Die Dunkelelfen

Die Legende von Drizzt
 
 
Blanvalet (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 6. Dezember 2010
  • |
  • 448 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-05416-8 (ISBN)
 
Die wahren Herren der UnterweltTief unter der Erde befindet sich Menzoberranzan, die Stadt der Dunkelelfen. Hier regiert die grausame Spinnengöttin und verbreitet durch ihre Priesterinnen Finsternis und Angst. Die Dunkelelfen selbst sind der Schrecken der Unterwelt und ihrer Völker. Stets sind sie bereit, ihrer Göttin an Grausamkeit nachzueifern. Nur Drizzt, der bereits in jungen Jahren ein überragender Schwertkämpfer ist, begehrt gegen sein eigenes böses Volk auf. Dies ist seine Geschichte .Die Saga, mit der R.A. Salvatore Weltruhm erlangte - endlich in ungeteilter Ausgabe!
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
Blanvalet
  • 0,84 MB
978-3-641-05416-8 (9783641054168)
weitere Ausgaben werden ermittelt
R. A. Salvatore wurde 1959 in Massachusetts geboren, wo er auch heute noch lebt. Bereits sein erster Roman »Der gesprungene Kristall« machte ihn bekannt und legte den Grundstein zu seiner weltweit beliebten Romanserie um den Dunkelelf Drizzt DöUrden. Die Fans lieben Salvatores Bücher vor allem wegen seiner plastischen Schilderungen von Kampfhandlungen.
"HEIMKEHR (S. 191-192)

DRIZZT WAR – formell – planmäßig und mit höchsten Auszeichnungen seiner Klasse graduiert worden. Vielleicht hatte die Oberin Malice den richtigen Ohren etwas zugeflüstert und die Unbesonnenheiten ihres Sohnes bereinigt, aber Drizzt vermutete eher, dass sich niemand der Anwesenden bei der Graduierungszeremonie daran erinnerte, dass er hinausgegangen war. Er trat durch das verzierte Tor des Hauses Do’Urden und hinüber zum Höhlenboden unterhalb der Galerie.

»Also bin ich wieder zu Hause«, murmelte er leise, »was auch immer das bedeuten mag.« Nach dem, was in dem Driderlager geschehen war, fragte sich Drizzt, ob er das Haus Do’Urden jemals wieder als sein Zuhause ansehen würde. Die Oberin Malice erwartete ihn, und er wagte nicht, zu spät zu kommen. »Es ist gut, dass Ihr zu Hause seid«, sagte Briza zu ihm, als sie ihn über der Brüstung der Galerie aufsteigen sah. Drizzt trat neben seiner Schwester zögernd durch den Eingang und versuchte, einen festen Halt in seiner Umgebung zu finden. Ihr Zuhause nannte Briza es, aber Drizzt erschien das Haus Do’Urden so fremd wie die Akademie an seinem ersten Tag als Schüler.

Zehn Jahre waren keine so lange Zeit angesichts der Jahrhunderte, die ein Drowelf leben konnte, aber für Drizzt war es mehr als dieses Jahrzehnt, was ihn jetzt von diesem Ort trennte. Maya gesellte sich in dem großen Gang zu ihnen, der zum Vorraum der Kapelle führte. »Ich grüße Euch, Fürst Drizzt«, sagte sie, und Drizzt hätte nicht sagen können, ob es sarkastisch gemeint war oder nicht. »Wir haben von den Auszeichnungen gehört, die Ihr in Melee-Magthere errungen habt.

Euer Können hat das Haus Do’Urden mit Stolz erfüllt.« Ihren Worten zum Trotz konnte Maya ein spöttisches Lächeln nicht verbergen, als sie den Gedanken beendete. »Ich bin froh, dass Ihr den Drider nicht zum Fraß vorgeworfen worden seid.« Drizzts Blick ließ das Lächeln auf ihrem Gesicht gefrieren. Maya und Briza wechselten besorgte Blicke. Sie wussten von der Bestrafung, die Vierna ihrem jüngeren Bruder auferlegt hatte, und von der boshaften Schelte, die er aus den Händen der Oberin Malice erhalten hatte. Sie ließen beide vorsichtshalber eine Hand auf ihren Schlangenpeitschen ruhen, da sie nicht wussten, wie töricht ihr gefährlicher Bruder geworden sein mochte. Es war nicht wegen der Oberin Malice oder wegen seiner Schwestern, dass Drizzt nun jeden Schritt genau abwog, bevor er ihn unternahm.

Er wusste, wo er in Bezug auf seine Mutter stand, und wusste auch, was er tun musste, um sie besänftigt zu halten. Jedoch bewirkte ein anderes Mitglied der Familie bei Drizzt sowohl Verwirrung als auch Ärger. Von seiner ganzen Familie gab nur Zaknafein vor zu sein, was er nicht war. Auf seinem Weg zur Kapelle schaute Drizzt ängstlich in jeden Seitengang und fragte sich, wann Zak erscheinen würde. »Wie viel Zeit bleibt Euch noch, bis Ihr zur Patrouille aufbrecht ?«, fragte Maya und lenkte Drizzt damit von seinen Überlegungen ab. »Zwei Tage«, antwortete Drizzt abwesend, und seine Blicke flogen noch immer von einem Schatten zum nächsten. Dann war er an der Tür des Vorraumes angelangt, ohne etwas von Zak gesehen zu haben. Vielleicht war der Waffenmeister im Raum und stand an Malices Seite.

»Wir wissen von Euren Unbesonnenheiten«, fauchte Briza plötzlich in kaltem Ton, während sie ihre Hand auf die Klinke der Tür zum Vorraum legte. Drizzt war von ihrem Ausbruch nicht überrascht. Er begann, solche Explosionen von den Hohepriesterinnen der Spinnenkönigin zu erwarten. »Warum konntet Ihr nicht einfach die Freuden der Zeremonie genießen?«, fügte Maya hinzu. »Wir haben Glück, dass die Herrinnen und die Oberin der Akademie zu sehr mit ihrer eigenen Begeisterung beschäftigt waren, um Eure Schritte zu bemerken. Ihr hättet Schande über unser gesamtes Haus gebracht! «"

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