 Politische Kommunikation im institutionellen Kontext: Für eine "Kontextualisierung" der politikwissenschaftlichen Kommunikationsforschung [Seite 26]
3.1.1.5 - 1.5 Forschungspraktische Konsequenzen [Seite 28]
3.1.2 - 2 Medienpolitik - Meinungsvielfalt, Demokratie und Markt [Seite 31]
3.1.2.1 - 2.1 Einleitung und Problemstellung [Seite 31]
3.1.2.2 - 2.2 Begriffliche Grundlegung: Medienpolitik oder Kommunikationspolitik? [Seite 32]
3.1.2.3 - 2.2 Begriffliche Grundlegung: Medienpolitik oder Kommunikationspolitik? [Seite 32]
3.1.2.4 - 2.3 Mediengesellschaft im Wandel: Der politische, gesellschaftliche und ökonomische Bezugsrahmen medienpolitischen Handelns [Seite 35]
3.1.2.5 - 2.4 Akteure, Akteurskonstellationen und Kompetenzen der Medienpolitik [Seite 39]
3.1.2.6 - 2.5 Steuerung und Selbststeuerung: Theoretische und praktische Elemente kooperativer Medienpolitik [Seite 42]
3.1.2.7 - 2.6 Institutionalisierung von Medienkritik als medienpolitisches Regulativ [Seite 50]
4 - Teil 2: Legitimation durch Kommunikation: Demokratie- und kommunikationstheoretische Grundlegung [Seite 52]
4.1 - Öffentlichkeit und Vertraulichkeit [Seite 53]
4.1.1 - 3 Öffentlichkeit, öffentliche Meinung und Demokratie [Seite 53]
4.1.1.1 - 3.1 Einleitung [Seite 53]
4.1.1.2 - 3.2 Historische, demokratietheoretische und verfassungsrechtliche Aspekte [Seite 53]
4.1.1.3 - 3.3 Theoretische Erklärungsansätze [Seite 55]
4.1.1.4 - 3.4 Öffentliche Meinung, veröffentlichte Meinung und politisches System in Deutschland [Seite 61]
4.1.2 - 4 Publizität und Vertraulichkeit im kooperativen Staat [Seite 65]
4.1.2.1 - 4.1 Politik im kooperativen Staat: Einleitung und Problemstellung [Seite 65]
4.1.2.2 - 4.2 Vertraulichkeit in der Politik: Demokratieprobleme und Effizienzchancen [Seite 66]
4.1.2.3 - 4.3 Diskrete Willensbildung und Entscheidungsvorbereitung in der "Verhandlungsdemokratie" [Seite 69]
4.1.2.4 - 4.4 Publizitäts- und Diskretionsspiele: Politiker, Öffentlichkeitsarbeiter und Journalisten [Seite 72]
4.1.2.5 - 4.5 Fazit: Publizität, Diskretion und Indiskretion als Kommunikationsmodi [Seite 77]
4.2 - Legitimation und Präsentation [Seite 80]
4.2.1 - 5 Legitimität durch politische Kommunikation [Seite 80]
4.2.1.1 - 5.1 Definition und analytische Differenzierungen [Seite 80]
4.2.1.2 - 5.2 Problemstellungen, Gegenstände und systematische Zugänge [Seite 82]
4.2.1.3 - 5.3 Legitimitätserzeugung im Medium der Öffentlichkeit: Demokratietheoretische Grundmodelle [Seite 84]
4.2.1.4 - 5.4 Zur Anschlussfähigkeit von Legitimität an Arbeits- und Handlungsfelder politischer Kommunikation [Seite 90]
4.2.1.5 - 5.5 Legitimitätsempfindlichkeit und politische Kommunikation: Tendenzen und Ambivalenzen [Seite 94]
4.2.2 - 6 Politischer Stil in der Mediengesellschaft [Seite 96]
4.2.2.1 - 6.1 Stilwandel als Demokratiewandel: These [Seite 96]
4.2.2.2 - 6.2 Stilbewusstein und Stilbrüche: Drei Beispiele [Seite 98]
4.2.2.3 - 6.3 Stile: Zur Dimensionierung einer wissenschaftlich peripheren Kategorie [Seite 100]
4.2.2.4 - 6.4 Elemente mediendemokratischer Stilbildung [Seite 102]
4.2.2.5 - 6.5 Stildefizite der Mediendemokratie: das Verblassen des Amtsethos [Seite 107]
4.3 - Darstellungspolitik und Entscheidungspolitik [Seite 109]
4.3.1 - 7 Die Medien und das politische System: Zum Spannungsverhältnis zwischen "Darstellungspolitik" und "Entscheidungspolitik" [Seite 109]
4.3.1.1 - 7.1 Demokratie als "Herrschaft der öffentlichen Meinung"? [Seite 109]
4.3.1.2 - 7.2 Politik und Medien: Drei Sichtweisen und ihre Konsequenzen [Seite 111]
4.3.1.3 - 7.3 Zur Unterscheidung zwischen "Entscheidungspolitik" und "Darstellungspolitik" [Seite 115]
4.3.1.4 - 7.4 "Darstellungspolitik" und "Entscheidungspolitik" in konstruktiver und destruktiver Beziehung [Seite 124]
4.3.2 - 8 Symbolische Politik: Einschätzungen und Fehleinschätzungen einer politischen Allerweltsformel [Seite 126]
4.3.2.1 - 8.1 Das Symbolische als Konstitutivum sozialer Realität [Seite 127]
4.3.2.2 - 8.2 Exkurs: Murray Edelmans "Politik als Ritual" [Seite 130]
4.3.2.3 - 8.3 Funktionen "symbolischer Politik" [Seite 132]
4.3.2.4 - 8.4 "Symbolische Politik" im massenmedialen Kontext [Seite 136]
4.3.2.5 - 8.5 Das neue Interesse für das Symbolische in der Politik [Seite 137]
4.3.2.6 - 8.6 Fazit: Zur Ambivalenz symbolischer Politik [Seite 140]
5 - Teil 3: Politische Kommunikation und Demokratieentwicklung in Deutschland [Seite 141]
5.1 - Bürger und politische Eliten [Seite 142]
5.1.1 - 9 Bürger in der Mediendemokratie: Medienkompetenz und politische Bildung [Seite 142]
5.1.1.1 - 9.1 Medienkompetenz für die politische Bildung - was sonst? [Seite 142]
5.1.1.2 - 9.2 Der lange Weg der Kommunikationsgesellschaft [Seite 144]
5.1.1.3 - 9.3 Medien als gesellschaftliche und politische Wirklichkeitsgeneratoren [Seite 147]
5.1.1.4 - 9.4 Wandel der Legitimitätsgrundlagen des demokratischen Systems [Seite 149]
5.1.1.5 - 9.5 Medienkompetenz in der politischen Bildung [Seite 152]
5.1.1.6 - 9.6 Einige praktische Hinweise [Seite 158]
5.1.2 - 10 Von der politischen Elite zur Prominenz? [Seite 160]
5.1.2.1 - 10.1 Eliten und Demokratie [Seite 160]
5.1.2.2 - 10.2 Mediencharisma und Amtsverantwortung [Seite 162]
5.1.2.3 - 10.3 Max Weber revised: Die Mediendemokratie als Variante einer plebiszitären Führerdemokratie [Seite 164]
5.1.2.4 - 10.4 Medienprominenz und politische Kompetenz [Seite 167]
5.1.2.5 - 10.5 Politiker als Stars [Seite 171]
5.1.2.6 - 10.6 Politikvermittlungsexperten: eine neue Elite in der demokratischen Grauzone? [Seite 172]
5.1.2.7 - 10.7 Mediale Präsenz und institutionelle Bindungen [Seite 175]
5.2 - Parteien und Wahlen [Seite 178]
5.2.1 - 11 Parteien und Politikvermittlung: Von der Parteien- zur Mediendemokratie? [Seite 178]
5.2.1.1 - 11.1 "Parteienstaat - oder was sonst?": Einführung und Problemstellung [Seite 178]
5.2.1.2 - 11.2 Vom Aufmerksamkeitsprivileg zum Flexibilitätsmanagement: Funktionen und Funktionswandel [Seite 181]
5.2.1.3 - 11.3 Grundlagen der Politikvermittlung "nach innen" und "nach außen": Parteien als Kommunikatoren und als Kommunikationsraum [Seite 186]
5.2.1.4 - 11.4 Politikvermittlung im Rahmen neuer institutioneller Arrangements [Seite 191]
5.2.1.5 - 11.5 Auf der Suche nach einem neuen Parteitypus [Seite 199]
5.2.1.6 - 11.6 Von der Mitgliederpartei zur Medienpartei? Befunde und Forschungsdefizite [Seite 201]
5.2.1.7 - 11.7 Ausblick: Die Parteien in der Mediengesellschaft [Seite 205]
5.2.2 - 12 Wahlkampfkommunikation: Modernisierung von Wahlkämpfen und Modernisierung von Demokratie [Seite 210]
5.2.2.1 - 12.1 Wahlkampf für den homo oeconomicus oder für den homo politicus? [Seite 210]
5.2.2.2 - 12.2 Parteiendemokratie in der Mediengesellschaft [Seite 213]
5.2.2.3 - 12.3 "Amerikanisierung" oder "Modernisierung" der Wahlkämpfe? [Seite 216]
5.2.2.4 - 12.4 Die individualisierte Mediendemokratie als Wahlkampfumfeld [Seite 220]
5.2.2.5 - 12.5 Modernisierungstrends: Wahlkampfkommunikation und Öffentlichkeit im Wandel [Seite 222]
5.2.2.6 - 12.6 Politik als Dauerwahlkampf? - Begrenzung und Entgrenzung [Seite 228]
5.3 - Parlament und Öffentlichkeit [Seite 232]
5.3.1 - 13 Parlamentarische Öffentlichkeit und Öffentlichkeitsarbeit: Zwischen Public Relations und Parlamentsdidaktik [Seite 232]
5.3.1.1 - 13.1 Parlament und Öffentlichkeit [Seite 232]
5.3.1.2 - 13.2 Parlamentsimage und Parlamentsverdrossenheit [Seite 235]
5.3.1.3 - 13.3 Die Entzauberung des Parlaments [Seite 238]
5.3.1.4 - 13.4 Dimensionen parlamentarischer Öffentlichkeitsarbeit in der Gegenwart [Seite 240]
5.3.1.5 - 13.5 Parlamentarische Öffentlichkeitsarbeit: Thesen zur Einlösung einer kommunikativen Bringschuld [Seite 244]
5.3.2 - 14 Arenen parlamentarischer Kommunikation: Vom repräsentativen zum präsentativen Parlamentarismus? [Seite 249]
5.3.2.1 - 14.1 Einleitung und Problemstellung [Seite 249]
5.3.2.2 - 14.2 Medienattraktive Versammlungsöffentlichkeit und das Ideal des klassisch-liberalen Parlamentarismus [Seite 250]
5.3.2.3 - 14.3 Das Parlament als Politikvermittler in der (post)parlamentarischen Demokratie [Seite 253]
5.3.2.4 - 14.4 Arenen parlamentarischen Handelns in der Mediengesellschaft [Seite 255]
5.3.2.5 - 14.5 Schlussfolgerungen [Seite 266]
5.4 - Regieren und Repräsentieren [Seite 269]
5.4.1 - 15 Stilbildung und Machtsicherung: Bundespräsident und Bundeskanzler in der politischen Kommunikation [Seite 269]
5.4.1.1 - 15.1 Staatsamt und politische Kommunikation [Seite 270]
5.4.1.2 - 15.2 Der Bundespräsident: Stilbildung durch Staatsrepräsentation [Seite 270]
5.4.1.3 - 15.3 Der Bundeskanzler: Machtsicherung durch Politikpräsentation [Seite 278]
5.4.1.4 - 15.4 Zur Medialisierung der "Kanzlerdemokratie": Von Kohl über Schröder zu Merkel - Ein Exkurs [Seite 281]
5.4.1.5 - 15.5 Demokratiegewinne oder Demokratieverluste? [Seite 289]
5.4.2 - 16 Demokratie unter Kommunikationsstress? Das parlamentarische Regierungssystem in der Mediengesellschaft [Seite 292]
5.4.2.1 - 16.1 Politische Legitimation in der Mediengesellschaft [Seite 292]
5.4.2.2 - 16.2 Die Parteiendemokratie in der Mediengesellschaft [Seite 298]
5.4.2.3 - 16.3 Das Parlament: medienattraktives Staatsnotariat oder mehr? [Seite 302]
5.4.2.4 - 16.5 Die liberale Demokratie im Medienzeitalter: Mehr als die Legitimation des Augenblicks [Seite 312]
6 - Literatur [Seite 315]
7 - Nachweise [Seite 365]
Parteien und Wahlen (S. 185-186)

11 Parteien und Politikvermittlung: Von der Parteien- zur Mediendemokratie?

11.1 "Parteienstaat - oder was sonst?": Einführung und Problemstellung


Unter dem Titel "Parteienstaat - oder was sonst?" (Grewe 1951) erschien bereits Anfang der fünfziger Jahre ein Aufsatz, der den Anstoß zu einer bis in die Gegenwart anhaltenden Serie von Diskussionen und Publikationen gab. Diese Debatte war und ist gekennzeichnet durch leidenschaftliche Plädoyers für die Parteien ebenso wie durch prinzipielle Infragestellungen der besonderen Rolle der Parteien in Deutschland. Die über engere Fachkreise hinausgehende Auseinandersetzung mit Parteien findet hierzulande allerdings vorwiegend im Modus von Verfallsprognosen, Untergangsszenarien, zumindest aber Legitimationskrisendiagnosen statt (vgl. z.B. Krippendorf 1962, Dittberner/Ebbighausen 1973, Scheer 1979, Wildenmann 1989, Wiesendahl 1992 und 2006, von Alemann 1996).

Dies hat dazu geführt, dass das Parteiensystem in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zu einem politischen 'Patienten' mit einer Art wanderndem Sterbedatum geworden ist. Keiner anderen demokratischen Institution wurden so viele vorschnelle Nachrufe gewidmet wie den Parteien und ganz besonders den Volksparteien. Gemessen am anhaltenden 'nekrologischen' Interesse in Wissenschaft und Publizistik müssen Parteien in Deutschland eigentlich als eine Art "anachronistische( s) Wunder" (Dürr 1999: 205) und als politische Überlebenskünstler erscheinen. Es überrascht deshalb nicht, dass es immer wieder wissenschaftlichen Verdruss über die anhaltende Verdrossenheitsdebatte gibt (vgl. Lösche 1996).

Auch angesichts neuer Herausforderungen in der modernen Mediengesellschaft dürfte deshalb die Rede vom "Ende der Parteien" eher der Steigerung publizistischer Aufmerksamkeit geschuldet sein als einer nüchternen Beschreibung der politischen Wirklichkeit entsprechen. Häufig tot gesagt, erweist sich das deutsche Parteiensystem trotz nicht zu übersehender Schwierigkeiten und Schwächen als robust und erstaunlich wandlungs- und anpassungsfähig. Daran ändert auch nichts der anhaltende, vor allem CDU und SPD betreffende und flächendeckende Mitgliederschwund (vgl. Niedermayer 2007: 370-375), der immer wieder als Krisensymptom genannt, in langfristiger Perspektive aber durchaus auch als Normalisierungsprozess bewertet werden kann. So hat es in der Nachkriegsgeschichte der Parteien Phasen der Konzentration ebenso gegeben wie Phasen des Entstehens neuer Parteien, die dann das Parteienspektrum erweitert haben.

Diesen Anpassungsprozess mag man als "Abstieg" (Wiesendahl 1992), als demokratischen Verfallsprozess oder als "Wechseljahre" (von Alemann 1996) bezeichnen. Von anderen Prämissen ausgehend kommt der Beobachter - zumal mit vergleichendem Blick und von außen betrachtend und historisch vergleichend - zu einer weit weniger pessimistischen Einschätzung des deutschen Parteiensystems. Es habe, so derDeutschlandkenner Gordon Smith, in nahezu jeder Hinsicht "eine eindrucksvolle Bilanz vorzuweisen. Über die Jahre hat es sich als eines der stabilsten in Westeuropa erwiesen" (Smith 1996: 221). Schließlich zeigt ein Blick über die Grenzen gerade auch in Transformationsländer, dass Parteien nach wie vor und auf nicht absehbare Zeit als die zentralen Vermittlungsinstanzen und Kommunikationsagenturen zwischen Bürger und Staat gebraucht werden (vgl. Klingemann 2000).

War in Deutschland lange Zeit - nicht zuletzt mit bundespräsidialem Segen (von Weizsäcker) - die Kritik an der Überdehnung des Parteienstaates und an der Uminterpretation des grundgesetzlichen Mitwirkungs- in einen politischen Allzuständigkeitsanspruch bestimmend, so scheint inzwischen eine andere Sorge vorherrschend. Bezweifelt wird, dass die Parteien ihr eigentliches politisches Privileg, die Vermittlung zwischen gesellschaftlicher Vielfalt und staatlicher Einheit, die Transformation von "Volkswillensbildung" in "Staatswillensbildung" (Grimm 1991: 265) zu organisieren, nicht mehr hinreichend gewährleisten könnten. Bei der Frage, ob Parteien noch zum Management zunehmender Komplexität und zur Legitimation des Entscheidungsnotwendigen in der Lage sind, kommt vor allem die "defizitäre(n) Kommunikation zwischen Parteien und Bürgern" (Stöss 2001: 35) in den Blick.

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