Die besten Aktienstrategien für Profis

Endlich Millionär werden mit breit gestreuter Langzeitanlage
 
 
Finanzbuch Verlag GmbH
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 29. Januar 2018
  • |
  • 416 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96092-137-0 (ISBN)
 
Das Arbeits- und Vertiefungsbuch zum Bestseller "Der Aktien- und Börsenführerschein". Wer das Einmaleins der Börse beherrscht, sucht anschließend nach klaren Strategien, um am Markt zu den Siegern zu zählen. Das Wie, Wann, Wo und Wie viel beim Investieren steht im Mittelpunkt. Beate Sander bietet mit "Die besten Aktienstrategien für Profis" viele Tipps und Handlungsanweisungen, um Geld langfristig und nachhaltig erfolgreich anzulegen. Egal, ob Aktien-Fonds, ETFs, Dividenden-, Value- oder Growth-Aktien, zyklisches oder antizyklisches Handeln, Geldanlage mit gutem Gewissen, Nebenwerte mit einheimischen und ausländischen Mid Caps, Small Caps oder Micro Caps: Beate Sander führt den Leser mit anschaulichen Beispielen und Schnelltests schrittweise zum Erfolg. Die Schwerpunkte liegen im Gesundheitsbereich mit Biotech, Pharma und Medtec, auf der Börsenpsychologie und der Hoch/Tief-Mutstrategie. Nicht zu vergessen die innovative Börsenwerkstatt und die Ausrichtung auf neue Technologien als große Zukunftstrends mit Industrie 4.0, Internet der Dinge, Digitalisierung, Robotik und Vernetzung. Mit vielen Musterdepots für Aktien, Branchen-Aktienfonds und Branchen-ETFs für die wichtigsten Anlegergruppen und als Baustein für das eigene Depot.
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Beate Sander ist durch ihre langjährige Erfahrung im deutschsprachigen Raum als Kommentatorin, Moderatorin und Interviewpartnerin gefragt. Mag die Materie noch so kompliziert sein, Beate Sanders Markenzeichen ist es, spannend, anschaulich, leichtverständlich und praxisbezogen zu schreiben und zu sprechen. Für "bild.de" schreibt sie regelmäßig eine vielbeachtete Kolumne.

Einführung: Grundsätzliches zur Aktienanlage


1.1Warum Aktien? Beweggrund und Anlegertyp


Ob Börsenseminare an der Volkshochschule oder Universität, Vorträge bei Aktienclubs oder Internet-Kolumnen: Oft stellt sich die Frage nach der richtigen Aktienstrategie. Ich bemerke haarsträubende Fehler. So ist es zu riskant, sein gesamtes Vermögen in einen einzigen DAX-Titel zu investieren, sich nur auf Auto-Aktien zu konzentrieren, auf heruntergekommene Penny Stocks zu setzen oder einseitig einer Turnaround-Story zu vertrauen. Es bringt auch nichts, sich nur am DAX, Einstandspreis und Kursziel zu orientieren oder lediglich bei bestimmten Kursständen zu handeln. Zu den großen Irrtümern gehört, die Volatilität als Anlegerfeind herauszustellen. Schwankungsfreudige Aktien eröffnen Chancen, die träge Dickschiffe nicht bieten. Viele Aktien führen trotz Aufwärts- oder Abwärtstrends ein Eigenleben, das es für interessante Koppelgeschäfte zu nutzen gilt.

Die einzig richtige, den Erfolg garantierende Strategie gibt es nicht. Selbst beste Methoden sind nicht in jeder Marktlage erfolgreich. Wer in der Hausse die Rangliste anführt, ist in der Baisse vielleicht Mittelmaß. Markt, Nachrichten und Trends prägen das Börsenklima. Selbst renommierte Aktienexperten und Fondsmanager irren sich in ihrer Markteinschätzung. Gäbe es die unfehlbare Strategie, wären viele Messen, Seminare, Börsenbriefe, Magazine und Fachbücher überflüssig. Eine Menge Arbeitsplätze gingen verloren. Börse wäre ziemlich langweilig.

Wir kennen berühmte Sieger, deren Erfolgsgeschichten um die Welt gehen. Über das Heer der Verlierer wird höchstens schadenfroh berichtet. Die Opfer verkriechen sich. Im Börsencrash von 2000 bis 2003 zählte ich wegen meiner Vorliebe zum Neuen Markt zu den Verlierern. Längst konnte ich das Minus in ein mehrfaches Plus umwandeln, zumal meine zwölf Überlebenden des Neuen Marktes rund 500 % Kursgewinn aufweisen. Oft bremsen psychologische Faktoren den Erfolg aus. Mancher Anleger spürt, dass er etwas falsch macht, kann sich aber von eingefahrenen Verhaltensmustern nicht lösen. So macht er die entscheidenden Fehler mehrmals - entgegen guter Vorsätze. Beherzigen Sie die Grundregeln, unterlaufen Ihnen nicht die großen Fehler wie mangelnde Streuung, verfrühte Gewinnmitnahmen und hinausgeschobene Verlustbegrenzung bis zum bitteren Ende.

Wichtig ist es, aus Fehlern zu lernen und sich vom Herdentrieb abzukoppeln. Selbstreflexion hilft, mit Vernunft statt Bauchgefühl zu entscheiden. Sie sollten sich über Ihre Beweggründe klar sein und sich von risikoscheu über chancenorientiert und risikofreudig bis spekulativ richtig einordnen. Seien Sie mutig! Langfristig eröffnen Aktien Chancen auf hohe Renditen. Üppige Dividenden sind die Antwort auf Niedrigst-Zinssätze. Die Börse ist spannend und eröffnet Kontakte zu Gleichgesinnten, hält geistig fit und eröffnet im Ruhestand neue Perspektiven und Aktivitäten.

"Ein alter Börsianer kann alles verlieren, nur nicht seine Erfahrung."

André Kostolany

"An der Börse gibt es viele Vokabeln. 'Hätte' gehört nicht dazu."

Steffen Bork

Vergleichen Sie Ihr Aktiendepot mit einem Fußballbundesligateam, das mit Kampfkraft, Elan, richtiger Einstellung, Strategie und geschlossener Mannschaftsleistung die drei Punkte einfahren will. Es ist nicht zu erwarten, dass jeder Mitspieler stets eine Topleistung erbringt. Selbst der Tabellenführer muss damit leben, Ausfälle im Team zu haben. Die Leistungsträger stellen die drei Punkte sicher und bügeln die Schwäche einzelner Mitspieler aus. Erfolgreich spielt eine Fußballmannschaft, wenn sie neben erfahrenen Spielern junge Akteure, die Stars von morgen, mit einsetzt. Ohne sichere Abwehr, kreatives Mittelfeld und torhungrige Stürmer geht wenig. Wer nur Defensivkräfte einsetzt, spielt oft null zu null. Wer zu offensiv ausgerichtet ist, schießt mehr Tore, fängt dafür aber Gegentreffer ein.

Ähnlich verhält es sich mit Ihrem Aktienportfolio. Neben den DAX-Dickschiffen, den Aktien internationaler Großkonzerne, brauchen Sie wendige, manövrierfähige Schnellboote. Diese sind in Nebenwerte-Indizes wie TecDAX, MDAX und SDAX gelistet. "Breit gestreut - nie bereut" bringt Kursmusik in Ihr Depot! Drei Siegpunkte statt ein langweiliges Null zu Null. Fußball und Börse haben weitere Gemeinsamkeiten, z. B. bei der Sündenbocksuche. Geht ein Spiel verloren, sind Trainer oder Schiedsrichter die Schuldigen. Verspekuliert sich jemand, meldet er gegenüber seiner Depotbank Schadensersatzansprüche wegen schlechter Beratung an. Sie sollten sich für das, was Sie tun, verantwortlich fühlen.

Warum Aktien für Vermögensaufbau und Altersvorsorge?

Mutige Aktionäre werden bei langfristiger Aktienanlage mit Kursgewinnen belohnt. Da verwundert es, dass es hierzulande zu wenig Anleger gibt, die wegen der historisch niedrigen Zinsen nahe 0 % vom Sparkonto auf Aktien umsteigen. Mit dem Sparkonto ist kein Vermögensaufbau mit dem Ziel finanzieller Freiheit möglich. Wer nur auf Sicherheit setzt, verliert. Wer sich ein breit gestreutes Aktiendepot mit attraktiver Dividende aufbaut, zählt zu den Siegern. Schauen Sie sich den Kursverlauf der DAX-Familie über einen Zeitraum bis zu 20 Jahren an.

Seien Sie sich über Ihre Beweggründe klar

Warum interessieren Sie sich für Aktien? Was versprechen Sie sich davon? Nach dem Börsencrash von 2000 bis 2003 - dem verlustreichsten Absturz seit Aufzeichnung des Aktienhandels ab 1870 in Deutschland - wichen Euphorie und überbordende Gier dem Streben nach Sicherheit und Kapitalerhalt. Im Fahrwasser der sich zum globalen Finanzdesaster ausweitenden Subprimekrise führten Vertrauensverlust, Angst und Panik zum erneuten Crash im Herbst 2008 und Frühjahr 2009. Wie groß die Unsicherheit war, zeigt das Barometer des Goldpreises. Eine Unze Gold kostet damals 1.900 US-Dollar gegenüber aktuell rund 1.250 Dollar. Gold gilt als sicherer Hafen bei Inflationsgefahr und im Crash.

"Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle anderen es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert."

Warren Buffett

Blick auf die Aktionärsstruktur

Die Zahl der Aktionäre wuchs 2015 um ca. 560.000 bzw. 6,7 % auf 9,1 Mio. Bundesbürger. In Einzelaktien investierten 4,4 Mio. Deutsche, ein Anstieg von 6,4 % gegenüber 2014; in Aktienfonds 6,1 Mio. Bundesbürger, ein Zuwachs um 2,5 %. Seit 2012, als es 9,5 Mio. Aktionäre gab, ist dies der höchste Stand. Nur jeder 7. Deutsche ab 14 Jahren legte 2016 in Einzelaktien oder Aktienfonds an. Viel zu wenig!

Ein Hauptgrund für Aktienanlagen ist die Null-Zins-Politik. Es wird in Einzelaktien, Aktienfonds und ETFs angelegt - allein schon wegen der oft üppigen Dividendenzahlungen. Aber es ist noch ein weiter Weg, bis die Quote von 2001 mit 13 Mio. Aktionären in Deutschland wieder erreicht wird - wenn überhaupt.

Ins Gewicht fällt die Zahl der Belegschaftsaktionäre, die als Mitarbeiter die Anteilsscheine oft zu besonders günstigen Bedingungen beziehen können. Damit wird nicht nur die Aktienkultur gefördert. Das Management verspricht sich davon, dass sich diese Aktionäre als Unternehmer im eigenen Unternehmen (UiU) fühlen und damit ein gewisses Maß an unternehmerischem Denken und Handeln erlernen.

Zur Altersstruktur und zum Bildungsniveau. Laut Deutschem Aktieninstitut (DAI) gibt es die meisten Aktionäre in der Altersgruppe 40 bis 59 Jahre, gefolgt von den über 60-Jährigen. Aktienfonds, von den Banken angeboten, erleichtern den Einstieg und senken durch Streuung und der Tatsache, dass hier Profis aktiv sind, das Risiko. Es überrascht nicht, dass Menschen mit hohem Bildungsniveau und überdurchschnittlichem Einkommen den Großteil der Aktionäre bilden. Deutschland gilt nicht nur als Angsthasenvolk. Auch das Börsenwissen ist großteils dürftig, da nur in wenigen Bundesländern Wirtschaft und Recht als Pflichtfach gilt.

Das Gefälle zwischen West/Ost verringert sich erfreulicherweise. Der Anteil in Ostdeutschland liegt nur noch knapp unter den Zahlen für Westdeutschland. Interessant ist, dass die Menschen in Ostdeutschland weitaus stärker auf Aktienfonds als auf Einzelaktien ausgerichtet sind. Dies hängt sicherlich auch mit der Unternehmenslandschaft zusammen.

Das gegenwärtige Hauptmotiv, Aktien zu kaufen, ist die Aussicht auf üppige Kursgewinne und eine verlässliche, attraktive Dividende, die den Bankzins mehrfach ausbremst. Es geht um das bekannte kaufmännische Grundprinzip: Im billigen Einkauf und im teuren Verkauf liegt der Gewinn!

Wichtige Beweggründe für den Kauf von...

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