Das Werden am Stegsende

Schreibfluss zum Unbegreiflichen
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 13. Mai 2021
  • |
  • 162 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7534-5572-3 (ISBN)
 
Dieses Buch ist Teil einer Skulptur. Sie ist fröhlich über die Dingwerdung dieses Buches. Der Inhalt naher Vergangenheit liegt im Buch der Gegenwart. Investigativ in Vergangenheit, Form, Machen, Inspiration und Hangeln und Buch selbst.

Proömium. Ein Austausch zwischen Irren im Sumpf.
Extro. Schreibfluss hin zum Unbegreiflichen. Gedanken.

Ein Manifest der Irren.

A sculpture pooping products.
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,46 MB
978-3-7534-5572-3 (9783753455723)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Tim Oliver Rudolph.
Geb. in Kassel, Deutschland.
Bildhauer.

Extro


"Schlaf jetzt! Gedanken. Immer wieder Gedanken. Gedanken um Gedanken schreiben Seiten in meinem Kopf. Warum schreibe ich sie? Finde ich dort eine Wichtigkeit, eine Bedeutung, einen Nutzen? Warum schreibe ich nur diese Gedanken auf? Warum schreibe ich bloß diese Gedanken auf? Was sind sie, die ich meine aufzuschreiben?

Ich kann nur fragen. Wer gibt sie mir? Wodurch habe ich sie, was ist es was sie möglich macht?

Ich schreibe das auf weil ich es aufschreibe. Bin ich banal oder genial? Wieso funktioniert diese Übersetzung? In Gedanken wird alles zu Schrift.

Ich kann es sehen. Ich kann es gar riechen. Was ist in meinem Kopf? Wo ist er und wo steht er mir? Wieso kann ich bloß nicht schlafen? Ich konnte es so oft, so gut. Es sprudelt. Immer mehr. Es sprudelt. Ich brauche keine Quellen. Es sprudelt.

Ich rede von Quellen. Ich bin die Quelle. Was durch mich läuft ist die Quelle. Es läuft durch mich und ich laufe aus. Ich laufe aus und weiß kein Loch zum zu halten. Bin ich es etwa, durch den es laufen soll? Ich schäme mich so. Bin ich dazu auserwählt? Bin ich auserwählt? Habe ich eine Kraft? Habe ich eine Besonderheit? Ich will keine Heiten. Denke ich? Bin ich es? Denke ich oder du? Denkst du, du Behinderter? Wie unterscheide ich das? Sind wir alle was ich selbst meine zu sein? Meine ich etwas zu sein was ich meinen kann? Ist es gut etwas zu sein was ich meinen kann? Ist es gut zu sein, von ich dem ich meinen würde es zu sein? Ich kann mir das nicht erklären! Ich kann mir diese Fragen nicht beantworten! Ich weiß nicht was hier passiert und ob es Nutzen und Sinn hat? Das wussten doch so viele nicht und ließen es als Antwort gelten.

Warum soll ich jetzt der Nächste sein? Der Nächste es zu tun! Der Nächste es gelten zu lassen!

Bin ich dann also da, wenn ich es nicht weiß?

Ich weiß es nicht. Höchste Vorstellung und Erreichen sind mir eine Last. Gelerntes ist doch kein Wissen! Gelerntes durch mich? Wissen erfahre ich durch mich. Ich bin da als etwas, das neues bringt. Nicht neu aber du. Das ist dein Nutzen. Du machst alles anders als du dort. Wohin komme ich jetzt? Ich komme zu den Künsten. Oh wie es mich beglückt. Ich verunglücke offensichtlich.

Bin ich religiös? Trage ich diesen starken Glauben in mir, der mich hinfort bringt zu dir, ich sehne mich nach dir, auf die weiten Felder? Wir gründen unsere Sekte des Nichts. Gibt es dann noch eine Unterscheidung zu treffen zwischen Kunst und Religion? Ich fühle mich so leicht, doch kratze ich am Boden. Es tut weh. Wir haben doch beides erschaffen? Wer sind uns? Kunst bringt unsere Seele nach außen. Religion schützt sie im Inneren. Müssen wir zu Kunst Kunst sagen?

Muss ich diese Themen behandeln? Glaubst du an Sport? Kannst du es? Macht das etwas aus?

Warum bin ich am fragen? Warum bin ich immer noch am fragen? Will ich nur die Aufmerksamkeit? Will ich helfen? Kann ich das? Wodurch?

Kann ich mich gerade nicht ausdrücken? -

- Weißt du es jetzt? Warum mache ich Pausen?

Warum schreibe ich das alles und nenne es so und erwarte, dass es verständlich wird? Warum presse ich mich in all diese Zeichen? In meinen Gedanken sind sie wie ein Muster. Ich kann nicht hindurchfallen. Müssen andere mich verstehen?

Nein! Sollten andere mich verstehen? Ich weiß es nicht. Warum schreibe ich alles schon wieder?

So soll es sein. Vorbestimmt bis zum Tode. Jedes einzelne Wort? Wer gibt den Anstoß für all das?

Ich frage mich dies und frage mich dabei warum ich das frage. Eine endlose Mühe. Ich muss den Punkt setzten. Ich bin stolz auf uns. Wir haben ein Grundlevel hergestellt. Ein Grundlevel, an dem wir abmessen, was Wissen und was Fähigkeiten sind.

Eine Leistung, die das Leben zum Leben macht und nicht alle sich selbst im Nichts verlieren lässt. So frage ich, ist spirituelle Offenheit eine Schwäche, da sich der Mensch einbildet etwas Größeres als sich selbst zu verstehen oder gar erst einbildet sich selbst zu verstehen? Verwende ich das richtige Prädikat? Ich will das Grundlevel nicht aus den Augen verlieren. Ich darf nicht soweit gehen, dass ich es nicht mehr erreichen kann. Hör auf zu denken! Augen zu und es geht los in mir! Es ist mir unmöglich. Ich kann nicht aufhören! Ich kann es nicht aufhalten! Die Stille dieser Nacht gibt die perfekte Möglichkeit für den Einfluss von etwas in mich. In meinen Kopf?

Weiß ich jetzt was Gedanken sind? Willkommen in meinem Bett! Woher weißt du was das ist?

Woher weiß ich das? Ich kann es nicht stoppen. Unmöglich! Ich brauche die Bahn um auszuholen. Ich muss rutschen. Ich rutsche weit weg. Weg!

Ich bekomme es hin. Endlich bekomme ich hin etwas anzufangen. Ich stand solange am Beginn ohne den Anfang zu sehen. Ich fange an. Endlich bekomme ich es hin. Obwohl mich so viele Dinge ablenken. Sollte ich nicht lieber meinen Verstand mit Bildern in verwirrender Schnelligkeit beschäftigen? Wir haben schließlich die beste Zeit dazu. Ich kann viel verpassen. Vielleicht verpasst du gerade etwas. Es gibt so viele Dinge, die mich so oft von dem abhalten, was ich für zu machen nötig halte. Gefällte Entscheidungen liegen so schwer in mir. Ich kann mich ihnen nie widmen.

Wer braucht so etwas?

In Wahrheit ist der Mensch nicht abgelenkt.

Nicht der Mensch. Alles. Nichts kann abgelenkt sein. Den Sachen, die wir in dem einen Moment wirklich tun, diesen Sachen widmen wir unsere volle Aufmerksamkeit.

Ich gucke während eines Gesprächs mit den Liebsten in den Himmel und denke über die Formen der Wolken nach. Ich bin nicht abgelenkt. Ich konzentriere mich voll und ganz. Wolken.

Alles, was wahrgenommen, aufgenommen, in irgendeiner Hinsicht bis ins Innere vordringt hat auch einen Grund dies zu tun und verdient unsere volle Aufmerksamkeit. Früher oder später. Abhängig davon, was ich mich nicht traue zu erfassen.

Ich will es einmal beiseitelegen und mich nähern, wenn der Punkt gekommen ist. Zeitpunkt. Aus Geschehnissen, die nur durch uns entstanden sind, können wir Weisheit ziehen und über uns und den großen durchsichtigen Ozean lernen. Wir gucken nicht einfach in den Himmel, weil wir in den Himmel gucken. Wir gucken in den Himmel, weil wir in den Himmel gucken. Es muss einen Sinn geben. Zu einfach können wir es uns nicht machen. Gerade die Suche nach einem höheren Sinn könnte zu einfach sein, weil man schlichtweg mir der uns gegebenen Welt nicht zurechtkommt.

Ich glaube nicht an die Kunstform Buch. Der Mensch baut sich seinen eigenen Käfig aus Buchstaben. Unmöglich jemals wieder zu entfliehen. Das, was wirklich auszudrücken ist, können alle Buchstaben dieser Welt nicht zum Ausdruck bringen. Schrift ist zu schwach. Ist Sprache auch zu schwach?

Durch die bunte Würfelung von Gefühlen und Wörtern entsteht ein durchaus verwendbares Etwas, welches den Ausdruck des wahren Inneren zum Vorschein zu bringen scheint. Und was ist mit all den Bildern, Gemälden und Skulpturen?

Soll nicht genau diese Art, diese Form der Kunst, uns darin befördern, unsere inneren Welten darzustellen? So, dass jeder sie sehen kann. So, dass jeder sich hineinfühlen kann. So, dass dies Kunst heißen kann.

Oder vielleicht eher Entfaltung der Kreativität um den Menschen die erste Stufe des Weges zur Kunst zu bauen. Künstler haben die eine Fähigkeit, mehr zu sehen, als die Realität uns zeigt. Aber wer bitte ist hier Künstler? Wer nicht?

Und alles was wir sehen ist doch Realität. Und alles was wir denken ist auch Realität. Jeder weiß es doch für sich.

Die Fähigkeit das Mehr zu sehen hängt nicht mit dem Kunstbegriff zusammen.

Jetzt ist die Frage, ob ich mich noch selbst versteh.

Der Künstler der ein Bild malt ist kein wahrer Künstler, da er nicht den Formen des einfachen menschlichen Daseins entflieht. Wiederrum ist der, der dies tut, auch kein Künstler, da diese Fähigkeit jedem zugeordnet werden kann.

Und trotzdem interessiere ich mich für die Kunst, ohne eine Antwort auf das Ob zu haben, ob es Kunst ist. Ich kann ganz offen sein, was ich schon bin, ich wüsste nicht wie nicht. Ich, in der Gefangenschaft meiner Gedanken. Meine Offenheit will ich zeigen. Ich will sie an die große Glocke hängen. Sie schwer machen. Es kommt.

Jetzt!

Ich weiß nichts.

Ich kann das Warum nicht beantworten.

Ich kenne den Sinn nicht.

Ich weiß nicht ob es einen gibt. Denke nur, ich denke schon.

Vielleicht ändert sich noch etwas. Möglicherweise ändert sich dieser Zustand noch. Möglicherweise sogar im Laufe des Buches mit dem Autor Gedanken. Das Buch ist unsere gemeinsame Reise.

Ich brauche diese Reise. Ich habe sie so nötig.

Niemals hätte ich gedacht, dass der Autor sich einer Seite annimmt. Er hat nicht viel gelesen über das er schreiben kann. Zwei Bücher zu Ende gelesen und jetzt ein eigenes beginnen. Ist das Buchschreiben überhaupt möglich? Dagegen ist sich nicht zu wehren. Oftmals ist die Verfassung zu schlecht um nicht zu beginnen. Man sitzt beim...

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