DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Côte d'Azur

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DuMont Reiseverlag
  • 5. Auflage
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  • erschienen am 27. Juli 2016
  • |
  • 292 Seiten
 
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978-3-7701-8750-8 (ISBN)
 

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Das E-Book basiert auf: 5. Auflage 2016, Dumont Reiseverlag

Die Côte d'Azur hat atemberaubende Küstenstraßen, tiefblaues Wasser und wunderschöne Altstädte. Mit ihrem Zauber lockte die legendäre Küste schon in der Vergangenheit zahlreiche Künstler nach Südfrankreich. Doch in welchen Museen findet man heute die Werke von Picasso und Matisse? Warum sollte die Reise gerade in Nizza beginnen? Lohnt ein Abstecher nach Marseille? Gleich auf den ersten Seiten des DuMont Reise-Taschenbuchs beantwortet die Autorin kurz und bündig die wichtigsten Fragen vor einer Reise. Gourmets folgen einer der zehn ungewöhnlichen Entdeckungstouren und probieren auf Nizzas Wochenmarkt Spezialitäten aus der Region. Und wer an der Côte wandern möchte, probiert es mit dem Sentier Corbusier am Cap Martin oder einer der weiteren im Buch beschriebenen Touren, zu denen es jeweils detaillierte Karten gibt.
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DuMont Reiseverlag
  • 100,00 MB
978-3-7701-8750-8 (9783770187508)
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Britta Sandberg hat jahrelang in Frankreich gelebt. Seit den späten 1980er Jahren fährt sie jedes Jahr an die Côte d'Azur, immer in denselben kleinen Ort bei St-Tropez, nach Ramatuelle. Schon seit vielen Jahren ist sie Autorin des DuMont Reise-Taschenbuchs Côte d'Azur.
Côte d'Azur persönlich. Reiseinfos, Adressen, Websites. Magazinteil (Panorama) mit Daten, Essays, Hintergründen. Nizza. Die östliche Riviera und Monaco. Von Nizza nach Cannes. Im Hinterland von Cannes. Rund um Fréjus und St-Tropez. Die westliche Côte und Marseille. Sprachführer, Kulinarisches Lexikon.

Côte d'Azur persönlich - meine Tipps

Leser fragen, Autoren antworten

Palmen und tiefblaues Meer - der Inbegriff der Côte d'Azur

Zum ersten Mal an der Côte d'Azur und nur wenig Zeit?

Eine drei- bis viertägige Reise sollte man auf die klassische Côte d'Azur, also den Küstenabschnitt zwischen Menton und Cannes begrenzen. Ein idealer Standort für einen kurzen Aufenthalt ist Nizza. Von dort führen Tagestouren nach Monte Carlo (24 km), Menton (32 km) im Osten sowie westlich nach Antibes (30 km) und Cannes (42 km). Außerdem bietet Nizza selbst jede Menge Sehenswürdigkeiten. Wer es etwas ruhiger und beschaulicher mag, wohnt in einem Ort im Hinterland von Nizza, etwa in Cagnes-sur-Mer, St-Paul-de-Vence oder Vence. Die genannten Orte sind von Nizza zwar mit Bus oder Bahn zu erreichen, ein Auto garantiert an der Küste jedoch die größtmögliche Flexibilität.

Warum gerade Nizza?

Für Nizza sollte man in jedem Fall einen Tag reservieren. Die größte Stadt der Côte d'Azur ist schon sehr italienisch mit ihrer ockerfarbenen Altstadt, den vielen verwinkelten Gassen, kleinen Cafés und Restaurants. Ihr Tag könnte beginnen mit einem Gang über den morgendlichen Markt auf dem Cours Saleya. Am besten frühstückt man auch gleich hier, z. B. auf der Terrasse des Café des Ponchettes, mit Blick auf den Blumenmarkt. Suchen Sie an den Marktständen nach den kleinen Zucchiniblüten, die die Nizzaer Hausfrauen füllen und dann frittieren, probieren Sie die berühmte socca und kaufen Sie sich ein Glas tapenade noire als Brotaufstrich zum Aperitif. Hinter dem Markt liegt gleich der Strand. Hier geht es ein paar Schritte auf der Promenade des Anglais entlang der sanft geschwungenen Engelsbucht und weiter durch die Altstadt mit anschließendem Mittagessen. Am Nachmittag kann man zum Schlosshügel hochsteigen, zum Hafen bummeln oder in eines der vielen hervorragenden Museen der Stadt gehen. Am Rande der Altstadt liegt das Museum für Moderne Kunst, von dessen Terrasse man einen fantastischen Blick über die Dächer von Nizza hat und jede Menge Yves-Klein-Bilder sehen kann ebenso wie die anderer Künstler der Nizzaer Schule. Lohnenswert ist aber auch ein Besuch des Matisse-Museums in einer wunderschönen, alten Villa im höher gelegenen Stadtteil Cimiez.

Nicht versäumen!

Die schönsten Orte an der Küste?

Menton sollte man natürlich gesehen haben, den kleineren Hafenort nahe der italienischen Grenze, mit dem neuen Jean-Cocteau-Museum und den schönsten botanischen Gärten der Küste. Der exotischste davon ist sicherlich der Jardin Botanique du Val Rahmeh. Von Nizza führen drei spektakuläre Küstenstraßen, die sogenannten Corniches, nach Menton, verewigt in gleich mehreren James-Bond-Filmen. Mindestens eine davon muss man gefahren sein.

Auch Cannes ist schön: Flanieren Sie über die Croisette, trinken Sie den teuersten Cafés Ihres Lebens im schneeweißen Hotel Carlton oder gehen Sie an den Strand und essen in einem der vielen Strandlokale einen Salat mit Blick aufs Meer. Kaufen Sie in den Boutiquen der Rue d'Antibes ein oder gehen Sie auf den Altstadthügel Le Suquet. Oder aber Sie machen von hier eine Bootstour zu den Iles de Lérins.

Sehr viel weiter westlich dürfen Sie St-Tropez nicht verpassen. Wenn möglich, meidet man die absolute Hauptsaison, dann ist der ehemalige Fischerort noch viel liebenswerter. Im Mai, wenn hier die traditionelle, dreitägige Bravade stattfindet, oder aber auch im September, zur Segelregatta Les Voiles de St-Tropez, lässt sich der geheime Zauber von St-Tropez am ehesten erspüren.

Ich mag aber auch die Orte im Hinterland: Roquebrune bei Menton, das village perché Tourettes-sur-Loup, das Parfümstädtchen Grasse, Vence und natürlich Ramatuelle auf der Halbinsel von St-Tropez.

Ist die Côte d'Azur tatsächlich ein Mekka der Kunst?

Unbedingt, zumal hier nicht nur viele wichtige Werke der modernen Kunst des 20. Jh. zu sehen sind, sondern auch die Orte, an denen Picasso, Cocteau, Matisse, Yves Klein und Renoir gemalt und gelebt haben. Im Château der Grimaldis in Antibes hat Pablo Picasso nach dem Krieg mehrere Monate verbracht und in den hohen Räumen an großformatigen Bildern gearbeitet. Danach lebte er jahrelang in der Villa La Californie in Cannes. Jean Cocteau, wohnte am Cap Ferrat. Henri Matisse lebte lange im Stadtteil Cimiez in Nizza, wo er auch starb. In Menton malte Jean Cocteau das Standesamt aus, in Villefranche-sur-Mer eine Kapelle; Matisse gestaltete die Chapelle du Rosaire in Vence. Die Fondation Maeght in St-Paul-de-Vence beherbergt nicht nur eine wichtige Kunstsammlung, gleich mehrere Künstler waren auch an der Gestaltung der Ausstellungsräume beteiligt, darunter der Bildhauer Alberto Giacometti.

Welche Museen darf man nicht versäumen?

Ein Muss für Kunstinteressierte ist die Fondation Maeght in St-Paul-de-Vence, die jeden Sommer mit einer neuen großen Wechselausstellung auf sich aufmerksam macht. Einen Besuch lohnen selbstverständlich auch das Musée Picasso in Antibes, das Musée Matisse in Nizza, das Musée Jean Cocteau in Menton und die Ausstellung zeitgenössischer Kunst im Chateau de Villeneuve in Vence. Weniger bekannt ist das romantische kleine Musée de l'Annonciade in einer ehemaligen Hafenkapelle in St-Tropez - eines der schönsten Museen an der Küste.

Lohnt Marseille einen Abstecher?

Die Mittelmeermetropole Marseille, die 2013 Kulturhauptstadt Europas war, liegt nur einen Katzensprung von der klassischen Côte d'Azur entfernt. Im Rahmen eines Tagesausflugs kann man dort das alte Hafenviertel und eines der zahlreichen Museen der Stadt besuchen und anschließend zum Essen bleiben. Hat man einen weiteren Tag Zeit, lässt man sich vom nahen und immer noch erstaunlich beschaulichen Fischerhafen Cassis aus mit kleinen Booten in die Calanques schippern - enge Felsbuchten aus weißem Kalkstein mit azurblauem Wasser.

Wo sind die schönsten Strände?

Die Strände von Nizza und Cannes liegen direkt unterhalb der Stadt und sind kaum geeignet für längere Badeurlaube. Die Plages de Pampelonne in St-Tropez hingegen gehören sicherlich zu den schönsten Stränden der Küste. Allerdings - das muss man wissen - gibt es hier wie in vielen Orten der Küste nur wenige öffentliche Abschnitte, fast überall muss man Liegestuhl- und Sonnenschirmmiete zahlen. Anders ist das in Fréjus und St-Raphaël, wo viele Familien Urlaub machen, wie auch sehr viel weiter westlich auf der Presqu'île de Giens bei Hyères. Die romantischsten Strände der Küste, naturbelassen und pinienbestanden, gibt es auf der Insel Porquerolles. Ein im Übrigen erstaunlich einsamer Ort, sobald die vielen Tagestouristen am Abend die letzte Fähre zum Festland bestiegen haben.

In Menton beginnt die französische Riviera

Kann man an der Côte d'Azur auch wandern und Rad fahren?

Die Côte d'Azur ist kein klassisches Wandergebiet, aber trotzdem bieten sich immer wieder Touren an. Im Parc National du Mercantour zum Beispiel, in den roten Felsen des Massif de l'Esterel und im Massif des Maures oder aber auch in den Calanques zwischen Cassis und Marseille. Mein Lieblingsweg umrundet die Halbsinsel von St-Tropez: Der schmale sentier littoral, der rasend schöne Ausblicke auf die Küste und auf die vorgelagerten Inseln von Hyères bietet, führt an Weinstöcken und wilder Mittelmeervegetation vorbei und trifft immer wieder auf kleine Buchten, in denen man einfach ins glasklare Wasser springen kann. Auf den 14 km entlang der Küste gibt es keinen einzigen Kiosk, keinen Liegestuhlverleih, keine Autos. Idyllisch und empfehlenswert für einen Tagesausflug ist auch eine Radtour auf der Insel Porquerolles.

Baden, Wandern, Radfahren

Welche Märkte lohnen einen Besuch?

Der Blumenmarkt von Nizza natürlich, aber auch die Märkte in den Hallen von Antibes, Menton und Cannes sind schön. Jeden Samstag findet in St-Tropez ein Flohmarkt auf der Place des Lices statt - ein Gemisch aus Ramsch, Antiquitäten, Geschirr und alten Leinentischdecken. Diese brocantes gibt es in vielen Orten im Sommer.

Auf dem Wochenmarkt in Nizza

Wie dem Rummel der Hauptsaison entgehen?

Juli und August sind die beiden Monate, in denen Strände, Straßen, Hotels und Restaurants am vollsten sind. Davor und danach ist es auch noch warm, und wer im Mai/Juni oder September/Oktober verreisen kann, wird es zu schätzen wissen. Aber auch in der Hauptsaison kann man dem Rummel entfliehen: Setzen Sie für einen Tagesausflug nach St-Tropez mit der Fähre von Ste-Maxime über - dann entgehen Sie den kilometerlangen Staus am Ortseingang. Reservieren Sie einen Tisch in einem Restaurant im Hinterland, da ist es beschaulicher als am Hafenbecken. Gehen Sie - wie die französischen Hausfrauen - früh zum Einkaufen auf den Markt von Nizza oder den kleinen Fischmarkt von St-Tropez; zwischen 9 und 10 Uhr ist von der Hauptsaison noch nicht viel zu spüren. Und reservieren Sie für Museen und Sehenswürdigkeiten, wann immer es angeboten wird,...

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